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Erstellung eines Fragebogens und Durchführung der Befragung „Schulstart – die Bewältigung des Überganges vom Kindergarten in die Grundschule“

Titel: Erstellung eines Fragebogens und Durchführung der Befragung „Schulstart – die Bewältigung des Überganges vom Kindergarten in die Grundschule“

Hausarbeit , 2016 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jessica Wiehl (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit behandelt die Erstellung eines Fragebogens und die Durchführung der Befragung „Schulstart – die Bewältigung des Überganges vom Kindergarten in die Grundschule“.

Die XXXX ist eine bilinguale Ganztagsschule, die Kinder durchgehend ab dem Kindergarten bis zum Abitur begleitet. Das Projekt „Vom Maxi zum Erstklässler“ der XXXX baut auf der Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschule auf, mit dem Ziel die Kinder und ihre Familien bestmöglich auf den Schulstart, also die Transition vom Kindergarten in die Grundschule, vorzubereiten.
So hat die XXXX zum Beispiel. eine bessere Ausgangslage, da Grundschule und Kindergarten nicht räumlich getrennt sind und dadurch der Austausch der pädagogischen Fachkräfte innerhalb der Einrichtung ermöglicht wird. Der Übergang kann zudem als einer von einer Stufe der XXXX in eine andere angesehen werden, da er für die Kinder nicht den Wechsel von einem Kindergarten in eine neue, unbekannte Schule bedeutet. Sie bleiben in ihrer gewohnten Umgebung und können sich somit auf die Lerninhalte konzentrieren, anstatt sich zunächst mit der Situation eines Schulwechsels auseinandersetzen zu müssen.

Die These der besseren Ausgangslage bei Start in der Grundschule soll durch eine Analyse des Überganges in dieser Arbeit belegt werden. Als Instrument dient ein Fragebogen, der im weiteren Verlauf der Arbeit erstellt und die Grundüberlegungen dazu erläutert werden.

Die Einleitung, das erste Kapitel dieser Arbeit gibt einen Überblick über das Projekt „Vom Maxi zum Erstklässler“ und die Ausgangslage hierfür an der XXXX in XXXX. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Definition und Funktion von Fragebögen im Allgemeinen. Im dritten Teil der Arbeit wird das Ziel des Fragebogens definiert. Das darauf folgende vierte Kapitel befasst sich mit der Konzeption des Fragebogens. Neben Inhalt, Überlegungen zur Grundgesamtheit, Umfang und Zeitrahmen der Befragung sowie Titel und der Erhebung demografischer Daten werden auch die Frageitems und Antwortkategorien beleuchtet. Im fünften Kapitel findet die Auseinandersetzung mit der Durchführung der Befragung statt, während in Kapitel sechs die Auswertung des Fragebogens im Fokus steht. Abschließend wird im siebten Kapitel ein Resümee zum Thema gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition und Funktion eines Fragebogens

3 Ziel der Befragung

4 Die Konzeption des Fragebogens

4.1 Der Inhalt der Befragung

4.2 Elternbefragung versus Lehrerbefragung

4.3 Überlegungen zur Grundgesamtheit

4.4 Der Umfang der Befragung

4.5 Der Zeitrahmen und Ablauf

4.6 Der Titel

4.7 Erhebung demografischer Daten

4.8 Die Fragen

4.9 Die Antwortkategorien

5 Die Durchführung der Befragung

5.1 Pilotbefragung

5.2 Rahmenbedingungen

5.3 Einführung des Lehrers

6 Die Auswertung des Fragebogens

7 Resümee

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung und methodische Fundierung eines Fragebogens, um den Übergang von Kindergartenkindern in die erste Klasse der XXXX-Schule zu analysieren und mögliche Unterschiede in der Eingewöhnung zwischen internen und externen Schülern zu identifizieren.

  • Konzeption wissenschaftlicher Befragungsinstrumente im schulischen Kontext
  • Vergleich der Eingewöhnungsprozesse von Kindergarten- und externen Schulkindern
  • Methodik der Datenerhebung und Qualitätsmanagement im Bildungsbereich
  • Analyse von Übergangsphasen zwischen Elementar- und Primarbereich
  • Einsatz digitaler Auswertungsverfahren für pädagogische Evaluationszwecke

Auszug aus dem Buch

4.2 Elternbefragung versus Lehrerbefragung

Da die Kinder selbst noch nicht in der Lage sind, einen Fragebogen dieser Art zu beantworten übernehmen Erwachsene dies. Es findet eine Art Assessment und Reflexion des Starts in der Grundschule bis zur Durchführung der Befragung statt.

Als Erwachsene, die sehr eng in den Prozess des Überganges vom Kindergarten in die Grundschule beteiligt sind, bietet sich zunächst an die Befragung mit den Eltern durchzuführen. Bei genauerer Betrachtung beinhaltet dies aber eine sehr hohe Verfälschung, auch BIAS genannt, denn Eltern schätzen ihr Kind natürlich immer etwas besser ein und haben keinen umfassenden Einblick in den Schulalltag. BIAS wird in einem allgemeineren Sinn in der Meinungsforschung und Marktforschung synonym für Verfälschung von Umfrageergebnissen verwendet; z. B. heißt die ungewollte Ergebnisbeeinflussung durch den Interviewer Interviewer-Bias.

Die Rücklaufquote bei einer Elternbefragung ist ein weiterer Unsicherheitsfaktor.

Wird der Klassenlehrer damit betraut die Fragebögen der einzelnen Kinder auszufüllen, kann mit einer Rücklaufquote von 100 % gerechnet werden, denn es erfolgt im Rahmen der dienstlichen Aufgaben. Ebenfalls werden die Antworten mit denselben Kriterien gegeben. Der Lehrer „bewertet“ die einzelnen Schüler auf derselben Basis, der BIAS ist sehr gering. Die Rückschlüsse sind so vergleichbar. Da es sich bei der XXXX um eine bilinguale Einrichtung handelt, wird der sprachliche Teil des Fragebogens von der deutschen und der englischen Lehrkraft ausgefüllt. So können Rückschlüsse auf die Chancen und Schwierigkeiten des bilingualen Schulalltages gezogen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Schule als bilinguale Einrichtung vor und erläutert die Relevanz der Untersuchung des Übergangs vom Kindergarten zur Grundschule anhand des Projekts „Vom Maxi zum Erstklässler“.

2 Definition und Funktion eines Fragebogens: Hier werden die theoretischen Grundlagen und die wissenschaftliche Bedeutung von Fragebögen als Instrumente zur systematischen Erfassung von Sachverhalten dargelegt.

3 Ziel der Befragung: Dieses Kapitel definiert den Zweck der Umfrage, welcher darin besteht, Unterschiede in der Übergangsbewältigung zwischen internen und externen Schülern zu erfassen.

4 Die Konzeption des Fragebogens: Dieser Abschnitt beschreibt detailliert den Prozess der Fragebogenentwicklung, von inhaltlichen Überlegungen und dem Teilnehmerkreis bis hin zur Gestaltung der Fragen und Antwortkategorien.

5 Die Durchführung der Befragung: Hier werden die organisatorischen Schritte wie der Pretest, die Rahmenbedingungen im Intranet und die Einweisung der Lehrkräfte erläutert.

6 Die Auswertung des Fragebogens: Dieses Kapitel erläutert die Zuordnung von Punktwerten zu den Antwortkategorien und die Festlegung von Kennzahlen zur Bewertung der Übergangsqualität.

7 Resümee: Das abschließende Kapitel betont die Bedeutung einer passgenauen Instrumentenentwicklung für die pädagogische Projektarbeit und die Notwendigkeit der konsequenten Auswertung der Ergebnisse.

Schlüsselwörter

Fragebogenkonstruktion, Übergangsmanagement, Kindergarten, Grundschule, Bildungsforschung, Evaluation, Schülerbefragung, Schulstart, Interne Validität, Datenerhebung, Pädagogisches Qualitätsmanagement, Transition, Testinstrument, Sprachförderung, Bilingualer Unterricht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption eines wissenschaftlichen Fragebogens, um den Übergang von Kindern vom Kindergarten in die Grundschule an einer bilingualen Ganztagsschule zu evaluieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Fragebogenmethodik, das Übergangsmanagement, die Differenzierung zwischen internen und externen Schülern sowie die Anwendung von Evaluationsdaten zur Schulentwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, zu ermitteln, ob Unterschiede in der Eingewöhnung zwischen Kindern, die bereits den schuleigenen Kindergarten besucht haben, und externen Schülern bestehen, um daraus gezielte Hilfsangebote abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein quantitativer Ansatz durch einen standardisierten, geschlossenen Fragebogen gewählt, der von Lehrkräften ausgefüllt wird, um eine hohe Rücklaufquote und Vergleichbarkeit der Daten zu gewährleisten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Fragebogenfunktionen, die zielorientierte Konzeption der Items (inhaltlich, methodisch, demografisch), die praktische Durchführung der Befragung und die mathematische Auswertung mittels eines Punktesystems.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Übergangsmanagement, Fragebogenkonstruktion, Transition, Evaluation und pädagogische Projektentwicklung.

Warum wird der Lehrer als Befragender gewählt?

Die Wahl der Lehrkraft sichert eine hundertprozentige Rücklaufquote und minimiert durch standardisierte Bewertungskriterien den subjektiven Verzerrungseffekt (BIAS), der bei einer Elternbefragung auftreten würde.

Wie erfolgt die Einordnung der Ergebnisse?

Die Ergebnisse werden durch ein Punktesystem klassifiziert: Ein niedriger Score signalisiert einen nicht gelungenen Übergang, was den Bedarf für individuelle Fördermaßnahmen und einen zeitnahen Elterndialog auslöst.

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Details

Titel
Erstellung eines Fragebogens und Durchführung der Befragung „Schulstart – die Bewältigung des Überganges vom Kindergarten in die Grundschule“
Hochschule
Steinbeis-Hochschule Berlin  (Pädagogikmanagement)
Note
1,0
Autor
Jessica Wiehl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
16
Katalognummer
V352829
ISBN (eBook)
9783668390027
ISBN (Buch)
9783668390034
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Transition Kindergarte Grundschule Umfrage Befragung Sozialforschung Statistik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jessica Wiehl (Autor:in), 2016, Erstellung eines Fragebogens und Durchführung der Befragung „Schulstart – die Bewältigung des Überganges vom Kindergarten in die Grundschule“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/352829
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Leseprobe aus  16  Seiten
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