Internetnutzung im Studium - Potentiale und Gefahren


Hausarbeit, 2003

11 Seiten, Note: bestanden


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Sachwortverzeichnis

1 Einleitung

2 Internet im Studium
2.1 Ziele und Interessen als Voraussetzungen der Anwendung
2.2 Internet und PC als Arbeitsmittel
2.3 Unterstützung durch Politik und Wirtschaft

3 Wissensbeschaffung
3.1 Prinzipielle Eignung des WWW
3.2 Suchtechniken im WWW

4 Positive und Negative Aspekte des WWW

5 Die Zukunft des Online basierten Lernens
5.1 Nutzung des Internets von Kindern
5.2 Das Online-Studium

Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: PC-Nutzung und Internetanschluss in der FH/Uni und zu Hause in % (Middendorff, Elke: Computernutzung und Neue Medien im Studium, 2002, Bonn)

Abb. 2: multimediale Wissensvermittlung (Middendorff, Elke: Computernutzung und Neue Medien im Studium, 2002, Bonn)

Sachwortverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Seit der Mensch denken kann gibt er sein erlangtes Wissen weiter und ist gleichzeitig auf der Suche nach neuen Informationen. Wurden zu Beginn die Kenntnisse den Nachkommen an Beispielen gezeigt, kam die Kommunikation nach der Herausbildung der Sprache ohne den Vollzug der zugrundeliegende Tätigkeit aus. Mit der Entwicklung von Schriftzeichen konnte das erlangte Wissen der Antike bereits ohne Gefahr des Verlustes oder der Veränderung auch späteren Generationen zugänglich gemacht werden. In Schulen wurde dieses Wissen verbreitet, jedoch kamen hier nur materiell besser gestellte Personen in den Genuss der Bildung. Erst seit der Erfindung des Buchdruckes und somit einer Bereitstellung von Informationen an die breite Basis der Bevölkerung schreitet die Entwicklung der Bildung mit großen Schritten voran. Konnten zuvor Gelehrte und Vermögende ihre Interessen in Bibliotheken an handgeschriebenen Originalen stillen, wuchsen die Buchbestände bedeutend an. Jedem wurde das Wissen zugänglich und grundsätzlich ein Studium ermöglicht. Das in Büchern verewigte Wissen , die niedergeschriebenen Erfahrungen und Meinungen nehmen seitdem in einem Maße zu, dass eine Strukturierung und Ordnung, die einer sinnvolle Nutzung zugrunde liegt, immer schwieriger werden lässt. Lineare Strukturen sind aufgrund steigender Komplexität häufig überfordert und auch die Linearität der Texte führt zu Problemen bei der Aufnahme von sehr speziellen Inhalten, die nur zum Teil in Kapiteln oder sogar verschiedenen Büchern angeschnitten werden.

Wie so oft war es eine Entwicklung des Militärs, welche die Kommunikation und den Informationsaustausch revolutionierte und in dessen Folge die bestehende Industriegesellschaft einen Wandel vollzog. Als anfangs wenige Personen Zahlenkolonnen über ein streng geheimes militärisches Kommunikationsnetz und später innerhalb einiger lokaler Netzwerke Daten austauschen konnten, vermochte der größte Teil von ihnen noch nicht zu ahnen, dass nur Jahrzehnte später ein weltweites Netz von Millionen von Rechnern das Informations- und Wissensmanagement revolutionieren und den Weg zum Informationszeitalter ebnen würde.

Viele neue Technologien haben seit Ende des 18. Jahrhunderts in die Gesellschaft Einzug gehalten, aber mit Hilfe der nun möglichen, weltweiten Kommunikation, einer schnellen und unkomplizierten Datenquelle, ist es den Einwohnern der Industriestaaten möglich geworden, ihrem Drang nach Wissen in einer bislang nicht gekannten Geschwindigkeit nachzugeben. Und genau an dieser Stelle setzt der Einfluss auf bestehende Bildungssysteme ein. Waren die Grundbausteine des Bildungsprinzips, die Wissensvermittlung auf mündlichem und schriftlichem Wege bislang auf Bibliotheken und Hochschulen räumlich stark eingegrenzt, ist es nun möglich auf große Datenbestände zurückzugreifen ohne das Haus verlassen zu müssen

2 Internet im Studium

2.1 Ziele und Interessen als Voraussetzungen der Anwendung

Mit Beginn des Informationszeitalters hat vor allem die technologiebegeisterte Jugend die weltweite Kommunikations- und Informationsplattform Internet für sich entdeckt. Hierbei ist anzumerken, dass es bezüglich der Internetanbindung der Bevölkerung weltweit große Differenzen zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern gibt und im Rahmen dieser Ausarbeitung nur auf die Länder mit hohem Nutzungsgrad eingegangen werden kann, deren Entwicklung vergleichbar verläuft.

Nach ersten Erfahrungen in der Freizeit erkennt man während des Lernens frühzeitig die mit der Nutzung des Internet verbundenen Vorteile. Ein Studium fordert geradezu ergänzende Einblicke in die Themen der Vorlesungen, welche für das Verständnis und damit auch die Strukturierung und Ablage im Gehirn immens wichtig sind. Dabei will man natürlich nicht immer und immer wieder dasselbe lesen, sondern verschiedene Meinungen und Eindrücke vergleichen können, um Inhalte, die schwer verständlich erscheinen, eventuell auf anderem Wege, aus einem anderen Blickwinkel sehr einfach erschließen zu können. Waren hierzu in der Vergangenheit viele Bücher, viel Zeit, viel Geduld und Selbstdisziplin notwendig, ist eine Recherche im Netz unter Ausnutzung angebotener Querverweise deutlich schneller zu realisieren. Dies resultiert vor allem aus der Weiterentwicklung des Textes zum Hypertext. Dieser bietet nunmehr die Möglichkeit, jeden Text individuell zu strukturieren und entgegen der Linearität eines Buches gezielt nach speziellen Gesichtspunkten entsprechend angebotener Hyperlinks recherchieren zu können. Damit kann der Zeitaufwand für diese Arbeiten verringert werden wodurch das Studium auch dahingehend beeinflusst wird, dass der Umfang des zu vermittelnden Wissens steigen kann.

2.2 Internet und PC als Arbeitsmittel

Das Selbststudium zur Vertiefung der in Präsenzveranstaltungen gelehrten Inhalte nimmt durch neue Kommunikationswege an Umfang zu, kann jedoch nur unter der Voraussetzung des Vorhandenseins entsprechender Hardware und Kompetenzen im Umgang mit den Medien genutzt werden. Diese Voraussetzungen sind mittlerweile nahezu vollständig gegeben. Wurden entsprechende Arbeiten seit Beginn der 90er Jahre zu einem großen Teil in den von Hochschulen bereitgestellten PC-Pools erledigt, verschiebt sich die Anwendung des PCs, aufgrund des elementaren Nutzens für das Studium, aber auch der mittlerweile hohen privaten Bedeutung, in den heimischen Bereich, sodass nahezu jeder Student/jede Studentin einen Großteil des Selbststudiums am eigenen PC verwirklicht.

[...]

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Internetnutzung im Studium - Potentiale und Gefahren
Hochschule
Hochschule Furtwangen
Veranstaltung
Kommunikations- und Arbeitstechnik
Note
bestanden
Autoren
Jahr
2003
Seiten
11
Katalognummer
V34162
ISBN (eBook)
9783638344661
Dateigröße
529 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Internetnutzung, Studium, Potentiale, Gefahren, Kommunikations-, Arbeitstechnik
Arbeit zitieren
Jan Kiefer (Autor)Sven Lambert (Autor), 2003, Internetnutzung im Studium - Potentiale und Gefahren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34162

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