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Gesundheitliche Wirksamkeit eines nachhaltigen, gerätegestützten Kraft- und Ausdauertrainings

Title: Gesundheitliche Wirksamkeit eines nachhaltigen, gerätegestützten Kraft- und Ausdauertrainings

Project Report , 2016 , 52 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Nicole Büning (Author)

Health - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Der demographische Wandel mit der Alterung der Gesellschaft und dem geänderten Krankheitsspektrum stellt eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar. Aufgrund der demographischen Entwicklung ist gerade das Thema Gesundheit von großer Bedeutung.

Viele Menschen neigen allerdings zu einer inaktiven Freizeitgestaltung und müssen zum Sporteinstieg motiviert werden. Eine Möglichkeit der Bewegungsförderung ist über Präventionskurse nach dem Präventionsgesetz gegeben. In Anlehnung an den Leitfaden für Prävention wird in dieser Arbeit ein sechsmonatiges Projekt vorgestellt, welches über ein gerätegestütztes Kraft- und Ausdauertraining die körperliche Aktivität der Personengruppe der 40-50 Jährigen steigert.

Der demographische Wandel mit der Alterung der Gesellschaft und dem geänderten Krankheitsspektrum stellt eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar. Aufgrund der demographischen Entwicklung ist gerade das Thema Gesundheit von großer Bedeutung. Das Bundesministerium für Gesundheit formulierte "Gesund älter werden" schon 2010 als nationales Gesundheitsziel. Nur eine gesunde ältere Gesellschaft ermöglicht eine längere Arbeitszeit und entlastet dadurch das deutsche Sozialsystem. Zusätzlich verbessert sich über eine gute Gesundheit die individuelle Lebenssituation der Menschen im Alter und deren Alltag.

Das Altern ist ein biologischer Prozess und kann eine Ursache für die Minderung von körperlicher Leistungsfähigkeit darstellen, aber gerade Lebensstilfaktoren wie z.B. der Bewegungsmangel sind für einen Leistungsrückgang ab dem frühen Erwachsenenalter verantwortlich. Der Zusammenhang zwischen den zivilisationsbedingten Krankheitsbildern und der veränderten Lebensart, in der Bewegungsmangel und Übergewicht eine bedeutende Rolle spielen, ist ebenfalls besonders hervorzuheben. Um dies genauer zu erläutern, werden die wesentlichen Krankheitsbilder und die Auswirkungen von körperlicher Inaktivität beschrieben.

Dabei wird deutlich, warum bei den deutschen Versorgungsstrukturen ein Wandel von der kurativen zur prophylaktischen Intervention stattfinden muss. "Menschen, die ein körperlich aktives Leben führen, leben länger". Zahlreiche empirische Befunde belegen, dass die positive funktionale Wertschätzung von sportlicher Aktivität als Mittel der Gesundheitsförderung in der Bevölkerung präsent ist. Daher werden die spezifischen Auswirkungen von Sport auf die Gesundheit genauer erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Thema und Zielsetzung des Projektes

3. Gesundheitspolitische Relevanz

3.1. Auswirkungen auf Sozialversicherungssysteme und Wirtschaft

3.2. Gesundheit und New Public Health

3.2.1. Gesundheit

3.2.2. New Public Health

4. Stand der Forschung und Entwicklung in der Praxis

4.1. Körperliche Aktivität der deutschen Bevölkerung

4.2. Auswirkungen von körperlicher Inaktivität

4.2.1. Herz-Kreislauf-Erkrankungen

4.2.2. Krebserkrankungen

4.2.3. Stoffwechselstörungen

4.2.4. Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates

4.2.5. Psychosomatische Störungen

4.3. Gesundheitssport als Gesundheitsressource

4.3.1. Anpassungen durch Ausdauertraining

4.3.2. Anpassungen durch Krafttraining

4.3.3. Auswirkungen auf die Koordination und die Gelenkigkeit

4.3.4. Auswirkungen auf geistige Fähigkeiten

4.3.5. Resümee

4.4. Gesellschaftliche Veränderung im Gesundheitssport

4.5. Gesundheitssport in Fitnesseinrichtungen

4.5.1. Ökonomischer Nutzen von Fitnesseinrichtungen

4.6. Leitfaden für Prävention –PrävG § 20 SGB V

4.6.1. Handlungsfeld Bewegungsgewohnheiten

5. Projekt

5.1. Projektbetrieb

5.2. Projektgruppe

5.3. Projekthemmnisse

5.4. Projektplanung nach Interventionstheorie

5.4.1. Aufbau einer sportbezogenen Interventionstheorie

5.5. Projektziele

5.6. Evaluation des Projektes

6. Zeit- und Kostenplan 2016/17

6.1. Schriftliche Projektplanung

7. Erwartbare Ergebnisse

8. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Projektarbeit befasst sich mit der Entwicklung und Evaluation eines gesundheitsorientierten Pilotprojekts zur Förderung der körperlichen Aktivität bei der Zielgruppe der 40- bis 50-Jährigen. Ziel ist es, durch ein gerätegestütztes Kraft- und Ausdauertraining den Bewegungsmangel zu reduzieren und die Gesundheit der Teilnehmer nachhaltig durch eine Integration in den Lebensalltag zu fördern, wobei das Vorhaben in Anlehnung an das Präventionsgesetz (§ 20 SGB V) konzipiert wurde.

  • Demographischer Wandel und das veränderte Krankheitsspektrum in Deutschland
  • Die gesundheitspolitische Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung
  • Wissenschaftliche Grundlagen der positiven Effekte von Kraft- und Ausdauertraining
  • Konzeption eines Pilotprojekts zur nachhaltigen Bewegungsförderung im Fitnessstudio-Setting
  • Integration von Interventions- und Evaluationsmethoden in der Praxis

Auszug aus dem Buch

4.3. Gesundheitssport als Gesundheitsressource

Da in dieser Hausarbeit Gesundheitsförderung und Prävention im Fokus stehen und nicht das am Leistungssport orientierte Training, liegt der Schwerpunkt beim Ausdauertraining auf der "aeroben dynamischen Ausdauer", welchem die größte präventive Wirkung zugesprochen wird. Hierbei werden mind. 1/6 der Muskulatur des gesamten Körpers beansprucht. Die Bewegung muss dynamisch erfolgen, mit einer Beanspruchung von mehr als 50% der maximalen Leistungsfähigkeit und über einen Zeitraum von mind. 3-5 Minuten, damit es zu positiven Anpassungserscheinungen kommt. Zum Stärken der kardiovaskulären Ausdauerfähigkeit bewegen sich die Belastungsgrenzen innerhalb der Prävention weit im submaximalen Bereich (Sommer, Mathers 2006, S.146f).

Bezogen auf das folgende Krafttraining gibt es noch die skelettal-muskuläre Ausdauer, bei der es über Trainingsreize zu Anpassungen im Stoffwechsel und in der Energiebereitstellung innerhalb der Muskulatur kommt.

Beim Krafttraining geht es um eine spezifische Kräftigung der Muskulatur des gesamten Körpers. Unter präventiven Gesichtspunkten ist ein Muskeltraining wichtig, um dem natürlichen Abbau der Muskulatur im Laufe des Lebens entgegenzuwirken, welcher durch Inaktivität noch beschleunigt wird (Zimmermann 2000, S.15). Krafttraining führt zu einer Erweiterung des Energiepotentials der Muskulatur (Stabilisierung bzw. Zunahme des Muskelquerschnitts) und die Innervation wird verbessert. Im präventiven Sinne wird auch hier im submaximalen und im Kraftausdauerbereich trainiert (Zimmermann 2000, S.217). Bei sämtlichen Bewegungen muss der Muskel nicht nur konzentrisch (sich verkürzend), sondern auch exzentrisch (in der ausgestreckten Variante) arbeiten. Das bedeutet, dass die Muskulatur auch in beiden Bewegungsphasen trainiert werden sollte. Ein Muskel kann in der exzentrischen Phase deutlich mehr Kraft entwickeln als in der konzentrischen. Beim exzentrischen Training kommt es zu einer größeren Zunahme an Muskulatur mit einem isometrischen Kraftzuwachs. Dies geschieht bei gleicher metabolischer Belastung und bei gleicher Belastung für den Puls und Blutdruck wie beim konzentrischen Training (Muster, Zielinski 2006, S.89f).

Ausdauer- und Krafttraining sind somit zwei bedeutende und sehr effektive Trainingsmöglichkeiten zur Gesundheitsförderung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den demographischen Wandel und die Notwendigkeit, durch Präventionsmaßnahmen den Bewegungsmangel in der Bevölkerung zu bekämpfen.

2. Thema und Zielsetzung des Projektes: Es wird das Ziel verfolgt, ein gerätegestütztes Kraft- und Ausdauertraining als nachhaltige Präventionsmaßnahme für 40- bis 50-Jährige zu etablieren.

3. Gesundheitspolitische Relevanz: Dieses Kapitel beleuchtet, wie Alterung und verändertes Krankheitsspektrum die Sozialversicherungssysteme belasten und warum Prävention wichtiger wird.

4. Stand der Forschung und Entwicklung in der Praxis: Hier werden die wissenschaftlichen Belege für die Wirksamkeit von körperlicher Aktivität bei Zivilisationskrankheiten und als Gesundheitsressource dargestellt.

5. Projekt: Der Abschnitt beschreibt konkret den Betrieb, die Zielgruppen sowie die Planung und Zielsetzung des Pilotprojektes zur Wirksamkeitsprüfung.

6. Zeit- und Kostenplan 2016/17: Dieser Teil detailliert die finanzielle Kalkulation und den zeitlichen Ablauf für die Umsetzung des Pilotvorhabens.

7. Erwartbare Ergebnisse: Basierend auf vergleichbaren Studien wird eine Steigerung der physischen Leistungsfähigkeit und Lebensqualität der Teilnehmer prognostiziert.

8. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Bestätigung ab, dass ein gerätegestütztes Training eine effektive und volkswirtschaftlich sinnvolle Maßnahme zur Gesundheitsförderung darstellt.

Schlüsselwörter

Gesundheitssport, Prävention, Krafttraining, Ausdauertraining, demographischer Wandel, Lebensstil, Gesundheitsförderung, Präventionsgesetz, Bewegungsmangel, Krankheitsprävention, 40-50 Jährige, Pilotprojekt, Sozialversicherungssystem, kardiovaskuläre Gesundheit, Interventionstheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die gesundheitliche Wirksamkeit eines strukturierten, gerätegestützten Kraft- und Ausdauertrainings für Menschen zwischen 40 und 50 Jahren unter Berücksichtigung des Präventionsgesetzes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der demographische Wandel, die gesundheitspolitische Relevanz von Prävention, die Auswirkungen von körperlicher Inaktivität sowie die Umsetzung von gesundheitssportlichen Maßnahmen in Fitnessstudios.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Erarbeitung einer nachhaltigen, förderungsfähigen Präventionsmaßnahme, die durch wissenschaftliche Evaluation belegt, dass regelmäßiges Training den Lebensstil dauerhaft positiv verändern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine interdisziplinäre Herangehensweise genutzt, die Erkenntnisse aus Medizin, Psychologie und Sportwissenschaften mit einer systematischen Projektplanung nach der Interventionstheorie verbindet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Stand der Forschung zur körperlichen Aktivität, detailliert die physiologischen Anpassungsprozesse durch Sport und beschreibt die konkrete Projektplanung, inklusive Finanz- und Zeitplan.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gesundheitsförderung, Prävention, Bewegungsgewohnheiten, Kraft- und Ausdauertraining, demographischer Wandel sowie die Integration von Sport in den Lebensalltag.

Warum wurde die Zielgruppe der 40- bis 50-Jährigen gewählt?

Diese Altersgruppe hat eine hohe sozial- und arbeitspolitische Bedeutung, zeigt jedoch oft Defizite in der sportlichen Aktivität, was ein großes Präventionspotenzial bietet.

Welche Rolle spielt das Präventionsgesetz (PrävG) in diesem Projekt?

Das Projekt lehnt sich an den Leitfaden für Prävention an, um langfristig als standardisierter Gesundheitskurs bei der Zentralen Prüfstelle Prävention eingereicht werden zu können.

Warum ist eine externe Evaluation des Projekts geplant?

Die Evaluation durch Studenten der Sportwissenschaft dient dem Nachweis der Effektivität und Nachhaltigkeit, um die Krankenkassen als Finanzierungspartner für innovative Ansätze zu gewinnen.

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Details

Title
Gesundheitliche Wirksamkeit eines nachhaltigen, gerätegestützten Kraft- und Ausdauertrainings
College
Bielefeld University  (Fakultät für Gesundheitswissenschaften)
Course
Fernstudium Angewandte Gesundheitswissenschaften
Grade
1.3
Author
Nicole Büning (Author)
Publication Year
2016
Pages
52
Catalog Number
V339657
ISBN (eBook)
9783668299191
ISBN (Book)
9783668299207
Language
German
Tags
Paragraph 20 Präventionskurse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nicole Büning (Author), 2016, Gesundheitliche Wirksamkeit eines nachhaltigen, gerätegestützten Kraft- und Ausdauertrainings, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339657
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