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Risikomanagement von Projekten. Theoretische Grundlagen und Ansätze für Scrum

Título: Risikomanagement von Projekten. Theoretische Grundlagen und Ansätze für Scrum

Trabajo Universitario , 2016 , 18 Páginas , Calificación: 1.0

Autor:in: Larissa Petersen (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Als Folge der globalen Vernetzung werden Softwareentwicklungsprojekte in Zusammenarbeit mit ausländischen Spezialisten durchgeführt. Dadurch steigt die Effizienz, es erhöht sich aber die Wahrscheinlichkeit u.a. von personellen, kulturellen sowie rechtlichen Risiken. Die Softwarebranche weist eine hohe Dynamik auf und infolge rapider Entwicklung neuer Technologien ändert sich die Marktsituation.

Um Projekte effizient abzuschließen, setzen Unternehmen auf agile Entwicklungsvorgehen wie Scrum. Scrum gehört zwar nicht zu den Projektmanagementvorgehen, übernimmt aber einige Punkte aus dem klassischem Projektmanagement: Arbeitspakete sind zu priorisieren, zu schätzen und auf die einzelnen Sprints einzuplanen. Scrum verfügt über wenige Risikomanagement-Ansätze, wodurch Lücken festzustellen sind, z.B. Risiken durch fehlende Festpreise, Planungssicherheit. Somit befinden sich Softwarehersteller in dem Dilemma, das Tempo der Produktentwicklung und Produktqualität unter Berücksichtigung der Risiken ausbalancieren zu müssen. Diese Arbeit stellt eine beispielhafte Ausarbeitung bereit, wie Scrum mit wenig Zeit- und Kosteneinsatz durch Risikomanagement ausgebaut werden kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN

2.1. Definition „Risiko“ und „Risikomanagement“

2.2. Projektrisikomanagementprozess

2.3. Kategorisierung von Risiken

2.4. Risikomanagement in Projektvorgehensmodellen

3. DIE RISIKOMANAGEMENTANSÄTZE FÜR SCRUM

3.1. Ausgangslage und Problemdarstellung

3.2 Praktische Relevanz

3.3. Methoden und Werkzeuge

3.3.1. Instrumentarium zur Risikoidentifizierung

3.3.2. Instrumentarium zur Risikobewertung

3.3.3. Rollenverteilung

3.3.4. Dokumentation

3.4. Durchführungsphase

4. FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, Scrum-basierte IT-Projekte in mittelständischen Unternehmen durch ein effizientes, projektbegleitendes Risikomanagement zu ergänzen, ohne die agile Arbeitsweise zu beeinträchtigen.

  • Integration von Risikomanagement-Methoden in agile Scrum-Prozesse
  • Identifikation und Kategorisierung von projektspezifischen Risiken
  • Methoden zur Risikoidentifizierung und -bewertung im internationalen Team
  • Rollenverteilung und Anpassung der Scrum-Dokumentation
  • Praktische Fallbeispiel-Analyse zur Fehlerminimierung und Kostensenkung

Auszug aus dem Buch

3.3.1. Instrumentarium zur Risikoidentifizierung

Für ein mittelständisches Unternehmen ist ein Einsatz einer Expertenbefragung empfehlenswert, diese wird aber aus Kostengründen abgelehnt. Zur Identifizierung der Kernrisiken wird die „Top 10 Software Risk Items“ Liste von Boehm verwendet. Zusätzlich werden Risiken aus internationalen Projekten im Fallbeispiel berücksichtigt. Mit Hilfe von Brainwriting wird eine Liste der projektrelevanten Risiken erfasst, weil die „reine“ Checkliste nicht arbeitspaketbezogen ist. Diese Methode wird wegen ihrer Einfachheit und Ressourcenschonung hergezogen. Sie bietet eine optimale Ausdrucksweise für die Mitarbeiter, die sich nicht so gut in einer Fremdsprache auszudrücken können oder aus kulturellen Gründen „sensible Risiken“ nicht ansprechen möchten. Die Rolle des Projektleiters ist auf mehrere Rollen verteilt, damit sind kulturelle Unterschiede und Hierarchien abgeschwächt. Der dabei auftretende Nachteil eines Spontanitätsverlusts bei dieser Methode wird durch die Scrum Master Moderation in einer Chat-Konferenz abgemildert. Die Risikoliste wird durch Konsequenzbeschreibung ergänzt, um eine kulturabhängige Interpretationen zu vermeiden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung erläutert die Herausforderungen von Softwareprojekten in global vernetzten Unternehmen und stellt die Notwendigkeit dar, Scrum durch Risikomanagement zu ergänzen.

2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe des Risikomanagements, erläutert den zyklischen Risikomanagementprozess und ordnet Risiken in verschiedene Kategorien ein.

3. DIE RISIKOMANAGEMENTANSÄTZE FÜR SCRUM: Der Hauptteil beschreibt die konkrete Implementierung von Risikomanagementmethoden in ein Scrum-Projekt, inklusive Rollenverteilung, Dokumentationsanpassungen und einem praktischen Fallbeispiel.

4. FAZIT UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert weitere Forschungsmöglichkeiten, da das Vorgehen stark von situativen Rahmenbedingungen abhängt.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Scrum, Softwareentwicklung, Projektmanagement, Risikoidentifizierung, Risikobewertung, Risikomatrix, Mittelständisches Unternehmen, Agile Methoden, Projektvorgehensmodelle, Brainwriting, IT-Risiken, Projektziele, Prozessoptimierung, Risikominimierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Softwareentwicklungsprojekte, die auf Scrum basieren, durch gezielte Risikomanagement-Ansätze unterstützt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Integration von Risikomanagement in agile Umgebungen, die kulturelle Komponente bei der Risikobewertung sowie die Anpassung von Scrum-Artefakten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erarbeitung einer beispielhaften Ausführung, wie Scrum mit minimalem Zeit- und Kostenaufwand um Risikomanagement-Methoden erweitert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit verwendet eine Literaturanalyse sowie die Erstellung eines konstruierten Fallbeispiels, um die Implementierung der Methoden praktisch zu demonstrieren.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil widmet sich der Identifikation und Bewertung von Risiken, der Verteilung der Risikoverantwortung auf Scrum-Rollen sowie der Erweiterung der Dokumentation.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Schlüsselwörter sind unter anderem Risikomanagement, Scrum, agile Entwicklung und IT-Risiken.

Warum wird Brainwriting als Methode gewählt?

Brainwriting wird aufgrund seiner Ressourcenschonung und Eignung für internationale Teams bevorzugt, da es Sprachbarrieren und Hierarchien abmildert.

Wie werden Risiken in den Scrum-Prozess integriert?

Die Integration erfolgt durch die Ergänzung der Dokumentation (z. B. User Stories, Burndown Chart) und die Zuweisung von Risikothemen an spezifische Scrum-Rollen.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Risikomanagement von Projekten. Theoretische Grundlagen und Ansätze für Scrum
Universidad
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Calificación
1.0
Autor
Larissa Petersen (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
18
No. de catálogo
V366466
ISBN (Ebook)
9783668452756
ISBN (Libro)
9783668452763
Idioma
Alemán
Etiqueta
scrum risiko management risikomatrix scrum rollen project management risikomanagement im scrum projectmanagement
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Larissa Petersen (Autor), 2016, Risikomanagement von Projekten. Theoretische Grundlagen und Ansätze für Scrum, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366466
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