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Die Bezirkssozialarbeit und die Fachstelle häusliche Versorgung der Münchner Sozialbürgerhäuser

Organisationsaufbau und Klientel sowie Zielsetzung und Methodik

Title: Die Bezirkssozialarbeit und die Fachstelle häusliche Versorgung der Münchner Sozialbürgerhäuser

Internship Report , 2013 , 20 Pages

Autor:in: Stephan Walk (Author)

Social Work
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Dem interessierten Leser bietet sich mit dieser Arbeit ein Einblick in die Arbeit von Bezirkssozialarbeit und der Fachstelle häusliche Versorgung sowie deren Einbindung in den Organisationsaufbau der Münchner Sozialbürgerhäuser.

Beide sozialpädagogischen Betätigungsfelder sind dort dezentral vertreten mit jeweils differenten Zielsetzungen und Klienten sowie sich überlappenden Arbeitsansätzen, die von dieser Arbeit thematisiert werden. Darüber hinaus liefert sie fundierte Eindrücke der Fallarbeit durch ausgewählte Fallschilderungen aus dem Bereich der Bezirkssozialarbeit und der Fachstelle häusliche Versorgung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitendes und Zielsetzung

2. Beschreibung der Binnenstruktur der Einrichtung und Ihrer Vernetzung und die sich ergebenden Aufgaben der sozialpädagogischen Fachkräfte

3. Finanzierung der Stelle, der Einrichtung und ihres Angebots an sozialen Dienstleistungen

4. Exemplarische Erfahrungen mit Klienten der Fachstelle häusliche Versorgung und der Bezirkssozialarbeit

5. Methodische Möglichkeiten der Arbeit mit der Zielgruppe

Zielsetzung & Themen

Dieser Praxisbericht gibt einen Einblick in die Arbeitsweise und Organisationsstruktur der Bezirkssozialarbeit (BSA) sowie der Fachstelle häusliche Versorgung (FhV) im Sozialbürgerhaus Berg am Laim, Trudering, Riem. Das primäre Ziel ist es, die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die Aufgabenbereiche der Fachkräfte und die Bewältigung von Gefährdungssituationen anhand praktischer Erfahrungen und Beobachtungen darzustellen.

  • Aufbauorganisation und Vernetzung der Sozialbürgerhäuser
  • Aufgaben und rechtliche Garantenstellung sozialpädagogischer Fachkräfte
  • Finanzierungsmodelle sozialer Dienstleistungen in der Landeshauptstadt München
  • Methodik der Einzelfallhilfe (Casemanagement) und Krisenintervention
  • Reflexion von Fallbeispielen in der Jugendhilfe und der häuslichen Versorgung

Auszug aus dem Buch

Exemplarische Erfahrungen mit Klienten der Fachstelle häusliche Versorgung und der Bezirkssozialarbeit

Im Rahmen meines Praktikums bei der BSA, aber auch zeitweise bei der FhV des SBH BTR habe ich unterschiedliche Klienten mit multidimensionalen Problemstellungen kennengelernt. Die Kernaufgabe der FhV besteht darin Betroffenen, nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit durch Krankheit oder Unfall ein Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Aus diesem Grund sind die Klienten überwiegend alte bzw. ältere Menschen nach Vollendung des 40. Lebensjahres. Nach oben ist das Alter nur durch den Tod begrenzt. Die älteste Dame die ich, durch intensives Aktenstudium kennen lernen durfte war 101 Jahre alt und lebte mit ihrem psychisch kranken Sohn in einem Haushalt. Ich möchte exemplarisch nun zwei Fälle schildern, einen aus der FhV und einen aus dem Tätigkeitsbereich der BSA, um damit meine gemachten Erfahrungen in Teilen darzustellen. Im Rahmen meines Einsatzes in der FhV war ich bei einer 60jährigen, Dame, die bedingt durch ihr Körpergewicht überwiegend ans Bett gebunden war. Sie klagte über ihre zunehmende Vereinsamung. Wir kamen dort auf Hausbesuch, weil der nach Aktenlage begründete Verdacht bestand, dass ihre Pflegesituation nicht gesichert war und wollten von Geld auf Sachleistung durch die Pflegekasse umstellen, um in ihrer Pflegestufe II den vollen Sachleistungsbetrag in Höhe von 850 EUR ausschöpfen zu können und so ihren Bedarf zu decken, der an Pflege bestand.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitendes und Zielsetzung: Der Autor erläutert den Rahmen seines dreiwöchigen Sozialpraktikums und definiert die methodische Vorgehensweise sowie die Zielsetzung des Berichts.

2. Beschreibung der Binnenstruktur der Einrichtung und Ihrer Vernetzung und die sich ergebenden Aufgaben der sozialpädagogischen Fachkräfte: Dieses Kapitel beleuchtet die hierarchische Aufbauorganisation der Münchner Sozialbürgerhäuser und die damit verbundenen Anforderungen an die Fachkräfte.

3. Finanzierung der Stelle, der Einrichtung und ihres Angebots an sozialen Dienstleistungen: Es werden die Budgetierungsprozesse, die Eingruppierung nach TVÖD sowie die rechtliche Garantenstellung der Sozialpädagogen thematisiert.

4. Exemplarische Erfahrungen mit Klienten der Fachstelle häusliche Versorgung und der Bezirkssozialarbeit: Anhand zweier konkreter Praxisbeispiele aus der Pflegeberatung und der Jugendhilfe werden Arbeitsweisen und Herausforderungen im Kontakt mit Klienten reflektiert.

5. Methodische Möglichkeiten der Arbeit mit der Zielgruppe: Abschließend werden die systemtheoretischen Ansätze, das Casemanagement und die Bedeutung von Vernetzung und Krisenintervention für die tägliche Arbeit dargestellt.

Schlüsselwörter

Bezirkssozialarbeit, Sozialbürgerhaus, Fachstelle häusliche Versorgung, Einzelfallhilfe, Casemanagement, Krisenintervention, Kindeswohlgefährdung, Sozialgesetzbuch, Garantenpflicht, Interdisziplinäre Zusammenarbeit, München, Pflegebedürftigkeit, Systemtheorie, Sozialpädagogik, Qualitätssicherung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Bericht grundsätzlich?

Der Bericht reflektiert ein dreiwöchiges Sozialpraktikum in den Fachbereichen der Bezirkssozialarbeit und der Fachstelle häusliche Versorgung in München.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Organisationsstruktur von Sozialbürgerhäusern, die Finanzierung sozialer Arbeit, rechtliche Aspekte wie die Garantenpflicht und methodische Ansätze in der Klientenbetreuung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Dokumentation der praktischen Erfahrungen im Hinblick auf die Aufgaben sozialpädagogischer Fachkräfte und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Sicherstellung einer ganzheitlichen Klientenversorgung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf teilnehmender und nicht-teilnehmender Beobachtung, dem Studium interner Akten sowie dem Austausch mit der Praxisanleitung im Rahmen eines Praktikumsberichts.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Binnenstruktur, die Finanzierung der sozialen Dienste, die Reflexion zweier Fallbeispiele und die Darstellung der methodischen Arbeitsweise der beteiligten Fachdienste.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Sozialbürgerhaus, Bezirkssozialarbeit, Casemanagement, Kindeswohlgefährdung und Krisenintervention.

Wie unterscheidet sich die Zuständigkeit der FhV von der BSA?

Während die Bezirkssozialarbeit (BSA) ihre Zuständigkeit primär über Straßennamen in einem Sozialraum definiert, orientiert sich die Fachstelle häusliche Versorgung (FhV) an größeren Einzugsgebieten, da ihr Fokus auf der Unterstützung bei Pflegebedürftigkeit liegt.

Welche Rolle spielt die Garantenpflicht im Arbeitsalltag?

Die Garantenpflicht bedeutet, dass Sozialpädagogen bei pflichtwidrigem Unterlassen von Hilfemaßnahmen in Gefährdungssituationen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden können, weshalb eine präzise Dokumentation essenziell ist.

Warum spielt das "Vier-Augen-Prinzip" in der Arbeit eine so große Rolle?

Es dient der Objektivierung des Fallgeschehens und der Qualitätssicherung bei der Einschätzung von Gefährdungsstufen, um konsistente und fachlich fundierte Entscheidungen zu gewährleisten.

Wie wird mit der Problematik von Vorurteilen gegenüber Klienten umgegangen?

Der Autor zeigt anhand eines Beispiels auf, dass unbewusste negative Zuschreibungen die Soziale Arbeit behindern können und betont die Notwendigkeit einer faktenbezogenen Dokumentation, um professionell und unvoreingenommen zu handeln.

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Details

Title
Die Bezirkssozialarbeit und die Fachstelle häusliche Versorgung der Münchner Sozialbürgerhäuser
Subtitle
Organisationsaufbau und Klientel sowie Zielsetzung und Methodik
College
Catholic University of Applied Sciences München  (KSFH München)
Course
3.4
Author
Stephan Walk (Author)
Publication Year
2013
Pages
20
Catalog Number
V344732
ISBN (eBook)
9783668352186
ISBN (Book)
9783668352193
Language
German
Tags
Bezirkssozialarbeit Sozialbürgerhäuser Fallarbeit häusliche Versorgung FhV BSA Jugendamt SBH Fachstelle häusliche Versorgung Praxisfelder Praxisfelder der Sozialpädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephan Walk (Author), 2013, Die Bezirkssozialarbeit und die Fachstelle häusliche Versorgung der Münchner Sozialbürgerhäuser, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344732
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