Wie entscheidend ist die Mitgliedschaft in der Eurozone für den gesamtwirtschaftlichen Erfolg eines Landes?

Eine Analyse anhand von Länderbeispielen


Bachelorarbeit, 2016

49 Seiten, Note: 1,7

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen der Mitgliedschaft in einer Währungsunion am Beispiel der Eurozone
2.1 Vorteile einer Mitgliedschaft
2.1.1 Wegfall von Transaktionskosten
2.1.2 Handelssteigerung
2.1.3 Geldwertstabilität
2.1.4 Eliminierung des Wechselkursrisikos
2.1.5 Weitere Vorteile
2.2 Nachteile einer Mitgliedschaft
2.2.1 Aufgabe der autonomen Geldpolitik
2.2.2 Aufgabe der autonomen Währungspolitik

3. Auswahl der Länderpaare

4. Schweden - Finnland
4.1 Der Weg zur Eurozone
4.2 Wirtschaftswachstum
4.3 Handel
4.4 Wechselkursentwicklung
4.5 Geldwertstabilität

5. Tschechische Republik - Slowakei
5.1 Der Weg zur Eurozone
5.2 Wirtschaftswachstum
5.3 Handel
5.4 Wechselkursentwicklung
5.5 Geldwertstabilität

6. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Die Wachstumsraten des realen BIP in Finnland und Schweden

Abb. 2: Die Arbeitslosenquote in Finnland und Schweden

Abb. 3: Ein Vergleich der Ex- und Importe (Finnland und Schweden)

Abb. 4: Der Wechselkurs der Schwedischen Krone gegenüber dem Euro/ECU

Abb. 5: Die Entwicklung des HVPI in Finnland und Schweden

Abb. 6: Die erwarteten positiven und negativen Effekte des Beitritts zur Eurozone

Abb. 7: Die Wachstumsraten des realen BIP (Slowakei und Tschechischen Republik)

Abb. 8: Die Arbeitslosenquote in der Slowakei und der Tschechischen Republik

Abb. 9: Der Wechselkurs der Tschechischen Krone gegenüber dem Euro/ECU

Abb. 10: Der reale effektive Wechselkurs der Slowakei und der Tschechischen Republik

Abb. 11: Der ausl. Direktinvestitionsbestand (Slowakei und Tschechische Republik)

Abb. 12: Die Entwicklung des HVPI in der Slowakei und der Tschechischen Republik

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) im Jahre 1952 war der Auftakt für eine engere Zusammenarbeit auf dem europäischen Kontinent. Diese wirtschaftliche und politische Integration setzte sich über die Jahre fort. Es entstand eine engere Zusammenarbeit im Bereich der Kernenergie (EURATOM) bis hin zum Abschluss des Vertrags von Maastricht, welcher die Gründung der Europäischen Union (EU) beschloss.

Eine Errichtung einer Währungsunion wurde als ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur tieferen wirtschaftlichen Integration und dem Aufbau eines gemeinsamen Binnenmarktes gesehen.1 Eine Währungsunion bezeichnet eine Gesamtheit von Ländern, welche eine gemeinsame Geld- und Währungspolitik betreiben, die in der Regel durch eine gemeinsame Währung und die Erschaffung einer allein verantwortlichen Zentralbank ergänzt wird.2 Es wurden Pläne über die Eurozone, mit dem Euro als gemeinsame Währung und der supranationalen Europäischen Zentralbank (EZB), erstellt. Es wurden jedoch auch Gegenstimmen laut, welche auf die möglichen Probleme einer Gemeinschaftswährung hingewiesen haben. Diesen Gegenmeinungen zum Trotz wurde am 01.01.1999 der Euro als Buchgeld in elf europäischen Ländern3 eingeführt. Zu Beginn der Zusammenarbeit zeigten sich zunächst vor allem die wirtschaftlichen Vorteile der neugeschaffenen Währungsunion, sodass die teilnehmenden Länder durchaus positive Bilanzen ziehen konnten. Im Zuge dieser Entwicklung schlossen sich mit den Jahren weitere acht Staaten der Eurozone an, primär um von den ökonomischen Vorteilen des Wirtschaftsraumes zu profitieren.

Mit Blick auf die heutige Situation in Verbindung mit den Erwartungen, welche der Eurozone noch vor wenigen Jahren entgegenbracht wurden, zeigt sich die gegenwärtige Entwicklung umso ernüchternder. Die Eurozone befindet sich in einer Staatsschulden-, Banken- und Wirtschaftskrise,4 ausgelöst durch die Nicht-Einhaltung der Konvergenzkriterien im Vorfeld und durch externe Schocks wie der Finanzkrise von 2007/08. Somit entsteht die Frage, ob die Vor- oder die Nachteile einer Mitgliedschaft in der Eurozone überwiegen. Um mich einer Antwort auf diese Frage zu nähern, werde ich mit den theoretischen Grundlagen einer Mitgliedschaft in einer Währungsunion, am Beispiel der Eurozone, beginnen. In dieser Sektion werden sowohl die gängigen Vor- und Nachteile eines Beitritts benannt als auch auf deren Richtigkeit in der Eurozone geprüft.

Auf den theoretischen Überblick aufbauend soll nachfolgend eine empirische Analyse anhand ausgewählter Staaten erfolgen, welche sich hinsichtlich ihres Mitgliedsstatus unterscheiden. Zu diesem Zweck werden die Länder Schweden, Finnland, Slowakei und die Tschechische Republik allgemein vorgestellt und weitergehend genauer hinsichtlich ausgewählter wirtschaftlicher Indikatoren betrachtet. Dieses Vorgehen soll vor allem dazu beitragen, um im Anschluss an die Analyse möglichst präzise und zugleich objektive Aussagen ableiten zu können, in wie fern sich ein positiver bzw. negativer Einfluss der Mitgliedschaft in der Eurozone auf die Gesamtwirtschaftsleistung eines Landes nachweisen lässt.

2. Theoretische Grundlagen der Mitgliedschaft in einer Währungsunion am Beispiel der Eurozone

Der Beitritt eines Landes in die Europäische Währungsunion hängt maßgeblich davon ab, ob die Vorteile einer Mitgliedschaft deren Nachteile überwiegen. Aus diesem Grund werden im folgenden Abschnitt die wichtigsten Vor- und Nachteile benannt sowie analysiert.

2.1 Vorteile einer Mitgliedschaft

2.1.1 Wegfall von Transaktionskosten

Der offensichtlichste und am besten quantifizierbare Vorteil einer gemeinsamen Währung ist der Wegfall der Transaktionskosten. Diese fallen unter anderem an, sobald unterschiedliche Währungen gegeneinander eingetauscht werden.5 Über die konkret eingesparte Summe existieren unterschiedliche Schätzungen, wobei eine der populärsten von der Europäischen Kommission veröffentlicht wurde und sich zum damaligen Zeitpunkt auf rund 0,4% des gemeinsamen BIP belief.6 In dieser Berechnung wurde unter anderem davon ausgegangen, dass die großen Volkswirtschaften von 0,1% bis 0,2% des nationalen BIPs und kleine offene Volkswirtschaften um bis zu 1% ihres nationalen BIPs profitieren könnten.7

Hätte ein Tourist demnach vor der Einführung des Euro mit 1.000 USD 15 europäische Länder bereisen wollen und sein Geld in die jeweilig geltende Währung umgetauscht, so wären nur ungefähr 500 USD übrig geblieben, ohne dass überhaupt irgendetwas gekauft worden wäre.8 Somit ist der Effekt von sinkenden Transaktionskosten umso höher, je mehr Länder sich zu einer Währungsunion zusammenschließen.9 Alesina und Barro (2000) vergleichen dies mit der Sprache: je mehr Leute eine Sprache sprechen, desto nützlicher ist es, auch diese Sprache zu sprechen. Infolgedessen besteht bei einer wachsenden Währungsunion auch der Anreiz für weitere Länder, jener beizutreten.

Die Kosten für den Tausch der Währungen werden andererseits ohnehin immer weiter sinken, da Touristen vermehrt Kreditkarten bzw. andere Online-Banking-Verfahren nutzen.10 In einer gesamtwirtschaftlichen Betrachtung ist ebenfalls zu indizieren, dass der Bankensektor von Währungstäuschen profitiert hat und somit in einer Währungsunion diesen Teil der Einnahmen verliert. Es wurde unter anderem prognostiziert, dass die europäischen Finanzinstitute auf diesem Weg bis zu zwei Milliarden US-Dollar bis zum Jahre 2010 eingebüßt haben werden.11 Trotz dieser Einschränkung bleibt es bei einem Wohlfahrtsgewinn durch den Wegfall der Umtauschkosten.12

Weiterhin existiert auch ein indirekter Nutzen durch die Verringerung der Transaktionskosten, welcher sich insbesondere in der gestiegenen Preistransparenz widerspiegelt.13 Für Konsumenten ist es einfacher Preise miteinander zu vergleichen, wenn die Preise in der gleichen Währung angegeben werden und keine (bzw. sehr geringe) Transaktionskosten vorhanden sind. Über diesen Kanal soll langfristig der Wettbewerb unter den Unternehmen gesteigert werden,14 was tendenziell zu niedrigeren Preisen für die Verbraucher führen kann.15 Feldstein (2008) revidiert die Vorteile der erhöhten Preistransparenz, in dem er feststellt „I have never understood why this is considered significant. The housewife in Madrid cannot shop for her daily bread in Frankfurt while the wholesale buyers has always been able to compare the prices of steel that were stated in Spanish pesetas and German marks with the help of a pocket calculator.“16 Konsumenten profitieren aber in jedem Fall von einer größeren Produktvielfalt, wenn bestehende nationale Anbieter mit ihren Produkten auf dem Markt bestehen bleiben und internationale Anbieter ihre Produkte zusätzlich anbieten.17

2.1.2 Handelssteigerung

Es existieren eine Vielzahl von Studien bezüglich der Effekte einer Währungsunion auf den Handel der jeweiligen Mitgliedsländer. Eine der bekanntesten Untersuchungen stammt von Andrew K. Rose (2000). Ein Teil dieser Studie waren 186 Länder, wodurch über 100 Länderpaare, welche die gleiche Währung nutzten, abgebildet werden konnten. Auf dieser Basis wurde der Effekt einer Währungsunion auf den Handel gemessen und Rose errechnete einen enormen Anstieg des Handels um mehr als 300%.

Dieses Ergebnis sprach deutlich für einen Zusammenschluss zu einer Währungsunion. Eine zweite Studie von Rose in Zusammenarbeit mit Reuven Glick (2002) untersuchte abermals den Effekt auf den Handel unter der Nutzung von Paneldaten für den Zeitraum von 1948 bis 1997. Die Ergebnisse waren moderater als die von Rose (2000), wenngleich von einer Verdopplung des Handelsvolumens ausgegangen wurde.

Dies wäre immer noch ein klares Zeichen pro Währungsunion. Einer der größten Kritikpunkte an den Thesen von Rose ist, dass der Großteil seiner Berechnungen auf Währungsunionen zwischen kleinen bzw. armen Ländern beruht, wie beispielsweise der Ostkaribischen Währungsunion.18 Die Aussagekraft für industrialisierte Länder, wie in Europa, kann somit nicht vollumfänglich abgeleitet werden. Aus diesem Grund wäre eine Übertragung der Resultate auf die Eurozone ungenau. Um einen etwaigen Effekt prognostizieren zu können, müssten demnach Beispiele von gemeinsamen Währungen in vergleichbar entwickelten Ländern ausgemacht werden.

Ein Beispiel für eine ähnliche Wirkungsweise ist der Gold-Standard, bei dem Länder sich verpflichtet haben, ihre Währung zu einem festgelegten Kurs gegen Gold unbegrenzt einzutauschen. Hierdurch entstanden fixe Wechselkurse zwischen den teilnehmenden Ländern. Estevadeordal, Frantz und Taylor (2002) zeigten, wie der Handel durch die Einführung des Gold-Standards beeinflusst worden ist. Hierbei beziehen die Autoren, anders als bei Rose, nicht überwiegend arme bzw. kleine Länder mit in die Berechnung mit ein, sondern Industrieländer und nur eine verhältnismäßig kleine Gruppe von Entwicklungsländern. Das wichtigste Resultat für diese Betrachtung war, dass ein Land aus dieser Gruppe, welches seine Währung an Gold bindet, um bis zu 72% mehr Handel betreibt.19

Andere Studien über den Gold-Standard zeigen ebenfalls, dass der Handel unter den teilnehmenden Staaten ansteigt. Lopez-Cordova und Meissner (2002) errechneten beispielsweise, dass Länder, die am Gold-Standard teilgenommen haben, um 62% mehr untereinander Handel betrieben als mit Ländern außerhalb des Systems. Einen noch größeren Effekt erzielt den Autoren nach die Teilnahme an einer Währungsunion, hier wird der interne Handel mehr als verdoppelt.20 Trotz verschiedener Länderbeobachtungen ist dieses Ergebnis ähnlich dem von Glick und Rose (2002). Einen noch größeren Nutzen können kleinere Länder aus einer gemeinsamen Währung ziehen, da in der Regel ein größerer Teil der Wirtschaftsleistung auf internationalem Handel beruht.21

Erste Berechnungen aus den Anfangsjahren der Eurozone belegen, dass die gemeinsame Währung einen starken Effekt auf den Handel hatte, je nach Kalkulationsmethode steigerte sich das Handelsvolumen zwischen 4% und 16%.22 Diese Ausweitung des Handels ist jedoch nicht nur darauf zurückzuführen, dass der Handelsumfang mit Ländern außerhalb der Union verringert und in die Union umgelenkt worden ist. Insofern ist sowohl der Handel innerhalb der Union, als auch mit Ländern außerhalb der Union, gestiegen.23 Dieses Argument kann allerdings auch etwas abgeschwächt werden, da der Handel in einer globalisierten Welt ohnehin stetig ansteigt, wodurch der gestiegene Handel mit Drittländern interpretiert werden könnte. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass zwei Euro-Länder zwischen 4% und 26% mehr Handel betreiben, als andere Länderpaare außerhalb der Eurozone unter sonst gleichen Bedingungen.24 Ob ein Beitritt für ein Land sinnvoll ist, hängt von diversen individuellen Handelsfaktoren ab. Länder, die ohnehin viel Handel betreiben, profitieren stärker von einer gemeinsamen Währung als Länder, die wenig handeln (unter der Annahme, dass die gehandelten Güter als annähernd gleichwertig angesehen werden).25

Ebenfalls entscheidend ist die Höhe des Handels mit der jeweiligen Währungsunion: je mehr schon vor einem Beitritt mit dieser Union gehandelt wird, umso mehr wird von einem Beitritt profitiert.26 Der Theorie nach kann durch ansteigenden Handel auch der oft kritisierte Punkt der unterschiedlichen Wirtschaftszyklen unter den Ländern gemindert werden. Auch wenn vor einem Zusammenschluss zwischen den Ländern keine Konvergenz der Wirtschaftszyklen besteht, so kann durch steigenden Warenverkehr nach dem Beitritt eine stärkere Korrelation der Wirtschaftszyklen erreicht werden. Dadurch wiederum kann ex-post eine Konvergenz erreicht werden, welche ex-ante nicht gegeben war.27

2.1.3 Geldwertstabilität

Die Aufgabe der nationalen Geldpolitik kann einen positiven Effekt auf die Wirtschaftsbilanz der Mitgliedsländer haben. Durch eine supranationale Zentralbank kann geldwirtschaftliche Stabilität in die Mitgliedsländer mit hohen Inflationsraten gebracht werden, wodurch diese wiederum gesenkt werden.28

In dem ersten Jahrzehnt der Eurozone betrug die Inflation im gesamten Euroraum rund 2%. Mitgliedsländer mit einer zuvor verhältnismäßig hohen Inflationsrate haben davon stark profitiert.29 Nicht nur die tatsächliche Inflation wurde niedriger, sondern auch die erwartete Inflation. Dadurch wird aufgezeigt, dass die anti-inflationäre Haltung der EZB als glaubwürdig angesehen wird.30 Es gab in der Eurozone die Befürchtung, dass die hohe Anzahl an Ländern, welche in der Vergangenheit durch hohe Inflationsraten geprägt waren, zu einer inflationären Geldpolitik der EZB führen würde. Diese Befürchtung hat sich in der Eurozone jedoch nicht bewahrheitet.31 Andere Autoren gehen davon aus, dass die Eurozone nur zu einem kleinen Teil zu einer Konvergenz der Inflationsraten der Mitgliedsländer geführt hat. Ein starker Trend zur Angleichung der Inflationsraten begann bereits vor der Währungsunion und hat auch in anderen Industrienationen stattgefunden.32 Die Eurozone hat diesen Prozess im Vergleich zu anderen entwickelten Volkswirtschaften nicht beschleunigt.33

Der Theorie nach würden durch die Nutzung von Skalenerträgen die effizientesten Produzenten ihr Angebot ausweiten, wodurch die Preise gesenkt und neue Märkte erschlossen werden können.34 Auch die Entwicklung des relativen Preisniveaus der Euroländer scheint nahezu ähnlich dem anderer entwickelter Volkswirtschaften verlaufen zu sein.35 Die Hoffnung, dass die Gemeinschaftswährung die Konvergenz der Preise innerhalb der Eurozone durch größeren Handel und mehr Preistransparenz beschleunigen würde, wurde somit nicht vollständig erfüllt.36

Für die Periode 1990 - 2003 haben Engel und Rogers (2004) Preisdaten für 139 Produkte in 18 Städten innerhalb der Eurozone und sieben Städten außerhalb der Eurozone untersucht. Sie haben festgestellt, dass die Preisstreuung nach der Einführung des Euro nicht zurückgegangen ist. Es scheint so, dass die Preisdifferenzen in den frühen 1990ern im Zuge der Binnenmarktinitiative von 1992 gefallen sind, aber durch den Euro keine weitere Annäherung erfolgt ist. Allington, Kattuman und Waldmann (2005) benutzten Preisindizes über 115 handelbare Produktklassen der damaligen EU-Länder. Auch diese Autoren kamen zu dem Schluss, dass die Einführung des Euros die Preisstreuung nur sehr gering beeinflusst hat. Allerdings haben die besagten Autoren zugleich festgestellt, dass die Preisunterschiede stärker in einigen Produktklassen der Euroländer zurückgegangen sind, als im Vergleich zu anderen EU-Ländern. Der Rückgang der Preisunterschiede zeichnete sich am deutlichsten in den Produktkategorien ab, welche am einfachsten zu handeln waren. Außerdem wurde beobachtet, dass dieser Rückgang am deutlichsten in den Peripherieländern stattgefunden hat. Dies lässt darauf schließen, dass die Eliminierung des Wechselkursrisikos (mehr dazu im nächsten Abschnitt) ein Treiber für länderübergreifende Arbitragemöglichkeiten ist.

2.1.4 Eliminierung des Wechselkursrisikos

Das Wechselkursrisiko beschreibt die Unsicherheit über zukünftige Wechselkursentwicklungen. Exporteure und Importeure kalkulieren mit einem bestimmten Wechselkurs, weshalb für jeden Akteur das Wechselkursrisiko ein individuelles Ausmaß annimmt. Dieses Risiko wird entweder in Kauf genommen oder durch Finanzinstrumente abgesichert. In beiden Fällen entstehen Kosten durch Unsicherheit (keine Planungssicherheit) oder weitere Transaktionskosten, welche die Rendite des Geschäftes schmälern. Durch eine „echte Währungsunion“37 handeln die teilnehmenden Länder in derselben Währung, weshalb nominale Wechselkursschwankungen unter den Ländern ausgeschlossen sind. Auf diese Weise gewinnen Unternehmen durch die Währungsunion, konkret infolge des Wegfalls des Wechselkursänderungsrisikos, da vermehrt risikoreiche Investments getätigt werden, wenn die erwartete Rendite dementsprechend hoch ist.38 Durch die Kapitalmobilität steigen die Investitionen und es ist zu erwarten, dass mittelfristig ebenso auch das Wirtschaftswachstum zunimmt.39

Gleichermaßen kann jedoch argumentiert werden, dass der Gewinn durch den Wegfall des Wechselkursrisikos nur in sehr kleinem Maße vorhanden ist, da auch ohne die gemeinsame Währung die Unternehmen ihre Investments, etwa durch Devisentermingeschäfte, absichern könnten.40 Bei persistenten Wechselkursänderungen kann es hingegen vorkommen, dass es für eine Partei unattraktiv wird mit der anderen zu handeln und demzufolge der gesamte Handelsverkehr zum Erliegen kommt. Nach Kenen (2003) gibt es keine Möglichkeit, diese Art von Wechselkursrisiko ohne eine Währungsunion oder feste Wechselkurse abzusichern. Beispielsweise ist der Handel zwischen Regionen in Kanada und den Vereinigten Staaten geringer, obwohl diese geographisch näher beieinander liegen, als der interregionale Handel, was unabhängig von Zöllen, Transportkosten oder Ländergröße geschieht.41 Der wichtigste Faktor ist hierbei das Wechselkursrisiko, insbesondere das bereits erwähnte Risiko von großen, persistenten Änderungen im Wechselkurs.42 Andere Autoren vertreten die Meinung, dass eine gemeinsame Währung das Wechselkursrisiko minimieren, zugleich aber auch verstärken kann. Angenommen ein Mitgliedsland vollzieht den Großteil seines Handels in US-Dollar ab, nun verändert die gemeinsame Währung ihren Außenwert, ohne Zutun dieses Landes. Dies hat unter Umständen zur Folge, dass sich das Wechselkursrisiko gegenüber Drittländer durch den Beitritt zu einer Währungsunion erhöht.43 Am Beispiel der Eurozone ist hierbei ein stabilisierender Effekt zu erkennen, denn nach Lane (2006) hätte es mindestens in einigen Mitgliedsländern destabilisierende Spekulationen an den Devisenmärkten gegeben, wenn diese nicht der Eurozone beigetreten wären, ausgelöst durch die Spannungen zwischen Wechselkursstabilität und Erreichung der Preisstabilität.44 Seiner Meinung nach ist es bei der Größe und Geschwindigkeit der heutigen Devisenmärkte nahezu sicher, dass die Wechselkursvolatilität ohne die Währungsunion um einiges höher gewesen wäre.45 Dies trifft vor allem auf kleine offene Volkswirtschaften zu, welche stärker von ihrem eigenen Wechselkurs abhängig sind.46 Durch den Wegfall des Risikos werden im großem Maße ausländischen Direktinvestitionen gefördert, da nicht mehr befürchtet werden muss, dass sich die Investition bei einer negativen Entwicklung des Wechselkurs nicht mehr rentiert.47 Jene Direktinvestitionen waren vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert von Bedeutung für Europa, sowohl als Zu- als auch Abfluss.48 Der Euro hat die ausländischen Direktinvestitionen zwischen den Mitgliedsländern gestärkt49 und dazu geführt, dass ein größerer Anteil der ausländischen Direktinvestitionen in Länder der Eurozone geflossen ist, anstatt in die restlichen Länder der EU.50 Eine zentrale Schätzung besagt, dass die gegenseitigen Beteiligungen der Mitgliedsländer in Aktien um 62% gestiegen ist und in Obligationen um 97%.51 Dieser Effekt resultiert vor allem daher, dass der gemeinsame Wechselkurs innerhalb der Eurozone für multinationale Unternehmen dazu führt, dass in einem europäischen Land produziert wird und von da aus in den Rest von Europa exportiert wird.52 Eine der positivsten Entwicklungen durch den Euro konnte schon 1999 festgestellt werden, als die Summe der in Euro dotierten Industrieanleihen größer war, als die der in US-Dollar dotierten Industrieanleihen.53 Die Möglichkeit, Kapital zu leihen bzw. zu verleihen ohne dieses absichern zu müssen, hat das grenzüberschreitende Kreditgeschäft demnach nicht unerheblich erhöht.54 Ebenso gelang eine zügige Integration der Anleihemärkte innerhalb der Eurozone.55 Renditedifferenzen zwischen den Mitgliedsländern sind stark zurückgegangen und das Volumen der Unternehmensanleihen nahm erheblich zu.56 Weiterhin ist der Wettbewerb unter den Vermittlern von Finanzmarktgeschäften gestiegen. Dieser Umstand hat unter anderem dazu geführt, dass die Transaktionskosten gesunken sind, der Marktzugang für Emittent mit einem höheren Ausfallrisiko verbessert wurde und zugleich bessere Finanzinnovationen geschaffen worden sind.57 Ein Beispiel hierfür ist nach Lane (2006), dass die von Unternehmen herausgegebenen Wertpapiere bei ungefähr 30% des BIPs der gesamten Eurozone von 1991 - 1998 lagen. Nach der Einführung des Euros wuchs dieser Wert auf 74,5% im Juni 2005 an.58

2.1.5 Weitere Vorteile

Ein weiterer Vorteil einer Mitgliedschaft in der Eurozone ist die supranationale Zentralbank. Geschäftsbanken verlangen oft nach Refinanzierungsmöglichkeiten, sobald sie Liquiditätsengpässe durchlaufen. Normalerweise stellt die nationale Zentralbank diesen Ländern liquide Mittel gegen illiquide Sicherheiten zur Verfügung.59 Im heutigen globalen Bankensystem kann es dazu kommen, dass eine nationale Geschäftsbank oder eine Bankengruppe größere Engpässe durchläuft, als die nationale Zentralbank oder Regierung füllen kann. Dieses Problem wird sogar noch größer, wenn die Geschäftsbank Devisen benötigt. Die Verlagerung dieser Problemstellung auf eine supranationale Zentralbank einer ganzen Währungsunion bietet den Vorteil, dass sich eine vielfach stärkere Zentralbank diesem Problem annehmen kann. Dieser Umstand wirkt sich vor allem positiv auf jedes Land aus, welches der Währungsunion beitritt, kann aber zugleich auch zu einem Problem für bereits bestehende Mitgliedsstaaten sein, wenn die Kreditvergabe gegen überbewertete Sicherheiten vollzogen wird.60

Aber nicht nur die Bereitstellung von Liquidität spricht für eine gemeinsame Zentralbank, sondern auch der damit verbundene Austausch von Wissen unter den nationalen Finanzakteuren der teilnehmenden Staaten. Geldpolitik erfordert Entscheidungen für komplexe Situationen, welche ein hohes Maß an Expertise erfordern. Länder innerhalb einer Währungsunion können auf das gesamte Wissen der involvierten Führungspersonen und des Forschungspersonals der Zentralbank zurückgreifen.61 Ein weiterer Vorteil einer gemeinsamen Währung ist die Disziplin in der Wechselkurspolitik. Jede Währungsunion verhindert automatisch das Erreichen von Wettbewerbsvorteilen durch Währungsabwertungen oder dem Ausgleichen von großen Lohnzuwächsen auf diesem Wege.62

Darüber hinaus existieren zugleich politische Beweggründe einer Währungsunion beizutreten, welche sich erst im Nachhinein gesamtwirtschaftlich auswirken. Einer dieser Gründe ist, dass ein Nicht-Eintritt in die Währungszone diese Länder zu Ländern zweiter Klasse degradieren könnte und somit weniger Teilnahme an weiteren gemeinsamen Vorhaben entstehen könnte.63 Durch dieses Übergehen eines Landes kann ein gesamtwirtschaftlicher Schaden resultieren.

2.2 Nachteile einer Mitgliedschaft

Neben den Vorteilen einer Mitgliedschaft in einer Währungsunion gibt es ebenfalls Nachteile. Der Zusammenschluss zu einer Währungsunion umfasst unterschiedliche Länder, welche durch eine einheitliche Währung an die Geld- und Währungspolitik der gemeinsamen Zentralbank gebunden sind. Jedoch entwickeln sich unterschiedliche Teilnehmerstaaten meist in verschiedene Richtungen. An dieser Stelle kann die gemeinsame Zentralbank allerdings nicht mit unterschiedlichen Mitteln reagieren, sondern entscheidet sich für das Instrument, welches für die gesamte Union am hilfreichsten erscheint. Im Folgenden werden die Probleme erläutert, welche durch den Verzicht auf eine autonome Geld- und Währungspolitik entstehen.

2.2.1 Aufgabe der autonomen Geldpolitik

Im Regelfall besitzt jedes Land seine eigene Zentralbank, welcher verschiedene Mittel zur Verfügung stehen, um die jeweilige Geldpolitik durchzuführen. Ein wichtiges Instrument ist beispielsweise der Leitzins. Die Höhe dieses Zinses bedingt den Preis für die Kreditaufnahme oder Geldanlage der nationalen Geschäftsbanken. Bei einem niedrigen Leitzins sind die Geschäftsbanken eher dazu geneigt, in größerem Maße Kapital aufzunehmen, da dies zu einem niedrigeren Preis verfügbar ist. Das vorhandene Kapital soll in den Markt gegeben werden und auf diese Weise die nationale Volkswirtschaft positiv stimulieren. Ein hoher Leitzins hingegen erhöht den Preis der Kreditaufnahme für die Geschäftsbanken und es wird lukrativer Kapital bei der Zentralbank anzulegen. Durch diesen Kanal wird Kapital aus dem Markt genommen, um beispielsweise eine überhitzende Wirtschaft zu stabilisieren.

Innerhalb einer Währungsunion wird die nationale Geldpolitik aufgegeben und die Teilnehmerstaaten richten sich nach der Politik einer supranationalen Zentralbank. In der Eurozone wäre dies die EZB, welche als übergeordnetes Ziel die Preisniveaustabilität verfolgt. Die Aufgabe der eigenen Geldpolitik bringt jedoch Gefahren mit sich. Eine Geldpolitik, die für die einen Mitgliedsstaaten richtig erscheint, könnte für andere wiederum von Nachteil sein. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn asymmetrische Schocks eine Währungsunion treffen. Die Konjunkturverläufe der Mitgliedsstaaten sollten demnach relativ gleich verlaufen, sodass die Zentralbank auf diese Verläufe für jedes Land angemessen reagieren kann.64 In Zeiten von Rezessionen ist es so für die Zentralbank möglich das Wachstum zu fördern, während in Zeiten der Hochkonjunktur die Inflation eingedämmt werden kann.65 Haben die Länder jedoch unterschiedliche Konjunkturverläufe, so werden die Maßnahmen der Zentralbank in einigen Ländern helfen, in anderen jedoch Konjunkturschwankungen verstärken und mit großer Wahrscheinlichkeit strukturellen Schaden verursachen.66

Svrtinov/Georgieva-Trajkovska/Temjanovski (2014) nehmen die finnische Volkswirtschaft als Beispiel für asymmetrische Schocks. Sie beschreiben einen Preisverfall in der für Finnland wichtigen Papierindustrie. Dieser Preissturz verursacht eine flächendeckende Arbeitslosigkeit in Finnland, während die restlichen Mitgliedsländer der Eurozone davon relativ unberührt bleiben. Demnach erleidet Finnland einen asymmetrischen Schock.67 Hätte Finnland noch eine eigenständige Geldpolitik betreiben können, so könnte die Regierung die nationalen Zinsraten senken, um die Wirtschaft zu stimulieren. Da Finnland der Eurozone beigetreten ist, besteht diese Möglichkeit nicht mehr. Wahrscheinlich würde die EZB auch nicht handeln, da andere Länder von dieser Rezession nicht betroffen sind. Finnland könnte allerdings einen ähnlichen Effekt erreichen, wenn Löhne und Preise vollkommen flexibel wären. Wenn dazu noch die Arbeitskräftemobilität gegeben ist, könnten die arbeitslosen Kräfte in andere Länder der Eurozone wandern, in welchen freie Stellen verfügbar sind. In der Realität sind jedoch weder vollkommen flexible Preise und Löhne noch eine vollkommene Arbeitskräftemobilität gegeben. Finnische Arbeiter wollen unter Umständen nicht in einem anderen Land arbeiten oder können es aufgrund von kulturellen oder sprachlichen Barrieren nicht. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt gibt ebenfalls die 3%-Grenze des Haushaltsdefizits vor, was die finnische Regierung davon abhalten könnte, fiskalische Maßnahmen zu ergreifen um Arbeitsplätze zu schaffen.

[...]


1 Vgl. Svrtinov/Georgieva-Trajkovska/Temjanovski (2014), S. 58.

2 Vgl. Bundeszentrale für politische Bildung, http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/lexikon-der- wirtschaft/21215/waehrungsunion.

3 Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien.

4 Vgl. Shambaugh (2012), S. 157.

5 Vgl. De Grauwe (2014), S. 53.

6 Vgl. European Commission (1990), S. 63.

7 Vgl. European Commission (1990), S. 63.

8 Vgl. Frieden (1998), S. 37.

9 Vgl. Alesina/Barro (2000), S. 3.

10 Vgl. Minford (2008), S. 284.

11 Vgl. Frieden (1998), S. 37.

12 Vgl. De Grauwe (2014), S. 53.

13 Vgl. ebd., S. 55.

14 Vgl. Eichengreen (1990), S. 118.

15 Vgl. European Commission (1996), S. 74.

16 Feldstein (2008), S. 3.

17 Vgl. Eichengreen (1990), S. 118.

18 Vgl. Micco/Stein/Ordonez (2003), S. 323.

19 Vgl. Estevadeordal/Frantz/Taylor (2002), S. 11.

20 Vgl. Lopez-Cordova/Meissner (2002), S. 348.

21 Vgl. Alesina/Barro (2000), S. 39.

22 Vgl. Micco/Stein/Ordnonez (2003), S. 318.

23 Vgl. Micco/Stein/Ordnonez (2003), S. 318.

24 Vgl. ebd., S. 329.

25 Vgl. Alesina/Barro (2000), S. 14.

26 Vgl. Svrtinov/Georgieva-Trajkovska/Temjanovski (2014), S. 58.

27 Vgl. Micco/Stein/Ordnonez (2003), S. 318.

28 Vgl. Frankel/Rose (2002), S. 438.

29 Vgl. Beetsma/Giuliodori (2010), S. 611.

30 Vgl. ebd. (2010), S. 611.

31 Vgl. Feldstein (2008), S 1.

32 Vgl. Estrada/Galí/López-Salido (2013), S. 613.

33 Vgl. ebd., S. 613.

34 Vgl. Eichengreen (1990), S. 118.

35 Vgl. Estrada/Galí/López-Salido (2013), S. 615.

36 Vgl. Lane (2006), S. 58.

37 Als „echte Währungsunion“ ist hier eine Währungsunion mit gemeinsamer Währung und gemeinsamer Zentralbank gemeint.

38 Vgl. De Grauwe (2014), S. 57.

39 Vgl. European Commission (1990), S. 21.

40 Vgl. Feldstein (2008), S. 3.

41 Vgl. Kenen (2003), S. 52.

42 Vgl. ebd., S. 52.

43 Vgl. Minford (2008), S. 285.

44 Vgl. Lane (2006), S. 51.

45 Vgl. Lane (2006), S. 51.

46 Vgl. ebd., S. 51f.

47 Vgl. Svrtinov/Georgieva-Trajkovska/Temjanovski (2014), S. 59.

48 Vgl. ebd., S. 59.

49 Vgl. Lane (2006), S. 53.

50 Vgl. Baar/Breedon/Miles (2003), S. 601.

51 Vgl. Lane (2006), S. 53.

52 Vgl. ebd., S. 53f.

53 Vgl. Svrtinov/Georgieva-Trajkovska/Temjanovski (2014), S. 59.

54 Vgl. ebd., S. 59.

55 Vgl. Lane (2006), S. 52.

56 Vgl. ebd., S. 52.

57 Vgl. ebd., S. 52f.

58 Vgl. Lane (2006), S. 53.

59 Vgl. Feldstein (2008), S. 6.

60 Vgl. ebd., S. 6.

61 Vgl. ebd., S. 6f.

62 Vgl. ebd., S. 5.

63 Vgl. Frieden (1998), S. 26.

64 Vgl. Svrtinov/Georgieva-Trajkovska/Temjanovski (2014), S. 58.

65 Vgl. ebd., S. 58.

66 Vgl. Ferreira-Lopes (2010), S. 585.

67 Vgl. Slanicay (2011), S. 168.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten

Details

Titel
Wie entscheidend ist die Mitgliedschaft in der Eurozone für den gesamtwirtschaftlichen Erfolg eines Landes?
Untertitel
Eine Analyse anhand von Länderbeispielen
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
1,7
Jahr
2016
Seiten
49
Katalognummer
V346433
ISBN (eBook)
9783668357310
ISBN (Buch)
9783668357327
Dateigröße
843 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mitgliedschaft, eurozone, erfolg, landes, eine, analyse, länderbeispielen
Arbeit zitieren
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