Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Communications - Methods and Research Logic

Internetnutzung im Studium - Potentiale und Gefahren

Title: Internetnutzung im Studium - Potentiale und Gefahren

Term Paper , 2003 , 11 Pages , Grade: bestanden

Autor:in: Jan Kiefer (Author), Sven Lambert (Author)

Communications - Methods and Research Logic
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Seit der Mensch denken kann gibt er sein erlangtes Wissen weiter und ist gleichzeitig auf der Suche nach neuen Informationen. Wurden zu Beginn die Kenntnisse den Nachkommen an Beispielen gezeigt, kam die Kommunikation nach der Herausbildung der Sprache ohne den Vollzug der zugrundeliegende Tätigkeit aus. Mit der Entwicklung von Schriftzeichen konnte das erlangte Wissen der Antike bereits ohne Gefahr des Verlustes oder der Veränderung auch späteren Generationen zugänglich gemacht werden. In Schulen wurde dieses Wissen verbreitet, jedoch kamen hier nur materiell besser gestellte Personen in den Genuss der Bildung. Erst seit der Erfindung des Buchdruckes und somit einer Bereitstellung von Informationen an die breite Basis der Bevölkerung schreitet die Entwicklung der Bildung mit großen Schritten voran. Konnten zuvor Gelehrte und Vermögende ihre Interessen in Bibliotheken an handgeschriebenen Originalen stillen, wuchsen die Buchbestände bedeutend an. Jedem wurde das Wissen zugänglich und grundsätzlich ein Studium ermöglicht. Das in Büchern verewigte Wissen, die niedergeschriebenen Erfahrungen und Meinungen nehmen seitdem in einem Maße zu, dass eine Strukturierung und Ordnung, die einer sinnvolle Nutzung zugrunde liegt, immer schwieriger werden lässt. Lineare Strukturen sind aufgrund steigender Komplexität häufig überfordert und auch die Linearität der Texte führt zu Problemen bei der Aufnahme von sehr speziellen Inhalten, die nur zum Teil in Kapiteln oder sogar verschiedenen Büchern angeschnitten werden.

Wie so oft war es eine Entwicklung des Militärs, welche die Kommunikation und den Informationsaustausch revolutionierte und in dessen Folge die bestehende Industriegesellschaft einen Wandel vollzog. Als anfangs wenige Personen Zahlenkolonnen über ein streng geheimes militärisches Kommunikationsnetz und später innerhalb einiger lokaler Netzwerke Daten austauschen konnten, vermochte der größte Teil von ihnen noch nicht zu ahnen, dass nur Jahrzehnte später ein weltweites Netz von Millionen von Rechnern das Informations- und Wissensmanagement revolutionieren und den Weg zum Informationszeitalter ebnen würde.

Viele neue Technologien haben seit Ende des 18. Jahrhunderts in die Gesellschaft Einzug gehalten, aber mit Hilfe der nun möglichen, weltweiten Kommunikation, einer schnellen und unkomplizierten Datenquelle, ist es den Einwohnern der Industriestaaten möglich geworden, ihrem Drang nach Wissen in einer bislang nicht gekannten Geschwindigkeit nachzugeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Internet im Studium

2.1 Ziele und Interessen als Voraussetzungen der Anwendung

2.2 Internet und PC als Arbeitsmittel

2.3 Unterstützung durch Politik und Wirtschaft

3 Wissensbeschaffung

3.1 Prinzipielle Eignung des WWW

3.2 Suchtechniken im WWW

4 Positive und Negative Aspekte des WWW

5 Die Zukunft des Online basierten Lernens

5.1 Nutzung des Internets von Kindern

5.2 Das Online-Studium

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Stellenwert des Internets im akademischen Kontext, beleuchtet dessen Potenziale zur Wissensbeschaffung sowie die damit verbundenen Herausforderungen und Risiken für Studierende. Ziel ist es, den transformativen Charakter des World Wide Web für das moderne Bildungswesen und die notwendigen Kompetenzen für ein effektives Online-Lernen kritisch zu hinterfragen.

  • Rolle des Internets als Lern- und Arbeitsmittel
  • Methoden der effizienten Informationsrecherche
  • Kritische Analyse von Internet-Sucht und Informationsflut
  • Zukunftsperspektiven des Online-gestützten Studiums
  • Einfluss der digitalen Teilhabe auf die Bildungschancen

Auszug aus dem Buch

3.2 Suchtechniken im WWW

Das Internet dient hauptsächlich als Informationsspeicher, das heißt hier werden Informationen gesammelt aber nicht bewertet. Um im Internet an Informationen zu gelangen hat sich die sogenannte Suchmaschine (engl. Search engine) als Standard durchgesetzt. Suchmaschinen sind nichts anderes als Programme die eingegebene Daten verarbeiten und diese mit bereits existierenden Daten im Internet vergleichen. Hierzu vergleicht die Suchmaschine die vom Benutzer eingegebenen Daten mit dem HTML Quelltext aller im Internet zugänglichen Seiten und wirft diese dann in einer Trefferliste aus. Um eine effektive Recherche zu betreiben ist es nötig diesen Aspekt zu berücksichtigen und somit auch das „Suchverhalten“ entsprechend anzupassen.

Es reicht nicht, die sogenannten Suchmaschinen mit einem Schlagwort zu füttern, da sonst ein Überangebot an Ergebnissen unvermeidlich ist. Deshalb ist ein sehr differenziertes Suchen nötig. Bevor man nun an das recherchieren geht sollte man sich prinzipiell darüber im Klaren sein was man überhaupt sucht. Das heißt, das Themenfeld muss möglichst weit durch Schlagworte oder kurze Stichworte eingegrenzt werden. Sucht man beispielsweise nach „Internet“ in yahoo.com erhält man über 140 Millionen Einträge.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung der Wissensvermittlung und stellt den Wandel durch das Internet sowie die damit verbundene Notwendigkeit neuer Lernstrukturen dar.

2 Internet im Studium: Dieses Kapitel analysiert das Internet als unverzichtbares Arbeitsmittel und diskutiert die Voraussetzungen für dessen erfolgreiche Nutzung sowie die Unterstützung durch bildungspolitische Maßnahmen.

3 Wissensbeschaffung: Der Fokus liegt hier auf der Eignung des WWW für akademische Zwecke und der Anwendung effektiver Suchtechniken, um aus der Informationsflut relevante Daten zu filtern.

4 Positive und Negative Aspekte des WWW: Hier werden kritische Phänomene wie die Internet-Sucht, Identitätsverlust in virtuellen Welten sowie der Umgang mit unstrukturierten Informationsmengen diskutiert.

5 Die Zukunft des Online basierten Lernens: Das abschließende Kapitel behandelt die Chancen und Hürden des E-Learnings, insbesondere im Hinblick auf soziale Disparitäten bei Kindern und die wirtschaftliche Entwicklung von Online-Studienangeboten.

Schlüsselwörter

Internetnutzung, Studium, Wissensbeschaffung, Suchtechniken, WWW, Hypertext, Online-Studium, Internet-Sucht, Medienkompetenz, Informationsflut, Bildungspolitik, Digitale Transformation, E-Learning, Recherche.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Rolle des Internets als Werkzeug für Studierende und beleuchtet sowohl die Potenziale für das wissenschaftliche Arbeiten als auch die Risiken der digitalen Mediennutzung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Wissensbeschaffung, den Suchstrategien im World Wide Web, den soziokulturellen Auswirkungen des Internetkonsums sowie der Zukunft des Online-Lernens.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Internet als effizientes Lernmittel genutzt werden kann, ohne dabei die Gefahren wie Informationsüberlastung oder suchtähnliches Verhalten zu unterschätzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema, gestützt durch Sekundärquellen, Studien (z.B. GfK-Online-Monitor) und eine Analyse der technischen sowie sozialen Bedingungen des Internetzeitalters.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Arbeitsmitteln, die methodische Recherche im WWW, die Reflexion negativer Begleiterscheinungen wie der IAD (Internet Addiction Disorder) und eine Prognose für das Online-Studium.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Internetnutzung, Wissensbeschaffung, Medienkompetenz, Online-Studium und die kritische Auseinandersetzung mit digitalen Informationsquellen.

Warum ist das Internet nur bedingt eine Lösung für alle wissenschaftlichen Fragen?

Das Internet bietet zwar eine Fülle an Informationen, diese sind jedoch oft ungefiltert, unsortiert und schwanken stark in ihrer Qualität, was eine parallele Nutzung klassischer Medien notwendig macht.

Wie unterscheidet sich die Online-Studienrealität von den ursprünglichen Erwartungen?

Entgegen früherer Hoffnungen auf eine vollständige Revolution des Bildungssektors durch Online-Universitäten sind viele Projekte aufgrund hoher Kosten, mangelnder technischer Aufbereitung und Anleger-Skepsis gescheitert oder auf hybride Modelle umgestiegen.

Excerpt out of 11 pages  - scroll top

Details

Title
Internetnutzung im Studium - Potentiale und Gefahren
College
Furtwangen University
Course
Kommunikations- und Arbeitstechnik
Grade
bestanden
Authors
Jan Kiefer (Author), Sven Lambert (Author)
Publication Year
2003
Pages
11
Catalog Number
V34162
ISBN (eBook)
9783638344661
Language
German
Tags
Internetnutzung Studium Potentiale Gefahren Kommunikations- Arbeitstechnik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Kiefer (Author), Sven Lambert (Author), 2003, Internetnutzung im Studium - Potentiale und Gefahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34162
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  11  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint