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Pädagogische Lernkonzepte. Das Verhältnis zwischen Lernen und pädagogischem Handeln

Title: Pädagogische Lernkonzepte. Das Verhältnis zwischen Lernen und pädagogischem Handeln

Term Paper , 2016 , 15 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - General
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In der vorliegenden Arbeit wird angestrebt, das Verhältnis zwischen Lernen und pädagogischem Handeln zu bestimmen. Inwieweit das Verständnis des Lernphänomens das erfolgreiche pädagogische Handeln fördert, wird im Rahmen der Arbeit untersucht.

Das Lernen hat einen unmittelbaren Bezug zum Lehren. Folglich wird bestimmtes pädagogisches Vorgehen vorausgesetzt und es sind unterschiedliche Lernerfahrungen auf diesem Gebiet einzubeziehen, damit das Lernen für beide Seiten adäquat und gewinnbringend gestaltet werden kann.

Die Arbeit besteht aus vier Kapiteln. Im zweiten Kapitel wird der Begriff „Lernen“ aus verschiedenen Perspektiven behandelt. Hierbei wird nach der Definition des Lernens gesucht, die dem pädagogischen Bereich sehr nah liegt und möglichst viele Aspekte des Handelns von Pädagogen und Pädagoginnen umfasst. Auf den geschichtlichen Überblick des Lernens wird im dritten Kapitel eingegangen. Darüber hinaus wird der Einfluss der althergebrachten Vorstellungen über das Lernen auf die Darstellung dieses Phänomens in den unterschiedlichen Lerntheorien eingeschätzt und im vierten Kapitel analysiert. Im letzten Kapitel der Arbeit wird der Schwerpunkt auf das Verhältnis zwischen Lernen und pädagogischer Praxis gelegt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Begriff des Lernens

3 Geschichtliche Perspektive des Lernens

4 Pädagogische Lernkonzepte

5 Lernen als Grundlage pädagogischen Handelns

6 Abschließende Betrachtungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Verhältnis zwischen dem Phänomen des Lernens und der pädagogischen Praxis. Ziel ist es, auf Basis einer interdisziplinären Begriffsklärung und eines historischen Rückblicks zu erörtern, wie ein fundiertes Verständnis von Lernprozessen die Qualität und Professionalität pädagogischen Handelns in der Gestaltung von Bildungskontexten maßgeblich beeinflussen kann.

  • Interdisziplinäre Definition und theoretische Einordnung des Lernbegriffs
  • Historische Evolution der Lerntheorien von der Antike bis zur Moderne
  • Analyse didaktischer Modelle zur Planung und Implementierung von Unterricht
  • Reflexion über die Anforderungen an professionelles pädagogisches Handeln
  • Zusammenhang zwischen Lernumgebungen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

2 Der Begriff des Lernens

Der Begriff „Lernen“ hat einen interdisziplinären Charakter und weist die Bezüge zu den anderen Disziplinen wie Neurologie, Psychologie und Philosophie auf (vgl. Meyer-Drawe, 2008, S. 391). Aus diesem Grund wäre die Erläuterung dieses Begriffes ausschließlich aus der pädagogischen Perspektive unvollständig.

Nach der Neurowissenschaft ist Lernen „ein materieller (physikalischer, chemischer etc.) Prozess, d.h. es ist mit neuronalen Lerntheorien als sinnloses Geschehen zu erklären“ (Göhlich, Zirfas, 2007, S. 12). In der Lernpsychologie definiert man Lernen in Bezug auf die behavioristische Theorie als „Koppelung zweier Reize oder durch Verstärkung bewirkte Verhaltensänderung“ (Göhlich, Zirfas, 2007, S. 13). In der Philosophie versucht man den Sinn des Lernens und seine Folgen für die Menschheit zu begreifen (vgl. Göhlich, Zirfas, 2007, S. 13).

Unter dem Begriff „Lernen“ versteht man „ein kumulativer und schreitender Prozess, in dem sich das Verhalten aufgrund von Erfahrungen verändert“ (Mischform der behavioristischen und kognitiven Theorien) (Meyer-Drawe, 2008, S. 391). Lernen kann „als biologische Notwendigkeit und als anthropologische Konstante“ definiert werden (Meyer-Drawe, 2008, S. 392). Lernen ist ein Phänomen, das „aus innerem Antrieb stattfindet, [...] und auf die Verfassung der (Um-) Welt angewiesen ist, dass in einer als Lernumgebung gestalteten Welt eher möglich wird“ (Göhlich, Zirfas, 2007, S. 8).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Lernens als zentrales pädagogisches Instrument ein und umreißt den methodischen Aufbau der Arbeit.

2 Der Begriff des Lernens: Dieses Kapitel nähert sich dem Lernbegriff aus interdisziplinärer Sicht und beleuchtet neurobiologische, psychologische sowie philosophische Definitionen.

3 Geschichtliche Perspektive des Lernens: Hier wird die historische Entwicklung des Lernverständnisses von der Antike über das Mittelalter und die Aufklärung bis hin zur Moderne nachgezeichnet.

4 Pädagogische Lernkonzepte: Dieses Kapitel analysiert verschiedene didaktische Modelle zur Unterrichtsplanung und stellt unterschiedliche lerntheoretische Ansätze (Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus) gegenüber.

5 Lernen als Grundlage pädagogischen Handelns: Es wird untersucht, wie pädagogisches Handeln professionell fundiert werden kann und welche Rolle dabei die Vermittlung von Wissen und Werten spielt.

6 Abschließende Betrachtungen: Das Fazit fasst die Wechselbeziehung zwischen Lernen und pädagogischem Handeln zusammen und resümiert die Bedeutung der untersuchten Konzepte.

Schlüsselwörter

Lernen, Pädagogik, Didaktik, Lernkonzepte, Pädagogisches Handeln, Lerntheorien, Wissensvermittlung, Bildungsgeschichte, Behaviorismus, Konstruktivismus, Kognitivismus, Professionalität, Unterrichtsgestaltung, Lernprozess, Erziehungswissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Lernbegriff und dessen konstitutiver Bedeutung für das professionelle pädagogische Handeln in Bildungskontexten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Lernen, die historische Genese von Lerntheorien, moderne didaktische Planungsmodelle sowie die professionellen Anforderungen an Pädagogen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein theoretisch fundiertes Lernverständnis dazu beitragen kann, pädagogische Gestaltungsprozesse erfolgreicher und adäquater zu steuern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und dem Vergleich interdisziplinärer sowie pädagogischer Fachpositionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsbestimmung des Lernens, eine historische Aufarbeitung, eine Darstellung didaktischer Modelle und eine Analyse der Anforderungen an pädagogisches Handeln.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Lernen, Pädagogik, Didaktik, Lerntheorien und professionelles pädagogisches Handeln.

Inwiefern beeinflussen historische Ansätze die heutige Pädagogik?

Wie im dritten Kapitel ausgeführt, prägen Konzepte von antiken Denkern bis hin zu Pädagogen der Moderne unsere heutige Vorstellung von Lernumgebungen und der Rolle der Lehrkraft.

Warum wird pädagogisches Handeln als riskant bezeichnet?

Aufgrund unvorhersehbarer Variablen im Bildungsprozess, wie im fünften Kapitel erörtert, kann ein pädagogischer Plan zwar sorgfältig erstellt, das Scheitern in der Realität jedoch nie völlig ausgeschlossen werden.

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Details

Title
Pädagogische Lernkonzepte. Das Verhältnis zwischen Lernen und pädagogischem Handeln
College
Technical University of Darmstadt  (Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik)
Course
Lern und Arbeitsstrategien
Grade
2,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
15
Catalog Number
V342559
ISBN (eBook)
9783668323636
ISBN (Book)
9783668323643
Language
German
Tags
Pädagogik Lernen Lernstrategien Arbeitsstrategien Erziehungswissenschaft Pädagogische Lernkonzepte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2016, Pädagogische Lernkonzepte. Das Verhältnis zwischen Lernen und pädagogischem Handeln, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342559
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