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Ein Überblick über das Down-Syndrom

Titel: Ein Überblick über das Down-Syndrom

Seminararbeit , 2004 , 21 Seiten , Note: 1

Autor:in: Till Wulf (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ich habe mir das Thema „Down Syndrom“ für meine Hausarbeit ausgesucht, da ich während meines Zivildienstes und auch während der Schulpraktika sowohl an der Körperbehindertenschule Elfenwiese als auch an der Geistigbehindertenschule Nymphenweg m it Menschen Bekanntschaft gemacht habe, bei denen dieses Syndrom diagnostiziert worden ist. Allein der Zustand, dass dieses Syndrom an beiden Schulformen zu finden ist, weckte mein Interesse. Des weiteren fallen auch die Antworten auf Nachfragen bezüglich dieses Syndroms bei Lehrern von Sonderschulen sehr unterschiedlich aus. Deshalb habe ich nun für mich versucht, einen kleinen Überblick über das Down Syndrom zugeben, um die Menschen, die unter der Bedingung eines Down Syndroms leben, besser verstehen und fördern zu können. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einführung

2.1 Begriffswahl

2.2 Die Geschichte des Down Syndroms

2.3 Die Sicht des Down Syndroms heute

3 Entstehung des Down Syndrom

4 Die Kindheit

4.1 Die Geburt

4.2 Die Entwicklung nach der Geburt

5 Frühförderung

6 Intelligenz

6.1 Vorbemerkung zur Intelligenz

6.2 Intelligenzentwicklung beim Down Syndrom

7 Wahrnehmung

8 Aufmerksamkeit

9 Motorik

10 Sprache

10.1 Sprachprobleme

10.2 Die Zunge

11 Psychische Störungen und soziale Kompetenz

12 Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen fundierten Überblick über das Down-Syndrom zu geben, um Betroffene besser verstehen und gezielt fördern zu können. Es wird untersucht, wie sich die gesellschaftliche Wahrnehmung sowie die pädagogische Einschätzung im Laufe der Zeit gewandelt haben und welche spezifischen Entwicklungsbesonderheiten bei Menschen mit Trisomie 21 auftreten.

  • Historische Entwicklung der Diagnose und gesellschaftlicher Umgang
  • Genetische Ursachen und Erscheinungsformen des Down-Syndroms
  • Entwicklungsspezifische Meilensteine in Kindheit und Jugend
  • Bedeutung von Frühförderung und pädagogischer Unterstützung
  • Analyse von kognitiven, motorischen und sprachlichen Fähigkeiten

Auszug aus dem Buch

4.2 Die Entwicklung nach der Geburt

In den ersten Monaten erfolgt die Entwicklung des Kindes relativ normal. Dies ändert sich jedoch bald, da Kinder mit Down Syndrom langsamer in ihrer Entwicklung sind. Sie haben von Geburt an eine Entwicklungsverzögerung. Dies äußert sich u.a. darin, dass sie nicht so lebhaft wie andere Kinder sind. Sie sind stiller und anspruchsloser. Sie äußern ihre Bedürfnisse auch nicht so stark. Sie haben einen schwächeren Saugreflex. Mütter von Kindern mit Down Syndrom richten sich bei der Ernährung wesentlich seltener nach den Bedürfnissen des Kindes, da sie berichten, dass sich ihre Kinder zu selten melden würden.

Babys mit Down Syndrom werden oft sehr lange mit der Flasche gefüttert. Im Alter von 15 Monaten können erst 30% aus einer Tasse trinken, bei nicht behinderten Babys hingegen können es schon 70%.

Kinder mit Down Syndrom haben weniger Probleme beim Einschlafen als nicht behinderte Kinder. Sie nuckeln seltener und benötigen oft weder Spielzeug noch ein Licht um ein zu schlafen. Es wird vermutet, dass dies an der geringeren Vorstellungskraft liegt. Wenn die Vorstellungskraft nicht so stark ausgebildet ist, sind auch die Phantasien weniger vorhanden, die der Auslöser für Angstzustände sind.

In der Hygiene gibt es im 15. Monat noch keine wesentlichen Unterschiede. Dies wird erst später erkennbar. So benutzen im Alter von 4 Jahren bereits 63% aller nicht behinderter Kinder eigenständig die Toilette und nur 10% der Kinder mit Down Syndrom.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Der Autor erläutert seine persönliche Motivation für die Themenwahl, basierend auf Erfahrungen in verschiedenen Sonderschulformen.

2 Einführung: Dieses Kapitel behandelt die medizinische Definition, die Begriffsgeschichte und den Wandel der gesellschaftlichen Sichtweise auf das Down-Syndrom.

3 Entstehung des Down Syndrom: Es werden die genetischen Grundlagen und die verschiedenen Formen der Trisomie 21 dargestellt.

4 Die Kindheit: Das Kapitel widmet sich den Erfahrungen kurz nach der Geburt sowie den typischen Verzögerungen in der kindlichen Entwicklung.

5 Frühförderung: Hier wird die Bedeutung und Notwendigkeit einer frühzeitigen pädagogischen Intervention in den ersten Lebensjahren thematisiert.

6 Intelligenz: Die kognitiven Entwicklungsschritte sowie die Leistungsfähigkeit von Menschen mit Down-Syndrom werden kritisch beleuchtet.

7 Wahrnehmung: Der Fokus liegt auf den visuellen, auditiven und taktilen Wahrnehmungsprozessen und deren Einfluss auf das Lernen.

8 Aufmerksamkeit: Das Kapitel analysiert Konzentrationsschwierigkeiten und Strategien zur gezielten Förderung der Aufmerksamkeit.

9 Motorik: Hier werden körperliche Besonderheiten, wie die Hypotonie, und deren Auswirkungen auf Bewegungsabläufe untersucht.

10 Sprache: Es wird auf die spezifischen Artikulationsprobleme und die Differenz zwischen rezeptiven und expressiven Sprachfähigkeiten eingegangen.

11 Psychische Störungen und soziale Kompetenz: Der Autor erörtert die hohe soziale Kompetenz im Kontrast zu möglichen psychischen Herausforderungen.

12 Schlussbemerkung: Ein abschließendes Plädoyer für Individualität und die Vermeidung von Stereotypen in der Förderung behinderter Menschen.

Schlüsselwörter

Down-Syndrom, Trisomie 21, geistige Behinderung, Entwicklungsverzögerung, Frühförderung, Sonderschulpädagogik, kognitive Entwicklung, motorische Fähigkeiten, Sprachprobleme, soziale Kompetenz, Genetik, Lebensqualität, Integration, Wahrnehmungsstörungen, Inklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über das Down-Syndrom, beleuchtet sowohl medizinische Hintergründe als auch pädagogische und psychologische Aspekte.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung von Kindern mit Trisomie 21, ihrer Intelligenz, Motorik, Sprache sowie den sozialen Fähigkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Lebensbedingungen von Menschen mit Down-Syndrom zu schaffen, um deren Förderung und soziale Teilhabe zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender pädagogischer und psychologischer Fachpublikationen sowie auf eigene praktische Beobachtungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Entwicklungsbereiche wie Intelligenz, Wahrnehmung, Motorik und Sprache, ergänzt um eine historische Einordnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Trisomie 21, Frühförderung, Entwicklungsverzögerung, Inklusion und soziale Kompetenz.

Wie unterscheidet sich die Sprachfähigkeit bei Menschen mit Down-Syndrom?

Es besteht häufig eine Lücke zwischen der passiven Sprachverstehensleistung (rezeptiv) und der aktiven Sprechfähigkeit (expressiv), wobei erstere oft besser ausgeprägt ist.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "Mongolismus" und "Down-Syndrom" wichtig?

Der Begriff "Mongolismus" ist historisch rassistisch geprägt und dient der Stigmatisierung; das "Down-Syndrom" ist hingegen die fachlich neutrale und respektvolle Bezeichnung.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ein Überblick über das Down-Syndrom
Hochschule
Universität Hamburg
Veranstaltung
Seminar: Neurologische und psychologische Behinderungen der geistigen Entwicklung
Note
1
Autor
Till Wulf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
21
Katalognummer
V35855
ISBN (eBook)
9783638356534
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Down-Syndrom Seminar Neurologische Behinderungen Entwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Till Wulf (Autor:in), 2004, Ein Überblick über das Down-Syndrom, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35855
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Leseprobe aus  21  Seiten
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