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Betriebswirtschaftliche Probleme bei der Unternehmensgründung und mögliche Lösungsansätze

Title: Betriebswirtschaftliche Probleme bei der Unternehmensgründung und mögliche Lösungsansätze

Bachelor Thesis , 2015 , 47 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Tom Engelhardt (Author)

Business economics - Company formation, Business Plans
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In meiner Bachelorarbeit befasse ich mich zum einen damit, die Probleme zu erörtern, mit denen die Unternehmer bei der Gründung ihres Unternehmens zu kämpfen haben. Zum anderen werde ich versuchen, sofern dies möglich, für die Probleme einen Lösungsansatz zu finden.

Am Anfang einer jeden Unternehmensgründung steht eine Idee.
Eine Idee, die es in dieser Form noch nicht gab. Eine Idee, welche das Leben eines Menschen von Grund auf verändern soll.

Es ist allerdings keinesfalls einfach, diese Idee in die Tat umzusetzen. Aus dem Zitat von Goethe lässt sich schließen, dass es bereits im 18. Jahrhundert kein „Zuckerschlecken“ war, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen.

Doch was unterscheidet die Umstände und Probleme des 18. Jahrhunderts von den Unseren, heute im Jahr 2015? Zum einen ist natürlich sehr viel Zeit vergangen, weswegen es mittlerweile einige tausend dieser Gründerpersönlichkeiten gab, die ihre Idee bereits in die Tat umgesetzt haben. Um ein Vielfaches schwieriger ist es daher, noch ein neues Produkt, einen innovativen Herstellungsprozess oder eine revolutionäre Vermarktungsstrategie zu entwickeln. Allein im 1. Halbjahr 2014 meldeten 378.400 Menschen in Deutschland ein Gewerbe an, von denen 17,7% also rund 61.300 Gründer mit einer neuen Idee aufwarteten.

Darüber hinaus haben sich die Rahmenbedingungen seit jener Zeit verändert, weswegen von 2008-2013 bereits 29% der Neugründungen innerhalb der ersten drei Jahre abgebrochen wurden

Oftmals sind es Probleme, auf die der Gründer überhaupt keinen Einfluss ausüben kann, welche letztendlich sein Scheitern am Markt verursacht.

Diese Probleme sind vielfältig. Bevor er sich überhaupt an den Wirtschaftsmarkt begeben kann, muss ein Unternehmer schon etliche Hürden wie die Bürokratie oder die Kapitalbeschaffung überwinden. Auch für die beste Idee kann dies bereits das Aus bedeuten. Die Schwierigkeiten können auch in der persönlichen Eignung des Gründers selbst liegen, der Organisation und Strukturierung seines Unternehmens oder der Situation am Markt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen und Definitionen

2.1 Gründer

2.2 Unternehmensgründung und Existenzgründung

2.3 Die Geschäftsidee

2.4 Der Businessplan

3 Verschiedene Möglichkeiten der Problembetrachtung

3.1 Unterteilung in Gründungsprozesse

3.1.1 Die Vorgründungsphase

3.1.2 Die Gründungsphase

3.1.3 Die Frühentwicklungsphase

3.1.4 Auswertung

3.2 Unterteilung in endogene/exogene Bereiche

3.2.1 Auswertung

3.3 Unterteilung in 5 Problembereiche

3.3.1 Auswertung

3.4 Entscheidung für die Unterteilung in 5 Problembereiche

4 Die fünf Problembereiche

4.1 persönliche Probleme

4.2 organisatorische Probleme

4.2.1 Rechtsform

4.2.1.1 Einzelunternehmen

4.2.1.2 Personengesellschaften

4.2.1.3 Kapitalgesellschaften

4.2.1.4 Auswertung

4.2.2 Mitarbeiter

4.3 finanzielle Probleme

4.3.1 Eigenfinanzierung

4.3.2 Fremdfinanzierung

4.3.2.1 Öffentliche Förderprogramme

4.3.2.2 Private Finanzierungshilfen

4.3.3 Auswertung

4.4 Marketingprobleme

4.4.1.1 Online-Marketing

4.4.1.2 Standort

4.4.1.3 Kunden

4.4.1.4 Produkt

4.4.1.5 Auswertung

4.5 bürokratische Probleme

4.5.1 Gewerbeanmeldung und Eintragung ins Handelsregister

4.5.2 Finanzamt

4.5.2.1 Einkommen-/Körperschaft-/Gewerbesteuer

4.5.2.2 Umsatzsteuer

5 Bedeutung eines Businessplans zur Problemprävention

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit erörtert die betriebswirtschaftlichen Herausforderungen bei Unternehmensgründungen, um Gründern eine fundierte Orientierungshilfe zur Problemvermeidung und -lösung zu bieten. Im Zentrum steht die systematische Analyse von Problemfeldern und die strategische Bedeutung eines Businessplans.

  • Analyse persönlicher, organisatorischer und finanzieller Hürden
  • Bewertung verschiedener Rechtsformen und deren steuerliche Aspekte
  • Strategien für Marketing und Online-Präsenz
  • Umgang mit bürokratischen Anforderungen und Finanzbehörden
  • Entwicklung eines Modells zur Nutzung des Businessplans als Präventionsinstrument

Auszug aus dem Buch

4.2.1.2 Personengesellschaften

Für die Gründung einer Personengesellschaft werden mindestens zwei Menschen benötigt. Grundsätzlich kann man sagen, dass sich bei mehreren gleichberechtigten Personen die Entscheidungsprozesse verlängern.40 Es müssen Absprachen und Entscheidungen getroffen werden, was zu Konfliktpotential führt..41 Dem steht als Vorteil entgegen, dass mehrere Menschen mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung zum Erfolg des Unternehmens beitragen und somit mögliche Schwächen des einzelnen ausgeglichen werden können.

In Deutschland sind unter den Personengesellschaften die GbR (§§705 ff. BGB), die OHG (zusätzlich zur GbR die §§105-160HGB) und die KG (zusätzlich zur OHG die §§161,177a HGB) mit ihrer Sonderform der GmbH&Co. KG am weitesten verbreitet.

Obwohl eine Schriftform des Gesellschaftsvertrags nach §705 BGB nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt es sich dennoch diese zu wahren, um eine höhere Rechtssicherheit zu erhalten. Der Gesellschaftsvertrag kann nach Belieben gestaltet werden, wodurch man unter anderem die Geschäftsführung, den Urlaubsanspruch oder auch die Gewinn-/Verlustbeteiligung regeln kann.

Wird im Gesellschaftsvertrag keine besondere Regelung getroffen, so haften die Gesellschafter als Gesamtschuldner gemäß §421 BGB. Bei der KG haften nur die Komplementäre (Vollhafter) unbeschränkt mit ihrem gesamten Vermögen (wie auch die OHG-Gesellschafter), die Kommanditisten (Teilhafter) auch mit ihrem gesamten Vermögen, allerdings betragsmäßig begrenzt auf die Höhe ihrer Einlage (§§161,176 HGB).42

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Themas und der Problemstellung bei Unternehmensgründungen im Jahr 2015 unter Berücksichtigung der veränderten Rahmenbedingungen.

2 Grundlagen und Definitionen: Abgrenzung der Begriffe Gründer, Unternehmensgründung und Existenzgründung sowie Definition von Geschäftsidee und Businessplan.

3 Verschiedene Möglichkeiten der Problembetrachtung: Systematische Herleitung einer geeigneten Kategorisierung von Gründerproblemen in fünf spezifische Problembereiche.

4 Die fünf Problembereiche: Detaillierte Erörterung der Problemfelder: persönlich, organisatorisch, finanziell, Marketing und bürokratisch.

5 Bedeutung eines Businessplans zur Problemprävention: Analyse des Businessplans als zentrales Instrument zur systematischen Problemvermeidung und Strategieentwicklung.

6 Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der behandelten Probleme und Bestätigung der zentralen Hypothese zur Wichtigkeit des Businessplans.

Schlüsselwörter

Unternehmensgründung, Existenzgründung, Businessplan, Rechtsform, Finanzierung, Marketing, Online-Marketing, Bürokratie, Gründungsphase, Haftung, Eigenkapital, Fremdkapital, Steuerrecht, Risikoanalyse, Problemprävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht typische betriebswirtschaftliche Probleme bei Unternehmensgründungen und entwickelt Lösungsansätze für diese Herausforderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind persönliche Eignung, organisatorische Struktur, Finanzierungsfragen, Marketingstrategien und der Umgang mit bürokratischen Auflagen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die vielfältigen Probleme bei Gründungen systematisch aufzuzeigen und Strategien zu deren Bewältigung und Prävention, insbesondere durch den Einsatz eines Businessplans, zu erarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine fundierte theoretische Aufarbeitung und Systematisierung bestehender betriebswirtschaftlicher Erkenntnisse zu den verschiedenen Problemclustern einer Gründung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die fünf identifizierten Problembereiche: persönliche Aspekte, Organisation/Rechtsform, Finanzierung, Marketing und bürokratische Prozesse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Unternehmensgründung, Businessplan, Rechtsform, Finanzierung, Marketing und Problemprävention geprägt.

Wie unterscheidet sich die Unternehmensgründung von der Existenzgründung laut dieser Arbeit?

Die Existenzgründung ist stärker personenbezogen und dient oft der wirtschaftlichen Sicherung des Gründers, während die Unternehmensgründung stärker auf der Realisierung einer vom Gründer unabhängigen Geschäftsidee basiert.

Warum ist die Wahl der Rechtsform so kritisch für Gründer?

Die Rechtsformwahl hat direkte Auswirkungen auf die Haftung, die Kostenstruktur, das Ansehen und die steuerliche Behandlung des Unternehmens.

Welchen Stellenwert nimmt der Businessplan in der Argumentation des Autors ein?

Der Businessplan wird als essenzielles Präventionsinstrument betrachtet, das den Gründer zwingt, seine Idee systematisch zu durchdenken und Risiken frühzeitig zu erkennen.

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Details

Title
Betriebswirtschaftliche Probleme bei der Unternehmensgründung und mögliche Lösungsansätze
College
University of Applied Sciences Ludwigsburg
Grade
1,0
Author
Tom Engelhardt (Author)
Publication Year
2015
Pages
47
Catalog Number
V339675
ISBN (eBook)
9783668293212
ISBN (Book)
9783668293229
Language
German
Tags
BWL Betriebschwirtschaft Unternehmensgründung Probleme Unternehmen Gründung Wirtschaft Ludwigsburg Bachelorarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tom Engelhardt (Author), 2015, Betriebswirtschaftliche Probleme bei der Unternehmensgründung und mögliche Lösungsansätze, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339675
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