Diese Präsentation behandelt die deskriptive Phonetik.
Aus dem Inhalt:
- Definition der Artikulationsarten: Trill, Tap und Flap;
- Lautproduktion innerhalb der Lautklasse bzw. Artikulationsart; Gemeinsamkeiten und Unterscheidungen;
- Trill, Tap und Flap im Stadarddeutschen(?): Unterscheidungen der einzelnen Dialekte hinsichtlich ihrer Produktion;
bestimmte Dialekte des Deutschen mit diesen Lauten;
- In welchen Sprachen kommen die Laute noch vor?;
- Wort- / Silbenpositionen (initial, medial, final);
- Minimalpaare des Deutschen für alle Laute innerhalb der Lautklasse
Inhaltsverzeichnis
1. Definition der Artikulationsarten: Trill, Tap und Flap
2. Lautproduktion innerhalb der Lautklasse bzw. Artikulationsart; Gemeinsamkeiten und Unterscheidungen
3. Trill, Tap und Flap im Standarddeutschen(?): Unterscheidungen der einzelnen Dialekte hinsichtlich ihrer Produktion; bestimmte Dialekte des Deutschen mit diesen Lauten
4. In welchen Sprachen kommen die Laute noch vor?
5. Wort- / Silbenpositionen (initial, medial, final)
6. Minimalpaare des Deutschen für alle Laute innerhalb der Lautklasse
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die artikulatorischen Grundlagen sowie die sprachliche Verteilung von Vibranten, Taps und Flaps detailliert zu analysieren und deren Realisierung in verschiedenen Sprachen sowie im Deutschen zu kontrastieren.
- Artikulatorische Definition von Trill, Tap und Flap
- Physiologische Mechanismen der Lautproduktion
- Dialektale Variationen der Vibranten im Deutschen
- Sprachübergreifende Vorkommensanalyse der Lautklassen
- Distribution innerhalb von Wort- und Silbenstrukturen
Auszug aus dem Buch
Gemeinsamkeiten
spezielle Bildungsweise: passive Bewegung der Artikulatoren durch einen erhöhten Luftstrom. es kommt zum Flattern der Artikulatoren und zu Luftverwirbelungen zwischen Artikulationsorgan und Artikulationsstelle. 1. Phase: elastischer Artikulator bildet einen nicht zu festen Verschluß an Artikulationsstelle (Verengung). 2. Phase: pulmonaler (= Luft aus den Lungen) Luftstrom sprengt Verschluß (Bernoulli-Effekt); Verengung wird durch Spannung der Artikulatoren aufrecht erhalten, was zu einem weiteren Verschluß führt. zyklisches Öffnen und Schließen. vibrierende r-Laute = gerolltes r (umgangssprachlich). nur wenige Artikulationsstellen möglich(!)
Zusammenfassung der Kapitel
Definition der Artikulationsarten: Trill, Tap und Flap: Dieses Kapitel liefert die grundlegende Definition von Vibranten und erläutert ihre Entstehung durch intermitierende Verschlüsse im oralen Bereich.
Lautproduktion innerhalb der Lautklasse bzw. Artikulationsart; Gemeinsamkeiten und Unterscheidungen: Hier werden die physiologischen Prozesse der Lautbildung beschrieben, insbesondere die Rolle des Luftstroms und der Spannung der Artikulatoren.
Trill, Tap und Flap im Standarddeutschen(?): Unterscheidungen der einzelnen Dialekte hinsichtlich ihrer Produktion; bestimmte Dialekte des Deutschen mit diesen Lauten: Dieses Kapitel widmet sich der lautlichen Realisierung von Vibranten im Deutschen und deren Ausprägung in verschiedenen Dialektregionen.
In welchen Sprachen kommen die Laute noch vor?: Es erfolgt eine Analyse des Vorkommens dieser Laute in verschiedenen Weltsprachen sowie deren unterschiedliche phonetische Ausprägung.
Wort- / Silbenpositionen (initial, medial, final): Dieser Abschnitt untersucht die distributionellen Eigenschaften der Laute in Abhängigkeit von ihrer Position im Wortgefüge.
Minimalpaare des Deutschen für alle Laute innerhalb der Lautklasse: Das letzte inhaltliche Kapitel führt Beispiele für Minimalpaare an, um die phonologische Relevanz der untersuchten Lautklasse im Deutschen zu belegen.
Schlüsselwörter
Vibranten, Trill, Tap, Flap, Artikulation, Phonetik, pulmonaler Luftstrom, Bernoulli-Effekt, alveolare Laute, uvulare Laute, bilabiale Laute, Lautproduktion, Sprachvergleich, Konsonanten, Minimalpaare
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die phonetischen Eigenschaften, die Artikulation und die sprachliche Distribution von Vibranten, Taps und Flaps.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Lautproduktion, den Gemeinsamkeiten der Artikulationsarten, dem Vergleich zwischen Sprachräumen und der Position der Laute in Wortstrukturen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, eine deskriptive Übersicht über die Entstehung und das Vorkommen von Vibranten im Deutschen und anderen Sprachen zu geben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt phonetische deskriptive Analysemethoden und klassifiziert die Laute anhand des IPA-Systems.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden die Bildungsweise der Vibranten, deren Vorkommen in verschiedenen Sprachen und die spezifischen Realisierungsformen im Standarddeutschen und seinen Dialekten analysiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Vibranten, Trill, Tap, Flap, Artikulation sowie die phonetischen Bildungsmechanismen wie der Bernoulli-Effekt.
Wie unterscheidet sich der uvulare Vibrant vom apikalen Vibranten?
Der apikale Vibrant wird durch die Zungenspitze gegen den Zahndamm gebildet, während der uvulare Vibrant durch das Flattern des Zäpfchens gegen die Hinterzunge entsteht.
Welche Rolle spielt der Bernoulli-Effekt bei der Lautbildung?
Der Bernoulli-Effekt ist dafür verantwortlich, dass der pulmonale Luftstrom den Verschluss sprengt und die Spannung der Artikulatoren den Prozess des zyklischen Öffnens und Schließens aufrechterhält.
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- Jaana Puschkeit (Author), 2013, Trill und Tap und Flap. Pulmonale Konsonanten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368953