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Die Frau als Opfer häuslicher Gewalt in heterosexsuellen Partnerschaften

Title: Die Frau als Opfer häuslicher Gewalt in heterosexsuellen Partnerschaften

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 23 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Vivien Ziesmer (Author)

Sociology - Relationships and Family
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Meine Seminararbeit zu der aktuellen Thematik häuslicher Gewalt gegen Frauen soll die dunkle Seite der sonst von Liebe und Geborgenheit charakterisierten Kleinfamilie, welche sehr häufig ein zentraler Ort der Gewalterfahrung ist, durchleuchten. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass häusliche Gewalt heute nicht mehr am Rande der Gesellschaft stattfindet, sondern in ihrer Mitte, sie aber zugleich keine Normverletzung darstellt, sondern durch eine „Normverlängerung“ charakterisiert ist, so Hagemann-White. Zu diesem Zweck werde ich zunächst häusliche Gewalt begünstigende Faktoren herausarbeiten, wobei neben der gesellschaftlichen Rolle des Staates sowie der traditionellen weiblichen und männlichen Geschlechterrolle auch die herrschenden häuslichen Faktoren zu untersuchen sein werden. Darauf aufbauend werde ich mich dem Aspekt der Entstehungsprozesse häuslicher Gewalt zuwenden. Hier wird zu zeigen sein, welche Phasen gewaltbelastete Paarbeziehungen durchlaufen. Anschließend werde ich mich den unterschiedlichen Formen häuslicher Gewalt zuwenden, indem ich zum einen die sexuelle Gewalt und zum anderen die psychische Gewalt an Frauen skizzieren und näher beleuchten werde. Diese Schritte dienen den folgenden Kapiteln als Grundlage, in welchen die Charakterisierung von Täter- bzw. Opfergruppe im Mittelpunkt steht. Ich möchte mich hierbei auf verschiedene Teilaspekte beziehen, welche die jeweilige Position der Problematik verdeutlichen und unterstreichen. Ich stütze mich dabei hauptsächlich auf die Forschungsliteratur von Godenzi, Brückner und Heiliger.

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Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Voraussetzungen und häusliche Gewalt begünstigende Faktoren
    • Die Rolle des (patriarchalen) Staates und der Gesellschaft
      • Die divergierende Rolle der Medien
    • Die traditionellen Geschlechterverhältnisse
      • Der Abhängigkeitsgedanke
      • Die traditionelle Rolle des (unabhängigen) Mannes
      • Die traditionelle Rolle der (abhängigen) Frau
    • Häusliche Begünstigungen familialer Gewalt
  • Entstehungsprozesse häuslicher Gewalt
  • Formen häuslicher Gewalt – Die „Ehe als Stätte tolerierter Gewalt\"?¹
    • Sexuelle Gewalt
    • Psychische Gewalt
  • Charakterisierung der männlichen Tätergruppe
    • Täter und Macht
    • (Scheinbare) Täterentlastungen
  • Charakterisierung der weiblichen Opfergruppe
    • Ist-Stand häuslicher gewaltpotentialer Beziehungen
    • Die Zeit während der Misshandlung
    • Die Zeit nach der Misshandlung
      • Stigmatisierung der Opfer
      • Gehen oder Bleiben?
  • Schluss

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Seminararbeit befasst sich mit der Thematik häuslicher Gewalt gegen Frauen und beleuchtet die dunkle Seite der Kleinfamilie, die häufig ein zentraler Ort der Gewalterfahrung ist.² Der Fokus liegt auf der Tatsache, dass häusliche Gewalt nicht mehr am Rande der Gesellschaft stattfindet, sondern in ihrer Mitte, und zugleich keine Normverletzung darstellt, sondern durch eine „Normverlängerung“ charakterisiert ist, so Hagemann-White.³

  • Häusliche Gewalt begünstigende Faktoren, wie die Rolle des Staates und der Gesellschaft, traditionelle Geschlechterrollen und häusliche Faktoren
  • Entstehungsprozesse häuslicher Gewalt und die Phasen, die gewaltbelastete Paarbeziehungen durchlaufen
  • Formen häuslicher Gewalt, insbesondere sexuelle und psychische Gewalt gegen Frauen
  • Charakterisierung der Täter- und Opfergruppe, wobei verschiedene Teilaspekte beleuchtet werden
  • Die Rolle der Medien in der Diskussion um häusliche Gewalt

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt in die Thematik ein und erläutert die Zielsetzung der Seminararbeit. Das Kapitel „Voraussetzungen und häusliche Gewalt begünstigende Faktoren“ untersucht die Rolle des patriarchalischen Staates und der Gesellschaft, traditionelle Geschlechterrollen und die begünstigenden Faktoren im häuslichen Kontext. Anschließend widmet sich die Arbeit den Entstehungsprozessen häuslicher Gewalt und beleuchtet die Phasen, die gewaltbelastete Paarbeziehungen durchlaufen. In den folgenden Kapiteln werden verschiedene Formen häuslicher Gewalt, insbesondere sexuelle und psychische Gewalt, genauer betrachtet. Abschließend werden die Charakteristika der männlichen Tätergruppe und der weiblichen Opfergruppe untersucht.

Schlüsselwörter

Die Seminararbeit konzentriert sich auf die Themen häusliche Gewalt, Geschlechterrollen, patriarchale Strukturen, Entstehungsprozesse von Gewalt, Formen von Gewalt, Täter- und Opfermerkmale sowie die Rolle der Medien in der öffentlichen Debatte. Die Arbeit stützt sich dabei auf die Forschungsergebnisse von Godenzi, Brückner und Heiliger.

Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter häuslicher Gewalt als „Normverlängerung“?

Nach Hagemann-White ist Gewalt oft kein isolierter Normbruch, sondern eine extreme Steigerung herrschender patriarchaler Strukturen und Geschlechterrollen.

Welche Faktoren begünstigen Gewalt in der Familie?

Dazu gehören traditionelle Rollenbilder (der „unabhängige Mann“ vs. die „abhängige Frau“), ökonomische Abhängigkeiten und gesellschaftliche Tabuisierung.

Welche Formen häuslicher Gewalt werden in der Arbeit untersucht?

Die Arbeit konzentriert sich neben physischer Gewalt besonders auf sexuelle und psychische Gewalt gegen Frauen innerhalb von Partnerschaften.

Warum fällt es Opfern oft schwer, die gewalttätige Beziehung zu verlassen?

Gründe sind oft psychische Manipulation, die Stigmatisierung der Opfer, finanzielle Notlagen oder die Hoffnung auf eine Verhaltensänderung des Täters.

Welche Rolle spielen die Medien beim Thema häusliche Gewalt?

Medien können einerseits zur Aufklärung beitragen, andererseits aber auch Mythen und Täterentlastungen reproduzieren.

Gibt es typische Merkmale für die Tätergruppe?

Die Arbeit analysiert, wie Machtansprüche und scheinbare Täterentlastungen (z.B. Alkoholeinfluss) genutzt werden, um das Gewaltverhalten zu legitimieren.

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Details

Title
Die Frau als Opfer häuslicher Gewalt in heterosexsuellen Partnerschaften
College
University of Duisburg-Essen
Grade
2,0
Author
Vivien Ziesmer (Author)
Publication Year
2004
Pages
23
Catalog Number
V34422
ISBN (eBook)
9783638346450
Language
German
Tags
Frau Opfer Gewalt Partnerschaften
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Vivien Ziesmer (Author), 2004, Die Frau als Opfer häuslicher Gewalt in heterosexsuellen Partnerschaften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34422
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