Kritische Reflexion des empirisch-psychologischen Zugangs zum Menschen

Vorteile, Chancen und Grenzen der quantitativen, psychologischen Diagnostik


Hausarbeit, 2015

11 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wissenschaftliche Betrachtung
2.1 Empirisch-psychologischer Zugang zum Menschen
2.2 MethodenzurDatengewinnung
2.2.1 Befragung
2.2.2 Beobachtung
2.2.3 Experiment
2.2.4 Test
2.2.5 PopulationundStichprobe
2.2.6 Korrelation
2.2.7 Normalverteilung
2.3 Vorteile, Chancen, Grenzen der quantitativen psychologischen Diagnostik
2.3.1 Vorteile
2.3.2 Chancen
2.3.3 Grenzen

3. Persönliche Beurteilung und Argumentation

1. Einleitung

Im vorliegenden Term Paper soll eine kritische Reflexion des empirisch-psychologischen Zugangs zum Menschen dargestellt werden und dabei Vorteile, Chancen und Grenzen der quantitativen psychologischen Diagnostik erört ert werden. Neben einer wissen­schaftlichen Betrachtung soll eine Beurteilung mit Argumentation aus persönlicher Sicht vorgestellt werden.

2. Wissenschaftliche Betrachtung

Aus Sicht einer wissenschaftlichen Betrachtung wird die Psychologie als empirische Wissenschaft zur Beobachtung, Beschreibung, Erklärung und Vorhersage vom Erleben und Verhalten des Menschen sowie deren Entwicklung in der Lebensspanne und deren inneren und äußeren Ursachen und Bedingungen beschrieben.[1] Erleben und Verhalten sind als Input und Output des Individuums zu verstehen, wobei die Vorhersage als Ver­haltens- bzw. zusammenhangbezogene Zukunftsbeschreibung mit tendenziell hoher Wahrscheinlichkeit und geringer Irrtumswahrscheinlichkeit interpretiert werden kann. Die Psychologie versucht allgemeingültige Aussagen zu treffen, die gleichzeitig eine hohe Objektivität und Messgenauigkeit aufweisen, um sich auf wissenschaftlicher Ebene in objektiv-neutraler Weise mit dem Menschen auseinanderzusetzen.[2]

2.1 Empirisch-psychologischerZugangzum Menschen

Für eine empirisch-psychologische Betrachtung des Menschen stehen verschiedenarti­ge Methoden und Verfahren zur Verfügung, die das Verhalten und Erleben des Men­schen über Skalen und Werte sichtbar machen. Gegenüber der verbalen Beschreibung bieten diese Testverfahren, Experimente und spezielle Untersuchungsverfahren die vor­teilhafte Möglichkeit zu einer einfachen Vergleichbarkeit und einer schnell erfassbaren, visuellen Transparenz.

2.2 Methoden zur Datengewinnung

Zur Datengewinnung können die nachfolgend genannten Methoden eingesetzt werden, die jeweils kurz vorgestellt werden und ggfs, mittels der Benennung von Vor- oder Nach­teilen bzw. Grenzen erklärt werden,

2.2.1 Befragung

Die Befragung ist ein klassisches Instrument in der Psychologie zur Erhebung von Da­ten und Informationen. Die Durchführung von Interviews, die Erstellung und Verteilung von Fragebögen oder eine Datenerhebung in Anamnesen führt zu einer direkten Ge­winnung persönlicher Informationen über die Befragungspartner.[3] Nach Art des Zugangs unterscheidet man zwischen direkter und indirekter Befragung.

Zur Absicherung der Ergebnisse einer Befragung sollten Stichproben durchgeführt wer­den. Die Vorteile einer standardisierten Befragung liegen in der Homogenität und Ver­gleichbarkeit der Befragungsergebnisse, nicht-standardisierte Befragungen verursachen einen i.d.R. einen ungewollten Interpretationsspielraum.

2.2.2 Beobachtung

Die Beobachtung ist eine systematische Wahrnehmung von Verhaltensweisen oder Sachverhalten.[4] In der Selbstbeobachtung bzw. Selbstwahrnehmung richtet sich der Blick auf die eigenen Gefühle, Eindrücke und Vorstellungen über sich selbst. Über die Fragestellungen „Wie sehe ich mich selbst?“ oder „Wie nehme ich mich selbst wahr?“ können Information über die eigene Person erhoben werden. Analog dazu orientiert sich die Fremdbeobachtung bzw. die Fremdwahrnehmung an fremden Personen. Wesentlicher Nachteil der Selbstbeobachtung bzw. Selbstwahrnehmung ist die ggfs. fehlende Distanz zu sich selbst, sodass nicht ausreichend objektive Aussagen getroffen werden könnten.

Zentraler Nachteil der Fremdbeobachtung bzw. Fremdwahrnehmung ist, dass Men­schen sich nicht natürlich verhalten, wenn sie sich beobachtet wissen. Auch dies führt zu nicht objektiven Aussagen.

[...]


[1] Vgl. Wasner, 2015, S. 12.

[2] Vgl. Kulbe, 2009,S49.

[3] Vgl. Schaper in: Nerdinger/Blickle/Schaper, 2014, S. 353.

[4] Vgl. ebenda.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Kritische Reflexion des empirisch-psychologischen Zugangs zum Menschen
Untertitel
Vorteile, Chancen und Grenzen der quantitativen, psychologischen Diagnostik
Hochschule
Donau-Universität Krems - Universität für Weiterbildung  (Fakultät für Gesundheit und Medizin)
Note
2,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
11
Katalognummer
V368089
ISBN (eBook)
9783668467583
ISBN (Buch)
9783668467590
Dateigröße
397 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kritische, reflexion, zugangs, menschen, betrachtung, vorteile, chancen, grenzen, diagnostik, psychologie, wirtschaftspsychologie
Arbeit zitieren
Roland Hüber (Autor), 2015, Kritische Reflexion des empirisch-psychologischen Zugangs zum Menschen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368089

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