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Exchange Traded Funds und Indexfonds im Vergleich

Titel: Exchange Traded Funds und Indexfonds im Vergleich

Hausarbeit , 2016 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Fabian Bühler (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Bereits mit geringen Anlagebeträgen an einer Indexentwicklung partizipieren, das ermöglichen Indexfonds und die an der Börse gehandelten Exchange Traded Funds. Anleger bekommen die Möglichkeit breit gestreut in einen Markt zu investieren, ohne einzelne Titel erwerben zu müssen. Beide Produkte verfolgen somit dasselbe Ziel und richten sich gleichermaßen an institutionelle Investoren und Privatanleger. In der Analyse werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Produkte betrachtet. Das passive Management spielt dabei eine zentrale Rolle und stellt eine Verbindung der Produkte dar. Gemeinsamkeiten gibt es auch in der rechtlichen Struktur. Bei der Liquidität und den Kosten werden Unterschiede sichtbar. Aus Anlegersicht gibt es für beide Produkte Vor- und Nachteile, je nach Präferenzen und Zielen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Aufbau der Arbeit

2 Fondsinvestments in Indizes

2.1 Aktives und passives Management

2.2 Indexfonds

2.3 ETFs

3 Vergleich

3.1 Transaktionskosten

3.2 Liquidität

3.3 Performance

4 Ergebnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Indexfonds und Exchange Traded Funds (ETFs) wissenschaftlich zu analysieren, um Investoren eine Entscheidungshilfe bei der Fondsauswahl zu bieten.

  • Rechtliche Grundlagen und Struktur von passiven Investmentfonds
  • Vergleichende Analyse der Transaktionskosten
  • Liquiditätsbetrachtung von börsengehandelten versus klassischen Indexfonds
  • Performance-Unterschiede und deren Ursachen
  • Eignung der Produkte für unterschiedliche Anlegertypen (Privat vs. Institutionell)

Auszug aus dem Buch

3.1 Transaktionskosten

Kosten treten sowohl bei Indexfonds, als auch bei ETFs auf, wobei die Kosten dieser passiven Produkte deutlich unter denen von klassischen, aktiv gemanagten Fonds liegen. Dies resultiert aus der nicht benötigten Marktrecherche und dem geringeren Umschlag an Wertpapieren. Passiv gemangte Produkte, die einen Index nachbilden, nehmen lediglich dann neue Wertpapiere in ihr Portfolio auf, wenn es eine Indexumstellung gibt.

Sowohl ETFs, als auch Indexfonds unterliegen dem KAGB (Kapitalanlagegesetzbuch). Daher müssen sie in den WAI (Wesentliche Anlegerinformationen) die Gesamtkostenquote (TER, Total Expense Ratio) ausweisen. Diese Gesamtkostenquote berechnet sich auf den gesamten Kosten eines bestimmten Zeitraumes im Verhältnis zum Nettoinventarwert (NAV, Net Asset Value). Als Zeitraum für den nach KAGB auszuweisenden Wert ist das Vorjahr zu betrachten. Außer der Verwaltungsgebühr sind in diesen Kosten beispielsweise Kosten für Rechenschaftsberichte, Prüfungen, die Aufsicht oder Preisveröffentlichungen enthalten. Die Gesamtkostenquote umfasst jedoch ausdrücklich nicht die Transaktionskosten. Das Verkaufsprospekt des jeweiligen Fonds muss darauf hinweisen und die Angabe enthalten, dass Transaktionskosten aus dem Investmentvermögen gezahlt werden.

Indexfonds werden vom Emittenten mit einem Ausgabeaufschlag an den Anleger verkauft, diese Kosten werden somit nicht aus dem Investmentvermögen gezahlt. Alle anderen Kosten gehen zu Lasten des Vermögens, schmälern die Performance und werden von allen Anlegern bezahlt. Da Indexfonds die im Investmentvermögen enthaltenen Wertpapiere direkt an der Börse erwerben, fallen hierfür Transaktionskosten an. Im Gegensatz zu aktiv gemanagten Fonds handeln Indexfonds nur im nötigsten Maße, das heißt bei Änderungen in der Zusammensetzung des zugrunde liegenden Index und wenn neue Barmittel in den Fonds eingezahlt werden oder Anleger Fondsanteile zurückgeben. Diese mittelflussinduzierten Kosten stellen den größeren Teil der Transaktionskosten dar und begründen einen erheblichen Unterschied zu ETFs.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Aufbau der Arbeit: Vorstellung der aktuellen Niedrigzinsphase als Motivation für passive Anlagen und Definition des Forschungsziels.

2 Fondsinvestments in Indizes: Erläuterung der rechtlichen Struktur von Investmentfonds sowie Definition von aktivem und passivem Management.

3 Vergleich: Gegenüberstellung der beiden Fondsarten hinsichtlich ihrer Kostenstrukturen, Liquiditätsvorteile und Performance-Eigenschaften.

4 Ergebnis: Synthese der Erkenntnisse mit der Empfehlung, dass ETFs für Privatanleger aufgrund von Kostenvorteilen oft besser geeignet sind.

Schlüsselwörter

Indexfonds, ETFs, Kapitalmarkt, Passives Management, Investment Management, Transaktionskosten, Liquidität, Performance, KAGB, Benchmark, Tracking Error, Creation and Redemption, Gesamtkostenquote, TER, Anlegerschutz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht und vergleicht die zwei passiven Anlageformen Indexfonds und Exchange Traded Funds (ETFs) hinsichtlich ihrer strukturellen und ökonomischen Eigenschaften.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Kostenstruktur, der Liquidität der Instrumente sowie der langfristigen Performance-Entwicklung im Vergleich zu ihren jeweiligen Benchmarks.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten, um die Eignung der Produkte für verschiedene Anlegergruppen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, die durch den Vergleich theoretischer Konzepte sowie empirischer Studien (z.B. von Svetina/ Wahal) fundiert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis zu passiven Investmentfonds und den direkten Vergleich der Handelsmechanismen sowie der Kosten- und Renditefaktoren.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind passives Management, Total Expense Ratio (TER), Tracking Error, Creation and Redemption Prozess und Net Asset Value (NAV).

Was ist der wesentliche Unterschied beim Liquiditätsmanagement?

Während Indexfonds Liquiditätsreserven vorhalten müssen, was die Performance belasten kann, nutzen ETFs den Creation and Redemption Prozess, um Transaktionskosten effizient zu umgehen.

Warum sind ETFs für Privatanleger oft attraktiver als Indexfonds?

ETFs weisen in der Regel niedrigere laufende Managementgebühren auf und es entfällt der bei klassischen Indexfonds oft übliche Ausgabeaufschlag beim Kauf.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Exchange Traded Funds und Indexfonds im Vergleich
Hochschule
Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe Bonn
Note
1,3
Autor
Fabian Bühler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
17
Katalognummer
V343246
ISBN (eBook)
9783668335462
ISBN (Buch)
9783668335479
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ETF Indexfonds ETFs Fonds Investment; Kapitalmarkt Investition Geldanlage
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Fabian Bühler (Autor:in), 2016, Exchange Traded Funds und Indexfonds im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343246
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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