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Mikroapartments. Entstehung und Beispiele in New York City und Berlin Lichtenberg

Title: Mikroapartments. Entstehung und Beispiele in New York City und Berlin Lichtenberg

Term Paper , 2016 , 14 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Josefine Grude (Author)

Art - Architecture / History of Construction
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Diese Arbeit behandelt die Entstehung von Mikroappartements. Dabei werden vor allem die Zielgruppe, sowie Vor- und Nachteile der Appartements besprochen.

Mikroapartments sind kompakte, meist möblierte Wohnungen in sehr zentraler Lage. Sie verfügen über eine eigene Küche bzw. Küchenzeile sowie ein Badezimmer. Eine große deutsche Zeitung betitelte die moderne Wohnvariante als „Leben in der Box“. Sie besitzen eine Wohnfläche von etwa 20 – 40 m² und dienen in erster Linie dem Befriedigen körperlicher und biologischer Grundbedürfnisse, wie z.B. Essen und Schlafen.

Da in den nächsten Jahren von einem deutlichen Anstieg von Ein-Personen-Haushalten ausgegangen wird, laut statistischem Bundesamt bis 2030 43% der Haushalte, steigt die Nachfrage schneller als das Angebot. Gerade große Städte und Metropolen haben enormen Platzmangel. Hier wird seit einigen wenigen Jahren gezielt nach einer Lösung gesucht mehr Menschen aufnehmen zu können, ohne Freiflächen zu verlieren. Bisher konnte sich der Trend zur sehr kleinen Wohnungen bei Baufirmen allerdings noch nicht durchsetzen. In einem Interview mit Astrid Lipsky auf dieimmobilie.de spricht der Geschäftsführer von MPC Real Estate Development und Bereichsleiter Micro Living bei MPC Capital Rainer Nonnengässer, davon, dass seit Mitte der 90er Jahre, nach Auslaufen der Wohnbauförderungsprogramme, der Markt von Bauträgern beherrscht werde, für die die 75 Quadratmeterwohnung die billigste Variante mit größtem Profit sei. Oft werden aber solche Wohnungen in den großen Städten zu Wohngemeinschaften umfunktioniert, da dieser Platz nicht benötigt wird. Allerdings erkennen immer mehr

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Inhaltsverzeichnis

1. Mikroapartments

a) Entstehung der Apartments

b) Zielgruppen

2. Beispiele von Mikroapartments

a) New York City – Carmel Place

b) Berlin Lichtenberg – i live Berlin

3. Vor- und Nachteile im Überblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konzept der Mikroapartments als moderne Wohnform, um dem zunehmenden Platzmangel in urbanen Räumen sowie dem Trend zu Ein-Personen-Haushalten zu begegnen, und beleuchtet dabei deren Wirtschaftlichkeit, Zielgruppenorientierung und praktische Umsetzung.

  • Entwicklungsgeschichte und Beweggründe für Mikroapartments
  • Analyse der primären Zielgruppen (Studenten, Pendler, Berufseinsteiger)
  • Fallstudien zu internationalen und nationalen Projekten (New York, Berlin)
  • Ökologische und wirtschaftliche Vorteile versus soziale Kritik
  • Moderne Ausstattungskonzepte und nachhaltige Bauweise

Auszug aus dem Buch

1. Mikroapartments

Mikroapartments sind kompakte, meist möblierte Wohnungen in sehr zentraler Lage. Sie verfügen über eine eigene Küche bzw. Küchenzeile sowie ein Badezimmer. Eine große deutsche Zeitung betitelte die moderne Wohnvariante als „Leben in der Box“. Sie besitzen eine Wohnfläche von etwa 20 – 40 m² und dienen in erster Linie dem Befriedigen körperlicher und biologischer Grundbedürfnisse, wie z.B. Essen und Schlafen.

Da in den nächsten Jahren von einem deutlichen Anstieg von Ein-Personen-Haushalten ausgegangen wird, laut statistischem Bundesamt bis 2030 43 % der Haushalte, steigt die Nachfrage schneller als das Angebot. Gerade große Städte und Metropolen haben enormen Platzmangel. Hier wird seit einigen wenigen Jahren gezielt nach einer Lösung gesucht mehr Menschen aufnehmen zu können, ohne Freiflächen zu verlieren. Bisher konnte sich der Trend zur sehr kleinen Wohnungen bei Baufirmen allerdings noch nicht durchsetzen. In einem Interview mit Astrid Lipsky auf dieimmobilie.de spricht der Geschäftsführer von MPC Real Estate Development und Bereichsleiter Micro Living bei MPC Capital Rainer Nonnengässer, davon, dass seit Mitte der 90er Jahre, nach Auslaufen der Wohnbauförderungsprogramme, der Markt von Bauträgern beherrscht werde, für die die 75 Quadratmeterwohnung die billigste Variante mit größtem Profit sei. Oft werden aber solche Wohnungen in den großen Städten zu Wohngemeinschaften umfunktioniert, da dieser Platz nicht benötigt wird.

Allerdings erkennen immer mehr Investoren das Potential solch kleiner Wohnungen, denn mehr Studierende, hohe Scheidungsraten und eine Vielzahl an Pendlern sprechen immer mehr für die kompakten Ein-Raum-Wohnungen. MPC hat 2015 in Kaiserslautern investiert und so sollen bis Sommer 2017 insgesamt 387 Mikroapartments entstehen, für eine Warmmiete von 350 – 450 Euro je Einheit. Auch wenn laut Nonnengässer durch häufige Wohnungswechsel und die damit irrelevante Mietpreisbremse die Rendite höher sei und bei ca. 5 – 6 % läge, müsse man laut Hamburg – Trust Chef Hasselbring von höheren Bewirtschaftungskosten ausgehen sowie einer doppelt so hohen Instandhaltungsrücklage, als bei klassischem Wohnraum.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Mikroapartments: Dieses Kapitel definiert Mikroapartments als kompakte Wohneinheiten und analysiert die Hintergründe der steigenden Nachfrage aufgrund demografischer Veränderungen sowie die ökonomischen Einschätzungen von Investoren.

2. Beispiele von Mikroapartments: Hier werden anhand konkreter Fallbeispiele in New York (Carmel Place) und Berlin (i live Berlin Lichtenberg) die architektonischen Ansätze, Fertigungsmethoden und die Ausgestaltung der Wohnkonzepte illustriert.

3. Vor- und Nachteile im Überblick: Der Abschnitt wägt die ökologischen und ökonomischen Vorteile der effizienten Raumnutzung und Rundumbetreuung gegen soziale sowie psychologische Bedenken hinsichtlich der Wohnqualität ab.

Schlüsselwörter

Mikroapartments, Mikrowohnen, Ein-Personen-Haushalte, Platzmangel, Immobilienwirtschaft, Carmel Place, i live Holding, Studentenwohnen, temporäres Wohnen, Nachhaltigkeit, Wohnfläche, Rendite, urbanes Leben, Mietpreisbremse, Komfort.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Seminararbeit behandelt das Konzept des modernen Mikrowohnens und untersucht, warum Mikroapartments als Lösung für den wachsenden Wohnraumbedarf in Metropolen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Kernbereichen gehören die soziokulturellen Ursachen der Entstehung, die Identifikation von Zielgruppen sowie die ökonomische und bauliche Bewertung dieser speziellen Gewerbeimmobilien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für Mikroapartments zu schaffen, indem der Nutzen für Bewohner und Investoren gegen die Herausforderungen von geringer Wohnfläche abgewogen wird.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse, die durch Fachliteratur, Experteninterviews und die Untersuchung von internationalen und nationalen Best-Practice-Beispielen gestützt wird.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das Wohnkonzept, die Analyse spezifischer Zielgruppen und eine detaillierte Betrachtung realer Bauprojekte inklusive einer kritischen Diskussion der Vor- und Nachteile.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument am besten?

Die wichtigsten Aspekte umfassen Mikrowohnen, urbane Wohnraumnot, Investitionspotenzial, Zielgruppenorientierung und moderne, nachhaltige Baukonzepte.

Wie unterscheiden sich Mikroapartments von klassischen Studentenwohnheimen?

Im Gegensatz zu klassischen Wohnheimen verfügen Mikroapartments über eigene Küchenzeilen und Badezimmer in der Wohneinheit, was ein höheres Maß an Privatsphäre und Autonomie bietet.

Warum ist das Projekt "Carmel Place" in New York für die Untersuchung relevant?

Carmel Place dient als Pionierprojekt, da es erstmalig durch städtische Ausnahmegenehmigungen bezahlbaren, minimalistischen Wohnraum unterhalb der regulären Quadratmetervorgaben schuf und neue modulare Fertigungstechniken anwendete.

Welche Rolle spielt die Fluktuation für Investoren bei diesem Immobilientyp?

Die hohe Fluktuation erlaubt es Investoren, Mieten regelmäßig an den aktuellen Markt anzupassen, da die Wohnungen primär für temporäres Wohnen genutzt werden und nicht unter die klassischen Beschränkungen der Mietpreisbremse fallen.

Wird das Konzept des Mikrowohnens kritisch betrachtet?

Ja, die Arbeit thematisiert kritische Stimmen aus Architektur und Psychologie, die hinterfragen, ob die reduzierte Wohnfläche das menschliche Wohlbefinden langfristig beeinträchtigen könnte.

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Details

Title
Mikroapartments. Entstehung und Beispiele in New York City und Berlin Lichtenberg
College
Anhalt University of Applied Sciences  (Wirtschaft)
Grade
1,7
Author
Josefine Grude (Author)
Publication Year
2016
Pages
14
Catalog Number
V366547
ISBN (eBook)
9783668455801
ISBN (Book)
9783668455818
Language
German
Tags
Immobilien Wohnimmobilie Mikroapartments Apartments Wohntrends Wohnmöglichkeiten Wohnen iBerlin Wohnungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Josefine Grude (Author), 2016, Mikroapartments. Entstehung und Beispiele in New York City und Berlin Lichtenberg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366547
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