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Die Grundzüge der Logopädie

Title: Die Grundzüge der Logopädie

Term Paper , 2004 , 10 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Inga Hemmerling (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
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Was tun, wenn ein Kind einen Sprachfehler hat? Was tun, wenn es die Sprache nicht richtig entwickeln kann? Die Logopädie ist die medizinisch-therapeutische Fachdisziplin, die den durch eine Sprach-,Sprech-,Stimm-, Schluck- oder Hörbeeinträchtigung in seiner zwischenmenschlichen Kommunikationsfähigkeit eingeschränkten Menschen zum Gegenstand hat.
Die Grundzüge der Sprachheilkunde werden in dieser Arbeit dargestellt, einige Störungen der Sprachentwicklung und das Vorgehen der logopädische Therapie aufgezeigt.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition der Logopädie

3. Grundzüge der Gestaltung einer logopädischen Therapie

3.1 Die Vorübungen

3.2 Die Atemübungen

3.3 Die Hörfähigkeit

3.4 Der Spiegel als Artikulationshilfe

4. Verdeutlichung logopädischer Methoden am Fallbeispiel eines stammelnden Kindes

5. Schlussbemerkung

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit widmet sich der systematischen Darstellung der Grundlagen der Logopädie, um das Berufsbild, die therapeutischen Anforderungen sowie konkrete methodische Vorgehensweisen bei Sprachstörungen bei Kindern zu erläutern.

  • Definition und Aufgabenbereiche der logopädischen Sprachheilkunde
  • Struktur und Planung einer erfolgreichen logopädischen Therapie
  • Grundlegende Übungsformen wie Atem-, Vor- und Wahrnehmungstraining
  • Praktische Anwendung therapeutischer Methoden am Beispiel der Dyslalie

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Atemübungen

Ebenfalls wichtig sind die Atemübungen, die aber nicht als Vorübungen gelten, sondern regelmäßig geübt werden müssen und die ganze Sprecherziehung begleiten sollten, da die deutsche Sprache beim Ausatmen stattfindet und somit die Atmung einen wichtigen Aspekt darstellt. Bei kleineren Kindern kann man das Atmen am besten üben, indem Seifenblase gemacht werden, indem sie durch einen Strohhalm in ein Wasserglas pusten dürfen oder anhand einer Mundharmonika. Bei schon älteren Kindern wird dann schon die Bauch- und die Rippenatmung in betracht gezogen, die als Gegenbewegung zum Brustkorb und Zwerchfell steht. Die Unterschiede der verschiedenen Atmungen werden verdeutlicht und mit dem Patienten geübt. Ziel ist die kombinierte Atmung, bei der die Wirbelsäule gestreckt, der Brustkorb hochgestellt ist, die als Idealsform bei jedem Menschen zu erreichen ist. Bei allen Atemübungen muss viel Wert auf langsames, spannungsfreies und bewusstes Aus- und Einatmen ge legt werden. Anfangs werden die Übungen im Liegen durchgeführt, wobei die Beine angezogen sind. Das Bewusstsein der Atmung wird zum Beispiel durch das Auflegen eines Balls auf den Bauch erreicht, der sich bei jeder Atmung hebt und senkt. Danach wird im Stehen und auch im Sitzen bei lockerer Haltung und geradem Rücken geübt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Erläutert das Problemfeld der Sprachstörungen bei Kindern und die daraus resultierende Notwendigkeit logopädischer Interventionen.

2. Definition der Logopädie: Definiert Logopädie als Sprachheilkunde und umreißt deren Zielsetzung, die kommunikative Kompetenz Betroffener zu steigern.

3. Grundzüge der Gestaltung einer logopädischen Therapie: Beschreibt den Prozess von der Diagnoseerstellung über die individuelle Therapieplanung bis hin zur Einbeziehung des sozialen Umfelds.

3.1 Die Vorübungen: Erklärt die Bedeutung motorischer Übungen der Sprechwerkzeuge für den Therapieerfolg.

3.2 Die Atemübungen: Erläutert die Relevanz der Atemtechnik für das Sprechen und beschreibt verschiedene Übungsformen für unterschiedliche Altersstufen.

3.3 Die Hörfähigkeit: Verdeutlicht den Zusammenhang zwischen Hörvermögen und Sprachentwicklung sowie die methodische Verbesserung der auditiven Wahrnehmung.

3.4 Der Spiegel als Artikulationshilfe: Beschreibt den Einsatz visueller Kontrolle zur Korrektur von Artikulationsfehlern durch den Patienten.

4. Verdeutlichung logopädischer Methoden am Fallbeispiel eines stammelnden Kindes: Demonstriert konkrete therapeutische Ansätze wie Modellieren und Minimalpaarbildung bei der Behandlung von Dyslalie.

5. Schlussbemerkung: Resümiert die wesentlichen Erfolgsfaktoren logopädischer Arbeit, insbesondere die Kombination aus Planung, Vorübungen und der Einbindung von Bezugspersonen.

Schlüsselwörter

Logopädie, Sprachheilkunde, Sprachstörungen, Therapieplanung, Dyslalie, Vorübungen, Atemübungen, Hörfähigkeit, Artikulation, Modellieren, Minimalpaarbildung, Sprachförderung, Kommunikation, Motorik, Kindertherapie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Einführung in die Grundlagen der Logopädie und beleuchtet die zentralen Aspekte der therapeutischen Arbeit mit Kindern, die unter Sprachstörungen leiden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Definition der Logopädie, der organisatorische Rahmen der Therapiegestaltung, spezielle Übungsmethoden sowie die Anwendung dieser Verfahren an einem Fallbeispiel.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Grundzüge der logopädischen Arbeit darzulegen und aufzuzeigen, wie unterschiedliche methodische Elemente zur Verbesserung der kommunikativen Kompetenz beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und eine strukturierte Darstellung der methodischen Vorgehensweisen, ergänzt durch Fallbeispiele zur Veranschaulichung der Praxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Gestaltung der Therapie, angefangen bei Vorübungen und Atemtraining über das Hör- und Artikulationstraining bis hin zu speziellen Methoden wie dem Modellieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Text?

Wesentliche Begriffe sind Logopädie, Sprachheilkunde, Dyslalie, Therapiegestaltung, Atemübungen und Artikulationshilfe.

Warum spielt die Einbeziehung der Eltern bei der Therapie eine so wichtige Rolle?

Die Autorin betont, dass ständige Wiederholungen und Übungen im häuslichen Umfeld den therapeutischen Behandlungseffekt maßgeblich unterstützen und abrunden.

Wie unterstützt der Einsatz eines Spiegels die Korrektur von Sprechfehlern?

Der Spiegel ermöglicht dem Patienten die visuelle Kontrolle seiner eigenen Mund- und Zungenstellung, wodurch fehlerhafte Bewegungsabläufe bewusst gemacht und korrigiert werden können.

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Details

Title
Die Grundzüge der Logopädie
College
Ruhr-University of Bochum
Grade
2,0
Author
Inga Hemmerling (Author)
Publication Year
2004
Pages
10
Catalog Number
V36300
ISBN (eBook)
9783638359641
ISBN (Book)
9783638761895
Language
German
Tags
Grundzüge Logopädie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Inga Hemmerling (Author), 2004, Die Grundzüge der Logopädie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36300
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