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Jean-Paul Sartre. Existenzialist oder Neomarxist?

Wie Sartre mit den Gedanken des klassischen Marxismus umgeht

Titel: Jean-Paul Sartre. Existenzialist oder Neomarxist?

Essay , 2015 , 12 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In diesem Essay soll die Beziehung der politischen Theorie von Karl Marx, explizit das Manifest der Kommunistischen Partei, zu Jean-Paul Sartres Werk erörtert werden. Da Sartre im zwanzigsten Jahrhundert einer der zentralen Akteure war, die den Marxismus mitdiskutiert haben, gilt es den marxistischen Einfluss auf ihn und vor allem seine Gedanken zum klassischen Marxismus zu fokussieren.

Als notwendig erscheint dabei eine kurze Vorbetrachtung der beiden Charaktere. Vor allem da Marx ursprünglich Ökonom war, Sartre hingegen primär Philosoph, fungiert in diesem Fall die politische Theorie möglicherweise als eine Art Schmelztiegel zwischen den beiden Wissenschaftsbereichen. Deutlich wird dies bereits im Manifest der Kommunistischen Partei, wo sich Marx gegen jegliche Kritik aus philosophischen Gesichtspunkten ausspricht.

Auch die Formulierung im Manifest von diversen Stereotypen der sozialistischen und kommunistischen Literatur knüpft daran an: „unter die französischen Entwicklungen tauften sie (...) ‚philosophische Begründung des Sozialismus‘ “.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Die Beziehung zwischen Proletariat und Bourgeoisie
    • Das marxistische Klassenverständnis
    • Die Wissenschaft als Ideologie
  • Ansätze zum revolutionären Prozess
    • Der Klassenkampf und die Rolle des Proletariats
  • Die Rolle der Arbeit
  • Unvereinbarkeit mit dem Existenzialismus?
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Dieser Essay untersucht die Beziehung zwischen der politischen Theorie von Karl Marx, insbesondere dem Manifest der Kommunistischen Partei, und dem Werk von Jean-Paul Sartre. Der Fokus liegt auf dem marxistischen Einfluss auf Sartre und seinen Gedanken zum klassischen Marxismus. Die Arbeit beleuchtet die unterschiedlichen Perspektiven beider Denker auf zentrale Themen wie die Klassenstruktur, die Rolle der Wissenschaft und die Revolution.

  • Das Klassenverständnis von Marx und Sartre
  • Die Rolle der Wissenschaft in der Gesellschaft
  • Die marxistische Revolutionstheorie und Sartres Interpretation
  • Die Bedeutung der Arbeit in beiden Denksystemen
  • Die Verbindung von Marxismus und Existenzialismus

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung stellt die Forschungsfrage und skizziert den Aufbau des Essays. Das Kapitel „Die Beziehung zwischen Proletariat und Bourgeoisie“ beleuchtet die marxistische Klassenanalyse und vergleicht sie mit Sartres Sichtweise. Dabei wird insbesondere auf die Rolle der Wissenschaft im Klassenkampf eingegangen. Das Kapitel „Ansätze zum revolutionären Prozess“ beschäftigt sich mit dem marxistischen Konzept des Klassenkampfs und der Rolle des Proletariats in der Revolution. Die Rolle der Arbeit wird in einem weiteren Kapitel aus der Perspektive von Marx und Sartre untersucht.

Schlüsselwörter

Marxismus, Existenzialismus, Jean-Paul Sartre, Karl Marx, Klassenkampf, Proletariat, Bourgeoisie, Revolution, Wissenschaft, Arbeit.

Häufig gestellte Fragen

War Jean-Paul Sartre ein Marxist oder ein Existenzialist?

Sartre war primär Existenzialist, setzte sich jedoch intensiv mit dem Marxismus auseinander und versuchte, beide Philosophien miteinander zu verknüpfen, was ihn zu einem zentralen Akteur des Neomarxismus machte.

Welchen Einfluss hatte das "Manifest der Kommunistischen Partei" auf Sartre?

Das Manifest diente Sartre als theoretische Grundlage für seine Auseinandersetzung mit dem Klassenkampf und der Beziehung zwischen Proletariat und Bourgeoisie.

Wie unterschieden sich Marx und Sartre in ihrem wissenschaftlichen Ansatz?

Marx argumentierte primär als Ökonom und lehnte rein philosophische Begründungen oft ab, während Sartre das marxistische System aus einer philosophischen, existenzialistischen Perspektive interpretierte.

Was bedeutet "Wissenschaft als Ideologie" in diesem Essay?

Es wird untersucht, inwiefern wissenschaftliche Erkenntnisse im Klassenkampf als Werkzeuge der Bourgeoisie oder des Proletariats eingesetzt und ideologisch aufgeladen werden.

Sind Existenzialismus und Marxismus miteinander vereinbar?

Diese Frage steht im Zentrum des Essays. Während der Marxismus deterministische Züge hat, betont der Existenzialismus die absolute Freiheit des Individuums – ein Spannungsfeld, das Sartre zu lösen versuchte.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Jean-Paul Sartre. Existenzialist oder Neomarxist?
Untertitel
Wie Sartre mit den Gedanken des klassischen Marxismus umgeht
Hochschule
Universität Leipzig  (Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Wissen und Macht: Politische Ideengeschichte im Kontext
Note
2,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
12
Katalognummer
V341432
ISBN (eBook)
9783668310377
ISBN (Buch)
9783668310384
Sprache
Deutsch
Schlagworte
jean-paul sartre existenzialist neomarxist gedanken marxismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Jean-Paul Sartre. Existenzialist oder Neomarxist?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341432
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Leseprobe aus  12  Seiten
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