Fast Food in Geschichte und Gegenwart. Die Entstehung des modernen Fast Food


Hausarbeit, 2015
22 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fast Food
2.1 Geschichte des „schnellen Essens“
2.2 Entstehung des modernen Fast Foods
2.3 Auswirkungen von Fast Food am Beispiel des Dokumentarfilms „Super Size Me“
2.4 Exkurs: McDonaldisierung
2.4.1 Effizienz
2.4.2 Berechenbarkeit
2.4.3 Vorhersagbarkeit
2.4.4 Kontrolle

3. Slow Food
3.1 Entstehung und Geschichte
3.2 Slow Food heute

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In der heutigen Gesellschaft muss alles stets schnell gehen: Dies beginnt schon bei der Fortbewegung, geht über die Kommunikation, der Mode bis hin zur Arbeit. Dieser Beschleunigung passen sich auch unsere Essgewohnheiten an. Es ist keine Zeit mehr um schnell etwas zu kochen, ein rascher Imbiss, der kleine Snack zwischendurch muss her. Dies ist in den meisten Fällen das sogenannte Fast Food, welches auch öfter im Stehen oder Gehen zu sich genommen wird. Der Begriff Fast Food (engl. „schnelles Essen“) bezieht sich auf die Geschwindigkeit, in der es verzehrt wird und wird dabei nicht als Hauptsache, sondern als Nebensache wahrgenommen, etwas Beiläufiges oder Nebensächliches.1 Das Fast Food entstand in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts in den USA mit der Industrialisierung und kam schließlich durch die zunehmende Amerikanisierung nach Deutschland. Das schnelle Essen gab es jedoch schon viel früher. In dieser Hausarbeit werde ich die Geschichte des schnellen Essens von den Anfängen in der Antike bis in die heutige Zeit und die Entstehung des modernen Konzepts des Fast Foods darstellen. Üblicherweise erhält man Fast-Food Produkte, wie beispielsweise Hamburger, Pizza und Hot-Dogs, an Orten, wie im Kaufhaus, an Fußgängerzonen, in Bahnhöfen, Tankstellen, dem Straßenrand und ähnlichen Durchhäusern.2 Jedoch können sowohl auch kalte Speisen wie Vollkorn-Sandwiches und frisches, klein geschnittenes Obst als Fast Food bezeichnet werden.3 Wesentliche Aspekte beim Verzehr der Produkte sind die mittlerweile unüblichen Tischrituale, die Öffentlichkeit und der Faktor Zeit. Zu den beliebtesten Fast Food Restaurants in Deutschland gehören die Schnellimbissketten McDonalds, Subway, Burger King oder Pizza Hut, welche mittlerweile global auf der ganzen Welt agieren.4 Außerdem werde ich in dieser Arbeit die negativen Auswirkungen des übermäßigen Fast Food Verzehrs am Beispiel des US-amerikanischen Dokumentarfilms „Super Size me“ aus dem Jahr 2004 aufzeigen. Darin ernährte sich der Regisseur Morgan Spurlock in einem Selbstversuch 30 Tage ausschließlich von McDonalds-Produkten, was zu verheerenden Folgen führte. Anbei möchte ich den Begriff der McDonaldisierung von George Ritzer anbringen, welcher im weiteren Verlauf dieser Arbeit noch ausführlich mit all seinen positiven wie auch negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft beschrieben wird.

Im zweiten Teil der Hausarbeit beschäftige ich mich mit der Gegenbewegung des Fast Foods, dem sogenannten Slow Food (engl. „langsames Essen“), welches als genussvolles, bewusstes und regionales Essen bezeichnet wird. Die Slow Food Bewegung entstand Mitte der 1980er Jahre aus der Bürgerinitiative eines italienischen Gastrokritikers aus Protest gegen die Eröffnung eine McDonalds Filiale in Rom. Seitdem gewinnt die Gegenbewegung zunehmend mehr Anklang und das nicht nur in Deutschland.5 Doch woher kommt der zunehmende Trend des „langsamen Essens“ und wie hat sich das Ernährungsverhalten in Deutschland im Laufe der Zeit gewandelt? Diese Fragen werde ich im Anschluss darauf erörtern. Den Abschluss dieser Arbeit bildet ein kurzer Ausblick auf das aktuelle Ernährungsverhalten der Deutschen und den Stellenwert des Fast Foods in der heutigen Gesellschaft.

2. Fast Food

Wortwörtlich übersetzt, bedeutet Fast Food „schnelles Essen“. Vielen ist der Begriff oft auch unter anderen Namen bekannt, zum Beispiel als Snack oder Imbiss. Es ist der kleine Genuss für zwischendurch oder das Sattwerden auf die Schnelle ohne große Mühe. Doch es gibt für das Fast Food bisher noch keine allgemeine und eindeutige Definition. Allerdings ist es möglich den Begriff mittels einiger Merkmale, Konturen einzugrenzen.

Bei der Geschwindigkeit handelt es sich um das wichtigste Hauptmerkmal und zugleich auch um die namensgebende Eigenschaft des Begriffs Fast Food. Schon bei der Zubereitung wird auf Schnelligkeit geachtet, sowie bei dem darauf folgenden Verkaufsvorgang. Ebenfalls findet der Verzehr innerhalb kürzester Zeit statt. „Zeit ist alles und Geschmack ist nichts.“ - mit diesem Zitat verdeutlicht der deutsche Soziologe Detlev Claussen in der kleinen Frankfurter Schule des Essens und Trinkens welchen hohen Stellenwert der Faktor Zeit im Gegensatz zum Genuss der Mahlzeit beim Fast Food einnimmt.6 Der Gedanke der Schnelligkeit kam schon zu Zeiten des bürgerlichen Restaurants auf, da der Esser früher bei seiner Reise nicht aufwendig bei Verwandten einkehrte, sondern vorzugsweise in den weniger zeitraubenden Restaurants. Von daher gehört zeitlicher Druck zum Fast Food ebenso dazu wie der öffentliche Raum. Fast Food Ketten gibt es nahezu an jedem Ort in der Öffentlichkeit, dies kann, wie bereits erwähnt, am Straßenrand, im Kaufhaus, im Stadion, in der Fußgängerzone oder auf Rummelplätzen sein. Orte an denen reger Durchgangsverkehr herrscht, wie Bahnhöfe, Autobahnen und Tankstellen, gehören ebenfalls dazu. Es ist dort nicht möglich, sein Essen in Ruhe zu sich zu nehmen, geschweige denn, sich ungestört zu unterhalten. Somit gibt es in Fast Food Restaurants oder Imbissbuden keine Privatsphäre, denn sie befinden sich stets im öffentlichen Raum.7

Ein weiteres Merkmal ist, dass Fast Food überwiegend im Stehen, also ambulant verzehrt wird. Zum Beispiel fällt der Tisch im Standardtyp des Schnellimbisses weg und wird durch einen Tresen ersetzt, der die „Funktionalität des schnellen Warenaustauschs und Konsums“ symbolisiert. Diese zwangslose, unkonventionelle Mobilität ist gegensätzlich zur meist festen Sitzordnung am Essenstisch zu Hause. Bei dem Fast Food ist der Essvorgang elementar. Die reine Nahrungsaufnahme steht im Vordergrund, Esskultur und Tischmanieren werden nicht beachtet. Es wird gekleckert, geschlürft und zu große Bissen in den Mund genommen.8 Auf Besteck und jegliches Beiwerk wird verzichtet und mit den Fingern gegessen. Bei den meisten Fast Food Produkten, wie Hamburgern, Sandwiches oder Döner, ist weder Besteck noch Teller von Nöten, da die Gerichte in Brot verpackt sind. Heiße, flüssige oder sehr fettige Speisen werden jedoch mit schnellem Esswerkzeug aus Holz oder Plastik serviert, welches für den einmaligen Gebrauch gedacht ist. Der heute bekannte Wegwerfbecher aus Wachspapier wurde erst im Jahr 1908 von dem Amerikaner Hugh Moore erfunden und war der Vorläufer des Einwegtellers; aus seiner Erfindung entstand ein ganz neuer Industriezweig. Etwas Ähnliches wie den Einwegteller gab es schon im Mittelalter: Für Eintöpfe oder Suppen nahmen die Menschen in Europa mehrere Tage altes, steinhartes Brot. Im Anschluss konnte man sogar das aufgeweichte Brot essen. Vergleichbar sind damit die heutigen essbaren Teller aus Kartoffelstärke.9

Der Inbegriff des Fast Foods sind die weltweit geläufigen Hamburger, Pommes Frites oder Currywurst. Jedoch gehört eine Vielzahl weiterer Mahlzeiten zu den beiläufigen Snacks für zwischendurch. Zum Beispiel das Sandwich an der Autobahnraststätte, das Popcorn und die Coca-Cola im Kino oder die Currywurst- genauso aber auch die Salatbar in der Kantine oder der Zwiebelkuchen auf dem Weinfest. Die Produktpalette des Fast Foods ist vielfältig und multikulturell. Kaufhäuser bieten von dem Nudelgericht des Asia-Imbiss, über das Curry des Inders bis hin zum japanischen Sushi alles an, was das europäische Herz begehrt.10 Fast Food muss demnach nicht immer ungesund sein und von McDonald’s oder Burger King stammen, es gibt auch gesunde Fast Food Ketten wie „Subway“ oder „Jack’s Starfood“, die mit gesunden Produkten wie Sandwiches, Salaten oder Wraps werben.11

Aus diesen Gründen ist es also nicht möglich den Begriff Fast Food in einem einzigen Satz zu definieren, jedoch konnte ich ihn mittels einiger seiner Attribute eingrenzen und ein einheitliches Verständnis für das Fast Food aufbauen.

2.1 Geschichte des „schnellen Essens“

Die Geschichte des schnellen Essens hat seine Anfänge bereits in der Antike, bedingt durch eine ausgeprägte Imbisskultur. Der Ursprung des Imbiss‘ ist nicht am statischen Platz, sondern an der mobilen Straße zu finden. In der Antike Griechenlands gab es an vielbefahrenen Straßen und Handelswegen sogenannte Garküchen, an denen sich Reisende und Händler verköstigen konnten. Diese Imbissstände boten den Gästen eine Vielzahl verschiedenster Kleinigkeiten zum Verzehr in Form von gefüllten Feigenblättern, Gerstenkuchen mit Honig und Broten zu erschwinglichen Preisen an. Jedoch hatten sie meist auch die Funktion als Matratzenlager oder Bordell und dienten somit nicht nur explizit der Nahrungsversorgung. Zu den bekanntesten und an den dicht besiedelten Straßen dieser Zeit zählten die beiden Reise- und Handelswege von Athen nach Eleusis und Piräus.12 An Plätzen, wo sich mehrere Straßen bündelten, bildeten sich Märkte, wie zum Beispiel die athenische Agora und das später entstandene Forum Romanum.13 Dort konnten Reisende unter anderem Mahlzeiten, aber auch Gewürze, Souvenirs und einzelne Zutaten, wie Obst und Gemüse, preislich erwerben. Schließlich entwickelten sich solche Märkte und Basare in antiken Freizeiteinrichtungen. So befanden sich auch im Zirkus Maximus, dem größten Zirkus seiner Zeit, unter den Sitzreihen der Tribüne basarartige Ladenreihen, an denen der Besucher sich mit kleinen Happen und Getränken versorgen konnte. Im gleichen Sinne stellte sich auch das Theater als idealer Ort heraus, um kleine Imbissstände für die Pausen in Theaterstücken zu eröffnen. Das Schlagwort „panem et circenses“ des römischen Dichter Juvenal, welches „Brot und Spiele“ bedeutet, verdeutlicht den bereits in der Antike bestehenden Zusammenhang zwischen Ernährung und der Freizeit. Dieses Konzept wird heutzutage immer noch praktiziert, wie der Erfolg von Imbissständen in Fußballstadien, bei Festivals und anderen modernen Massenveranstaltungen zeigt. Während mit dem Ende der Antike und dem Beginn des Mittelalters zunächst Einrichtungen wie das Theater, der Zirkus und die Therme verschwanden, so entwickelten sich die kontinuierlich fortgesetzten Märkte zum kulturellen Mittelpunkt in den Städten. Dies belegen seit dem Mittelalter literarische und bildliche Quellen. So auch 1559 der niederländische Maler Pieter Brueghel mit seinem Gemälde Kampf zwischen Fasching und Fasten. In diesem Gemälde stellt der Künstler eine Marktszene dar, in deren Trubel eine Frau Waffeln für den Sofortverzehr verkauft. Außerdem beschreibt der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe während seiner Italienreise das Marktgeschehen in Neapel, von dem er sehr beeindruckt ist, aufgrund Vielzahl der Imbissstände sowie dem Phänomen des Sofortverzehrs.14

Das orientalische Gegenstück zum Markt ist der Basar, welcher als Entstehungsort des sogenannten Ethno-Fast-Foods bezeichnet wird. Produkte dieser Richtung kennen wir heute als Falafel, Döner Kebab, Suvlaki, Köfte, Couscous und vieles mehr.15 Mit dem Zeitalter der Kaufhäuser nimmt die Bedeutung der Märkte im ursprünglichen Sinn allmählich ab. Jedoch verschwanden sie dabei nicht vollends aus den Städten, sondern verlagerten sich von dem Standort auf den Straßen, in die Eingangsbereiche von Großkaufhäusern.16

Abschließend lässt sich feststellen, dass also bereits in der Antike der Trend zum schnellen Essen existierte und sich das eigentliche Fast Food, welches wir heute kennen, erst mit Beginn der Industrialisierung entwickelt hat. Dies soll im folgenden Abschnitt gezeigt werden.

Lange Zeit war das schnelle Essen nur eine Angelegenheit für Reisende, doch mit der Industrialisierung im 18./ 19.Jahrhundert stellte sich dann für viele Menschen die Problematik der Nahrungsversorgung abseits des eigenen Herds.17 Vor der Industrialisierung arbeiteten die Menschen zuhause oder nah am eigenen Haushalt, wodurch die räumliche Trennung zwischen Freizeit und Arbeit nicht gegeben war. Nun waren die Menschen gezwungen vom Land in die wachsenden Städte zu pendeln, um die dort neugeschaffenen Arbeitsmöglichkeiten wahrzunehmen. Dabei handelte es sich speziell um Fabrikarbeit.

[...]


1 Vgl. Wagner, Christoph (1995): Fast schon Food. Frankfurt/Main: Campus Verlag. S. 27-30.

2 Durchhaus ist ein österreichischer Ausdruck für Hausdurchgänge, im übertragenen Sinn auch für Galerien, Vorhäuser und Passagen. Vgl. Ebd. S. 30.

3 Vgl. Brüning, Annegret/ Sesterhenn-Gebauer, Birgit (1999): Fast Food. Bunt, fantasievoll - und weltweit heiß geliebt. Mannheim: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG. S. 6f.

4 URL: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/171617/umfrage/mindestens-einmal-im-monat- besuchte-schnellrestaurants/ (zuletzt abgerufen am 29.06.2015).

5 Vgl. Mendres/ Eva-Maria (2012): Genussrevolte. Von der Diät zu einer neuen Esskultur. Wiesbaden: Springer VS. S.67ff.

6 Vgl. Claussen, Detlev (1987): Kleine Frankfurter Schule des Essens und Trinkens. Bremen: Verlag Wassmann. S. 17.

7 Vgl. Wagner, Christoph (1995): S.30.

8 Ebd. vgl. S. 77.

9 Vgl. Brüning, Annegret/ Sesterhenn-Gebauer, Birgit (1999): S. 70f.

10 Ebd. vgl. S. 6ff

11 Subway ist der weltweit größte Anbieter von Fast Food und wirbt vor allem mit seinen frischen Produkten. Der Kunde ist während der Zusammenstellung seiner Mahlzeit die gesamte Zeit anwesend. Bei Jack‘s Starfood handelt es sich um eine neue Fast-Food-Kette in Frankfurt, die leckere Salate, gesunde Sandwiches und Vitamindrinks anbietet. Ebd. vgl. S. 8.

12 Vgl. Wagner, Christoph (1995): S. 30ff.

13 Die athenische Agora war, ebenso wie das römische Forum, der Versammlungsort des Volkes und ursprünglich ein politischer Platz, der sich schließlich zum Handelszentrum entwickelte. Dort spielte sich das gesamte öffentliche Leben ab. Vgl. Hardach, Gerd/Schilling, Jürgen (1980): Das Buch vom Markt. München: Bucher C. J.. S. 36.

14 Vgl. Wagner, Christoph (1995): S.35.

15 Falafel (arab.): frittierte Bällchen aus Kichererbsenmehl. Döner Kebab (türk.): geschichtetes Grillfleisch (Kalb oder Lamm) vom Drehspieß. Suvlaki (griech.): Fleischspießchen. Köfte (türk.): gewürzte Hackfleischbällchen. Couscous (nordafrik.): Grießgericht aus gemahlenen Getreidekörnern, Bruchreis, Hirse und Kichererbsen. Ebd. vgl. S. 292-301.

16 Ebd. vgl. S.36.

17 Vgl. Brüning, Annegret/ Sesterhenn-Gebauer, Birgit (1999): S. 12.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Fast Food in Geschichte und Gegenwart. Die Entstehung des modernen Fast Food
Hochschule
Universität Koblenz-Landau  (Kulturwissenschaft)
Veranstaltung
Soziologie des Essens, Trinkens und Kochens
Note
1,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
22
Katalognummer
V350479
ISBN (eBook)
9783668370951
ISBN (Buch)
9783668370968
Dateigröße
918 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Slow Food, Fast Food, McDonald's, Ernährung, McDonaldisierung, schnelles Essen
Arbeit zitieren
Jessica Schlemmer (Autor), 2015, Fast Food in Geschichte und Gegenwart. Die Entstehung des modernen Fast Food, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/350479

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Fast Food in Geschichte und Gegenwart. Die Entstehung des modernen Fast Food


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden