Die Darstellung des Völkermords an den Herero und Nama. Eine Schulbuchanalyse


Hausarbeit, 2016

26 Seiten, Note: 1,3

Max Müller (Autor)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Deutscher Kolonialismus
2.1 Die Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“
2.2 Der Aufstand der Herero
2.3 Der Aufstand der Nama

3. Der Umgang mit der kolonialen Vergangenheit

4. Genozid an den Herero und Nama?

5. Einordnung des Themas „Völkermord an den Herero & Nama“ in den hessischen Lehrplan für das Fach Geschichte

6. Schulbuchanalyse
6.1 Analyse des Seitenumfangs
6.2 Inhaltsanalyse
6.3 Multiperspektivität
6.4 Bildanalyse
6.5 Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit
6.6 Begrifflichkeiten

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„An den heutigen Maßstäben des Völkerrechts gemessen - demnach ist der Straftatbestand des Völkermords erfüllt, wenn die Absicht besteht, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören -, war die Niederschlagung des Herero-Aufstandes ein Völkermord.“1

Dieser Auszug aus einem Gastbeitrag des amtierenden Bundestagspräsidenten Norbert Lammert für „Zeit-Online“ spiegelt den öffentlichen Diskurs zwischen Fachwissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft wieder, der seit Ende der 1990er Jahre über den vermeintlich begangenen Völkermord an den Herero und Nama durch deutsche Kolonialtruppen im damaligen „Deutsch-Südwestafrika“ geführt wird. Diesem Völkermord, der innerhalb der Fachwissenschaft größtenteils als bewiesen gilt, fielen rund 65.000 Herero und circa 10.000 Nama zu Opfer.2 Die Bundesrepublik Deutschland, die Rechtsnachfolgerin des Deutschen Kaiserreichs ist, hat offiziell den Genozid an den Herero und Nama nicht anerkannt und hat keine Verantwortung für die Ereignisse übernommen, da hierdurch mögliche Reparationszahlungen an Nachkommen der Herero und Nama an Relevanz gewinnen könnten. Jedoch bat schon im Jahr 2004 die damalige Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul in Namibia um Vergebung für die begangenen Taten und löste damit eine Diskussion über die Verantwortung der Bundesrepublik Deutschland aus.3

In diesem Zusammenhang ist es interessant zu untersuchen, inwieweit die veränderte Haltung der Fachwissenschaft und einigen namhaften Politikerinnen und Politikern gegenüber den Taten der deutschen „Schutztruppen“ in „Deutsch-Südwestafrika“, Einzug in den Geschichtsunterricht an deutschen Schulen gefunden hat. Hierfür bietet sich insbesondere die Analyse von Geschichtsbüchern an, da diese laut Susanne Grindel „als Seismograph für Veränderungen im nationalen Selbstbild“4 fungieren und somit eine Reflexionsfunktion für die deutsche Gesellschaft einnehmen können. Da Schulbücher auch als Rekonstruktion von gesellschaftlichen Diskursen fungieren können, sind sie hilfreich für die vorliegende Analyse.

Hierzu werden zu Beginn der vorliegenden Hausarbeit die Beweggründe für den deutschen Kolonialismus und die Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“ vorgestellt. Im Anschluss wird der Verlauf des Aufstandes der Herero und Nama rezipiert und auf Grundlage aktueller fachwissenschaftlicher Literatur die Frage erörtert, ob es sich bei diesem Konflikt um einen Genozid handelt. Außerdem wird die Verarbeitung der kolonialen Vergangenheit in der deutschen Gesellschaft beleuchtet.

Den eigentlichen Kern der vorliegenden Hausarbeit bildet jedoch die Analyse von ausgewählten Geschichtsbüchern, die auf ihre Darstellung des Völkermordes an den Herero und Nama untersucht werden. In diesem Zusammenhang ist es interessant zu untersuchen, ob aktuelle Schulbücher die Ereignisse anders wiedergeben als ältere Schulbücher. Aus diesem Grund wird ein diachroner Vergleich von vier Schulbüchern durchgeführt. Zum einem wird das Geschichtsbuch Entdecken und Verstehen 3 (2013)5 mit einer älteren Ausgabe aus dem Jahr 19926 verglichen, die beide für hessische Realschulen der Sekundarstufe I konzipiert wurden. Zum anderen wird das Geschichtsbuch Zeiten und Menschen I (2007)7 mit einer Ausgabe aus dem Jahr 1986 verglichen.8 Diese Bücher sind für die gymnasiale Oberstufe entwickelt worden. Die ausgewählten Lernmaterialien sind aussagekräftig, da sie im Schulbücherkatalog für allgemein bildende Schulen und Schulen für Erwachsene des Hessischen Kultusministeriums aufgelistet werden und somit davon ausgegangen werden kann, dass sie im Unterrichtsalltag eingesetzt werden.9 Um die oben erläuterte Fragestellung zu beantworten, werden die Schulbücher anhand von Leitfragen analysiert. Hierbei wird zum einem untersucht, in welchem Umfang der Aufstand der Herero und Nama dargestellt wird. Die zweite Leitfrage ist inhaltlicher Natur und untersucht, inwieweit aktuelle Forschungsergebnisse, beispielsweise die der Genozidforschung, Widerklang in der inhaltlichen Gestaltung der Schulbücher gefunden haben. Im Anschluss fragt die vorliegende Untersuchung, ob die Ereignisse ausschließlich aus Sicht der Kolonisten und Kolonistinnen geschildert werden oder auch die der Kolonisierten berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang werden die beigefügten schriftlichen Primär- und Sekundärquellen in den Schulbüchern auf ihre Multiperspektivität untersucht, da diese notwendig für eine fundierte Urteilsbildung der Schülerinnen und Schüler sind. Neben der Analyse von schriftlichen Primär- und Sekundärquellen werden sowohl Bilder als auch Karten auf ihre Aussagekraft untersucht. Inwieweit die Verarbeitung der kolonialen Vergangenheit Einzug in deutsche Schulbücher gefunden hat, wird im Anschluss dargelegt. Als letzter Analysepunkt werden die Schulbücher im Hinblick auf Termini untersucht, die rassistische Denkmuster widerspiegeln. Abschließend werden die Ergebnisse im Fazit zusammengefasst und Verbesserungsvorschläge für künftige Schulbücher geäußert.

2. Deutscher Kolonialismus

2.1 Die Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“

Das Deutsche Reich war ein Nachzügler sowohl auf der Ebene der industriellen Entwicklung als auch bei der Nationalstaatsbildung. Erst mit der Reichsgründung 1870/71 wurde der „Flickenteppich“, der aus 31 Teilstaaten bestand, ein einheitlicher Nationalstaat. Die Rolle des Deutschen Reichs als verspätete Nation wurde auch in Erwerbungen überseeischer Gebiete deutlich, da die meisten „freien“ Stellen schon durch andere europäische Großmächte besetzt waren.10 Eines der ersten Gebiete wurde im Jahre 1884 durch Adolf Lüderitz an der Küste des heutigen Namibias (Lüderitzbucht) im Namen des Deutschen Reichs in Besitz genommen und im Laufe der Zeit zur Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“ ausgebaut, die etwa anderthalbmal so groß war wie das deutsche Mutterland.11 Damit stand das Deutsche Reich in einer Reihe mit anderen europäischen Nationen wie Großbritannien und Frankreich, die überseeische Kolonien sowohl in Afrika als auch in Asien ihr Eigen nannten. Die Beweggründe für die deutsche Kolonialpolitik waren wirtschaftliche Aspekte, da sich die deutsche Industrie Absatzmärkte für heimische Produkte erhoffte und die Einfuhr von Rohstoffen aus den Kolonien als lukrativ angesehen wurde.12 Zum anderen sollte der Strom von deutschen Auswanderern und Auswanderinnen, insbesondere in die USA, in deutsche Siedlerkolonien umgeleitet werden und somit ein Verlust von „nationalen Kapital“ an andere Konkurrenznationen vermieden werden.13 Außerdem erhoffte sich das Deutsche Reich mit dem gewonnen „Platz an der Sonne“ einen Prestigegewinn gegenüber den anderen europäischen Großmächten, insbesondere gegenüber Großbritannien.14

Im Gebiet der Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“ lebten vor der Innbesitznahme vor allem das Volk der Herero (70.000-80.000 Menschen) und der Nama (15.000-20.000 Menschen), die überwiegend Viehzüchter waren.15 Mit der Ankunft von deutschen Siedlern, die bis auf eine Anzahl von 12.000 im Jahre 1913 anwuchs, wurden mit der einheimischen Bevölkerung „Schutzverträge“ geschlossen, die das Recht auf Gesetzgebung, Gerichtsbarkeit und Besteuerung in den Gebieten für die deutschen Siedler beinhalteten.16 Im Gegenzug erhofften sich einzelne Ethnien Schutz und Unterstützung gegenüber feindlichen Ethnien. Die deutschen Kolonialisten gingen dabei geschickt vor, indem sie feindlich gesinnte Gruppen gegeneinander ausspielten und somit immer mehr Gebiete für das Deutsche Reich in Besitz nahmen.17 Hierdurch wurden die Herero von ihren Weideflächen vertrieben, was ihre Lebensgrundlage gefährdete. Mit der Rinderpest von 1897 gerieten die Herero immer mehr in die wirtschaftliche Abhängigkeit gegenüber den deutschen Siedlern, da sie gezwungen waren, ihre Arbeitskraft den Europäern zur Verfügung zu stellen und Land zu verkaufen.18 Der Verlust des Viehs „war für die Herero nicht nur Grundlage ihrer Wirtschaft, sondern auch ein Unterpfand von Sozialprestige und Macht“19 innerhalb der Gemeinschaft. Die wirtschaftliche und soziale Erosion, bedingt durch die Rinderpest, ging einher mit einem alltäglichen Rassismus von Seiten deutschen Siedler, der durch die geschwächte Position der Herero möglich wurde.20

2.2 Der Aufstand der Herero

Die Gründe für den Aufstand der Herero waren mannigfaltig. Zum einem ist die soziale und politische Diskriminierung der einheimischen Bevölkerung durch deutsche Siedler zu nennen, die beispielsweise in der nicht strafrechtlichen Verfolgung von Vergewaltigung einheimischer Frauen sichtbar wurde, da „das duale Rechtssystem es afrikanischen Autoritäten nicht erlaubte, über Weiße zu richten, während deutsche Gerichte Verbrechen an Afrikanern und Afrikanerinnen kaum ahndeten“21. Zum anderen führte die Rinderpest von 1896, wie oben beschrieben, die Herero immer mehr in Abhängigkeit gegenüber den Deutschen, da sie „ihre Arbeitskraft im großen Stil an weiße Farmer und Unternehmer sowie an die Kolonialverwaltung“22 verkaufen mussten. Als Auslöser des Aufstandes gilt eine Morddrohung eines deutschen Oberstleutnants an Samuel Maharero, dem Anführer der Herero.23 Der Aufstand der Herero, der im Januar 1904 in nördlichen Gebieten begann, hatte zu Beginn Erfolg, da die Deutschen überrascht von der Größe des Aufstandes waren und deutsche „Schutztruppen“ im Süden des Landes einen Aufstand niederschlugen.24 Nach einigen kleineren Gefechten, in der keine der beiden Kriegsparteien einen klaren Sieg verbuchen konnten, entschloss sich die Regierung in Berlin, den ortsfremden Generalleutnant Lothar von Trotha, der einen Ruf in der Niederschlagung von Aufständen in Deutsch-Ostafrika und China als erbarmungslosen Militär erworben hatte, den Feldzug leiten zu lassen. Die Entscheidungsschlacht fand am 11. August 1904 am Waterberg statt, der mit einem Sieg der deutschen Truppen endete.25 Bis zu diesem Zeitpunkt reihte sich die Niederschlagung des Aufstandes in eine große Anzahl von Aufständen ein, wie z.B. die Niederschlagung des Maji- Maji-Aufstandes in der Kolonie Deutsch-Ostafrika.26 Nach der Schlacht am Waterberg flohen die übrig gebliebenen Herero in die angrenzende Omaheke-Wüste, um in das britische Protektorat Betschuanaland zu gelangen. Daraufhin befahl Generalleutnant Lothar von Trotha, die Omaheke-Wüste abzuriegeln und die wenigen Wasserstellen systematisch zu besetzen. Diesem Befehl fielen tausende von Herero zu Opfer, darunter auch Frauen und Kinder. In der Forschung werden die Handlungen der deutschen „Schutztruppen“ gegen die Herero im Anschluss an die Schlacht am Waterberg weitestgehend als Genozid eingestuft.27

2.3 Der Aufstand der Nama

Die Ursachen für den Aufstand der Nama sind vergleichbar mit denen der Herero. Insbesondere „die Rechtslosigkeit der Nama gegenüber den deutschen Kolonialherren“28 ist eine Ursache der Erhebung der Nama gegen die deutschen Siedler und Siedlerinnen. Als Auslöser für den Aufstand der Nama wird die Forderung deutscher Siedler, die vakanten Besitzverhältnisse mit Hilfe der deutschen „Schutztruppen“ zu Gunsten der deutschen Seite endgültig zu klären, angesehen. Die Nama wollten diesen Plänen zuvorkommen und entschlossen sich zum Aufstand gegen die deutschen Kolonialherren.29 Hierbei verfolgten die Nama eine Guerilla- Taktik, um den militärischen Vorteil der deutschen „Schutztruppen“ auszugleichen und vermieden daher auch eine offene Feldschlacht. Die deutschen „Schutztruppen“ reagierten im Gegenzug mit der systematischen Besetzung von Wasserstellen, wodurch das Sterben von Frauen und Kindern billigend in Kauf genommen wurde, um die Nama systematisch zu vernichten.30 In einem lang andauernden Guerilla-Krieg, unter hohen Verlusten auf beiden Seiten, wurde der Krieg zu Gunsten der deutschen „Schutztruppen gewonnen. Der Kriegszustand wurde am 31. März 1907 aufgehoben.31

Der erste und einzige Krieg des Deutschen Kaiserreichs zwischen der Reichsgründung 1870/71 und Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 kostete auf deutscher Seite rund 1500 Soldaten das Leben und auf afrikanischer Seite starben circa 75.000 Herero und 10.000 Nama.32 Bis zur Besetzung von „Deutsch-Südwestafrika“ durch britische Truppen im Jahre 1915, im Zuge des Ersten Weltkrieges, kam es zu keinen nennenswerten Aufständen mehr. Die über dreißigjährige Geschichte der Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“ lässt sich aus wirtschaftlicher Sicht als reines Verlustgeschäft bezeichnen, da die Exporte bzw. Importe die Militär- und Verwaltungskosten nicht decken konnten.33

[...]


1 Lammert, Norbert (2015): Deutsch-Südwestafrika - Deutsche ohne Gnade. In: Zeit Online, 23. 7. 15, Online im Internet, URL: http://www.zeit.de/2015/28/voelkermord-armenier-herero-nama-norbert-lammert. [11.2.16]

2 Gründer, Horst (2012): Geschichte der deutschen Kolonien. 6. Aufl., Paderborn. Schöningh. S.121. Künftig zitiert als: Gründer, deutsche Kolonien.

3 Wieczorek-Zeul, Heidemarie (2004): Rede bei den Gedenkfeierlichkeiten der Herero-Aufstände am 14. August 2004.http://www.windhuk.diplo.de/Vertretung/windhuk/de/03/Gedenkjahre__2004__2005/Seite__Rede__BMZ_ _2004-08-14.html. [10.2.16].

4 Grindel, Susanne (2008): Deutscher Sonderweg oder europäischer Erinnerungsort? Die Darstellung des modernen Kolonialismus in neueren deutschen Schulbüchern. In: Koloniale Vergangenheiten - Colonial Pasts, Themenheft der Zeitschrift für internationale Schulbuchforschung 3, S.698.

5 Oomen, Hans-Gert (Hrsg.) (2013): Entdecken und Verstehen 3. Von der Französischen Revolution bis zum Ersten Weltkrieg. Berlin.

6 Berger, Thomas/Müller, Karl-Heinz (Hgg.) (1992): Entdecken und Verstehen 3. Vom Beginn der Neuzeit bis zum Zeitalter des Imperialismus. Berlin.

7 Lendzian, Hans-Jürgen (Hrsg.) (2007): Zeiten und Menschen I. Paderborn.

8 Borth, Wilhelm/Schanbacher, Eberhard (Hgg.) (1986): Zeiten und Menschen 2. Entfaltung und Krise der modernen Welt. Paderborn.

9 Vgl. Hessisches Kultusministerium (2015): Schulbücherkatalog für allgemein bildende Schulen und Schulen für Erwachsene.https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/asbuchkatalog_01_09_2015_zusammen gefuehrt.pdf. [10.2.16]

10 Zimmerer, Jürgen (2013): Kolonialismus und kollektive Identität: Erinnerungsorte der deutschen Kolonialgeschichte. In: Ders. (Hrsg.). Kein Platz an der Sonne. Erinnerungsorte der deutschen Kolonialgeschichte. Frankfurt a. M.. S. 26.

11 Gründer, deutsche Kolonien. S. 121.

12 Ebd. S. 30-32.

13 Ebd. S. 29.

14 Ebd. S. 34-35.

15 Zimmerer, Jürgen (2005): Rassenkrieg und Völkermord. Der Kolonialkrieg in Deutsch-Südwestafrika und die Globalgeschichte des Genozids. In: Melber Henning (Hrsg.): Genozid und Gedenken: Namibisch-Deutsche Geschichte und Gegenwart. Frankfurt am Main. S. 26.

16 Ebd. S.26.

17 Gründer, deutsche Kolonien. S.129.

18 Ebd. S.115.

19 Ulrich, Volker (2013): 100. Jahrestag: "... deutsches Blut zu rächen" in: Zeit Online. http://www.zeit.de/zeitlaeufte/herero/komplettansicht [14.2.16]

20 Gründer, deutsche Kolonien. Ebd. S. 117.

21 Zimmerer, Jürgen (2011): Krieg, KZ und Völkermord in Südwestafrika. Der erste deutsche Genozid. In: Zimmerer, Jürgen/Zeller Joachim (Hgg.): Völkermord in Deutsch-Südwestafrika. Der Kolonialkrieg (1904-1908) in Namibia und seine Folgen. Augsburg. S. 46.

22 Ebd. S. 46.

23 Gründer, deutsche Kolonien. S.129.

24 Ebd. S.45.

25 Ebd. S. 130.

26 Vgl. hierzu: Becker, Felicitas / Beez, Jigal (2005): Der Maji-Maji-Krieg in Deutsch-Ostafrika 1905 - 1907. Berlin.

27 Mehr dazu ab Seite 8.

28 Drechsler, Horst (1986): Südwestafrika unter der deutschen Kolonialherrschaft. Der Kampf der Herero und Nama gegen den deutschen Imperialismus (1884-1896). Berlin. Zitiert nach: Bühler, Heinrich Andreas (2003): Der Namaaufstand gegen die deutschen Kolonialherren in Namibia von 1904 - 1913. Frankfurt am Main.. S. 161.

29 Zimmerer, Jürgen (2011): Krieg, KZ und Völkermord in Südwestafrika. Der erste deutsche Genozid. In: Zimmerer, Jürgen/Zeller Joachim (Hgg.): Völkermord in Deutsch-Südwestafrika. Der Kolonialkrieg (1904-1908) in Namibia und seine Folgen. Augsburg. S. 54. Künftig zitiert als: Zimmerer, Völkermord.

30 Ebd. S. 54.

31 Gründer, deutsche Kolonien. S.131.

32 Ebd. S. 131.

33 Vgl. hierzu u.a.: Gründer, Horst (2012): Geschichte deutscher Kolonien. 6. Aufl. Paderborn.; Van Laak, Dirk (2005): Über alles in der Welt. Deutscher Imperialismus im 19. Und 20. Jahrhundert. München.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Die Darstellung des Völkermords an den Herero und Nama. Eine Schulbuchanalyse
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
1,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
26
Katalognummer
V340548
ISBN (eBook)
9783668300071
ISBN (Buch)
9783668300088
Dateigröße
809 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
darstellung, völkermords, herero, nama, eine, schulbuchanalyse
Arbeit zitieren
Max Müller (Autor), 2016, Die Darstellung des Völkermords an den Herero und Nama. Eine Schulbuchanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340548

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