In der heutigen Zeit sind Daten ein wichtiger, ernstzunehmender Bestandteil unserer Gesellschaft, weshalb mittlerweile auch von einer Informationsgesellschaft gesprochen werden kann. Mit dieser Veränderung unserer Gesellschaft gehen auch neue Herausforderungen für alle beteiligten Instanzen hervor. Dies kann Privatpersonen, Unternehmen oder auch den Staat betreffen. Sobald Daten erhoben oder verarbeitet werden, entstehen diese Herausforderungen automatisch und sind unter dem Begriff Datenmanagement zusammenzufassen. Unter diesen Aspekt fallen unter anderem der ordnungsgemäße Datenschutz, wie auch die Datensicherung von elektronischen Daten. Oftmals wird der Datensicherungsprozess vernachlässigt, wodurch das Risiko des Datenverlusts einhergeht. Aufgrund der Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft birgt ein Datenverlust ein hohes Risikopotenzial und ist als geschäftskritisch zu betrachten.
Durch mangelndes Datenmanagement in Form von Datensicherung können sehr schwerwiegende Folgen auftreten. Insbesondere wenn ein Produkt oder eine Dienstleistung eines Unternehmens von Information abhängig ist oder ein digitales Gut produziert wird (soziale Netzwerke, Suchmaschinen oder Web-Hoster), kann Datenschutz nicht ernst genug genommen werden. Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über den Prozess der Datensicherung zu schaffen. Zunächst werden die Begriffe Datenmanagement, Datenschutz und Datensicherung voneinander abgegrenzt dargestellt. Des Weiteren wird in einer fiktiven Fallstudie deutlich gemacht, wie Datensicherung idealerweise aussehen kann, wobei es hier sehr viele verschiedene Ansätze gibt. Außerdem werden rechtliche Aspekte der Datensicherung beleuchtet, wodurch ein umfangreiches Grundlagenwissen über Datensicherung erzielt wird.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen
2.1 Differenzierung von Informationen und Daten
2.2 Definition von Datenmanagement
2.3 Datensicherung
3. Datensicherungsstrategien
3.1 Voll-Backup
3.2 Differentielles Backup
3.3 Inkrementelles Backup
3.4 Generationenprinzip
4. Datensicherungsmedien
4.1 Bandlaufwerke
4.2 Optische Medien (Annahme DVD-R)
4.3 Festplatten
4.4 Flash Speicher (Annahme Solid-State-Drive)
4.5 Network Attached Storage
5. Fiktive veranschaulichende Fallstudie
5.1 Ausgangssituation
5.2 Sollsituation
5.3 Umsetzung
6. Schluss
6.1 Resümee
6.2 Kritische Auseinandersetzung
7. Anhang
7.1 Datenmenge und Dynamik
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über den Prozess der Datensicherung zu geben und diesen durch die Abgrenzung zentraler Begriffe theoretisch zu fundieren. Anhand einer fiktiven Fallstudie soll praxisorientiert demonstriert werden, wie eine effiziente Datensicherungsstrategie in einem mittelständischen Unternehmen implementiert werden kann.
- Grundlagen des Datenmanagements
- Differenzierung von Daten, Information und Wissen
- Vergleich verschiedener Datensicherungsstrategien (Voll-, differentielles und inkrementelles Backup)
- Analyse gängiger Datensicherungsmedien und deren Wirtschaftlichkeit
- Entwicklung eines Backup-Konzepts für die "GregoriStudiert GmbH"
Auszug aus dem Buch
3. Datensicherungsstrategien
Beim Ausführen einer Datensicherung gibt es verschiedene Strategien die genutzt werden können. Ein Voll-Backup benötigt beispielsweise mehr Speicherkapazität als ein inkrementelles Backup.
3.1 Voll-Backup
Bei einem Voll-Backup wird der komplette Datenbestand gesichert. Dies kann sowohl die ganze Festplatte betreffen als auch einzelne Verzeichnisse. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist, dass das Voll-Backup immer alle Daten sichert, ungeachtet dessen, dass bei der vorherigen Sicherung bereits alle Daten gesichert wurden. Diese Strategie nimmt sehr viel Speicher in Anspruch, sodass sie meist nur in größeren Zeitintervallen, beispielsweise monatlich, eingesetzt wird.
3.2 Differentielles Backup
Das differentielle Backup basiert auf einem Voll-Backup. Es sichert jene Daten, welche sich im Zeitraum seit dem letzten Voll-Backup verändert haben. Um Daten aus einem differenziellen Backup wiederherzustellen, ist es deshalb nötig sowohl auf die Vollsicherung als auch auf das letzte differentielle Backup zurückzugreifen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Daten in der Informationsgesellschaft und definiert die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit, einen Überblick über den Datensicherungsprozess zu geben.
2. Grundlagen: Dieses Kapitel differenziert die Begriffe Daten, Information und Wissen sowie Datenmanagement, Datenschutz und Datensicherung voneinander.
3. Datensicherungsstrategien: Es werden verschiedene Backup-Methoden wie das Voll-Backup, das differentielle und inkrementelle Backup sowie das Generationenprinzip gegenübergestellt.
4. Datensicherungsmedien: Die verschiedenen Speichermedien, von Bandlaufwerken bis zu NAS-Systemen, werden hinsichtlich Kapazität, Übertragungsrate und Wirtschaftlichkeit analysiert.
5. Fiktive veranschaulichende Fallstudie: Anhand des fiktiven Unternehmens „GregoriStudiert GmbH“ wird eine konkrete Backup-Umsetzung vom Problem bis zur technischen Realisierung aufgezeigt.
6. Schluss: Der Schlussteil fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert kritisch den Umfang und die Fokussierung der Arbeit auf theoretische Grundlagen.
7. Anhang: Der Anhang liefert ergänzende Informationen zur Datenmenge und Dynamik als Entscheidungsgrundlage für das gewählte Backup-Szenario.
Schlüsselwörter
Datenmanagement, Datensicherung, Backup, Datenschutz, Voll-Backup, inkrementelles Backup, differentielles Backup, Bandlaufwerk, NAS, Speichermedien, Archivierung, Informatik, Unternehmensdaten, Generationenprinzip, IT-Infrastruktur
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den Grundlagen des Datenmanagements und fokussiert dabei insbesondere den Prozess der Datensicherung in Unternehmen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Themen sind die Begriffsabgrenzung von Datenmanagement und Datensicherung, die Analyse gängiger Strategien (z.B. Backup-Typen) sowie die Bewertung verschiedener Sicherungsmedien.
Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?
Das Ziel ist es, dem Leser einen Überblick über den Prozess der Datensicherung zu verschaffen und durch eine Fallstudie zu zeigen, wie eine solche Sicherung in der Praxis gestaltet werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung der Begriffe und Methoden sowie auf eine fiktive Fallstudie zur anwendungsorientierten Veranschaulichung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, den Vergleich von Backup-Strategien, die Bewertung technischer Speichermedien und die konkrete Anwendung dieser Techniken auf ein Fallbeispiel.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlagworte sind Datenmanagement, Backup-Strategien, Datensicherung, NAS, Bandlaufwerke und Archivierung.
Was unterscheidet das inkrementelle vom differentiellen Backup?
Beim inkrementellen Backup werden nur die Änderungen seit dem letzten Backup (egal welches) gesichert, während beim differentiellen Backup alle Änderungen seit dem letzten Voll-Backup erfasst werden.
Welche Bedeutung hat das Generationenprinzip in der Arbeit?
Das Generationenprinzip dient dazu, durch eine gestaffelte Sicherung (täglich, wöchentlich, monatlich) eine höhere Ausfallsicherheit und Wiederherstellbarkeit der Daten zu gewährleisten.
- Citar trabajo
- Leon Gregori (Autor), 2016, Datenmanagement und Datensicherungsmethodiken in der Praxis, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/352060