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Spielerische Produktions- und Präsentationsformen im Unterricht. Möglichkeiten und Grenzen

Title: Spielerische Produktions- und Präsentationsformen im Unterricht. Möglichkeiten und Grenzen

Term Paper , 2008 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Carina Kröger (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods
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Spiele beschäftigen uns durch unser ganzes Leben hindurch aktiv oder passiv, denn Spiele sind spannend, unvorhersehbar und unterhalten uns, ganz gleich welcher Kultur wir entstammen oder in welcher Lebensphase wir uns befinden.

Die folgende Arbeit wird sich mit der Fragestellung beschäftigen, inwieweit „Spielerische Präsentations- und Produktionsformen“ für den Unterricht geeignet sind und wo die Grenzen dieser Lernform liegen. Die Arbeit lässt sich in zwei Bereiche aufteilen; zum einen die theoretische Rahmenerläuterung des Spiels und zum anderen die Fokussierung auf eine spezielle Art der spielerischen Lernformen: die spielerischen Produktions- und Präsentationsformen. Die oben erwähnte Fragestellung baut auf eine Definition des Spielbegriffs auf, die im ersten Kapitel dieser Arbeit eingegangen wird. Nach der Beschreibung verschiedener Merkmale des Spielbegriffs wird eine mögliche Einteilung des Spielbegriffs in Lernspiele und Freie Spiele vorgestellt. Wichtig für die unterrichtliche Nutzbarmachung von spielerischen Lernformen ist die Klärung des Zusammenhangs zwischen Spielen und Lernen, die im zweiten Kapitel vorgenommen wird. Hier spielen besonders die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen spielerischen Lernens und die Ziele der spielerischen Lernformen eine Rolle.

Der zweite Teil meiner Arbeit ist in den Kapiteln drei und vier zu finden, welche sich thematisch mit einer Unterkategorie der spielerischen Lernformen beschäftigen: den spielerischen Produktions- und Präsentationsformen. Dieser Spieltyp war das Thema unserer Gruppenpräsentation im Seminar. Aus diesem Grunde werde ich nicht nur auf die Definition dieser Spielform eingehen, sondern auch die von unserer Gruppe durchgeführte Planung und anschließende praktische Umsetzung im Seminar beschreiben. Zum Abschluss werde ich der Frage nachgehen, ob und inwieweit diese Art der spielerischen Lernformen für den Unterricht geeignet ist und welchen Nutzen man aus ihr ziehen kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Der Spielbegriff

1.1 Merkmale von Spielen

1.2 Spielformen

2 Spielerisches Lernen

2.1 Zusammenhänge zwischen Lernen und Spielen

2.2 Voraussetzungen und Bedingungen spielerischen Lernens

3 Spielerische Produktions- und Präsentationsformen

3.1 Definition und Erklärung

3.1.1 Produktion

3.1.2 Präsentation

3.2 Planungen und Durchführung der Seminarsitzung am 05.02.2008

4 Resümee: Anwendung dieses Spieltyps auf die Schule

4.1 Was wird gefördert? - Spieldidaktische Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit "Spielerische Produktions- und Präsentationsformen" als Lernmethode im Unterricht geeignet sind, welche methodischen Potenziale sie bieten und wo ihre Grenzen liegen.

  • Theoretische Rahmenerläuterung des Spielbegriffs und verschiedener Spielformen.
  • Analyse des Zusammenhangs zwischen spielerischen Aktivitäten und kognitivem Lernen.
  • Definition und praktische Ausgestaltung von Produktions- und Präsentationsformen im Unterricht.
  • Reflexion über die Förderung von Methoden- und Sozialkompetenzen durch diese Lernform.

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition und Erklärung

„Überraschung, Freude, Neugier, Wagnis, Entfaltung der Sinne und Anwendung geistiger, emotionaler und manueller Fähigkeiten sind natürliche Spieleffekte gestaltenden Spielens. Es besitzt harmonisierende Kraft und stellt Abwechslung und Ausgleich zur Arbeit dar, die vorrangig Anpassung verlangt.“

In der folgenden Erklärung der Spielform beziehe ich mich sowohl auf Scholz, als auch auf unsere eigenen Überlegungen zu dieser Spielform, die während der Gruppenarbeit und später entstanden sind. Die Idee hinter diesem Typ der spielerischen Lernformen ist, dass man etwas über ein Thema lernt, indem man sich selbst handelnd damit auseinandersetzt, und ein Lernprodukt produziert, das man anschließend präsentiert. So lernt man bereits durch das Produzieren etwas über das Thema, und durch die Präsentation werden die Lernergebnisse zusätzlich im Langzeitgedächtnis verankert, denn nachgewiesenermaßen lernt man selbst sehr viel dadurch, dass man anderen ein Thema erklärt. Gleichzeitig werden durch diese spielerisch Lernform wichtige Methodenkompetenzen trainiert- einerseits durch die Gruppenarbeit, andererseits durch die Präsentation im Plenum. Wird das Handlungsprodukt anschaulich präsentiert und erklärt, lernt so die gesamte Gruppe etwas über das Thema der Kleingruppe. Sowohl die Art des Lernproduktes, als auch der Präsentationsmodus können von den Schülern frei gewählt werden. Die Produktion, und auch die Präsentation weisen spielerische Elemente auf. So besteht beispielsweise auch die Möglichkeit, dass das entstandene Lernprodukt selbst ein Spiel ist.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Die Einleitung umreißt die Fragestellung zur Eignung spielerischer Produktions- und Präsentationsformen im Unterricht und skizziert den theoretischen Aufbau der Arbeit.

1 Der Spielbegriff: Dieses Kapitel definiert zentrale Merkmale von Spielen wie Zweckfreiheit und Zielgerichtetheit und kategorisiert verschiedene Spielformen wie freies Spiel und Lernspiele.

2 Spielerisches Lernen: Hier werden die wissenschaftlichen Zusammenhänge zwischen Spielen und Lernen sowie notwendige Rahmenbedingungen für den schulischen Einsatz spielerischer Methoden erläutert.

3 Spielerische Produktions- und Präsentationsformen: Das Kapitel definiert diesen speziellen Spieltyp, unterteilt ihn in Produktion und Präsentation und beschreibt eine praktische Demonstration im Seminarkontext.

4 Resümee: Anwendung dieses Spieltyps auf die Schule: Das Fazit reflektiert die Förderung von Kompetenzen durch diese Lernform und diskutiert didaktische Herausforderungen bei der Umsetzung im Unterricht.

Schlüsselwörter

Spielerische Lernformen, Produktion, Präsentation, Didaktik, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, handlungsorientiertes Lernen, Spielbegriff, Lernspiele, Gruppenarbeit, kreative Spielformen, Schulforschung, Unterrichtsmethoden, Schüleraktivierung, Wissensvermittlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Eignung und den Anwendungsmöglichkeiten von spielerischen Produktions- und Präsentationsformen innerhalb des Schulunterrichts.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Spieltheorie, die Bedeutung des Spiels für Lernprozesse, die methodische Einordnung von Produktions- und Präsentationsaufgaben sowie die praktische Durchführung im schulischen Umfeld.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu erörtern, ob diese spezifische Spielform für den Unterricht geeignet ist, welchen Nutzen Schüler daraus ziehen können und wo die Grenzen der Methode liegen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie einer eigenen praktischen Fallstudie, in der die Lernform im Rahmen einer Seminarsitzung erprobt und reflektiert wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Spielbegriffs, eine Darstellung der Verknüpfung von Lernen und Spielen sowie eine detaillierte Ausarbeitung des gewählten Spieltyps.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen spielerische Lernformen, Methodenkompetenz, handlungsorientiertes Lernen, Präsentationsformen und pädagogische Didaktik.

Wie unterscheiden sich "Freie Spiele" von "Lernspielen"?

Freie Spiele zeichnen sich durch Selbstbestimmung und fehlende äußere Vorgaben aus, während Lernspiele einem spezifischen didaktischen Zweck zur Wissens- oder Fertigkeitsvermittlung folgen.

Welche Rolle nimmt die Lehrkraft bei dieser Methode ein?

Die Lehrkraft wandelt sich vom zentralen Akteur hin zum Beobachter und Berater, der den Schülern ermöglicht, ihren Lernprozess selbstständig und eigenverantwortlich zu steuern.

Warum ist die Präsentationsphase für den Lernprozess wichtig?

Die Präsentation fördert nicht nur das Langzeitgedächtnis durch das Erklären von Inhalten, sondern trainiert auch soziale Kompetenzen, den Umgang mit Kritik und das Selbstvertrauen.

Welche Herausforderungen nennt die Autorin bei der Umsetzung?

Herausforderungen liegen in der Offenheit der Aufgabenstellung, die manche Schüler überfordern kann, sowie in der Notwendigkeit für Lehrkräfte, trotz der Spieldynamik den Überblick zu behalten.

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Details

Title
Spielerische Produktions- und Präsentationsformen im Unterricht. Möglichkeiten und Grenzen
College
University of Cologne  (Allgemeine Didaktik und Schulforschung)
Course
Spielerische Lernformen im Unterricht
Grade
1,3
Author
Carina Kröger (Author)
Publication Year
2008
Pages
18
Catalog Number
V344370
ISBN (eBook)
9783668341081
ISBN (Book)
9783668341098
Language
German
Tags
Spiel Produktion Präsentation Schule Unterricht spielerisches Lernen Lernspiel Spielformen Spielbegriff Spieldidaktik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carina Kröger (Author), 2008, Spielerische Produktions- und Präsentationsformen im Unterricht. Möglichkeiten und Grenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344370
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