Nachhaltigkeitsberichterstattung am Beispiel von Linde


Seminararbeit, 2014

21 Seiten, Note: 2,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis II

1. Einführung

2. Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen
2.1 Zielgruppen einer Nachhaltigkeitsberichterstattung
2.2 Ursachen und Motive für eine Nachhaltigkeitsberichterstattung
2.3 Die Global Reporting Initiative (GRI)
2.3.1 GRI im Überblick
2.3.2 Die GRI- Leitlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung

3. Nachhaltigkeitsbericht der Linde Group
3.1 Das Unternehmen Linde im Überblick
3.2 Linde Group und CSR
3.3 Beurteilung des Nachhaltigkeitsberichts von 2013
3.3.1 Allgemeine Standardangaben
3.3.2 Spezielle Standardangaben

4. Zusammenfassung

5. Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einführung

Ein wichtiger Bestandteil im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) stellt das Thema der nachhaltigen Unternehmensführung dar. Für den Begriff der Nachhaltigkeit, im ökonomischen Sinne, gibt es bis dato keine allgemein anerkannte Definition, welche den Begriff klar abgrenzt. In einem Bericht der „Weltkommission für Umwelt und Entwicklung“ (WCED) der Vereinten Nationen, aus dem Jahre 1987, wurde jedoch der Versuch unternommen, den Begriff zumindest grob zu umreißen. Hiernach geht es bei der unternehmerischen Nachhaltigkeit vor allem darum, die zukünftigen Generationen, hinsichtlich der Lebensqualität, nicht schlechter zu stellen als gegenwärtige Generationen. Ziel ist es, laut diesem Bericht, also eine Gerechtigkeit zwischen den Generationen zu gewährleisten.[1]

Durch ein stetig wachsendes öffentliches Interesse an genau diesem Thema wird es für Unternehmen immer wichtiger, eine nachhaltige Ausrichtung ihres Unternehmens auch nachweisen zu können. Hierbei bietet eine fundierte Nachhaltigkeitsberichterstattung die wohl beste Möglichkeit diesem Interesse nachzukommen.

Die folgende Ausarbeitung gliedert sich im Wesentlichen in zwei große Blöcke. In dem ersten Block werden vor allem allgemeine theoretische Grundlagen, zum Thema der Nachhaltigkeitsberichterstattung bei Unternehmen, vermittelt. Hierbei werden zunächst die Ursachen und die Gründe für eine Nachhaltigkeitsberichterstattung aufgezeigt. Anschließend werden die Leitlinien der „Global Reporting Initiative“ (GRI) definiert und ausführlich erläutert.

Der zweite Block beschäftigt sich im Wesentlichen mit der Nachhaltigkeitsberichterstattung der Linde Group. Hierfür wird als Erstes das Unternehmen Linde in einem kurzen Überblick vorgestellt, um dann anschließend den Nachhaltigkeitsbericht der Unternehmung aus dem Jahre 2013 kritisch zu durchleuchten. Hierbei soll vor allem die Leitfrage geklärt werden, ob die Linde Group, wie von ihr selbst angegeben, die strengen Standards der GRI auch wirklich einhält.

Abschließend folgt eine Zusammenfassung der Ausarbeitung, in der die wesentlichen Ergebnisse präsentiert werden.

1.1

2. Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen

2.1 Zielgruppen einer Nachhaltigkeitsberichterstattung

Die Hauptzielgruppen für die Nachhaltigkeitsberichterstattung eines Unternehmens finden sich vor allem unter den so genannten „Stakeholdern“ wieder. Hierbei benutzte das Stanford Research Institute bereits 1963, zum wohl ersten Mal, den Begriff des Stakeholder, zu Deutsch Anspruchsgruppe. Dieser Begriff stellt in erster Linie den Gegenpol zu dem Begriff des „Shareholder“, zu Deutsch Anteilseigner, dar. Mit Anteilseignern sind die Eigenkapitalgeber eines Unternehmens gemeint, in den meisten Fällen also die Aktionäre, die aus verschiedensten Gründen an einem Unternehmen partizipieren möchten. Unter dem Überbegriff des Stakeholders verbergen sich die verschiedensten unternehmensinternen, als auch unternehmensexternen Anspruchsgruppen. Zu den unternehmensinternen Anspruchsgruppen zählen insbesondere die Mitarbeiter, aber auch die Eigentümer selbst. Zu den unternehmensexternen Anspruchsgruppen gehören zum Beispiel die Lieferanten, die Kunden, die Gläubiger, aber auch der Staat. All diese Anspruchsgruppen können ein hohes Interesse an der Nachhaltigkeitsberichterstattung von einem Unternehmen haben. Welche Anspruchsgruppen ein Interesse an dem Bericht haben, kann von Branche zu Branche und von Unternehmen zu Unternehmen stark variieren.[2]

2.2 Ursachen und Motive für eine Nachhaltigkeitsberichterstattung

Die Hauptursache für eine detaillierte Nachhaltigkeitsberichterstattung ist das immer größer werdende Interesse der verschiedensten Anspruchsgruppen an der ökologischen, sozialen und ökonomischen Zielausrichtung von Unternehmen. Da sich solche Informationen nur bedingt aus dem Jahresabschluss eines Unternehmens herausfiltern lassen, werden von vielen Unternehmen schon seit einigen Jahren so genannte Umweltberichte- oder Erklärungen ausgegeben, in denen das betriebliche Umweltengagement dargestellt wird. Da in diesen Berichten aber, wie der Name schon sagt, lediglich Umweltaspekte thematisiert werden und somit soziale und ökonomische Dimensionen weitestgehend außer acht gelassen werden, geht der Trend bei der Mehrzahl der Unternehmen weg von einer reinen Umweltberichterstattung und hin zu einer detaillierten Nachhaltigkeitsberichterstattung. In dieser Nachhaltigkeitsberichterstattung werden dann alle drei Dimensionen zu möglichst gleichen Teilen behandelt und abgebildet.[3]

Welche Motive Unternehmen bei der Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts verfolgen, kann, selbst innerhalb ein und derselben Branche, stark variieren. Klar ist jedoch, dass sich ein gewinnorientiertes Unternehmen einen Nutzen daraus verspricht, denn die Erstellung und die anschließende Präsentation des Berichts nimmt, sowohl innerbetrieblich, als auch außerbetrieblich, gewisse Ressourcen in Anspruch und verursacht somit Kosten für die Unternehmung. Bereits bei einer Befragung von Berichterstattern durch das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Jahre 1999 wurde erkannt, dass im Wesentlichen drei Hauptmotive für eine Nachhaltigkeitsberichterstattung bei Unternehmen erkennbar sind. Nämlich markt-, management- und öffentlichkeitsorientierte Motive. In den meisten Unternehmen spielen hierbei mehrere Motive eine Rolle und auch eine Überschneidung der Motive wird bei den meisten Berichterstattern der Fall sein. Welche Motive letzten Endes eine Rolle spielen hängt im Wesentlichen von den Stakeholdern, also von den Adressaten der Berichterstattung ab.[4]

Ein marktorientiertes Motiv wird vor allem dann vorliegen, wenn soziale und ökologische Aspekte ein wesentliches Kaufkriterium für die Kunden des jeweiligen Produktes, oder der jeweiligen Dienstleistung darstellen. Ist dies der Fall, so besteht nämlich die Schwierigkeit für das Marketing in erster Linie darin, diese sozialen oder ökologischen Aspekte erfolgreich im Markt zu kommunizieren. Hierfür kann eine gute Nachhaltigkeitsberichterstattung ein essentielles Medium darstellen. Immer vorausgesetzt das jeweilige Unternehmen hat in diesem Bereich auch etwas substanzielles vorzuweisen, das es auch kommunizieren kann. Beispiele für Unternehmen bei denen dies der Fall ist, finden sich in großer Anzahl vor allem in der Nahrungsmittel-, Textil- und Kosmetikbranche. Marktorientierte Motive können aber auch oftmals bei kleinen, nischenorientierten Unternehmen der ausschlaggebende Grund für die Einführung einer Nachhaltigkeitsberichterstattung sein. Solche Unternehmen bearbeiten wenige Marktsegmente und sind oftmals regional aufgestellt. Für diese Unternehmen besteht ein erhöhter Druck, sich von anderen Wettbewerbern abzugrenzen und viele von Ihnen führen hierfür auch soziale und ökologische Gesichtspunkte an.[5] Zu den wichtigsten internen Stakeholdern zählen für ein Unternehmen die Mitarbeiter. Eine Nachhaltigkeitsberichterstattung kann also auch aus managementorientierten Gesichtspunkten attraktiv für ein Unternehmen sein. So kann es zum Beispiel gut für die Motivation der Mitarbeiter sein, wenn diese sich mit ihrem Unternehmen identifizieren können. Dies fällt den Mitarbeitern bei einem Unternehmen einfacher, wenn sich dieses vor allem durch positive soziale Aspekte hervorhebt. Dies sorgt gleichzeitig auch für eine bessere langfristige Bindung der Mitarbeiter an die jeweilige Unternehmung und macht es gleichzeitig attraktiver für mögliche Bewerber. So kann eine langfristige Wettbewerbsfähigkeit um die Ressource Arbeit gefördert werden.[6] Im Bereich der öffentlichkeitsorientierten Motive steht für Unternehmen vor allem die Glaubwürdigkeit für sich und die eigenen Produkte, oder Dienstleistungen, im Vordergrund[7]. Zudem spielt das öffentliche Vertrauen eine große Rolle, da gerade die größten deutschen Unternehmen immer wieder in der Presse unter starken öffentlichen Druck, hinsichtlich sozialer, ökologischer und ökonomischer Fragen geraten. Vor allem in der Chemieindustrie spielen Fragen nach Umweltschutz und Arbeitssicherheit immer noch eine große Rolle. Aber auch die Einhaltung sozialer Mindeststandards speziell in der Bekleidungs- und in der Logistikbranche seien hier als Beispiel genannt.[8]

2.3 Die Global Reporting Initiative (GRI)

2.3.1 GRI im Überblick

Die Non-Profit-Organisation GRI wurde 1997, unter anderem durch das „United Nations Environment Program“ (UNEP), als gemeinnützige Stiftung gegründet. Im Jahre 2002 wurde der Hauptsitz der Stiftung von Boston, in den Vereinigten Staaten von Amerika, nach Amsterdam, in den Niederlanden, verlegt. Mittlerweile umfasst die GRI ein weltweites Netzwerk von mehr als 30.000 Personen und unterhält regionale Büros in Australien, Brasilien, China, Indien und den Vereinigten Staaten von Amerika. Die GRI hat es sich selbst zur Hauptaufgabe gemacht, Richtlinien zur Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten für Unternehmungen, Regierungsorgane und Nichtregierungsorganisationen zu entwickeln und zu publizieren. Der aktuelle Leitfaden steht der Öffentlichkeit, unter anderem im Internet, zur freien Verfügung.[9]

2.3.2 Die GRI- Leitlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung

Die GRI- Leitlinien liegen, seit der Gründung der Stiftung, mittlerweile in ihrer vierten Auflage vor und zählen international zu den anerkanntesten Leitlinien für die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts. Diese vierte Auflage trägt die Abkürzung G4 und wurde erstmals Ende Mai 2012 für die Öffentlichkeit freigegeben.[10] Die G4- Leitlinien bestehen hierbei aus zwei gesonderten Werken. Im ersten Werk, welches 95 Seiten umfasst und den Titel „Berichterstattungsgrundsätze und Standardangaben“ trägt, geht es im Wesentlichen um die eigentlichen Rahmenbedingungen, welche aus Sicht der GRI einer detaillierten Nachhaltigkeitsberichterstattung zugrunde gelegt werden sollten. Das zweite Werk, welches 267 Seiten umfasst und den Titel „Umsetzungsanleitung“ trägt, soll, aufbauend auf die Rahmenbedingungen aus dem ersten Werk, eine Unterstützung für Unternehmen darstellen, die theoretischen Grundlagen der G4- Leitlinien auf ihren eigenen Nachhaltigkeitsbericht anzuwenden.[11] Dieser Teil der Ausarbeitung beschränkt sich auf das erste Werk der G4- Leitlinien, also auf die theoretischen Grundlagen, denn die Berücksichtigung der Umsatzanleitungen für Unternehmen würde an dieser Stelle, inhaltlich gesehen, den Rahmen der Hausarbeit sprengen.

Die Berichterstattungsgrundsätze und Standardangaben werden im Wesentlichen über sieben große Überschriften abgebildet. Zunächst wird der Zweck der Leitlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung erörtert. Dann wird die korrekte Verwendung der Leitlinien erläutert, um anschließend die Kriterien zur Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts in Übereinstimmung mit den Leitlinien abzubilden. Danach werden die Grundsätze der Berichterstattung aufgezeigt und im Nachgang dann noch die Standardangaben ausführlich aufgeführt und erklärt. Im Anschluss wird unter der Überschrift „Quicklinks“ auf andere Leitlinien verwiesen, welche zum Teil als Grundlage für die G4- Leitlinien gedient haben. Zum Abschluss werden dann noch die wichtigsten Schlüsselbegriffe der G4- Leitlinien definiert.[12] Unter dem ersten Kapitel der Leitlinien werden, neben dem Zweck der Leitlinien, auch deren Anwendungsmöglichkeiten kurz angerissen.[13]

Im nächsten Bereich zur Verwendung der Leitlinien wird im ersten Punkt zunächst erläutert, dass die G4- Leitlinien, wie oben schon genannt, aus zwei Teilen bestehen. Im Anschluss werden die einzelnen Schritte zur Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts anhand der G4 Leitlinien ausführlich erläutert. Hierbei geht es im ersten Schritt zunächst darum, sich einen Überblick zu verschaffen, indem man die Berichterstattungsgrundsätze und Standardangaben, sowie die Definitionen der Schlüsselbegriffe gründlich durchliest. Danach muss vom Unternehmen die bevorzugte „In Übereinstimmung Option“[14] ausgewählt werden. In diesem Schritt kann das jeweilige Unternehmen zwischen zwei Möglichkeiten wählen, um ihren Nachhaltigkeitsbericht gemäß den Leitlinien zu erstellen. Abhängig von der gewählten Option bestimmt sich später der Inhalt des Nachhaltigkeitsberichts. Die erste Option nennt sich „Kern“, die zweite Option „umfassend“. Wie der Name schon vermuten lässt müssen bei der umfassenden Option, je nach Branche des Unternehmens, zusätzlich zu den Standardangaben der Kern-Option, noch weitere Angaben hinzugefügt werden. Im nächsten Schritt muss die Veröffentlichung der allgemeinen Standardangaben vorbereitet werden, um dann im weiteren Verlauf noch die spezifischen Standardangaben festlegen zu können. Im letzten Schritt wird dann der eigentliche Nachhaltigkeitsbericht, anhand der zuvor aufbereiteten Informationen, erstellt. Im dritten und letzten Punkt zur Verwendung der Leitlinien wird noch darauf hingewiesen, dass Unternehmen, wenn sie einen Bericht nach den G4-Leitlinien erstellt haben, einer Pflicht zur Mitteilung der Verwendung unterliegen. Hierfür muss das betreffende Unternehmen die GRI informieren und eine Fassung des Berichts zur Verfügung stellen.[15]

Bei den Kriterien zur Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts in Übereinstimmung mit den G4- Leitlinien geht es im ersten Unterkapitel im Wesentlichen um die beiden, bereits oben angesprochenen, Optionen, nach denen sich der Inhalt eines Nachhaltigkeitsberichts richten muss, um den Leitlinien zu entsprechen. Hierbei wird vor allem darauf eingegangen, welche allgemeinen und speziellen Standardangaben jeweils in der Kern-Option oder in der umfassenden Option enthalten sein müssen. Dies wird übersichtlich in tabellarischer Form dargestellt. Im nächsten Punkt wird zum Einen erklärt, inwiefern die erforderlichen Standardangaben mit Quellenverweisen darzulegen sind, zum anderen wird darauf verwiesen, dass der Bericht vom Unternehmen in Papierform, elektronischer Form, sowie internetbasiert erstellt werden darf. Im weiteren Verlauf dieses Kapitels werden sowohl Anmerkungen zu Berichten, die in Übereinstimmungen mit den G4-Leitlinien erstellt wurden, als auch Anmerkungen zu Berichten, die nicht in Übereinstimmung mit den Leitlinien erstellt wurden, aufgeführt. Wobei hauptsächlich vorformulierte Erklärungen genannt werden, welche der jeweilige Bericht enthalten sollte. Im letzten Punkt dieses Artikels wird festgelegt, dass Unternehmen die ihre Berichte bisher nach den alten G3 oder G3.1 Leitlinien erstellt haben, ihre Berichterstattung bis spätestens zum 31.12.2015 auf die aktuellen G4-Leitlinien umstellen müssen.[16]

Im vierten großen Bereich der G4-Leitlinien werden die verschiedenen Berichterstattungsgrundsätze thematisiert. Hierbei werden sowohl Grundsätze quantitativer, als auch qualitativer Natur genannt. Zum einen dreht sich dieses Kapitel um die zur Bestimmung der Berichtsinhalte notwendigen Grundsätze und zum anderen um die zur Bestimmung der Berichtsqualität notwendigen Grundsätze. Im Bereich der Berichtsinhalte wird hier die Einbeziehung der Stakeholder genannt, welche die Adressaten des Nachhaltigkeitsberichts darstellen und in deren Interesse der Nachhaltigkeitsbericht verfasst werden sollte. Des weiteren werden die Grundsätze der Wesentlichkeit und der Vollständigkeit, vor allem in Bezug auf die ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen der Unternehmung genannt. Im Bereich der Wesentlichkeit sollte sich das berichterstattende Unternehmen des weiteren auf die Aspekte beschränken, die maßgeblich zur Beurteilung und Entscheidungsfindung der Stakeholder beitragen. Der zuletzt genannte Punkt im Bereich der Berichtsinhalte stellt der Nachhaltigkeitskontext dar. Hierbei geht es vor allem darum, dass „die Leistung der Organisation im größeren Zusammenhang einer nachhaltigen Entwicklung“[17] dargestellt wird. Im Bereich der Berichtsqualität werden, im Gegensatz zum Bereich der Berichtsinhalte, die Grundsätze der Ausgewogenheit, der Vergleichbarkeit, der Genauigkeit, der Aktualität, der Klarheit und der Verlässlichkeit aufgeführt. In diesem Kapitel wird deutlich, dass Unternehmen nicht nur darauf achten, was sie in ihren Nachhaltigkeitsberichten an Informationen aufnehmen, sondern auch, welchen qualitativen Ansprüchen diese Informationen gerecht werden müssen.[18]

[...]


[1] Vgl. Lackmann, J.: Die Auswirkungen der Nachhaltigkeitsberichterstattung auf den Kapitalmarkt: Eine empirische Analyse, S.5f.

[2] URL http://www.nachhaltigkeit.info/artikel/stakeholder_anspruchsgruppen_1505.htm [Stand: 15.10.2014 10:30 ].

[3] Vgl. Institut für ökologische Wirtschaftsforschung/ imug Institut für Markt-Umwelt-Gesellschaft: Der Nachhaltigkeitsbericht-ein Leitfaden zur Praxis glaubwürdiger Kommunikation für zukunftsfähige Unternehmen, S.8f.

[4] Vgl. Institut für ökologische Wirtschaftsforschung/ imug Institut für Markt-Umwelt-Gesellschaft: Der Nachhaltigkeitsbericht-ein Leitfaden zur Praxis glaubwürdiger Kommunikation für zukunftsfähige Unternehmen, S.9.

[5] Vgl. Institut für ökologische Wirtschaftsforschung/ imug Institut für Markt-Umwelt-Gesellschaft: Der Nachhaltigkeitsbericht-ein Leitfaden zur Praxis glaubwürdiger Kommunikation für zukunftsfähige Unternehmen, S.10f.

[6] Vgl. Derau, M.: Das Internet als Medium unternehmerischer Nachhaltigkeitsberichterstattung, S.13f.

[7] Vgl. Tremmel, K.: White Paper: Der Weg zum Nachhaltigkeitsbericht, S.3.

[8] Vgl. Institut für ökologische Wirtschaftsforschung/ imug Institut für Markt-Umwelt-Gesellschaft: Der Nachhaltigkeitsbericht-ein Leitfaden zur Praxis glaubwürdiger Kommunikation für zukunftsfähige Unternehmen, S.11.

[9] URL http://www.iasplus.com/de/resources/sustainability/global-reporting-initiative-gri [Stand: 26.10.2014 20:29].

[10] URL http://www.nachhaltigkeit.info/artikel/gri_global_reporting_initiative_960.htm [Stand: 28.10.2014 12:32].

[11] URL https://www.globalreporting.org/Pages/resource-library.aspx?resSearchMode=resSearchModeText&resSearchText=G4&resCatText=Reporting+Framework&resLangText=German [Stand: 28.10.2014 12:32].

[12] Vgl. Global Reporting Initiative: G4 Leitlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung: Berichterstattungsgrundsätze und Standardangaben, S.2.

[13] Vgl. Global Reporting Initiative: G4 Leitlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung: Berichterstattungsgrundsätze und Standardangaben, S.5.

[14] Global Reporting Initiative: G4 Leitlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung: Berichterstattungsgrundsätze und Standardangaben, S.8.

[15] Vgl. Global Reporting Initiative: G4 Leitlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung: Berichterstattungsgrundsätze und Standardangaben, S.7ff.

[16] Vgl. Global Reporting Initiative: G4 Leitlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung: Berichterstattungsgrundsätze und Standardangaben, S.11ff.

[17] Global Reporting Initiative: G4 Leitlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung: Berichterstattungsgrundsätze und Standardangaben, S.17 Zeile1.

[18] Vgl. Global Reporting Initiative: G4 Leitlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung: Berichterstattungsgrundsätze und Standardangaben, S.16ff.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Nachhaltigkeitsberichterstattung am Beispiel von Linde
Hochschule
Hochschule Offenburg
Note
2,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
21
Katalognummer
V339180
ISBN (eBook)
9783668290938
ISBN (Buch)
9783668290945
Dateigröße
503 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Linde, Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Global Reporting Initiative
Arbeit zitieren
Steven Braun (Autor), 2014, Nachhaltigkeitsberichterstattung am Beispiel von Linde, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339180

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