Gesundheitliche Wirksamkeit eines nachhaltigen, gerätegestützten Kraft- und Ausdauertrainings


Projektarbeit, 2016
52 Seiten, Note: 1.3

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Thema und Zielsetzung des Projektes

3. Gesundheitspolitische Relevanz
3.1. Auswirkungen auf Sozialversicherungssysteme und Wirtschaft
3.2. Gesundheit und New Public Health
3.2.1. Gesundheit
3.2.2. New Public Health

4. Stand der Forschung und Entwicklung in der Praxis
4.1. Körperliche Aktivität der deutschen Bevölkerung
4.2. Auswirkungen von körperlicher Inaktivität
4.2.1. Herz-Kreislauf-Erkrankungen
4.2.2. Krebserkrankungen
4.2.3. Stoffwechselstörungen
4.2.4. Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates
4.2.5. Psychosomatische Störungen
4.3. Gesundheitssport als Gesundheitsressource
4.3.1. Anpassungen durch Ausdauertraining
4.3.2. Anpassungen durch Krafttraining
4.3.3. Auswirkungen auf die Koordination und die Gelenkigkeit
4.3.4. Auswirkungen auf geistige Fähigkeiten
4.3.5. Resümee
4.4. Gesellschaftliche Veränderung im Gesundheitssport
4.5. Gesundheitssport in Fitnesseinrichtungen
4.5.1. Ökonomischer Nutzen von Fitnesseinrichtungen
4.6. Leitfaden für Prävention -PrävG § 20 SGB V
4.6.1. Handlungsfeld Bewegungsgewohnheiten

5. Projekt
5.1. Projektbetrieb
5.2. Projektgruppe
5.3. Projekthemmnisse
5.4. Projektplanung nach Interventionstheorie
5.4.1. Aufbau einer sportbezogenen Interventionstheorie
5.5. Projektziele
5.6. Evaluation des Projektes

6. Zeit- und Kostenplan 2016/17
6.1. Schriftliche Projektplanung

7. Erwartbare Ergebnisse

8. Fazit

Fachbegriffe

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der demographische Wandel mit der Alterung der Gesellschaft und dem geänderten Krankheitsspektrum stellt eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar. Aufgrund der demographischen Entwicklung ist gerade das Thema Gesundheit von großer Bedeutung. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) formulierte "Gesund älter werden" schon 2010 als nationales Gesundheitsziel (BMG 2012). Nur eine gesunde ältere Gesellschaft ermöglicht eine längere Arbeitszeit und entlastet dadurch das deutsche Sozialsystem. Zusätzlich verbessert sich über eine gute Gesundheit die individuelle Lebenssituation der Menschen im Alter und deren Alltag.

Das Altern ist ein biologischer Prozess und kann eine Ursache für die Minderung von kör- perlicher Leistungsfähigkeit darstellen, aber gerade Lebensstilfaktoren wie z.B. der Bewe- gungsmangel sind für einen Leistungsrückgang ab dem frühen Erwachsenenalter verant- wortlich (Last, Weisser 2015, S.5f). Der Zusammenhang zwischen den zivilisationsbeding- ten Krankheitsbildern und der veränderten Lebensart, in der Bewegungsmangel und Über- gewicht eine bedeutende Rolle spielen, ist ebenfalls besonders hervorzuheben. Um dies genauer zu erläutern, werden die wesentlichen Krankheitsbilder und die Auswirkungen von körperlicher Inaktivität beschrieben. Dabei wird deutlich, warum bei den deutschen Versorgungsstrukturen ein Wandel von der kurativen zur prophylaktischen Intervention stattfinden muss.

"Menschen, die ein körperlich aktives Leben führen, leben länger" (Fuchs 2003, S.80). Zahlreiche empirische Befunde belegen, dass die positive funktionale Wertschätzung von sportlicher Aktivität als Mittel der Gesundheitsförderung in der Bevölkerung präsent ist (Woll 2006, S.15). Daher werden die spezifischen Auswirkungen von Sport auf die Gesundheit genauer erläutert.

Über den Wertewandel kommt es in der deutschen Gesellschaft zu einem geänderten Frei- zeitverhalten und einer steigenden Nachfrage nach Gesundheitssport. Viele Menschen nei- gen allerdings zu einer inaktiven Freizeitgestaltung und müssen zum Sporteinstieg moti- viert werden. Eine Möglichkeit der Bewegungsförderung ist über Präventionskurse nach dem Präventionsgesetz (PrävG) §20 Abs. 1 SGB V gegeben. In Anlehnung an den Leitfa- den für Prävention wird in dieser Arbeit ein sechsmonatiges Projekt vorgestellt, welches über ein gerätegestütztes Kraft- und Ausdauertraining die körperliche Aktivität der Perso- nengruppe der 40-50 Jährigen steigert.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachform verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichwohl für beiderlei Geschlecht. 1

2. Thema und Zielsetzung des Projektes

Um Erfolge im Umgang mit dem Krankheitsspektrum der chronisch-degenerativen (chron.-deg.) Krankheiten zu erzielen, muss eine "Intervention" vor der "Manifestation" stattfinden. Es geht darum, Krankheiten zu verhindern und einen Zugewinn an gesunden Lebensjahren im Sinne einer besseren Lebensqualität zu erreichen.

Gerade Bewegungsmangel verursacht zu einem hohen Anteil die chron.-deg. kardiovasku- lären Erkrankungen und wird dadurch zu einem besonderen Risikofaktor, sodass dem gesundheitsfördernden Sport (s. Kap.4.3.) eine bedeutende Rolle in der Prävention zu- kommt. Durch gezieltes Training mit dem Ziel der Verbesserung oder dem Erhalt der all- gemeinen psychophysischen Leistungsfähigkeit kann die Gesundheit gefördert und der Alterungsprozess verlangsamt werden (Zimmermann 2000, S.9f, S.11). Unter präventiven Gesichtspunkten sind vor allem ein aerobes Ausdauertraining zur Verbesserung der kardiovaskulären Funktionen wichtig und ein Muskel- bzw. Krafttraining, um dem natürli- chen Abbau der Muskulatur im Laufe des Lebens entgegenzuwirken (Zimmermann 2000, S.15). Unter Berücksichtigung dieser beiden Trainingsmethoden und mit dem Ziel einer längerfristigen Betreuung und einer sozialen Einbindung (zum Stärken der Nachhaltigkeit) bietet sich eine Umsetzung von Gesundheitssport in einer Fitnesseinrichtung an. Hier sind optimale Möglichkeiten zur individuellen Trainingssteuerung gemäß wissenschaftlicher Empfehlungen gegeben, um die gesundheitspositiven Trainingseffekte zielgerichtet für jeden Menschen zu erreichen.

Das Ziel dieser Projektarbeit ist die Erarbeitung einer nachhaltigen und förderungsfähigen Präventionsmaßnahme, welche über ein gerätegestütztes Kraft- und Ausdauertraining zu einer Reduzierung von Bewegungsmangel führt und dadurch die Gesundheitsressourcen stärkt. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen werden anhand des Leitfadens für Prävention zur Umsetzung des PrävG §20 Abs.1 SGB V, mit den wesentlichen Inhalten des Hand- lungsfeldes für Bewegungsgewohnheiten, näher aufgezeigt. Das Projekt differenziert sich von den bestehenden Präventionskursen durch Unterschiede in der Trainingshäufigkeit der Teilnehmer (TN), der Gruppengröße, der Maßnahmedauer und der Trainingsmethode. Durch diese Unterschiede werden nicht alle vorgeschriebenen Rahmenbedingungen des Leitfadens erfüllt, somit kann diese Maßnahme momentan nicht zur Prüfung eines standar- disierten Präventionskurses eingereicht werden. Um die Finanzierung der GKV zu erlan- gen, wird über die wissenschaftliche Begleitung und Evaluierung die Effektivität der Maß- nahme belegt. Diese Möglichkeit von gesundheitsförderndem Sport soll im Gegensatz zu den bisherigen Gesundheitskursen über die soziale Einbindung langfristig als signifikanter Bestandteil des Lebensstils in den Lebensalltag integriert werden. Für sämtliche Präventi- onsangebote muss eine bestimmte Zielgruppe mit spezifischem Bedarf festgelegt werden, um sicherzustellen, dass die Wirksamkeit der Interventionsmaßnahmen auch erreicht wird (Leppin, 2006, S.17). Aufgrund des demographischen Wandels muss besonders das Gesundheitsverhalten der Menschen in der zweiten Lebenshälfte (d.h. 40 Jahre und älter) weiter verbessert werden, da diese eine große sozial- und arbeitspolitische Bedeutung ha- ben. In dieser Lebensphase sind nur ca. die Hälfte der Menschen so sportlich aktiv wie empfohlen, sodass hier ein großes Potenzial entsteht, um die gesundheitliche Situation zu verbessern (Tesch-Römer 2010, S.90). Vor diesem Hintergrund widmet sich das Projekt der Zielgruppe der 40-50jährigen Menschen.

3. Gesundheitspolitische Relevanz

Durch den demographischen Wandel kommt es zu weitreichenden Auswirkungen auf die Wirtschaft, auf die ökonomische Entwicklung und auf die sozialstaatlichen Sicherungssys- teme. Grundlegend dafür sind drei demographische Faktoren: Die Fertilität, die Mortalität und die Migration. Um ein Bevölkerungsniveau halten zu können, bedarf es rein rechne- risch einer Fertilitätsrate von 2,1 Kindern pro Frau. Deutschland hat seit Jahren eine kon- stant niedrige Geburtenrate von 1,4 Kindern pro Frau, welches zu einem „Schrumpfen“ der deutschen Gesamtbevölkerung führt (Datenreport 2013, S.16ff; s. Abb.1 im Anh.). Die Lebenserwartung der Bevölkerung hat sich durch die sozialen und wirtschaftlichen Fort- schritte in den letzten Jahren fast verdoppelt (Statistisches Bundesamt, 2009, s. Abb.2 im Anh.), welches zu einer Alterung der Gesellschaft führt. Die Migration gilt als unbekannte Variable. Zur Veranschaulichung stellt die interaktive Anwendung der animierten Bevöl- kerungspyramide die Veränderungen der Bevölkerungsstruktur zw. 1950 bis 2060 nach Alter, Geschlecht, verschiedenen Fertilitätsraten und verschiedenen Wanderungssalden dar (s. Abb.3 im Anh.).

Durch die veränderten Lebensbedingungen (westl. Lebensstil, zu wenig Bewegung, hoch- kalorische Ernährung, Umweltbelastungen und Stress) und die demographische Alterung kommt es zu einer wesentlichen Änderung im Krankheitsspektrum. Im letzten Jahrhun- dert standen Infektionskrankheiten im Mittelpunkt, heute dominieren lebensstilbedingte chronische Erkrankungen, teilweise mit hoher psychischer Komponente (Hurrelmann et. al. 2012, S.17f). Das Statistische Bundesamt belegt, dass 40% aller Sterbefälle auf Herz- Kreislauferkrankungen und ca. 25% auf Krebserkrankungen zurückzuführen sind (Destatis 2013; s. Abb. 4 im Anh.). Außerdem stehen Adipositas, Diabetes Typ II und chron.-deg. Veränderungen im Vordergrund (s. Kap. 4.2.) des veränderten Krankheitsspektrum. Aus diesen Krankheitsbildern lassen sich weitreichende Möglichkeiten im Sinne der Gesundheitsförderung ableiten, besonders vor dem Hintergrund einer "alternden" Gesellschaft, bei denen die sportliche Aktivitätssteigerung eine große Rolle spielt (Lange 2002, S.7).

3.1. Auswirkungen auf Sozialversicherungssysteme und Wirtschaft

Die Menschen werden älter, die deutsche Gesellschaft schrumpft und das Krankheitsbild ändert sich. Daraus resultierend müssen in den Versorgungsstrukturen auch sozial- und verhaltenswissenschaftliche sowie ökonomische Gesichtspunkte integriert werden. Die Versorgungskette (Gesundheitsförderung, Prävention, Kuration, Rehabilitation und Pflege) muss in ihrer Gesamtheit betrachtet werden (Fuchs 2003, S.35f). Die Ausgaben für Gesundheit sind angestiegen und liegen bei 12% des BIP im Jahr 2010, wobei nur 3,6% davon für Prävention und Gesundheitsschutz investiert wurden (Datenreport 2013, S.243ff; s. Abb.5 im Anh.). Durch das veränderte Krankheitsspektrum verliert die Kuration an Stellenwert und eine systematische Integration von Prävention und Gesundheitsförderung im Versorgungsalltag muss stattfinden. Nur darüber können die Multimorbidität und chronische Krankheiten langfristig vermindert werden (Hurrelmann, Laaser, 2006, S.749).

Die Zahl der Erwerbstätigen wird in Zukunft deutlich zurückgehen. Ende 2009 waren ca. 61% der deutschen Bevölkerung erwerbsfähig und haben in die deutschen Sozialversicherungssysteme eingezahlt. Die Prognose für 2060 sagt, dass nur noch ca. die Hälfte der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter sein wird. Ca. 16% der Bevölkerung sind jünger als 20 Jahre und ein Drittel der Bevölkerung hat dann bereits das Rentenalter (über 65 Jahre) erreicht (Datenreport 2013, S.21ff/ Lehr 2013, S.1f /s. Abb.6+7 im Anh.). Dies führt nicht nur zu einem Mangel an Arbeitskräften, es führt auch zu verminderten Beitragseinnahmen in der GKV und zu erhöhten Leistungsausgaben in der Rentenversicherung, sodass die finanzielle Nachhaltigkeit der Systeme in Gefahr gerät (BMAS 2007, S.24). Zusätzlich führt die demographische Alterung zu einem Anstieg an Nachfrage von Gesundheitsleistungen, da die Wahrscheinlichkeit von chronischen Krankheiten mit zunehmendem Alter ansteigt (Hajen et. al. 2011, S.37ff). Somit steigen die Ausgaben durch mehr Behandlungskosten, welches bezugnehmend auf die geminderten Beitragseinnahmen der GKV bei einer vorgegebenen Beitragssatzstabilität (Rechtverordnung: §71 SGB V) zu Finanzierungsproblemen führen wird.

Um den sozialen und wirtschaftlichen Erfolg aufrecht zu erhalten, muss die Politik die ver- fügbaren Ressourcen optimal nutzen. Hier gilt es im Rahmen der Beschäftigungs- und der 4 Sozialpolitik das aktive Altern zu fördern und gerade die älter werdenden Menschen als Humanressource zu betrachten und zu fördern (BMAS 2007, S.5f).

Die Arbeitgeber müssen insofern innovativ sein, dass sie sich auf ein höheres Durch- schnittsalter der Arbeitnehmer einstellen und die menschliche Arbeit dabei als Humankapi- tal und nicht als Kostenfaktor sehen. Um die Gesundheit und die Arbeitsfähigkeit bis ins hohe Alter zu erhalten, sind Qualifikationen, Weiterbildungen, lebenslanges Lernen, Ar- beitsorganisation und -gestaltung sowie verhältnis- und verhaltensorientierte Maßnahmen im Sinne der Prävention notwendig (Borkel et. al. 2011, S.5). Eine Neuausrichtung ist die salutogenetisch orientierte Sichtweise (s. Kap. 3.2.2.) in der betrieblichen Gesundheitspoli- tik mit dem Ziel einer gesunden Organisations- und Personalentwicklung. Die salutogenen Interventionen gelten dem psychischen Befinden der Arbeitnehmer und setzen bei immate- riellen Faktoren an. Sind die Arbeitnehmer gesund, wird die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gestärkt und die Kosten durch Fehlzeiten, Behandlungen oder Frühberentun- gen werden vermieden, einhergehend mit einer Kostenverringerung für die Unternehmen und die Sozialversicherungssysteme (Badura, Walter 2006, S. 223ff). Daraus ergibt sich, dass die deutsche Gesellschaft vor allem in den Punkten Sozialschutz und Beschäftigung vor neue Herausforderungen gestellt wird. Laut der Lissabon Strategie muss aktives Altern gefördert werden, um eine Beschäftigungsquote von 50% für ältere Arbeitnehmer zu errei- chen. Die Politik, die Sozialpartner und auch die Zivilgesellschaft müssen konkrete und flexible Lösungen erarbeiten, welche wirtschaftliche und soziale Bedürfnisse implizieren und in Einklang bringen (BMAS 2007, S.5ff). Das veränderte Krankheitsspektrum und die veränderten Anforderungen an die Arbeitswelt erfordern eine effektive Gesundheitsförde- rung und Prävention. Ein Richtungswechsel, weg von der Kuration hin zur Gesundheits- förderung und Gesundheitserhaltung wird auch über die New Public Health deklariert, de- ren wesentlichen Definitionen folgend aufgezeigt werden.

3.2. Gesundheit und New Public Health

3.2.1. Gesundheit

Die Definition der WHO von 1946 lautet: "Gesundheit bedeutet vollständiges körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit und Gebrechen" (WHO 1946). Mit der Ottawa-Charta wurde 1986 Gesundheit um den Begriff der Gesundheitsförderung erweitert und als ein Prozess beschrieben, welcher den Menschen eine Selbstbestimmung zur Gestaltung des eigenen Lebens ermöglichen soll. Gesundheit steht nun für ein positives Konzept. Es werden soziale sowie auch individuelle Ressourcen und körperliche Fähigkeiten implementiert (Ottawa-Charta, 1986). Somit ist eine mehrdimensionale und dynamische Sichtweise von Gesundheit entstanden.

3.2.2. New Public Health

Viele Krankheiten entstehen über eine Summe von somatischen, verhaltensbedingten und psychosozialen Risikofaktoren. Seit Ende der 80er Jahre gibt es eine Neuorientierung im Gesundheitswesen, welche unter dem Begriff New Public Health bekannt ist. Sie integriert Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung mit dem Ziel, dem Entstehen von Krankheiten über eine gesunde Lebensweise vorzubeugen (s. Abb. 8 im Anh.). Das Krankheitsvorkommen ist abhängig vom sozialen Status, vom Geschlecht und vom Alter, welches bei sämtlichen präventiven Maßnahmen berücksichtigt werden muss. Durch Prävention und Gesundheitsförderung könnten ca. 60% der epidemiologisch bedeutsamen Erkrankungen wie die Koronare Herzkrankheit, Diabetes oder auch Krebserkrankungen verhindert oder zumindest verzögert werden (Haisch et. al. 2006, S.11).

Die Prävention bezieht sich auf sogenannte "Risikogruppen" und beginnt mit personenbe- zogenen Interventionsmaßnahmen, wenn erkennbare Risikofaktoren auszumachen sind. Präventionsmaßnahmen müssen die individuellen Lebensverhältnisse und die sozialen Strukturen berücksichtigen und dienen der Verhaltensschulung von "Risiko" - Personen- gruppen mit der Zielsetzung, die Risikofaktoren zu mindern, um folgend auch die Krank- heitshäufigkeit zu senken. Somit steht die Prävention für eine Verhinderung oder Verzöge- rung der Entstehung von Krankheiten und präventive Maßnahmen können die gesundheit- liche Lage der Bevölkerung maßgeblich beeinflussen (Leppin 2007, S.34ff). Eine sportli- che Aktivität im Rahmen der Prävention wird in die primäre Prävention (breites Gesell- schaftsspektrum), in die sekundäre Prävention (bei erkrankten Patienten zur Vermeidung von Folgeerkrankungen) und in die tertiäre Prävention (Rehabilitation) differenziert.

Die Gesundheitsförderung geht noch über die Prävention hinaus, sie richtet sich an die "gesunde" Gesamtbevölkerung. Hierbei geht es darum, die Lebensweisen der Menschen bezogen auf die individuellen Ressourcen/ Schutzfaktoren zu stärken. Die unterschiedli- chen sozialen und wirtschaftlichen Faktoren, die Umweltfaktoren und die behavioralen Faktoren beeinflussen maßgeblich die Lebenswelten der Menschen. Sie müssen beachtet und in Interventionsmaßnahmen integriert werden, um das Gesundheitsverhalten effektiv zu verändern. Gerade die Unterschiede im sozialen Status sind bezogen auf die Krank- heitshäufigkeit gravierend, folgend ist ein unkomplizierter Zugang zu gesundheitsrelevan- ten Leistungen im Sinne der Gesundheitsförderung für "alle" Bevölkerungsgruppen zwin- gend notwendig (DGPH e.V. 2012, S.5). Gesundheitsförderung beinhaltet auch Gesund- heitsbildung und -bewusstsein, worunter die Schulung von Wissen über körperliche, seeli- sche, soziale und auch ökologische Zusammenhänge zu verstehen ist. Unter diesen Bedingungen findet die moderne Gesundheitsförderung Beachtung und die Grundidee „Empowerment of Health“ (Befähigung aller Menschen ihre Gesundheit zu stärken) kann umgesetzt werden (Borkel et. al. 2011, S.7).

Bei dem Salutogenesemodell nach Antonovsky (1979) liegt das Hauptaugenmerk auf den physischen und psychosozialen Gesundheitsressourcen, welche zur Gesunderhaltung eines Menschen beitragen. Als bedeutend gilt die Grundeinstellung und die Fähigkeit des Men- schen, ein "dynamisches Gefühl des Vertrauens" zu entwickeln, welches auch in schwieri- gen Lebenssituationen präsent ist (Jork, 2003, S.18ff). Obligatorisch ist die positive innere Einstellung zum Leben, welche einen starken Einfluss auf unsere Gesundheit hat.

Prävention und Gesundheitsförderung müssen sich sinnvoll ergänzen. Es gilt einen integra- tiven Ansatz zu entwickeln, welcher den Abbau von gesundheitlichen Risiken und die Stärkung von gesundheitlichen Ressourcen fördert (Faltermaier 2007, S.77). Dieses kann über eine Steigerung der körperlichen Aktivität gelingen. Welchen entscheidenden Einfluss die körperliche Aktivität auf die Krankheiten hat, wird im nächsten Kapitel dargestellt.

4. Stand der Forschung und Entwicklung in der Praxis

Sämtliche zivilisationsbedingte Krankheitsbilder stehen im Kontext miteinander; identi- sche Risikofaktoren wie falsche Ernährung oder mangelnde Bewegung sind signifikant und resultieren aus der heutigen Lebensweise der Menschen. Gerade die körperliche Aktivität ist von wesentlicher Bedeutung. Die "Körperliche Aktivität" umfasst alle Bewegungen des Alltags, bei denen muskulär verursachte Bewegungen des Menschen über eine Intensi- tät verfügen, welche einen Energieanstieg über den Grundumsatz zur Folge haben (Muster, Zielinski 2006, S.9). Hier sind also auch "Alltagsaktivitäten" wie z.B. Gartenarbeit oder Treppensteigen gemeint und es handelt sich dabei um eine rein "physiologische" Definition aus Sicht von Medizinern und Gesundheitswissenschaftlern, ohne Spezifizierungen zum Sport. Bezieht man die Sportwissenschaften in die Definition mit ein, gilt der Begriff "Sportliche Aktivität" als Überbegriff des Sports. Sportliche Aktivität ist eine gezielte Möglichkeit, die körperliche Aktivität mit dem Ziel der Gesundheitsförderung zu steigern.

4.1. Körperliche Aktivität der deutschen Bevölkerung

Der Anstieg der Lebenserwartung führt für viele Menschen dazu, dass die Anzahl der zu- sätzlichen Lebensjahre in einem besseren Gesundheitszustand verlebt werden sollen.

Durch unterschiedliche Lebensweisen kommt es allerdings zu deutlichen Unterschieden in der Lebensqualität und im Gesundheitszustand der einzelnen Menschen (Sondergutachten 2009, S.113f). Das chronologische Alter steht nicht im Kontext mit einem zu erwartenden gleichmäßigen Gesundheitszustand innerhalb der Bevölkerung. Gerade die körperliche Aktivität spielt hier eine bedeutende Rolle, es erreichen nur 25,4% der Männer und 15,5% der Frauen die von der WHO empfohlene körperliche Mindestaktivitätszeit von 2,5 Stun- den pro Woche. Somit wird der gesundheitliche Nutzen aus der körperlichen Aktivität von knapp 80% der deutschen erwachsenen Bevölkerung nicht erreicht (RKI 2012, s. Abb.9).

4.2. Auswirkungen von körperlicher Inaktivität

Bei einer längerfristigen Inaktivität kommt es zu einer geringeren Sauerstoffaufnahme, das Herz arbeitet unökonomisch, der Puls steigt an, die Muskulatur wird abgebaut und die Kraftfähigkeit nimmt ab. Es entstehen Koordinationsprobleme, die Knochensubstanz wird abgebaut, es kann zu Wassereinlagerungen kommen und die Infektionsgefahr steigt an (Muster, Zielinski 2006, S.8). Die körperliche Inaktivität zählt in den westlichen Ländern zu den 10 führenden Todesursachen (WHO 2002 zit. n. Stemper 2010, S.11ff).

Bewegungsmangel gilt mittlerweile als Risikofaktor für viele in der heutigen Zeit entstehenden chron. Erkrankungen (Sommer, Mathers 2006, S.145f). Zahlreiche chron. Erkrankungen, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2, Mamma- und Kolonkarzinom wie auch Depressionen und kognitive Leistungseinbußen können über eine ausreichende körperliche Aktivität reduziert werden. Selbst bei vorhandenen chron. Erkrankungen wird der körperlichen Aktivität eine bedeutsame therapeutische Rolle zugeschrieben (Tesch-Römer 2010, S. 109f). Die meisten Kosten im Gesundheitssystem werden durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krankheiten des Verdauungssystems und Muskel-Skelett-Erkrankungen verursacht (Stemper 2010, S.29f). Im Folgenden wird die Bedeutung der zivilisationsbedingten Krankheitsbilder unter besonderer Berücksichtigung der körperlichen Aktivität vorgestellt.

4.2.1. Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Unter die kardiovaskulären Erkrankungen fallen die chronische ischämische Herzkrank- heit, der Herzinfarkt, die Herzinsuffizienz und der ischämische Schlaganfall. Diese machen die hauptsächlichen Todesursachen in Deutschland aus (Datenreport 2013, S. 233f). Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hängt wesentlich von der Lebensweise bezogen auf das Rauchverhalten, die Ernährung und das Ausmaß der körperlichen Aktivität ab (American Heart Association 1993 zit. n. Fuchs 2003, S. 39). Am Hypertonus leiden über 50% der deutschen Bevölkerung zwischen 35 und 64 Jahren. Symptomatisch ist eine hohe Druckbelastung für die Arterien, welche zum Schlaganfall, zum gesamten Spektrum der Herzerkrankungen, zu Durchblutungsstörungen der Beine, zu Nierenfunktionsstörungen und zu Gefäßerkrankungen führen kann. Hier kann ein modera- tes Ausdauertraining zu einer Blutdrucksenkung führen und mit dem Ziel einer Medika- mentenreduzierung als Therapie eingesetzt werden (Muster, Zielinski 2006, S.65ff).

4.2.2. Krebserkrankungen

Die zweithäufigste Todesursache in Deutschland ist die Krebserkrankung (Datenreport 2013). Bei Krebserkrankungen legen Studien nahe, dass die körperliche Aktivität im Sinne der Primärprophylaxe positive Auswirkungen hat und somit das Erkrankungsrisiko senkt. Es gibt große epidemiologische Studien, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen und gerade beim Mamma- und Kolonkarzinom scheinen die Befunde überzeugend zu sein (Muster, Zielinski 2006, S.98ff; zit. n. Friedenreich CM 2002, S. 3456ff). In der Krebsprä- vention ist das Immunsystem ein entscheidender Faktor zur Entstehung und Entwicklung der Karzinome. Das Immunsystem wird durch körperliche Aktivität aktiviert und stimu- liert, so dass es auf Immunabwehr trainiert wird. Zusätzlich wird durch Sport oftmals das Wohlbefinden gesteigert, welches wiederum zur Stabilisierung der Psyche und des Im- munsystems beiträgt (Sommer, Mathers 2006, S.146).

4.2.3. Stoffwechselstörungen

In Deutschland sind 67% der Männer und 53% der Frauen von 18 bis 79 Jahren von Über- gewicht bzw. einer Adipositas betroffen (Mensink et al. 2013, S.786ff). Auslöser für eine Adipositas sind in der Regel eine unzureichende körperliche Aktivität und eine vermehrte Kalorienaufnahme. Adipositas und auch Übergewicht gehören zu den größten Risikofakto- ren für zahlreiche gesundheitliche Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Hyperlipidämie, Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebserkrankungen, Schlafapnoe, Gelenksarthrosen, Diabetes und mehr. Eine Steigerung der körperliche Aktivität führt zu einer Verbesserung des Fett- stoffwechsels, welches sich präventiv auf eine Arteriosklerose auswirkt (Lange 2002, S.38f). Desweiteren wird über eine Zunahme der körperlichen Aktivität der Energiever- brauch signifikant gesteigert. Desto mehr Muskelmasse langfristig aufgebaut wird, umso mehr wird der Grundumsatz gesteigert, sodass eine Verbesserung der metabolischen Situa- tion entsteht. Zusätzlich führt eine regelmäßige sportliche Betätigung zu einer Appetitregu- lierung. Sinnvoll zur Gewichtsreduktion ist eine Kombination aus Ausdauertraining, Kraft- training und einer Ernährungsschulung (Muster, Zielinski 2006, S. 68ff). 8% der europäischen Bevölkerung (mit steigender Tendenz) sind am Diabetes Typ II er- krankt. Die wesentlichen Risikofaktoren belaufen sich auf körperliche Inaktivität, falsche Ernährung (kalorienreich, fettreich, Fastfood) und Übergewicht. Die Folgeerkrankungen sind koronare Herzkrankheiten, der Schlaganfall, arterielle Verschlusserkrankungen der Beinvenen mit Amputationsrisiko, sowie eine Niereninsuffizienz, welche zu einer Dialyse- abhängigkeit führen kann. Die Krankheitshäufigkeit sowie die Anzahl der Neuerkrankun- gen vom Diabetes Typ II und des metabolischen Syndrom (Übergewicht, Hypertonie, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes Typ II) können über eine Lebensstiländerung und Steigerung der körperlichen Aktivität verringert werden (Muster, Zielinski 2006, S. 58ff).

4.2.4. Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates

Die Skelettmuskulatur ist das größte Organ des menschlichen Körpers und ist effektiver Bestandteil des Halte- und Bewegungsapparates. Bei einem gesunden jungen Mann macht sie bis zu 50% des Körpergewichtes aus, bei jungen gesunden Frauen ca. 25-35%. Ge- sundheitliche Einschränkungen und eine damit einhergehende Minderung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit der Muskulatur führen zu Erkrankungen des Halte- und Bewe- gungsapparates. Zwischen dem 20.-70. Lebensjahr kommt es zu einem natürlichen Abbau der Muskulatur, welcher durch Bewegungsmangel und Inaktivität noch beschleunigt wird. Muskuläre Insuffizienzen nehmen einen hohen Stellenwert in der Krankheitsgenese ein (Zimmermann 2000, S.12ff) und Krankheiten des Muskel-Skelettsystems verursachen in Deutschland die meisten Arbeitsunfähigkeitstage (Statista 2014; iga.Fakten 2, 2010, S.2).

4.2.5. Psychosomatische Störungen

Hierunter fallen Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen, Allergien (durch Fehlsteuerungen des Immunsystems) und sämtliche Gesundheitsbeeinträchtigungen, die als Folge von Stress, falscher Ernährung und Bewegungsmangel resultieren. Das sogenannte "Beschwer- deerleben" (Psychophysiologisches Missempfinden wird oft als psychosomatische Störung oder funktionelle Störung deklariert) kann durch sportliche Aktivität positiv beeinflusst werden, sodass die wahrgenommenen Beschwerden reduziert werden. Auch das aktuelle psychische Befinden im Sinne der seelischen Gesundheit kann über Sport beeinflusst wer- den, so können z.B. negative Stimmungsaspekte wie Ärger oder Deprimiertheit durch sportliche Aktivitäten gemindert werden (Fuchs 2003, S. 34, S.86ff, S.88f).

Nachdem die deutlichen Auswirkungen der körperlichen Aktivität auf das heutige Krank- heitsspektrum dargestellt wurden, folgen nun gezielte sportliche Interventionsmöglichkei- ten, um die Gesundheitsressourcen präventiv zu stärken und um den Krankheitsverlauf über die Reduktion von Risikofaktoren positiv zu beeinflussen.

4.3. Gesundheitssport als Gesundheitsressource

Da in dieser Hausarbeit Gesundheitsförderung und Prävention im Fokus stehen und nicht das am Leistungssport orientierte Training, liegt der Schwerpunkt beim Ausdauertraining auf der "aeroben dynamischen Ausdauer", welchem die größte präventive Wirkung zugesprochen wird. Hierbei werden mind. 1/6 der Muskulatur des gesamten Körpers beansprucht. Die Bewegung muss dynamisch erfolgen, mit einer Beanspruchung von mehr als 50% der maximalen Leistungsfähigkeit und über einen Zeitraum von mind. 3-5 Minuten, damit es zu positiven Anpassungserscheinungen kommt. Zum Stärken der kardiovaskulären Ausdauerfähigkeit bewegen sich die Belastungsgrenzen innerhalb der Prävention weit im submaximalen Bereich (Sommer, Mathers 2006, S.146f).

Bezogen auf das folgende Krafttraining gibt es noch die skelettal-muskuläre Ausdauer, bei der es über Trainingsreize zu Anpassungen im Stoffwechsel und in der Energiebereitstellung innerhalb der Muskulatur kommt.

Beim Krafttraining geht es um eine spezifische Kräftigung der Muskulatur des gesamten Körpers. Unter präventiven Gesichtspunkten ist ein Muskeltraining wichtig, um dem natür- lichen Abbau der Muskulatur im Laufe des Lebens entgegenzuwirken, welcher durch Inak- tivität noch beschleunigt wird (Zimmermann 2000, S.15). Krafttraining führt zu einer Er- weiterung des Energiepotentials der Muskulatur (Stabilisierung bzw. Zunahme des Mus- kelquerschnitts) und die Innervation wird verbessert. Im präventiven Sinne wird auch hier im submaximalen und im Kraftausdauerbereich trainiert (Zimmermann 2000, S.217). Bei sämtlichen Bewegungen muss der Muskel nicht nur konzentrisch (sich verkürzend), son- dern auch exzentrisch (in der ausgestreckten Variante) arbeiten. Das bedeutet, dass die Muskulatur auch in beiden Bewegungsphasen trainiert werden sollte. Ein Muskel kann in der exzentrischen Phase deutlich mehr Kraft entwickeln als in der konzentrischen. Beim exzentrischen Training kommt es zu einer größeren Zunahme an Muskulatur mit einem isometrischen Kraftzuwachs. Dies geschieht bei gleicher metabolischer Belastung und bei gleicher Belastung für den Puls und Blutdruck wie beim konzentrischen Training (Muster, Zielinski 2006, S.89f).

Ausdauer- und Krafttraining sind somit zwei bedeutende und sehr effektive Trainingsmöglichkeiten zur Gesundheitsförderung.

[...]

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Details

Titel
Gesundheitliche Wirksamkeit eines nachhaltigen, gerätegestützten Kraft- und Ausdauertrainings
Hochschule
Universität Bielefeld  (Fakultät für Gesundheitswissenschaften)
Veranstaltung
Fernstudium Angewandte Gesundheitswissenschaften
Note
1.3
Autor
Jahr
2016
Seiten
52
Katalognummer
V339657
ISBN (eBook)
9783668299191
ISBN (Buch)
9783668299207
Dateigröße
1564 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Paragraph 20, Präventionskurse
Arbeit zitieren
Nicole Büning (Autor), 2016, Gesundheitliche Wirksamkeit eines nachhaltigen, gerätegestützten Kraft- und Ausdauertrainings, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339657

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