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Neue Konzepte für das Wissensmanagement. Mehrwert und Implementierung der Modelle in Unternehmen

Titel: Neue Konzepte für das Wissensmanagement. Mehrwert und Implementierung der Modelle in Unternehmen

Studienarbeit , 2016 , 17 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Thomas Weimer (Autor:in)

Soziologie - Methodologie und Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Heutige Unternehmen müssen erkennen, dass vorhandenes Wissen immer mehr zu einem wichtigen Produktionsfaktor wird.

Im Rahmen dieser Arbeit soll zunächst geklärt werden, was überhaupt unter dem Begriff Wissen, vorrangig in Bezug auf den Unternehmenskontext, zu verstehen ist. Ebenso wird eine Unterscheidung verschiedener Wissensarten aufgezeigt. Hieraus leitet sich auch die Definition des eigentlichen Wissensmanagements ab.

In einem zweiten Schritt folgt die Klärung der Frage, welche Aufgaben ein Wissensmanagement hat und in welcher Form es in Unternehmen implementiert werden kann – stets unter Berücksichtigung des Mehrwertes, der durch ein erfolgreiches Wissensmanagement erreicht werden soll. Hierzu werden zwei der wichtigsten Modelle des Wissensmanagements, nämlich das SECI-Modell und das Modell der Wissensbausteine, näher vorgestellt und erläutert.

Da das Thema Wissensmanagement von der rein theoretischen Seite betrachtet doch sehr abstrakt ist, stellt sich die Frage, in welcher Form ein Wissensmanagement in einem Unternehmen umgesetzt werden kann.

Der Artikel „Fünf wegweisende Konzepte des Wissensmanagements“ von Manfred Engeser zeigt dies am Beispiel von fünf Unternehmen. Im Rahmen dieser Arbeit werden die verschiedenen Konzepte unter Berücksichtigung der erläuterten Modelle analysiert und erörtert.

Unter Berücksichtigung all dieser Punkte soll am Ende eine schlüssige Beantwortung der Frage, ob ein Wissensmanagement generell einen großen Mehrwert mit sich bringt oder ob es sich hier um einen systemtheoretischen Schnellschuss handelt, der nur schwer eine praxisnahe Umsetzung ermöglicht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was bedeutet Wissensmanagement?

2.1. Definition Wissen und Wissensmanagement im Kontext von Unternehmen

2.2. Arten von Wissen

3. Ansätze des Wissensmanagements

3.1. SECI-Modell nach Nonaka / Takeuchi

3.2. Bausteine des Wissensmanagements nach Probst et al.

4. Analyse und Bewertung unterschiedlicher Konzepte

4.1. Microsoft: Die Campus-Company

4.2. Itemis: Vier Tage arbeiten, einen Tag tüfteln

4.3. Deutsche Post: Aufnahme in den Club der Denker

4.4. Procter: Erweckung per Mitarbeiteraustausch

4.5. Gore: Startup-Klima dank Zellteilung

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob und wie Wissensmanagement in Unternehmen erfolgreich implementiert werden kann, um einen messbaren Mehrwert zu generieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob Wissensmanagement eine strategisch wertvolle Disziplin darstellt oder lediglich einen theoretischen Ansatz ohne praxisnahe Umsetzungsmöglichkeiten bietet.

  • Grundlagen und Definitionen des Wissensmanagements in Unternehmen
  • Analyse relevanter Modelle wie dem SECI-Modell und den Bausteinen nach Probst et al.
  • Untersuchung verschiedener Wissensarten (explizit, implizit, individuell, kollektiv)
  • Praxisbeispiele zur Umsetzung von Wissensmanagement in unterschiedlichen Branchen
  • Bewertung des Mehrwerts von Wissensmanagement für die Unternehmenseffizienz

Auszug aus dem Buch

4.5. Gore: Startup-Klima dank Zellteilung

Ein großer Nachteil von Konzernen sind die komplexen Strukturen, aufwendigen Prozesse und damit verbunden ein meist hoher bürokratischer Aufwand. Zudem sind in großen Unternehmen die Rollen klar verteilt und die entsprechenden Kompetenzen meist genauestens definiert. Durch die große Anzahl an Beschäftigten wächst auch mit der Größe eines Unternehmens der Anonymisierungsgrad unter den Mitarbeitern. Diese Nachteile soll das Konzept von Gore bereits vor dem Entstehen verhindern. Die Mitarbeiter aller Abteilungen sitzen im selben Gebäude, egal ob Ingenieur, Vertrieb oder Einkauf. Sobald ein Standort die Zahl von etwa 200 Mitarbeitern stark übersteigt, wird eine neue Einheit eröffnet. Als Vorbild dienen der Firma Gore dabei kleine Start-Ups. Arbeitsorganisatorische Themen wie Job-Enrichment oder Job-Enlargement zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit sind in Start-Ups nicht notwendig, allein weil in der Regel nur wenig Personal zu Verfügung steht, sodass ein Mitarbeiter automatisch vielfältige Aufgaben auch außerhalb des eigentlichen Kompetenzbereichs erledigen muss. Zusätzlich räumt Gore seinen Mitarbeitern vollkommende Freiheit bei der Umsetzung eigener Ideen ein. Es ist ausdrücklich erwünscht auch außerhalb des speziellen Fachgebiets zu forschen. Dies fördert die Entwicklung der Kreativität und der Befriedigung von Wissensdrang der Mitarbeiter. Außerdem steigt die Mitarbeiterzufriedenheit.

Die Umsetzung des Projektgeschäfts erfolgt durch interdisziplinäre Teams. Neu ist dabei, dass diese Teams nicht auf Grundlage von Hierarchie, sondern rein durch entsprechende Themen-Kompetenz gebildet werden. So kann es passieren, dass je nach Thema, auch die Geschäftsführung Teil eines Teams wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Wissen als Produktionsfaktor und führt in die Fragestellung zur Notwendigkeit und Umsetzung von Wissensmanagement ein.

2. Was bedeutet Wissensmanagement?: Dieses Kapitel definiert Wissen sowie Wissensmanagement und grenzt verschiedene Wissensarten wie explizites und implizites Wissen voneinander ab.

3. Ansätze des Wissensmanagements: Es werden zwei zentrale Modelle vorgestellt: das SECI-Modell zur Wissenstransformation und die Bausteine des Wissensmanagements nach Probst et al.

4. Analyse und Bewertung unterschiedlicher Konzepte: Anhand von fünf Unternehmensbeispielen (Microsoft, Itemis, Deutsche Post, Procter, Gore) werden verschiedene Ansätze des Wissensmanagements analysiert und bewertet.

5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung führt die Ergebnisse zusammen und bejaht den Mehrwert von Wissensmanagement, betont jedoch die Notwendigkeit einer individuellen und strategischen Ausgestaltung.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, SECI-Modell, Wissensbausteine, Wissensarten, implizites Wissen, explizites Wissen, Unternehmenserfolg, Wissenstransformation, Wissensnutzung, Wissensentwicklung, Prozessoptimierung, Wissensidentifikation, Wissensbewahrung, Wissensziele, Unternehmensstrategie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Relevanz und praktischen Anwendung von Wissensmanagement in modernen Unternehmen, um Wissen als strategische Ressource erfolgreich zu nutzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Wissen, die Darstellung theoretischer Modelle zur Wissensumwandlung und die Analyse realer Unternehmenskonzepte.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, zu klären, ob Wissensmanagement einen tatsächlichen Mehrwert für Unternehmen bietet oder ob es sich primär um ein theoretisches Konstrukt handelt.

Welche wissenschaftlichen Modelle werden zur Analyse herangezogen?

Die Arbeit nutzt das SECI-Modell von Nonaka und Takeuchi sowie das Bausteine-Modell nach Probst et al. als theoretische Grundlage für die Analyse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden fünf konkrete Unternehmensbeispiele untersucht, um die Anwendung der theoretischen Modelle in der Praxis zu bewerten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Wissensmanagement, Wissenstransformation, Wissensbausteine, implizites/explizites Wissen und strategischer Unternehmenserfolg.

Wie unterscheidet sich das Konzept von Gore von anderen Unternehmen?

Gore setzt auf kleine, autarke Einheiten und interdisziplinäre, hierarchiefreie Teams, um bürokratische Nachteile großer Konzerne zu vermeiden und Eigeninitiative zu fördern.

Warum wird das Konzept der Deutschen Post kritisch hinterfragt?

Die Autorin sieht den „Club der Denker“ kritisch, da der exklusive Charakter zu Neid führen könnte und das primäre Ziel eher in der Kosteneinsparung als in einer breiten Wissensentwicklung liegt.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Neue Konzepte für das Wissensmanagement. Mehrwert und Implementierung der Modelle in Unternehmen
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
2,3
Autor
Thomas Weimer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
17
Katalognummer
V342538
ISBN (eBook)
9783668324107
ISBN (Buch)
9783668324114
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wissensmanagement Systemtheorie Konzepte Wissensmanagement Wissensnutzung Wissen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Weimer (Autor:in), 2016, Neue Konzepte für das Wissensmanagement. Mehrwert und Implementierung der Modelle in Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342538
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Leseprobe aus  17  Seiten
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