Analyse der Reportage 'Terror über dem Grab des Patriarchen' vor dem theoretischen Hintergrund des Konstruktivismus


Hausarbeit, 2002

14 Seiten, Note: 1,77


Leseprobe

I. Inhalt

II. Theoretische Vorüberlegungen
1. Was ist Objektivität?
2. Konstruktivismus als Zuflucht
3. Konsequenzen für die Analyse
4. Operationalisierung

III. Analyse der Reportage
1. Nachrichtenfaktoren
2. Hintergrund
3. Sichtbarmachung der eigenen Medialität
4. Ausgewogenheit

IV. Fazit

V. Bibliographie

VI. Anhang 1

II. Theoretische Vorüberlegungen

1. Was ist Objektivität?

Das wohl am häufigsten - gerade bei der Analyse und Bewertung von Fernsehbeiträgen – gebrauchte Kriterium ist die Objektivität. In Artikel 4 (1) des bayerischen Rundfunkgesetzes heißt es auch: „Der Bayerische Rundfunk hat den Rundfunkteilnehmern einen objektiven und umfassenden Überblick über das internationale, das nationale und das bayerische Geschehen in allen Lebensbereichen zu geben.“ Im zweiten Absatz steht aber auch: „Redakteure sind bei der Auswahl und Sendung der Nachrichten zu Objektivität und Überparteilichkeit verpflichtet.“ Wenn aber Medienrealität durch Auswahl entsteht und Auswahl zwangsläufig eine Wertung bedeutet - wie kann dann die Medienrealität überhaupt der „objektiven“ Realität entsprechen?

Ohne diese Frage zu beantworten, ist eine Analyse der Fernsehreportage im Hinblick auf deren Objektivität müßig – denn der Erkenntniswert einer Untersuchung, deren wesentliches Kriterium beliebig definiert werden kann, beziehungsweise undefiniert bleibt, wäre eher gering.

2. Konstruktivismus als Zuflucht

Um diese Frage zu beantworten, um den „Beitrag des Subjekts im Prozess des Erkennens von Wirklichkeit“ (Burkart, 1998, S. 296) zu konkretisieren, greifen Kommunikationswissenschaftler wie Klaus Merten, Siegfried J. Schmidt oder Siegfried Weischenberg (Merten/Schmidt/Weischenberg, 1994) auf den Konstruktivismus zurück. Den gemeinsamen Ausgangspunkt dieser keineswegs einheitlichen Theorie formuliert Burkart so: Es sei die Annahme, „dass wir Menschen durch bestimmte Leistungen unseres Bewusstseins Wirklichkeitsvorstellungen konstruieren.“ (Burkart, 1998, S. 297).

Die Konsequenz dieses Grundgedankens führt Schmidt aus: „Dabei wird sinnvollerweise unterstellt, dass es außerhalb unserer kognitiven Wirklichkeit eine Realität gibt, die den Anlass für unsere Wirklichkeitskonstruktionen bietet. Wie diese Realität ‚an sich’ ist, entzieht sich unserer Erkenntnismöglichkeit, da wir nur die Wirklichkeit kennen, die wir wahrnehmen und in der wir handelnd und kommunizierend leben.“ (Schmidt, 1990, S. 54; zit. nach Burkart, 1998, S. 297)

3. Konsequenzen für die Analyse

Wenn also die „objektive“ Realität außerhalb der konstruierten Medienrealität nicht zu erfassen ist, scheidet ein Vergleich als Vorgehen für die Analyse der Fernsehreportage aus. Tatsächlich ist eine vor allem von Winfried Schulz formulierte und propagierte Konsequenz aus dem konstruktivistischen Diskurs die Aufgabe der Fiktion einer objektiven und eindeutig erkennbaren Realität als Vergleichsmaßstab.

Die bedeutet aber nicht, dass jedwede Norm zur Bewertung journalistischen Handelns aufgegeben wird: „Objektivität, Wahrheit, Neutralität als Prinzipien journalistischen Handelns gelten als idealtypische Zielvorstellungen, als handlungsleitende Normen, die das faktische Verhalten bestimmen sollen.“ (Burkart, 1998, S. 270). Eine auf konstruktivistischen Vorüberlegungen basierende Analyse ist also durchaus sinnvoll, denn sie bedeutet keineswegs den Verzicht auf Kriterien zur Bewertung von Medienangeboten und schon gar nicht die Absolution gegenüber einem „anything goes“-Journalismus. Konstruktivismus bedeutet nicht Subjektivismus, „denn die subjektabhängigen Wirklichkeitskonstruktionen geschehen ja nicht willkürlich, sondern werden in einem permanenten sozialen Prozess mit anderen abgestimmt. Die Vertreter des Konstruktivismus rufen auch ‚keineswegs dazu auf, bewährte professionelle Methoden wie die Trennung von Nachricht und Kommentar einfach aufzugeben und journalistische Objektivität aus dem Repertoire zu streichen’“ (Burkart, 1998, S. 308).

Vielmehr ist dieser konstruktivistischen Prämisse folgend zwischen Objektivität und der objektiven Realität zu unterscheiden. Die zentrale Frage in der Massenkommunikationsforschung – und somit auch in dieser Analyse – darf nicht mehr lauten, wie Medien die eine Wirklichkeit abbilden, sondern: „‚Wie konstruieren Medien die Wirklichkeit?’ oder genauer: ‚Worin bestehen die Selektions- und Interpretationsregeln, nach denen Realität für uns in den Nachrichtenmedien definiert wird’ ‚Gibt es möglicherweise einen allgemeinverbindlichen Konsensus unter den Nachrichtenproduzenten?’“ (Burkart, 1998, S. 270f.)

4. Operationalisierung

Eine besonders in Deutschland verbreitete Forschungstradition auf Basis dieser Prämisse ist die Nachrichtenwertforschung. Sie versucht, die Selektions- und Interpretationsregeln von Journalisten zu systematisieren. Ruhrmann fasst die Herangehensweise vor dem Hintergrund eigener Ergebnisse so zusammen: „Am Beispiel von Nachrichten, dem bekanntesten und am häufigsten genutzten Medienangebot, lässt sich zeigen, wie sich die Konstruktion sozialer Wirklichkeit als ein mehrfach gestaffelter Selektionsprozess vollzieht. [...] Aus der Überfülle der Ereignisse und Agenturmeldungen, die ihrerseits schon konstruierte soziale Wirklichkeit repräsentieren, wählen Journalisten nur die überraschenden und relevanten Ereignisse und Meldungen aus. Zeitgeschehen ‚passiert’ also nicht einfach, sondern wird als Nachricht konstruiert und mit Hilfe der Massenmedien [...] verbreitet.“ (Ruhrmann, 1994, S. 255).

Zum einen wird also die Analyse den Fernsehbeitrag auf die Existenz und mögliche Betonung von Nachrichtenwertfaktoren, wie sie in der jahrzehntelangen Forschungstradition als ein allgemeinverbindlicher Konsens unter Nachrichtenproduzenten nachgewiesen wurden, überprüfen. Diese Ergebnisse allerdings lassen noch keine Bewertung der Objektivität des Beitrags zu. Sie kennzeichnen lediglich den Betrags als Konstrukt von Medienwirklichkeit. Hiervon ausgehend wäre eine Bewertung der Objektivität nur dann möglich, wenn man die in dem Beitrag angewandten Auswahlkriterien mit denen des Publikums vergleichen könnte. Stimmen diese überein, könnte - vielleicht - von Objektivität im Sinne des Konstruktivismus gesprochen werden.

Allerdings ist dieser Vergleich unmöglich, da Rezipienten „nach ihren individuellen Interessen, d.h. nach dem Kriterium der subjektiven Relevanz“ (Ruhrmann, 1994, S. 256) auswählen. Allerdings ist ein Vergleich der Betonung von Nachrichtenwertfaktoren in verschiedenen Formaten und bei verschiedenen Sendern durchaus eine Möglichkeit, um zum Beispiel die Eigengesetzlichkeiten von Nachrichtensendungen in öffentlich-rechtlichem im Gegensatz zu denen im privatem Fernsehen zu vergleichen. Denn bestimmte Nachrichtenfaktoren wie zum Beispiel Sensationalismus werden im privaten Fernsehen durchaus stärker betont als im öffentlich-rechtlichen.

Operationalisierbare Kriterien zur Bewertung von Objektivität im Sinne der konstruktivistischen Prämisse haben Schmidt und Weischenberg formuliert (Merten/Schmidt/Weischenberg, 1994). So ist reine Aktualität ohne Hintergrundinformation oft nicht mit den Ansprüchen objektiver Berichterstattung vereinbar. Burkart zitiert Weischenberg: „...insbesondere die Berichterstattung über den Vietnamkrieg habe Kritik gegenüber einer Nachrichtengebung hervorgebracht, die v.a. nach dem Muster ‚Wer hat was, wann und wo gesagt oder getan?’ abgelaufen ist und auf diese Weise eben nur die Oberfläche des Geschehens (im Falle Vietnam: die Zahl der Bomben, Divisionen und Toten) erfasse, während das ‚Wie’ (also die Umstände eines Ereignisses) und das ‚Warum’ (also die Ursachen eines Ereignisses) sträflich ausklammere.“ (Burkart, 1994, S. 303). Der Anteil an Hintergrundinformationen ist also Gegenstand der Analyse des Beitrags (vergl. III2).

Einen anderen Anspruch an objektive Berichterstattung formuliert Schmidt negativ, indem er die „Tendenz, die eigene Medialität unsichtbar zu machen“ (Schmidt, 1994, S. 14) kritisiert. Die eigene Medialität sichtbar zu machen, kann zum Beispiel in Fernsehberichten einfach eine Kameradrehung um 180 Grad bedeuten, um die Anwesenheit oder Nicht-Anwesenheit von Medien zu zeigen, so dass das gezeigte Handeln als mögliche Reaktion auf die Anwesenheit von Medien verständlich wird (vergl. III3).

Ein dritter Anspruch an Objektivität aus konstruktivistischer Perspektive ist der Verzicht auf die Formulierung absoluter Wahrheiten. Stattdessen sollen die verschiedenen Versionen eines Ereignisses präsentiert werden (vergl. III4). Burkart formuliert diese Forderung Michael Hallers an den Journalisten: „Die Frage, welcher Version mehr, bzw. weniger Gültigkeit attestiert werden kann, ist auch nur in Grenzen überprüfbar. Zwar heißt das entscheidende Prüfkriterium nach Haller intersubjektive ‚Unstrittigkeit’ bzw. ‚Konsens’, aber im Grund kann dies nur für solche Informationen gelten, die das Faktische der Sachverhalte [...] beschreiben.“ (Burkart, 1998, S. 301). Mit anderen Worten wird diese Forderung auch in Artikel 4 (2) des Bayerischen Rundfunkgesetzes formuliert. „In allen Angelegenheiten von öffentlichem Interesse sind die verschiedenen Auffassungen im Gesamtprogramm ausgewogen und angemessen zu berücksichtigen.“

III. Analyse der Reportage

1. Nachrichtenfaktoren

Einar Östgaard begründete 1965 mit seiner Veröffentlichung[1] über die den internationalen Nachrichtenfluss verzerrenden Faktoren die europäische Tradition der Nachrichtenwertforschung. Anders als spätere Forscher wie etwa Schulz sah Östgaard Nachrichtenfaktoren als tatsächliche Eigenschaften der Realität, nicht als Hypothesen von Journalisten über „die“ Wirklichkeit. Dieser eigentlich bedeutende Unterschied ist für den Anspruch dieser Analyse jedoch nicht relevant. Denn die hier angewandte Systematisierung der Nachrichtenfaktoren Östgaards ähnelt in vielen Punkten den später folgenden anderer Wissenschaftler. Was sich ändert, ist die Zuschreibung der Faktoren zu einem Träger. Und diesen Schritt soll die Analyse nicht leisten, sondern lediglich die Art der Konstruktion von Wirklichkeit im vorliegenden Beitrag beschreiben. Das ist die Grundlage, um sie gegebenenfalls in einem zweiten Schritt mit den Konstruktionsleistungen von privaten Anbietern zu vergleichen. Und auch bei diesem wäre eine Festlegung, ob Nachrichtenfaktoren eine Hypothese der Journalisten oder eine Eigenschaft „der“ Wirklichkeit sind, irrelevant.

Östgaard differenziert drei Gruppen von Nachrichtenfaktoren[2]: (i) Einfachheit: einfache Sachverhalte werden von Journalisten vorgezogen, komplexe auf einfache Strukturen reduziert. (ii) Identifikation: Themen müssen möglichst bekannt, Akteure prominent sein und die Ereignisse eine kulturelle, räumliche oder zeitliche Nähe zum Publikum aufweisen. (iii) Sensationalismus: dramatische, emotional erregende Sachverhalte werden bevorzugt.

Dass der Nahost-Konflikt an sich alle diese Nachrichtenfaktoren aufweist, ist unstrittig. Insbesondere die kulturelle Nähe des säkularisierten, hochmodernen Staates Israel zu Nordamerika und Europa und die außergewöhnliche Nähe dieses Staates zu gänzlich gegensätzlichen gesellschaftlichen und politischen Systemen ist gewiss ein Grund für die – zum Beispiel im Vergleich zum Bürgerkrieg in Angola weit größere - Präsenz des Nahost-Konfliktes in nordamerikanischen und europäischen Medien.

Natürlich transportiert auch der vorliegende Beitrag diese Nachrichtenfaktoren. Doch kulturelle Nähe und Distanz werden nicht im – vielleicht – erwarteten Maß präsentiert. Schon im ersten Satz bei der ersten Einstellung wird über den Namen Abrahams auf die gemeinsamen Wurzeln von Juden und Arabern verwiesen. Der Nachrichtenfaktor Sensationalismus wird in der ersten Szene nur mäßig betont. Statt mit Ausschreitungen zu beginnen, werden lediglich bewaffnete jüdische Siedler und Soldaten gezeigt.

Die zweite Szene in der Kasba von Hebron widerspricht vollkommen dem Erwartungsschema der Nachrichtenfaktoren: Zum einen herrscht „stoische Ruhe“, wie es selbst im Kommentar des Beitrags heißt, zum anderen wird der Faktor Einfachheit nicht nur nicht bedient, sondern sogar für den Rest des Beitrags desavouiert: Nachdem klar wird, dass die Glasbläser ihre Läden am Nachmittag widerwillig nicht auf Befehl der Besatzer, sondern auf den der PLO-Milizen schließen, ist die Illusion einer palästinensischen Einheit zerstört. An zwei anderen Stelle im Beitrag wird eine ähnliche – nicht dem Nachrichtenfaktor Einfachheit entsprechende – Dekonstruktion der Illusion von „den“ jüdischen Besatzern geleistet. Zum einen durch den O-Ton des Soldaten, der die Siedlung Adlernest bewacht, deren Bewohner er nach eigenen Worten „hasst“. Zum anderen beim Informationsbesuch von Knesseth-Abgeordnete in Kirjat Arba, bei dem Mitglieder der Kach-Bewegung Politiker als Verräter beschimpfen.

Ebenfalls bemerkenswert ist die erste Visualisierung des gewaltsamen Konfliktes zwischen Palästinensern und Juden mit Hilfe der Aufnahme im Museum von Beit Hadassa. Es werden nicht – emotional erregende, aber nicht unbedingt die historische Dimension vermittelnde – aktuelle Bilder zum Beispiel von Opfern im Krankenhaus gezeigt. Stattdessen erzählen Mosche Chasson im Museum, dann palästinensische Studenten im islamischen Kolleg von den Gewalttaten. Durch die über die O-Töne vermittelten Erinnerungen wird nicht nur Sensationalismus als Nachrichtenfaktor gedämpft, sondern auch vermittelt, dass alle Ereignisse auch zu einem gewissen Maß Konstruktionen bestimmter Wahrnehmungen sind.

2. Hintergründe

Es fällt auf, dass der Beitrag schon nach den ersten vier Minuten etwa fünf Minuten lang die historischen Hintergründe des aktuellen Konflikts erzählt. Nicht nur das: Anstatt aktuelle Opferzahlen gegeneinander aufzurechnen oder den Verlauf des ewigen Schlagabtauschs terroristischer Gruppen nachzuerzählen, werden vielmehr die Differenzen innerhalb der scheinbar so eindeutigen Konfliktparteien aufgezeigt. So erfährt man zum Beispiel, dass der Dschihad el-Islami bei seinen Morden und Terroranschlägen Waffen der el-Fatach benutzt, jedoch seine Unabhängigkeit von der PLO betont. Ebenso wird exemplarisch beim Begräbnis in Beni Naim gezeigt, wie der Islam langsam zu einem eigenen Antriebsfaktor des eigentlich nationalen Widerstandes der Palästinenser wird.

Ähnlich differenziert wird israelische Seite dargestellt. Die gezeigte Gewalt wird immer in einen größeren Kontext eingeordnet, erschöpft sich nicht mit dem Aufzählen aktueller Ereignisse.

[...]


[1] Östgaard, Einer: „Factors Influencing the Flows of News“. in: Journal of Peace Research 2/1965.

[2] Vergl. Burkart, 1998, S. 276

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Analyse der Reportage 'Terror über dem Grab des Patriarchen' vor dem theoretischen Hintergrund des Konstruktivismus
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Institut für Kommunikationswissenschaft (ZW))
Veranstaltung
Ressortkunde: ,Auslandsberichterstattung - 'Auslandsfernsehen zwischen Gewalt und Exotik, am Beispiel des ARD-Korrespondenten in Tel Aviv von 1988 bis 1996'
Note
1,77
Autor
Jahr
2002
Seiten
14
Katalognummer
V3624
ISBN (eBook)
9783638122382
ISBN (Buch)
9783640326792
Dateigröße
497 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Analyse, Reportage, Terror, Grab, Patriarchen, Hintergrund, Konstruktivismus, Ressortkunde, Auslandsberichterstattung, Gewalt, Exotik, Beispiel, ARD-Korrespondenten, Aviv
Arbeit zitieren
Konrad Lischka (Autor), 2002, Analyse der Reportage 'Terror über dem Grab des Patriarchen' vor dem theoretischen Hintergrund des Konstruktivismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3624

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