Diese Arbeit dient dem Informationszweck, indem sie zunächst den Begriff der Schattenwirtschaft definiert. Anschließend werden die Methoden zur Erfassung der Schwarzarbeit zusammengefasst und die Ergebnisse einer repräsentativen Studie festgehalten und bewertet.
Man nennt sie „Schwarzarbeit“, „schwarz“, den „Untergrund“, oder die „Schattenwirtschaft“. Damit gemeint ist die Arbeit, die unter der Hand und am Rechtsstaat vorbei abgewickelt wird. Für den Arbeitnehmer in der Schattenwirtschaft sind die Folgen prekäre Arbeit und die Unfähigkeit auf Renten- und Sozialleistungen zuzugreifen. Doch auch der Wettbewerb wird durch das Nichtzahlen von Steuern verzerrt, was sich unter anderem auf die staatliche Finanzierung von Bildungs- und Gesundheitsinstitutionen niederschlägt.
Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung
- II. Definition der Schattenwirtschaft
- III. Ermittlungsmethoden
- A. Indirekte Ermittlungsmethode
- 1. Diskrepanz-Methode
- 2. Monetäres Schätzverfahren
- B. Direkte Ermittlungsmethoden
- A. Indirekte Ermittlungsmethode
- IV. Ergebnisse der Eurobarometer-Studie
- V. Diskussion
- VI. Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit zielt darauf ab, ein umfassendes Verständnis der Schattenwirtschaft in der EU zu vermitteln. Sie definiert den Begriff, analysiert die Methoden zur Erfassung der Schwarzarbeit und bewertet die Ergebnisse einer repräsentativen Studie.
- Definition der Schattenwirtschaft in der EU
- Methoden zur Erfassung der Schwarzarbeit
- Ergebnisse der Eurobarometer-Studie
- Diskussion der Ergebnisse
- Zusammenfassende Darstellung der Erkenntnisse
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung
Die Einleitung stellt den Begriff der Schwarzarbeit vor und erklärt die Bedeutung der Schattenwirtschaft für die EU. Sie skizziert den Umfang der Arbeit und die Themen, die behandelt werden.
II. Definition der Schattenwirtschaft
Dieses Kapitel definiert den Begriff der Schattenwirtschaft und zeigt die Unterschiede in der Definition zwischen den Mitgliedstaaten der EU auf. Es präsentiert eine Tabelle, die Beispiele für Schwarzarbeit und deren Bewertung nach nationaler Gesetzgebung veranschaulicht.
III. Ermittlungsmethoden
Dieses Kapitel beschreibt die Methoden zur Erfassung der Schattenwirtschaft. Es unterscheidet zwischen indirekten und direkten Methoden und erläutert deren Funktionsweise.
III.A Indirekte Ermittlungsmethoden
Der Abschnitt behandelt die indirekten Ermittlungsmethoden, insbesondere die Diskrepanz-Methode und das Monetäre Schätzverfahren.
III.B Direkte Ermittlungsmethoden
Dieser Abschnitt beschreibt die direkten Ermittlungsmethoden zur Erfassung der Schwarzarbeit.
IV. Ergebnisse der Eurobarometer-Studie
Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Eurobarometer-Studie und diskutiert ihre Relevanz für die Analyse der Schattenwirtschaft in der EU.
Schlüsselwörter
Schattenwirtschaft, Schwarzarbeit, Eurobarometer-Studie, Ermittlungsmethoden, EU, Rechtsstandards, Wettbewerb, Steuerhinterziehung, Sozialleistungen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Schattenwirtschaft?
Die Schattenwirtschaft umfasst alle wirtschaftlichen Aktivitäten, die am Rechtsstaat vorbei abgewickelt werden, um Steuern und Sozialabgaben zu umgehen.
Wie wird Schwarzarbeit gemessen?
Man unterscheidet indirekte Methoden (wie das monetäre Schätzverfahren oder die Diskrepanz-Methode) und direkte Methoden (wie repräsentative Umfragen).
Welche Folgen hat Schwarzarbeit für Arbeitnehmer?
Arbeitnehmer in der Schattenwirtschaft haben keinen Zugang zu sozialen Sicherungssystemen, keine Rentenansprüche und arbeiten oft unter prekären Bedingungen.
Was ist die Eurobarometer-Studie?
Es handelt sich um eine repräsentative Umfrage der EU-Kommission, die unter anderem das Ausmaß und die Motive für Schwarzarbeit in den Mitgliedstaaten erfasst.
Wie schadet Schwarzarbeit dem Staat?
Durch Steuerhinterziehung fehlen dem Staat Einnahmen für öffentliche Aufgaben wie Bildung und Gesundheit, zudem wird der faire Wettbewerb zwischen Unternehmen verzerrt.
- Arbeit zitieren
- Martin Nagelsdiek (Autor:in), 2016, Schwarzarbeit in der EU. Ermittlungsmethoden und Ergebnisse der Eurobarometer-Studie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341250