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Bewusstsein schafft Materie? Auf der Suche nach kollektivem Bewusstsein im Rahmen der Philosophie und Quantenphysik

Titel: Bewusstsein schafft Materie? Auf der Suche nach kollektivem Bewusstsein im Rahmen der Philosophie und Quantenphysik

Hausarbeit , 2017 , 20 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Sebastian Scholz (Autor:in)

Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese wissenschaftliche Arbeit soll zeigen, wie der Begriff des Bewusstseins im historischen Kontext definiert und von anderen geisteswissenschaftlichen Begriffen abgegrenzt wurde. So soll im ersten Kapitel die Frage beantwortet werden, ob es grundsätzlich möglich ist, die Existenz von Bewusstsein objektiv zu beweisen. Als Hilfestellung dienen uns dazu Theorien und Modelle aus dem Bereich der Quantenphysik sowie Versuche der experimentellen Metaphysik.

Da in einschlägigen, vorwiegend esoterischen Medien, oft der Begriff des "kollektiven Bewusstseins" fällt, soll im zweiten Kapitel untersucht werden, ob es ein solches Bewusstsein, das Mensch, Tier und Pflanzen verbindet, geben kann. Dabei sollen verschiedene Forschungsprojekte und Studien vorgestellt sowie verschiedene Ansichten der Psychologie und Philosophie erläutert werden. Am Ende des zweiten Kapitels soll außerdem aufgezeigt werden, welchen Einfluss ein kollektives Bewusstsein auf unsere Existenz haben könnte. Ist die Menschheit wirklich mit allen Lebewesen, der Erde und dem Universum verbunden, wie es u.a. indigene Völker, alte kosmologische Mythen oder etwa die Gaia-Hypothese postulieren? Das ist die zentrale Frage dieser Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Bewusstsein?

3. Gibt es kollektives Bewusstsein?

4. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Phänomen des Bewusstseins im Spannungsfeld zwischen klassischer Philosophie und modernen quantenphysikalischen Erkenntnissen. Ziel ist es, die Frage zu erörtern, ob Bewusstsein eine fundamentale Grundlage der Realität darstellt und inwieweit ein kollektives Bewusstsein existiert, das Lebewesen über Raum und Zeit hinweg miteinander verbindet.

  • Historische und philosophische Definitionen des Bewusstseins
  • Die Rolle des Beobachters in der Quantenphysik
  • Empirische Ansätze zur Messung eines globalen Bewusstseins
  • Wechselwirkungen zwischen Geist (Bewusstsein) und Materie
  • Die Bedeutung von Informationsfeldern für unser Weltbild

Auszug aus dem Buch

Gibt es kollektives Bewusstsein?

Damit die Behauptungen, dass es keine feste Materie gibt und unsere wahrgenommene Realität lediglich ein künstliches Abbild ist, noch etwas klarer werden, soll im zweiten Kapitel untersucht werden, wie das Bewusstsein prinzipiell strukturiert ist und welche Grundsubstanz dem zu Grunde liegt. Darüber hinaus soll überprüft werden, ob es ein globales, kollektives Bewusstsein grundsätzlich geben kann und welchen Einfluss es auf das Universum hätte.

Jeder physische Körper (sichtbare Materie) besteht im Wesentlichen aus den Grundbausteinen der Atome und Moleküle. Atome (griechisch átomos, unteilbar), die entgegen ihrer ursprünglichen Namensgebung nicht mehr unteilbar sind, bestehen aus einem Atomkern mit elektrisch neutralen Neutronen und positiv geladenen Protonen sowie einer Atomhülle mit negativ geladenen Elektronen. Neben dem Atomkern und der Atomhülle besteht ein Atom zu 99,9 Prozent aus Atommasse. Was diese Atommasse in Wirklichkeit darstellt, zeigt uns ein Blick in die Geschichte.

Das Atom stand lange Zeit – seit Beginn der griechischen Philosophie – für einen unteilbaren, beständigen und dicht gepackten Raum. Nach der Entdeckung der Radioaktivität von Antoine Henri Becquerel Ende des 19. Jahrhunderts veränderte sich dieses Denken zunehmend. Spätestens seit der Entdeckung der Kernspaltung von Otto Hahn Ende der 1940 Jahre wurde das Spalten des Atoms realisierbar und offenkundig, dass bei der Spaltung viel Energie freigesetzt werden kann. Es wurde schnell klar, dass die bei der Spaltung freigesetzte Energie entsprechend der 99,9 prozentigen Atommasse des Atoms war (TNT-Äquivalent). Es ließ sich also zeigen, dass das Atom (Materie) hauptsächlich aus reiner Energie besteht. Das ist schwer zu begreifen. Und auch wenn es wissenschaftliche Grenzen und unseren gesunden Menschenverstand in vielerlei Hinsicht übersteigt, muss konstatiert werden, dass diese kleinen, nicht weiter teilbaren Elementarteilchen (Quanten) ein wahres Mysterium sind. Sie sind ständig in Bewegung, sichtbar oder unsichtbar (unscharf), können an einem oder mehreren Orten gleichzeitig sein und sind miteinander verbunden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die rätselhafte Natur des Bewusstseins und die wissenschaftliche Entwicklung der Anerkennung von tierischem Bewusstsein, um schließlich die Forschungsfrage nach der Objektivität von Bewusstsein und der Existenz eines kollektiven Feldes zu formulieren.

Was ist Bewusstsein?: Dieses Kapitel setzt sich mit philosophischen und neurowissenschaftlichen Definitionen auseinander und untersucht die historische Debatte zwischen Materialismus und Idealismus im Kontext des Leib-Seele-Problems.

Gibt es kollektives Bewusstsein?: Hier wird die physikalische Grundlage der Materie kritisch hinterfragt und diskutiert, ob durch Quantenphänomene und Forschungsansätze wie das "Global Consciousness Project" ein verbindendes, globales Bewusstsein nachweisbar sein könnte.

Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit resümiert, dass die strikte Trennung von Geist und Materie wissenschaftlich überholt scheint und Bewusstsein als fundamentale Informationsebene der Realität verstanden werden muss.

Schlüsselwörter

Bewusstsein, Quantenphysik, Kollektives Bewusstsein, Materie, Geist, Leib-Seele-Problem, Beobachtereffekt, Information, Teleportation, Morphogenetische Felder, Philosophie, Neurowissenschaft, Realität, Erkenntnistheorie, Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das menschliche Bewusstsein unter Einbeziehung quantenphysikalischer Theorien und stellt die Frage, ob Bewusstsein und Materie eine Einheit bilden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Philosophie des Geistes, die Grundlagen der Quantenphysik, die Definition von Bewusstsein sowie die empirische Forschung zu kollektiven Bewusstseinszuständen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, ob Bewusstsein objektiv beweisbar ist und ob es ein "kollektives Bewusstsein" gibt, das als verbindendes Element zwischen allen Lebewesen fungieren könnte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer interdisziplinären Literaturanalyse und der Synthese aktueller physikalischer Experimente sowie philosophischer Strömungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Definition des Bewusstseins, beleuchtet die Quantenmechanik als Werkzeug zur Untersuchung von Realität und erörtert wissenschaftliche Projekte, die versuchen, ein kollektives Bewusstsein zu messen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Bewusstsein, Quantenphysik, kollektives Bewusstsein, Beobachtereffekt, Materie, Geist und Information.

Wie definiert der Autor das Verhältnis von Geist und Materie?

Der Autor argumentiert auf Basis der Quantenphysik, dass der Geist (Bewusstsein) die Materie maßgeblich beeinflusst und eine strikte dualistische Trennung, wie sie von Descartes postuliert wurde, heute als überholt gelten kann.

Welche Rolle spielt das "Global Consciousness Project"?

Das Projekt dient als Beispiel für den empirischen Versuch, mittels Zufallszahlengeneratoren weltweit messbare Auswirkungen menschlicher Emotionen und kollektiver Bewusstseinszustände zu erfassen.

Warum wird das "Doppelspaltexperiment" im Kontext des Bewusstseins erwähnt?

Es dient dazu zu verdeutlichen, dass das Verhalten von Elementarteilchen von der Anwesenheit eines bewussten Beobachters abhängt, was die Grundannahme einer von uns unabhängigen Realität erschüttert.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bewusstsein schafft Materie? Auf der Suche nach kollektivem Bewusstsein im Rahmen der Philosophie und Quantenphysik
Hochschule
Universität Augsburg  (Katholisch-Theologische Fakultät)
Veranstaltung
Seminar
Note
3,0
Autor
Sebastian Scholz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
20
Katalognummer
V366671
ISBN (eBook)
9783668454040
ISBN (Buch)
9783668454057
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bewusstsein Materie kollektives Bewusstsein Philosophie Quantenphysik Psychologie Leib-Seele-Problem Seele Dualismus Psyche Erwin Schrödinger Doppelspaltexperiment Lichtquanten Elektron Elementarteilchen John Stewart Bell Quanten Relativitätstheorie Heisenbergsche Unschärferelation Werner Karl Heisenberg deterministische Weltbild Global Consciousness Project Kollektivgedächtnis DNS Epigenetik Global Coherence Initiative spukhafte Fernwirkung Metaphysik Urknall Geist schafft Materie
Produktsicherheit
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Arbeit zitieren
Sebastian Scholz (Autor:in), 2017, Bewusstsein schafft Materie? Auf der Suche nach kollektivem Bewusstsein im Rahmen der Philosophie und Quantenphysik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366671
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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