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Multimodales Stressmanagement am Arbeitsplatz

Titel: Multimodales Stressmanagement am Arbeitsplatz

Hausarbeit , 2016 , 28 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Johanna Roth (Autor:in)

Gesundheit - Stressmanagement
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption eines multimodalen Stressmanagement-Programms am Arbeitsplatz in einem gewählten Musterunternehmen.

Im Anschluss an die Darstellung der Problemstellung „Arbeitsbedingter Stress“ erfolgt eine allgemeine theoretische Einführung in verschiedene Modelle der Stressentstehung am Arbeitsplatz sowie in die Grundzüge des multimodalen Stressmanagements
nach Kaluza. Anschließend wird die spezifische Problemstellung im Musterunternehmen „Muster GmbH“ erläuert. In diesem Kapitel wird insbesondere auf den Kontext, die Zielgrupe und die Zielsetzung des darauf aufbauenden Stressmanagement-Programms eingegangen. Kapitel vier stellt das gesamte Stressmanagement-Programm methodisch-didaktisch dar. Im Anschluss an die Konzeption wird ein ausgewählter Baustein des Programms mit der Zielgruppe durchgeführt und mit einer
geeigneten Methode evaluiert. Die Arbeit schließt mit einer Diskussion und Interpretation der Ergebnisse sowie einem Gesamtfazit ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG – ARBEITSBEDINGTER STRESS

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN ZUR STRESSENTSTEHUNG AM ARBEITSPLATZ UND ZUM STRESSMANAGEMENT

2.1 Modelle zur Entstehung von arbeitsbedingtem Stress

2.1.1 Das Anforderungs-Kontroll-Modell

2.1.2 Das Modell beruflicher Gratifikationskrisen

2.2 Multimodales Stressmanagement nach Kaluza auf Grundlage des transaktionalen Stressmodells von Lazarus

3 SPEZIFISCHE PROBLEMSTELLUNG IM MUSTERUNTERNEHMEN „MUSTER GMBH“

4 DAS STRESSMANAGEMENT-PROGRAMM

5 UMSETZUNG UND EVALUATION EINER AUSGEWÄHLTEN EINHEIT IN DER PRAXIS

6 DISKUSSION DER ERGEBNISSE UND ABSCHLIEßENDES FAZIT

7 LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines multimodalen Stressmanagement-Programms, das speziell auf die Bedürfnisse von Mitarbeitern in einem durch Umstrukturierungen belasteten Unternehmen zugeschnitten ist. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei, wie durch ein solches Programm sowohl die individuellen Ressourcen gestärkt als auch die stressbedingten Belastungen im Arbeitsalltag wirksam gesenkt werden können.

  • Multimodales Stressmanagement nach Kaluza
  • Analyse arbeitsbedingter Stressoren in einem Umstrukturierungsprozess
  • Konzeption eines ganzheitlichen Stressmanagement-Programms für den Büroalltag
  • Durchführung und deskriptive Evaluation einer praktischen Entspannungseinheit

Auszug aus dem Buch

Multimodales Stressmanagement nach Kaluza

Auf dem oben beschriebenen Ansatz der Stressentstehung von Lazarus begründet Kaluza sein multimodales Stressmanagement. Kaluza unterscheidet zwischen drei Ebenen des Stressgeschehens: den Stressoren, den individuellen Stressverstärkern sowie der Stressreaktion. Alle äußeren Anforderungen ungeachtet ihres Inhaltes, welche eine Stressreaktion hervorrufen, werden als Stressoren bezeichnet.

Persönliche Motive, Einstellungen und Bewertungen wirken als individuelle Stressverstärker, welche mit den Stressoren in wechselseitiger Beziehung stehen und die Stressreaktion auslösen oder verstärken können. Körperliche, behaviorale und kognitiv-emotionale Prozesse, welche als Antwort auf einen Stressor ablaufen, werden nach Kaluza als Stressreaktion bezeichnet (2015, S. 16).

Kaluza geht der Frage nach, wie stressbedingte Risiken für die körperliche und psychische Gesundheit reduziert werden können. In seinem multimodalen Stressmanagementansatz unterscheidet er zwischen dem individuellen und dem strukturellen Stressmanagement, wobei diese in der Praxis nicht klar voneinander getrennt werden können. Verhaltensorientierte Maßnahmen der Stressbewältigung gehören zur Kategorie des individuellen Stressmanagements. Dieses wird wiederum in drei Kategorien unterteilt: das instrumentelle Stressmanagement, das mentale Stressmanagement und das regenerative Stressmanagement (Kaluza, 2015, S. 62).

Das instrumentelle Stressmanagement setzt an der Reduzierung der Stressoren an, während beim mentalen Stressmanagement die Änderung der individuellen Stressverstärker im Vordergrund steht. Die beiden Arten des Stressmanagements setzen damit an der Stressentstehung an. Das regenerative Stressmanagement beschäftigt sich hingegen mit der Regulierung der physiologischen und psychischen Stressreaktion (vgl. Abb. 2) (Kaluza, 2015, S. 63-64).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG – ARBEITSBEDINGTER STRESS: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, benennt die Forschungsziele und definiert arbeitsbedingten Stress als gesundheitliche Herausforderung.

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN ZUR STRESSENTSTEHUNG AM ARBEITSPLATZ UND ZUM STRESSMANAGEMENT: Hier werden wissenschaftliche Erklärungsmodelle zur Stressentstehung sowie das Konzept des multimodalen Stressmanagements nach Kaluza theoretisch hergeleitet.

3 SPEZIFISCHE PROBLEMSTELLUNG IM MUSTERUNTERNEHMEN „MUSTER GMBH“: Dieses Kapitel analysiert die konkreten Stressoren im betroffenen Unternehmen, die maßgeblich durch einen Übernahmeprozess und die damit verbundenen Umstrukturierungen bedingt sind.

4 DAS STRESSMANAGEMENT-PROGRAMM: Hier wird das methodisch-didaktische Konzept des Präventionsprogramms vorgestellt, welches Maßnahmen für verschiedene Ebenen des Stressmanagements enthält.

5 UMSETZUNG UND EVALUATION EINER AUSGEWÄHLTEN EINHEIT IN DER PRAXIS: Dieser Teil beschreibt die praktische Durchführung eines ausgewählten Entspannungsbausteins und dessen Erfolgskontrolle mittels eines Fragebogens.

6 DISKUSSION DER ERGEBNISSE UND ABSCHLIEßENDES FAZIT: Das letzte Kapitel reflektiert die erzielten Ergebnisse kritisch und stellt fest, dass ein ganzheitlicher Ansatz zur nachhaltigen Stressreduktion unerlässlich ist.

Schlüsselwörter

Stressmanagement, Arbeitsplatz, Kaluza, Lazarus, Multimodales Stressmanagement, Psychische Belastung, Entspannungstraining, Umstrukturierung, Muster GmbH, Prävention, Gesundheitsmanagement, Evaluation, Stressoren, Ressourcen, Arbeitsanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines multimodalen Stressmanagement-Konzepts für Beschäftigte, die durch betriebliche Umstrukturierungen unter erhöhtem Stress leiden.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit umfasst theoretische Grundlagen der Stressentstehung, die Analyse spezifischer betrieblicher Stressoren sowie die praktische Gestaltung und Evaluation von Stressbewältigungsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist die Konzeption eines Programms, welches die Stressbelastung senkt und die individuelle Resilienz der Mitarbeiter durch gezielte Entspannung und Bewältigungsstrategien stärkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Theorie von Kaluza und Lazarus als Basis und evaluiert einen Praxisbaustein deskriptiv durch einen Pre- und Posttest-Fragebogen bei den Mitarbeitern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Analyse der Problemstellung in einem Musterunternehmen, die Vorstellung eines konkreten Trainingsprogramms und die Auswertung einer Praxiseinheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Stressmanagement, betriebliches Gesundheitsmanagement, Prävention und psychosoziale Ressourcen charakterisiert.

Warum wurde das Unternehmen „Muster GmbH“ als Fallbeispiel gewählt?

Es dient als typisches Beispiel für einen mittelständischen Betrieb, der durch eine internationale Übernahme und damit einhergehende Umstrukturierungen mit neuen, stressauslösenden Arbeitsbedingungen konfrontiert ist.

Welchen Stellenwert nimmt die Evaluation ein?

Die Evaluation dient dazu, die kurzfristige Wirksamkeit der Entspannungseinheit messbar zu machen und durch den Vergleich von IST- und SOLL-Werten den Handlungsbedarf der Mitarbeiter zu verdeutlichen.

Was zeichnet das von Kaluza gewählte Modell aus?

Das Modell ist „multimodal“, da es an drei verschiedenen Ebenen ansetzt: an den Stressoren (instrumentell), den Stressverstärkern (mental) und der Stressreaktion (regenerativ).

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Multimodales Stressmanagement am Arbeitsplatz
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,3
Autor
Johanna Roth (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
28
Katalognummer
V358033
ISBN (eBook)
9783668444416
ISBN (Buch)
9783668444423
Sprache
Deutsch
Schlagworte
multimodales stressmanagement arbeitsplatz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johanna Roth (Autor:in), 2016, Multimodales Stressmanagement am Arbeitsplatz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358033
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Leseprobe aus  28  Seiten
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