Der Exotismus in "Imperium" von Christian Kracht


Hausarbeit, 2015
23 Seiten, Note: 2,3
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Exotismus
2.1 Zum Begriff
2.2 Strömungen des Exotismus

3 Faszinosum der Südsee

4 Analyse der Elemente des Exotismus im Roman Imperium

5 Fazit

6 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

„Man sollte oft wünschen, auf einer der Südseeinseln als so genannter Wilder geboren zu sein, um nur einmal das menschliche Dasein, ohne falschen Beigeschmack durchaus rein zu genießen“1

Das Fremde zu erforschen, nach verlorenen Paradiesen zu suchen, idyllische Exotik der Ferne zu erfahren - das alles hat die Reisenden schon immer angezogen und fasziniert. Auch die enorme Begierde nach Reichtum und Macht war impulsgebend für die europä- ischen Reisen in den Süden oder weiten Osten der Erde. Es gibt eine große Vielfalt an Ent- deckungs- und Reiseliteratur sowie unzählige Sammlungen materieller Erinnerungsstücke darüber. Durch die Reiseberichte- und erfahrungen entstanden gewisse Stereotype und Konstruktionen über die jeweiligen außereuropäischen Kulturen und Länder, die die Frem- de und ihre Andersartigkeit für die europäischen Gesellschaften reizvoll und attraktiv machten. Dieser Reiz des Fremdartigen und Exotischen wird auch als Exotismus bezeich- net. In diesem Sinne kann der Exotismus einerseits als fanatische Zuwendung gegenüber dem Fremden oder andererseits als Angst verstanden werden. Der Kern dieser Arbeit ist jedoch herauszufinden, was Exotismus überhaupt ist, was ihn ausmacht. Im Anschluss da- zu soll festgestellt werden, ob im Roman Imperium von Christian Kracht die wesentlichen Elemente des Exotismus vorhanden sind.

Die Arbeit beginnt mit einer Begriffsbestimmung, in der erklärt wird, was die Wortschöp- fung bedeutet und in welcher Beziehung der Exotismus zu dem Fremden steht. Dazu wer- den dann die unterschiedlichen Definitionen und Strömungen des Exotismus vorgestellt. Daraus sollte die Einsicht gewonnen werden, dass der Exotismus stets eine ambivalente Seite inne hat, die es erschwert, die genaue Positionierung der Wahrnehmung zu verstehen. Im weiteren Verlauf wird das idealisierte Bild der Südsee sowie ihre wahre Seite vorges- tellt. Im Kapitel 4 kommt dann die Analyse des Romans, in der literarische Elemente des Exotismus untersucht werden soll. Im letzten Abschnitt wird die Arbeit dann mit einer kur- zen Reflektion abgeschlossen.

Die germanistische Forschung hat sich bis zum 19. Jahrhundert wenig mit exotistischen Texten auseinandergesetzt2. Es gibt nur vereinzelt Studien zu dieser Thematik. Die erste germanistische Arbeit zum Exotismus wurde von Friedrich Brie verfasst (1920) unter dem Titel Exotismus der Sinne. Als Grundlage seiner Arbeit dienten romantische Texte aus England und Frankreich, weil es zu diesem Zeitpunkt noch keine Literatur in Deutschland vorhanden war. Daraufhin im Jahr 1975 wurde Bries Begriffsbestimmung von Wolfgang Reif aufgegriffen und neu untersucht. Seine Arbeit konzentrierte sich hauptsächlich auf die Zivilisationsflucht und literarische Wunschträume sowie die Reiseliteratur des 20. Jahr- hunderts. Bis heute sind seine Forschungen zum Exotismus grundlegend. Im Zentrum sei- ner Theorien stehen sozial-kulturelle Komponenten des Exotismus und die Abneigung der eigenen Kultur. Mithilfe dieser Definition kann unter Exotismus zugleich Eskapismus ver- standen werden. Die neuen Studien zu dieser Thematik versuchen Exotismus neu zu erfor- schen, in dem die Gleichsetzung mit dem Eskapismus abgelegt wird.3

Speziell auf Imperium bezogen, gibt es nur begrenzt Forschungsliteratur, da der Roman erst 2012 erschienen ist. Insbesondere der Diskurs zum Exotismus ist ein völlig neues For- schungsgebiet.

2 Exotismus

Für eine erfolgreiche Analyse des Exotismus im Roman Imperium werden zunächst die theoretischen Grundlagen des Begriffs näher erläutert. Demnach wird zunächst erklärt, was Exotismus überhaupt bedeutet und welche Problematik der Begriff aufwirft. Außerdem werden verschiedene Definitionen vorgestellt, die die unterschiedlichen Aspekte des literarischen Exotismus untersuchen.

2.1 Zum Begriff

Das Adjektiv exotisch wird aus dem Lateinischen exoticus und dem Griechischen ex ō tic ó s abgeleitet und bedeutet ausl ä ndisch, fremd. In Deutschland tauchte der Ausdruck exotisch zum ersten Mal zu Beginn des 18. Jahrhunderts auf4 und wurde zur Benennung von exoti- schen Gewürzen und Früchten eingesetzt. Im 19. Jahrhundert wurden auch viele Pflanzen

und deren Erzeugnisse5 von diesem Adjektiv charakterisiert. Schließlich wurde der Ge- brauch der Begrifflichkeit um die Jahrhundertwende generalisiert und in den unterschied- lichsten Kontexten angewendet. Dabei stand die Herkunft des Objekts beziehungsweise des Dinges immer im Vordergrund, denn nur die Objekte aus fremden und weit entfernten außereuropäischen Ländern oder Kulturen stammenden Artefakte wurden letztendlich als exotisch bezeichnet.6

Überdies definierte der französische Komparatist Jean-Marc Moura Exotismus in der Lite- ratur als „die Erscheinung der Fremde in einem literarischen Werk. Im Mittelpunkt eines exotischen Werkes steht eine Figur, die ihre vertraute Umwelt verlässt und sich mit einer neuen anderen konfrontiert.“7

Für Moura gibt es außerdem zwei Sphären, in die man dann flieht- eine räumliche und eine zeitliche. Auf diese Weise wird „[d]as ferne Fremde und dessen Andersheit […] zum Gegenstand ästhetischer Bearbeitung im Sinne der Schaffung einer ‚merkwürdigen‘, je außerordentlichen Welt.“8

Eine andere Definition von Wolfgang Reif, dem deutschen Begründer des Exotismus, deu- tet den Exotismus als eine „leidenschaftliche Abwendung von der eigenen Kultur und Hinwendung zu einer Fremdkultur“9. Der Reiz nach faszinierenden Sehnsuchtsorten wird demnach häufig als fanatische Hinwendung zu fremden Kulturen verstanden. Dies führt dazu, dass die unbekannten Kulturen stets auf- und abgewertet werden. Andersaus ge- drückt geht es in diesem Sinne um die Idealisierung des Fremden, wodurch charaktervolle ästhetische Bilder über die jeweiligen Kulturen konstruiert werden.10 Der exotistische Blickwinkel kann die andere Kultur in einem sehr positiven Licht erscheinen lassen, sodass die andere Kultur zum idealen Gegenbild oder gar zum Vorbildzur europäischen Zivilisati- on erhoben wird.11 So entstehen Wunschträume nach einer anderen neuen Welt. Zudem dient das Fremde als Projektionsfläche der eigenen Sehnsüchte und Wünsche. Diese Projektion ermöglicht die Flucht aus dem Alltag in eine vermeintlich bessere Welt.

Thomas Mann beschäftigte sich ebenfalls mit Exotismus und bezeichnete ihn „als physi- schen Ekel vor der eigenen Kultur und Gesellschaft und damit einhergehend als Ästhetisie- rung des Fernen und Anderen“.12 Seiner Auffassung nach übt die Ferne einen starken Ein- fluss aus, da die Gesellschaftsmitglieder mit der Realität nicht zufrieden sind und sie des- halb ihre Erwartungen nicht verwirklichen können. Diese Unzufriedenheit ist tatsächlich verantwortlich für die Flucht aus der eigenen Kultur. Mit dem Begriff der Ästhetisierung erkennt Mann einerseits die Verschönerung des Fremden und andererseits die Instrumenta- lisierung des Eskapismus an.13

Robert Müller stellt den Exotismus als eine Art von Reaktion für Mängel der deutschen beziehungsweise europäischen Gesellschaft hin. In seinen Augen sind exotistische Darstel- lungen bedeutungslos und werden berufen, um die eigene lückenhafte Kultur mit Ästhetik zu füllen. Ähnlich wie Thomas Mann sieht Müller im Exotismus nicht Weiteres als etwas Aufgesetztes, das der Kunst nicht einmal Tiefe oder Ursprünglichkeit verleihen kann. Er meint auch, dass die Gesellschaft sich durch die Aneignung fremder Stilmittel zur Darstel- lung des Exotischen, selbst betrügt, weil diese sich zu wenig mit sich selbst auseinander- setzt und lieber die Exotik begehrt. In diesem Zusammenhang muss betont werden, dass die Theorien von Mann und Müller keinen Bezug auf den kolonialgeschichtlichen Kontext beinhalten. Gegensätzlich zu den beiden verbindet Carl Einstein den Exotismus mit Primi- tivismus und arbeitet mit den verwerflichen Konnotationen des Exotismus. Seiner Mei- nung nach sollte der Exotismus in der Kunst verwendet werden, damit die europäische Ästhetik neue Impulse und Ideen bekommt.14

Im Großen und Ganzen beinhaltet Exotismus die literarische Übernahme von Elementen einer fremden Kultur oder eines Landes. Das literarische Interesse an exotischen und frem- dartigen Dingen ist in allen Epochen wiederzufinden. Viele Künstler, Literaten und Wis- senschaftler ließen die Elemente des Exotischen in ihre Arbeiten hineinfließen. Inhaltlich wie auch stilistisch lassen sich exotische Hintergründe, Stoffe und Motive in der Dichtung sowie Beschreibungen fremder Volksgemeinschaften, ferner Kulturen und ihrer Lebens- formen und Landschaften in der epischen Literatur finden.15 Außerdem haben diese exotis- tischen Kunstwerke wie Gemälde, Opern und Dramen, die Eigenschaft, fremde Kulturen auf ihre eigene besondere Art und Weise bildlich zu veranschaulichen und diese so präzise wie möglich an der wirklichen Kultur anzupassen. Hinter dieser fiktionalen Darstellung verbirgt sich jedoch der europäische Blickwinkel auf die anderen Kulturen. Im Gegensatz dazu versucht die exotistische Literatur sich nicht nur auf die Darstellung des Fremden zu fixieren, sondern zu zeigen, dass diese Texte selbst die europäische Denkweise manifestie- ren und behandeln.

Allerdings ist die Auseinandersetzung mit literarischen Exotismen aufgrund der verschie- denen Wissensgebiete und der Tatsache, dass im deutschen Sprachraum und besonders in der germanistischen Forschung bislang kaum über dieses Thema diskutiert wurde16, mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Im Vergleich dazu ist die Thematik des Exotismus in den Fachgebieten des Theaters, der Oper und der Theaterwissenschaften, aber auch in der Kunstwissenschaft ein reichlich diskutierter Gegenstand. Der Grund für das geringe Inter- esse an literarischen Texten von außereuropäischen Kulturen im Bereich der Germanistik ist, dass die Kolonialgeschichte und ihre künstlerischen Werke in Deutschland nur be- grenzt öffentlich thematisiert wurden. Ein weiterer Grund für die Problematik der Be- griffsdefinition ist, dass nicht in allen literaturwissenschaftlichen Lexika der Begriff des Exotismus vorhanden ist.17 Demgemäß müssen im nächsten Schritt die Texte des literari- schen Exotismus deutlich von der Kolonialliteratur unterschieden beziehungsweise abge- grenzt werden. Die Kolonialliteratur vertritt bloß eine einzige eurozentrisch geprägte Denkweise, die die außereuropäischen Kulturen abwertend und diese zu ihrem Zweck ideologisch instrumentalisiert. Die Texte des literarischen Exotismus hingehen haben die Absicht, neue Perspektiven zu öffnen, indem die eurozentrische Sichtweise inhaltlich the- matisiert, problematisiert und relativiert wird.18

2.2 Strömungen des Exotismus

Kolonialismus, Europamüdigkeit, Orientalismus, Ethno-und Eurozentrismus, aber auch Eskapismus und Primitivismus sind essentielle Faktoren, ohne die der Exotismus in der heute bekannten Form nicht existieren könnte. Auf eine abstrakte Art und Weise prägen, ergänzen und organisieren sie ihn.19 Im Folgenden wird auf die wichtigsten Gegenstands- bereiche des Exotismus eingegangen, die später eine fundamentale Rolle bei der Analyse des Romans spielen werden.

Im Grunde impliziert der Exotismus eine Konzentration auf das Fremde oder das Andere und zwar ohne zunächst einen Standpunkt festzulegen. Nichtsdestotrotz wird der Exotis- mus stets seit dem 19. und Beginn des 20. Jahrhundert ebenfalls in enger Verbindung mit dem Kolonialismus. Dadurch wird ihm eine abwertende Bedeutung zugeschrieben, wenn- gleich die fremden Länder oder Kulturen als faszinierende Sehnsuchtsorte und nicht als Ziele, die beherrscht werden sollen, gelten. Feststeht, dass die Kolonialgeschichte und die daraus hervorgegangene eurozentrische Wahrnehmung die Bedeutung des Exotismus enorm geprägt haben. Diese Assoziation der Begriffe setzt die europäische Blickrichtung auf die außereuropäischen Kulturen voraus und formt somit ebenso ein ideologisches Be- wusstsein über Exotisches.20 Demgegenüber wird seit dem späten 20. Jahrhundert der Be- griff des Exotismus unter anderem mit den Theorien des Postkolonialismus und Orienta- lismus in Verbindung gebracht.21 Die Theorien des Postkolonialismus beabsichtigen, „fak- tische koloniale Verhältnisse [zu] erkennen, um sie im Sinne der Dekolonialisierung zu verändern“.22 Diesbezüglich sollen ehemalige und neue koloniale Abhängigkeiten von ei- ner neuen Perspektive betrachtet werden. Mit anderen Worten geht es um den doppelten Blick, der gleichzeitig von der kolonialisierten und der kolonialisierenden Gesellschaften ausgeht. Offensichtlich ist für den postkolonialen Diskurs vordergründig die einseitige Deutung der Tatsachen im Bezug auf die damaligen kolonialen (exotischen) Länder nie- derzulegen und neue Sichtweisen zu öffnen, die von beiden Seiten der Betroffenen analy- siert werden.23

[...]


1 Goethe zitiert nach Dreesbach, , Anne (Hrsg.): Gezähmte Wilde. Die Zurschaustellung »exotischer« Menschen in Deutschland 1870-1940. Campus: Frankfurt, New York. 2005. S.140.

2 Vgl. Mayer, Michael (Hrsg.): Tropen gibt es nicht. Dekonstruktionen des Exotismus. Aisthesis Verlag. Bielefeld. 2009. S.11 und 21.

3 Eskapismus meint „jede [Art von] Abwendung von der Realität und Flucht aus der sozialer Verantwortung“. Schlösser, Christian: Eskapismus. In: Burdorf, Dieter; Fasbender, Christoph; Moenninghoff, Burkhard (Hrsg.): Metzler Lexikon Literatur. 3. Aufl. Metzler: Stuttgart. 2007. S.209.

4 Vgl. Pickerodt, Gerhart: Exotismus. In: Weimer, Klaus (Hrsg.): Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft, Band.1, A-G.- neubearb. Aufl. Berlin; New York. 1997. S. 544-546.

5 Vgl. Bitterli, Urs: Die exotische Insel. In: Die andere Welt. Studien zum Exotismus. Thomas Koebner und Gerhart Pickerodt (Hrsg.). Athenäum: Frankfurt am Main. 1987. S.20.

6 Vgl. Zenk, Volker (Hrsg.): Innere Forschungsreisen. Literarischer Exotismus in Deutschland zu Beginn des

20. Jahrhunderts.1. Aufl. Igel Verlag Wissenschaft. Oldenburg. 2003.S. 17.

7 Ebd.

8 Vgl. ebd.

9 Reif, Wolfgang: Exotismus und literarische Wunschräume. Der exotistische Roman im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts. Stuttgart. 1975. S.5. Zitiert nach: Mayer, Michael (Hrsg.). Tropen gibt es nicht. Dekonstruktionen des Exotismus. Aisthesis Verlag. Bielefeld. 2009. S.9.

10 Vgl. Mayer: 2010. S.9.

11 Vgl. Badenberg: 2007.S.220.

12 Mayer. S.27.

13 Vgl.ebd. S.27f.

14 Vgl. ebd.

15 Vgl. ebd. S.17.

16 Vgl. Mayer. S.10. und vgl. Zenk. S.9.

17 Vgl. Mayer. S.10f.

18 Vgl. ebd. S.12 und S.26.

19 Vgl. Mayer. S.49.

20 Vgl. Mayer: 2010.S.9f.

21 Vgl. Badenberg. S.220.

22 Lützeler, Paul Michael(Hrsg.): Postmoderne und postkoloniale deutschsprachige Literatur. Diskurs- Analyse- Kritik. Aisthesis Verlag: Bielefeld 2005.S.24.

23 Vgl. ebd. S.24.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Der Exotismus in "Imperium" von Christian Kracht
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta  (Geistes- und Kulturwissenschaften)
Veranstaltung
Neuer deutscher Kolonialroman (Kracht, Stangl, Timm)
Note
2,3
Jahr
2015
Seiten
23
Katalognummer
V367261
ISBN (eBook)
9783668458871
ISBN (Buch)
9783668458888
Dateigröße
474 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Exotismus, Imperium, Christian Kracht, Roman
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Der Exotismus in "Imperium" von Christian Kracht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/367261

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