Der Zusammenhang zwischen dem Lutatius-Frieden und dem Ausbruch des zweiten punischen Krieges. Vergleich mit den Auswirkungen des Versailler Vertrages auf den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges


Hausarbeit, 2016
15 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Ausgang des ersten Punischen Krieges

3. Friedensbemühungen und Verhalten der beiden Kriegsparteien

4. Der Lutatius-Vertrag
4.1. Probleme und Bewertung des Vertrages

5. Untersuchung des Zusammenhangs zwischen dem Lutatius-Frieden und dem Ausbruch des zweiten Punischen-Krieges
5.1. Fürsprechende Argumente
5.2. Dagegensprechende Argumente

6. Vergleich mit der Situation des Versailler Vertrages zur Vorgeschichte des zweiten Weltkrieges
6.1. Zusammenhang zwischen dem Versailler Vertrag und dem zweiten Weltkrieg
6.2. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der untersuchten Situationen

7. Zusammenfassung

8. Literaturverzeichnis

1.Einleitung

Der Lutatius-Frieden stellt die ersten Friedensbestimmungen zwischen den Großmächten Rom und Karthago dar, welche nach dem ersten Punischen Krieg entstanden sind. Friedensverträge beeinflussen mittels ihres Charakters immer die Entwicklung der Nachkriegszeit. Diese Nachkriegszeit mündet bei Rom und Karthago in den zweiten Punischen Krieg. Das Ziel der Arbeit ist es daher herauszustellen, in wieweit der Lutatius-Vertrag den Ausbruch des zweiten Punischen Krieges beeinflusste.

Um das herauszustellen, soll zunächst die Vorgeschichte zum Lutatius-Vertrag beleuchtet werden. Unter Beachtung des Friedensvertrages wird eine Argumentation hinsichtlich des Zusammenhanges entwickelt. Durch den angestrebten Vergleich mit dem Versailler Vertrag sollen anschließend epochenübergreifende Zusammenhänge zwischen einem Friedensvertrag und dem Ausbruch des darauf folgenden Krieges herausgestellt werden. Dabei wird neben den Gemeinsamkeiten auch auf die Unterschiede der beiden Situationen eingegangen. Als Hauptquelle wird Polybios von Megalopolis verwendet. Wegen seiner Bemühungen um Neutralität und aufgrund der Tatsache, dass noch rund ein Drittel seiner Universalgeschichte erhalten ist, gilt er als wichtigste antike Quelle hinsichtlich der untersuchten Thematik. Durch den Einbezug der Deutungen von Werner Huss, Franz Hampl und Klaus Zimmermann, soll ein umfassendes Bild vermittelt werden. Auf dieser Basis soll so eine eigene Argumentation entstehen und ein Fazit gewonnen werden.

2. Ausgang des ersten Punischen Krieges

Die letzte Schlacht bei den Aegatischen Inseln, bei welcher C. LutatiusCatulus[1] den Seesieg 241 errang, bedeutete das Ende des ersten Punischen Krieges. Die Gründe für den römischen Sieg sieht Polybios in den umgekehrten Verhältnissen. Rom hatte im Gegensatz zu Karthago gut ausgebildete Seesoldaten und leichte, kampfbereite Schiffe. Karthago hatte den Gegner zu gering eingeschätzt und die eigene Flotte vernachlässigt. Deshalb unterlag Karthago schnell. Auch die kluge Taktik, den Kampf mit Hamilkar zu vermeiden und die schnelle Entscheidung zur See den Krieg zu beenden, waren Gründe für Karthagos Niederlage. 50 Schiffe waren zerstört wurden und 70 eingeschlossen der Mannschaft von den Römern übernommen wurden. Die Sieger des Krieges konnten an die 10.000 Karthager in der Schlacht gefangen nehmen.[2]

In Karthago gab es gespaltene Meinungen bezüglich der Fortführung des Kampfes. Aufgrund von Kriegsmüdigkeit und Versorgungsengpässen der Streitkräfte auf Sizilien entschied sich Karthagoletzendlich Friedensverhandlungen einzuleiten. Für Polybios ist an dieser Stelle ebenfallsklar, dass nach einer verlorenen Schlacht der eindeutige Zeitpunkt gekommen ist, Verhandlungen einzuleiten. Diese Wahrnehmung verlangt er auch von dem ernannten Führer HamilkarBarkas.[3] Obwohl er auf dem Kriegsfeld unbesiegt blieb, ging er der Aufgabe nach, Gesandte zu Lutatius zu entsenden. Dieser erkannte ebenfalls, dass es an der Zeit war auf die Gesuche der Karthager einzugehen, denn die Situation in Rom war nach dem jahrelangen, kräftezehrenden Krieg ähnlich.[4] Nur aufgrund eines neuen Flottenbauprogramms konnte die Schlacht gewonnen werden. Die Staatskassen waren leer, sodass nur die „Vaterlandsliebe“ vermögender Männer die Finanzierung des Programmes realisierte.[5] Aus der sich abgezeichneten, problematischen Lage für beide Kriegsparteien kam es, im Gegensatz zu den vorher gescheiterten Friedenverhandlungen, zur Aufsetzung eines Vertrages.

3. Friedensbemühungen und Verhalten der beiden Kriegsparteien

Dass es zum Abschluss des Lutatius-Vertrages kam, lag nicht nur an der beklemmenden Lage zu Kriegsende, auch die Erfahrungen der gescheiterten Friedensverhandlungen 256 und 255 waren für Lutatius ein Beweggrund, Hamilkar entgegenzukommen. Um das spätere rücksichtslose Verhalten Roms bei der Korrektur des Vertrages besser verstehen zu können, lohnt sich ein kurzer Abriss der Geschehnisse, welche die Friedensbemühungen der Karthager betreffen. 256 war der Zeitpunkt, an dem die Römer die bis dato größte Flotte aufgestellt hatten und die Karthager in Eknomon vernichtend geschlagen hatten. Die Karthager hatten nicht nur weitaus mehr Schiffe verloren als die Römer, sie mussten zudem den Übergang der Römer nach Afrika befürchten. In Anbetracht der sich abzeichnenden Gefahr entschied sich Hanno, welcher mit Hamilkar einer der führenden Strategen darstelle, den Römern ein Friedensangebot zu unterbreiten.[6]

Diese „Realpolitik“ der Karthager zeichnete sich dadurch aus, dass sie die gegeben Ereignisse akzeptierten und den militärischen Erfolg nicht bedingungslos herbei führten wollten. Selbst vom ursprünglichen Kriegsziel, dass sich Rom auf den Philinos-Vertrag besinnt, rückten die Karthager ab. Leider sind die genauen Friedensbedingungen nicht bekannt. Es liegt jedoch nahe, dass Karthago zumindest die Anerkennung der Epikratie im Westen forderte und dafür die bisher eroberten Gebiete der Römer anerkennen würde.[7] Nach dem Sieg in Eknomon gab es für Rom keinerlei Gründe auf Karthago einzugehen. Viel mehr war es nun an der Zeit den errungen Vorteil zu nutzen, um die Erweiterung des römischen Reiches voranzutreiben.[8]

Im nächsten Jahr verschärfte sich die bedrängende Situation für die Karthager. Grund dafür waren erste Erfolge der beiden Konsuln L.ManliusVulsoLongus und M.Atilius Regulus an der afrikanischen Küste. Von der Stadt Aspis aus hatte man weitere Eroberungszüge unternommen.[9] Die Lage der Karthager wurde immer hoffnungsloser. Nicht nur die militärischen Erfolge der Römer mahnten zum Agieren, sondern auch die Revolte des Volkes der Numider belastete Karthago. Aus Angst vor der nahenden Belagerung der Hauptstadt baten die Karthager zum zweiten Mal in diesem Krieg um Aufnahme von Friedensverhandlungen. Regulus führte diese mit den entsandten einflussreichsten Männern durch. Da jedoch das Angebot des römischen Konsuls den Karthagern keinerlei Möglichkeit auf ein ehrenhaftes Beenden des Krieges bot, kehrten sie erbittert nach Hause zurück.[10] Obwohl sich Regulus seines bevorstehenden Sieges sicher war, konnte Karthago ihn 255 v. Chr. dank der überlegenen Kavallerie niederschmetternd besiegen.[11] Diese Niederlage vermittelt ein Bild der moralisch gesehen gerechten Strafe für Regulus, der sich so kompromisslos in den Verhandlungen gegenüber dem Feind gezeigt hatte.

Weiterhin zeigt sich, dass Rom nicht von seinen Kriegszielen abweicht, solange es sich in Sicherheit durch vorangegangene militärische Erfolge wiegt. Beide gescheiterten Friedensbemühungen verweisen auf den römischen Imperialismus und zeigen bereits in Ansätzen wie leicht es den Römern fällt, die aktuelle Situation der Karthager auszunutzen, sowie die Verwirklichung ihrer Ziele vor Diplomatie zu setzen. Diese Gedanken werden auch von Polybios aufgefasst, der Roms Verhalten mit der Realisierung eines zielstrebigen Herrschaftsplanes in Verbindung bringt.[12]

Dass Rom Krieg als nutzbares Mittel in der Politik sieht, offenbart sich ebenfalls nach Abschluss des Lutatius-Vertrages. Dieser Vertrag könnte als Ausgangspunkt für den späteren zweiten Punischen Krieg interpretiert werden. Doch bevor es zur Hauptuntersuchung dieser Fragestellung kommt, ist es wichtig die Vertragsbestimmungen, sowie die damit verbundenen Probleme zu kennen.

4. Der Lutatius-Vertrag

Zwischen Lutatius und dem mit allen Vollmachten ausgestatteten Hamilkar entstand zunächst ein Vorvertrag, der folgende Bestimmungen enthielt: die Abtretung Siziliens, der Verzicht auf einen Krieg gegen Hieron und Syrakus (eingeschlossen der Bundesgenossen der Syrakusaner), die unentgeltliche Rückgabe römischer Kriegsgefangener sowie die Zahlung 2.200 euböischer Talente innerhalb von 20 Jahren. Dass der geschlossene Vertrag nur vorläufigen Charakter hatte, lag an der Abhängigkeit von der Zustimmung des römischen Volkes.[13]

Die Verschärfung des Vertrages wurde von der römischen Volksversammlung durchgesetzt. Diese hatte 10 Männer beauftragt, Kenntnis über die Sachlage in Sizilien zu erlangen. Die Hauptbestandteile des Prämilinarvertragesblieben bestehen, jedoch wurden bestimmte Zusätze zu Ungunsten der Karthager festgesetzt.[14] Die Frist der Reparationszahlung wurde auf 10 Jahre verkürzt und 1.000 euböische Talente sollten sofort gezahlt werden.

Die Abtretung von den Liparischen und Aegatischen Inseln (kleine Inseln zwischen Italien und Sizilien) wurde den Karthagern zusätzlich zu der Abgabe Siziliens auferlegt. Die Rückgabebedingungen der gefangenen Römer blieben unverändert. Die Friedensgarantie wurde auf alle Bundesgenossen beider Vertragsparteien erweitert. Außerdem sollten beide Parteien auf eine Einflussnahme (z.B. Truppen anwerben, Bündnisse mit Bundesgenossen vereinbaren) im Machtbereich des anderen verzichten.[15]

4.1. Probleme und Bewertung des Vertrages

Die Erweiterung der territorialen Bestimmungen für Karthago wurde später von römischen Annalisten als Abtretung Sardiniens festgehalten, obwohl dazu ein gesonderter Vertrag 3 Jahre später abgeschlossen wurde. Die Vermutung liegt nahe, dass Rom sein rücksichtsloses Verhalten von 237[16] mit Hilfe der Umdeutung der Vertragsbestimmungen des Lutatius- Friedenrechtfertigen wollte.[17]

Zusätzlich sorgt die Erwähnung der Bundesgenossen für spätere Debatten hinsichtlich der Kriegsschuld. Einerseits ist unklar, ob es eine Liste der Bundesgenossen gegeben hat, andererseits wird nicht klar festgelegt, ob die Friedensgarantie auch später hinzugekommene Bundesgenossen mit einschließt.[18]

Ebenso ist die Bewertung der Korrekturmaßnahmen der Römer ein Bestandteil des Kapitels. Obwohl aus den antiken Quellen hervor geht, dass der Prämilinarvertrag an die Zustimmung des römischen Volkes geknüpft war[19], wirkt die nachträgliche Korrektur erneut als eine aus Eigengenutz getroffene Aktion. In der verwendeten Forschungsliteratur wird ebenfalls ein quellenkritisches Bild vermittelt. Polybios Äußerungen in diesem Fall fußen auf Fabius PictorsDarstellungen, der höchst wahrscheinlich den Zusatz, der die Gebundenheit an das römische Volk im Vertrag betrifft, nachträglich hinzugefügt hat.[20]

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Römer wohl immer einen Weg gefunden haben ihr Vorgehen in ein besseres Licht zu rücken. Auch im Hinblick auf den Hintergrund, dass Rom wegen der privat finanzierten Flotte Geld brauchte, lässt sich ein Motiv für die Änderungen der Bedingungen erkennen. Die Römer wollten zu ihrem Vorteil den Frieden korrigieren und nutzen die aktuelle Lage der Karthager aus. Es verwundert kaum, dass Karthago angesichts der Tatsachen erbittert über das Vorgehen war und den endgültigen Frieden als Diktat ansah. Ob die Auswirkungen des Lutatius-Frieden ausreichten, um einen direkten Zusammenhang zu den Gründen für den zweiten Punischen Krieg herzustellen, soll Gegenstand des folgenden Kapitels sein.

5. Untersuchung des Zusammenhangs zwischen dem Lutatius-Frieden und dem Ausbruch des zweiten Punischen-Krieges

Auf der Basis der Kriegsursachen, welche den zweiten Punischen Krieg auslösten, soll herausgefunden werden, wo sich Verbindungen zum Lutatius- Frieden herstellen lassen. Als antike Quelle eignet sich Polybios gut, aufgrund seiner Analyse der Kriegsursachen des Hannibalischen Kriegs. Anhand seiner Argumentation wurde eine eigene Interpretation der Ereignisse herausgearbeitet. Hierbei werden jedoch beide Seiten der möglichen Antwort auf die Untersuchung betrachtet. Das bedeutet, dass sowohl Argumente aufgeführt werden, die für einen Zusammenhang sprechen, als auch Argumente, die dagegensprechen.

5.1. Fürsprechende Argumente

Für Polybios waren 3 Gründe ausschlaggebend für den Hannibalischen Krieg. Anhand seiner Darstellungen lassen sich viele Verweise auf den Lutatius-Frieden finden. Der erste Grund war der Groll des Hamilkar, der unbesiegt aus der ersten Auseinandersetzung mit Rom geblieben ist. Für ihn war der geschlossene Friedensvertrag ein Vertrag der Schande, welche nur durch einen erneuten Krieg aufgelöst werden konnte.[21] Das Revanchedenken veranlasste somit die Entstehung eines neuen Konflikts.Polybios verleiht Hamilkar eine tragende Position in der Entstehung des 2. Punischen Krieges. Da er seinem Sohn Hannibal den Hass gegen die Römer einimpfte und ihm zum größten Feind Roms machte.[22] Diese Rachegefühle wurden noch bestärkt durch den erlittenen Prestigeverlust der Karthager. Auch die Verbitterung, wegen Roms Nachbesserung des Vertrages trug zu einer Kriegsmotivation unter den Karthagern bei.

Der zweite und ausschlaggebende Grund war die Abtretung Sardiniens. Die bereits vorhandene Erbitterung wurde durch den aufgezwungenen Vertrag von 237 verstärkt. Diese Abneigung gegen die Römer, die unter der karthagischen Bevölkerung herrschte, spielte den Plänen der Barkiden, der damaligen Herrscherfamilie in Karthago, in die Hände. Ihr Erfolg in Spanien wird als dritter Kriegsgrund angesehen.[23] Die Spanienpolitik hängt ebenfalls mit den Vertragsbestimmungen von 241 zusammen. Hamilkars Ziel war es nämlich, die entstandenen territorialen und materiellen Verluste in Spanien auszugleichen.[24]

Dass sich in allen drei Kriegsursachen Verbindungen zum Lutatius-Frieden finden lassen, verwundert nicht, wenn man alle nachfolgenden großen Ereignisse überblicksartig betrachtet. Der geschlossene Frieden löste eine Kette von Ereignissen aus, die Karthago und Rom immer näher in den zweiten Krieg führten. Durch die Vertragsbestimmungen war Karthago finanziell angeschlagen. Die Söldner konnten demnach nicht bezahlt werden, woraus ein Krieg entstand, den Rom nutze um Sardinien zu gewinnen, welches für Karthago im Sinne der Lebensmittelversorgung eine wichtige Rolle gespielt hatte. Die entstandenen Rache- und Hassgefühle, sowie der Zwang nach neuen wirtschaftlichen Möglichkeiten zu suchen, führten die Karthager nach Spanien, wo 218 der zweite Punische Krieg ausbrach.

Das letzte belastende Argument für einen Zusammenhang ergibt sich aus den bereits erwähnten Problemen mit der Interpretationsvielfalt der Vertragsbestimmungen. Die Streitigkeiten um Sagunt, die den Beginn des Hannibalschen Krieg besiegelten, stehen ebenfalls im Verhältnis zum Vertrag von 241. Die Kriegsschuldfrage wird auf der Basis des Verhaltens gegenüber Sagunt diskutiert. Beide Kriegsparteien beziehen sich hier auf die Bestimmungen des Lutatius-Vertrages. Die genaue Erörterung der Kriegsschuldfrage, auch unter Beachtung der Bestimmungen des Ebrovertrages, soll bei dieser Argumentation vernachlässigt werden. Wichtig ist, dass beide Parteien mit Hilfe des Lutatius-Vertrages ihren Umgang mit Sagunt rechtfertigten. Rom pochte auf die Freiheit weitere Bundesgenossen aufzunehmen, womit Sagunt unter die Sicherheitsgarantie fällt. Hannibals Angriff auf die Stadt wäre demnach rechtswidrig. Karthago berief sich aberauf das Desinteresse Roms an Iberien.[25]

Letztendlich bietet der Lutatius-Frieden ein erhöhtes Konfliktpotential, weil er den Ausgangspunkt weiterer Aktivitäten in Richtung Krieg bildete. Auch die Probleme des Vertrages lassen so viel Deutungsspielraum zu, dass der beginnende Konflikt nicht mehr mittels Diplomatie zu lösen war.

5.2. Dagegensprechende Argumente

Obwohl in der vorangegangen Argumentation alles für eine Verknüpfung zwischen dem Friedensvertrag und dem erneuten Konflikt spricht, gibt es ebenso Punkte dagegen. Unabhängig von der Gestaltung des Friedensvertrags wäre irgendwann dennoch ein neuer Konflikt entfacht wurden. Historiker wie Mommsen, Bengtson u. a. stimmen mit der Unvermeidbarkeit des Hannibalischen Krieges überein.[26] Mommsen hält die Friedensbedingungen für überwindbar, dennoch musste Karthago mutmaßen, dass sich Rom mit Sizilien nicht zufrieden geben würde.

[...]


[1] Römischer Konsul des Jahres 242 , Huss (1985), S. 248.

[2] Pol. 1, 61.

[3] Pol. 1, 62.

[4] Pol. 1, 62.

[5] Pol. 1, 59.

[6] Huss (1985), S. 234.

[7] Zimmermann (2013), S. 29.

[8] Ebd., S. 30.

[9] Huss (1985), S.234.

[10] Pol. 1, 31.

[11] Huss (1985), S. 236.

[12] Zimmermann (2013), S. 27.

[13] Pol. 1, 62.

[14] Pol. 1, 63.

[15] StV III 493, S. 179.

[16] Rom hatte entscheidende Situationen des Söldnerkriegs für seine Zwecke umgedeutet um die Abtretung Sardiniens, sowie eine Zahlung von 1200 euböischen Talenten zu erpressen (Huss (1985), S. 266).

[17] StV III 493, S. 179.

[18] StV III 493, S. 180.

[19] Pol. 1, 62.

[20] Zimmermann (2013), S. 37.

[21] Pol. 3, 9.

[22] Pol. 3, 12.

[23] Pol. 3, 10.

[24] Huss (1985), S. 271.

[25] Zimmermann (2013), S. 51 f.

[26] Hampl (1972), S. 437.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Der Zusammenhang zwischen dem Lutatius-Frieden und dem Ausbruch des zweiten punischen Krieges. Vergleich mit den Auswirkungen des Versailler Vertrages auf den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges
Hochschule
Universität Leipzig  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Antike - Punische Kriege -
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
15
Katalognummer
V338631
ISBN (eBook)
9783668280557
ISBN (Buch)
9783668280564
Dateigröße
829 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zusammenhang, lutatius-frieden, ausbruch, krieges, vergleich, auswirkungen, versailler, vertrages, weltkrieges
Arbeit zitieren
Beatrice Förster (Autor), 2016, Der Zusammenhang zwischen dem Lutatius-Frieden und dem Ausbruch des zweiten punischen Krieges. Vergleich mit den Auswirkungen des Versailler Vertrages auf den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/338631

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