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Klimawandel und Gesellschaft. Zwischen wissenschaftlicher Hypothese und sozialer Katastrophenkonstruktion im 21. Jahrhundert

Titel: Klimawandel und Gesellschaft. Zwischen wissenschaftlicher Hypothese und sozialer Katastrophenkonstruktion im 21. Jahrhundert

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2017 , 46 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Erik Schittko (Autor:in), Maximilian Kiczinski (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Allgemeines, Grundlagen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Inhaltlich befasst sich diese Hausarbeit mit dem Klimawandel als soziales Konstrukt und dessen zu Grunde liegenden Entstehungsbedingungen. Daher wird die Thematik unter der Berücksichtigung des transdisziplinären Charakters der Geographie erarbeitet und ermöglicht folglich eine dualistische Beleuchtung. Die Unterteilung erfolgt hierbei grob in zwei Blöcke. Es bedarf in Anbetracht einer kontrovers erforschten, fachübergreifenden und weitreichenden Thematik wie dem Klimawandel zunächst einer soliden naturwissenschaftlichen Grundlagensicherung.

Deshalb stellt der erste Abschnitt die Frage nach den physikalischen Ursachen der globalen Erwärmung und dessen Auswirkungen auf gesellschaftliche Systeme und der damit verbundene geographische Risikoverteilung. Im zweiten Abschnitt werden die sozialen Konstruktionsmechanismen des Klimawandels untersucht. Hierbei wird vor allem die Rolle medialer Katastropheninszenierung und Krisenkommunikation fokussiert, um daraus abgeleitet die Tragweite politischer Entscheidung und deren Legitimität in einer stimulierten Krisengesellschaft an konkreten Schwerpunkten aufzuzeigen.

In der Metaebene erfolgt der Versuch einer Einordnung der vielschichtigen wissenschaftlichen Ansätze zum Klimawandel in ein historisch geprägtes heuristisches Denkkollektiv. Dem Aufzeigen einer paradigmatischen Wissenschaftskultur und deren immanente Wandelbarkeit.

Die begründete Positionierung der Autoren in Form einer Schlussbemerkung, sowie ein darauffolgendes Fazit, bilden den Abschluss dieser Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zusammenfassung

3 Die Hypothese des anthropogenen Klimawandels

3.1 Die Ursachen der globalen Erwärmung

3.2 Die Auswirkungen der globalen Erwärmung w

3.2.1 Folgewirkungen und Gefahren

3.2.2 Gesellschaftliche Konzepte der Risikominderung

4 Krisenhysterie - Die soziale Konstruktion der Klimakatastrophe

4.1 Mediale Inszenierung und Krisenkommunikation

4.2 Kollektives Krisenbewusstsein und politische Handlungslegitimation

4.2.1 Die ökologisch - transformierte Weltgesellschaft

4.2.1 Geoengineering - Technokratische Geosystemmanipulation

5 Schlussbemerkung und Ausblick

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Klimawandel als soziales Konstrukt, indem sie die naturwissenschaftlichen Grundlagen der Erderwärmung einer kritischen Betrachtung unterzieht und das Zusammenspiel aus medialer Katastropheninszenierung, politischer Doktrin und wissenschaftlicher Expertise analysiert. Ziel ist es zu klären, ob die Vormachtstellung des Klimawandels als ökologische Krise gerechtfertigt ist oder ob diese gesellschaftlich konstruiert wurde.

  • Wissenschaftliche Hypothesen zum anthropogenen Klimawandel
  • Soziale Konstruktionsmechanismen von Umweltrisiken
  • Mediale Inszenierung und Krisenkommunikation
  • Technokratische Lösungsansätze wie Geoengineering
  • Perspektiven für eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung

Auszug aus dem Buch

Die Hypothese des anthropogenen Klimawandels

Der Begriff Klima [altgriech. „Neigung“] bezeichnet laut LUDWIG (2006:10f.), gegensätzlich zum täglichen Wettergeschehen, den charakteristischen Ablauf des Wetters an einem Ort, innerhalb eines geographischen Raumes und über einen längeren Zeitraum von durchschnittlich 30 Jahren. Darüber hinaus sei Klima keineswegs allein durch die durchschnittlich gemittelte Witterung eines Gebietes gekennzeichnet, sondern umfasse auch die Häufigkeit von Extremen und ihrer Veränderlichkeit. Somit werden auch kleinere bis größere Schwankungen im Verlauf von Jahrzehnten bis Jahrtausenden in der Klimaforschung berücksichtigt. Die Besonderheit am Klima auf welche SCHÖNWIESE (2008:280-281) verweist, ist der Aspekt der zeitlichen Variabilität des Klimasystems, was hohe Schwankungen der globalen Mitteltemperatur ermöglicht.

Die damit einhergehende Klimavariation beinhaltet die Strukturanteile des Klimatrends (positiven oder negativen Veränderung, welche linear oder nicht linear erfolgt), des Klimasprunges (abrupte Klimaänderung), der Klimaschwankung (Auftreten mehrerer relativer Maxima und Minima) und der Klimawende (Trendumkehr). Die im 20. Jahrhundert vorherrschende Konzeption, eines zumindest in historischer Zeit konstanten Klimas, weicht laut STEHR/VON STORCH (2010:13) der Auffassung, dass Klima in Bezug auf alle denkbaren Zeitgrößen einen variablen Charakter besitzt und somit die Wandelbarkeit des Klimas bereits in der Begrifflichkeit verankert ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle von Expertenwissen in der modernen Gesellschaft und stellt die kritische Frage, ob der Klimawandel als wissenschaftlich abgesicherte Lehrmeinung oder als gesellschaftliches Gesamtkonstrukt zu verstehen ist.

2 Zusammenfassung: Dieses Kapitel skizziert den Aufbau der Arbeit in zwei Blöcken, wobei zuerst die naturwissenschaftlichen Grundlagen und anschließend die sozialen Konstruktionsmechanismen des Klimawandels untersucht werden.

3 Die Hypothese des anthropogenen Klimawandels: Hier werden die wissenschaftlichen Grundlagen und die Ursachen der globalen Erwärmung, einschließlich der Rolle von Kohlendioxid und natürlichen Klimafaktoren, kritisch analysiert.

4 Krisenhysterie - Die soziale Konstruktion der Klimakatastrophe: Das Kapitel untersucht, wie Medien und Politik durch eine krisenhafte Rhetorik das öffentliche Krisenbewusstsein prägen und daraus politische Handlungslegitimationen ableiten.

5 Schlussbemerkung und Ausblick: Die Autoren plädieren für eine rationale Betrachtung der Umweltproblematik und kritisieren die unwissenschaftliche Instrumentalisierung des Umweltschutzes bei gleichzeitigem Appell für eine befriedete Welt.

6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass der Klimawandel ein hypothetisches Konstrukt ist, dessen Vormachtstellung einer kritischen Überprüfung bedarf.

Schlüsselwörter

Klimawandel, Anthropozentrismus, Globale Erwärmung, Soziales Konstrukt, Klimakatastrophe, Geoengineering, Wissenschaftliche Hypothese, Mediale Inszenierung, Krisenkommunikation, Nachhaltigkeit, Klimaforschung, Energiewende, Risikogesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert kritisch, inwieweit der Klimawandel als tatsächliche ökologische Bedrohung oder als gesellschaftlich generiertes Konstrukt zu bewerten ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den physikalischen Ursachen der globalen Erwärmung, der medialen und politischen Inszenierung von Krisen sowie der Kritik an technokratischen Lösungsansätzen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist die dualistische Untersuchung des Klimawandels, um die wissenschaftliche Faktenlage von medialen Übersteigerungen zu trennen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren nutzen einen transdisziplinären Ansatz der Humangeographie, der wissenschaftliche Literaturanalyse mit systemtheoretischen Perspektiven verbindet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Prüfung naturwissenschaftlicher Grundlagen des Treibhauseffekts sowie die Untersuchung der sozialen Konstruktion von Klimakatastrophen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Klimawandel, soziale Konstruktion, Medialisierung, Krisenhysterie und Geoengineering definieren.

Was sagen die Autoren zum Thema Geoengineering?

Geoengineering wird als technokratischer Versuch der Geosystemmanipulation kritisch gesehen, der gesellschaftliche Risiken birgt und politisch legitimiert werden muss.

Wie bewerten die Autoren die Rolle der Medien?

Medien werden als Akteure dargestellt, die durch Komplexitätsreduktion und die Nutzung apokalyptischer Rhetorik eine Katastrophenwahrnehmung in der Gesellschaft forcieren.

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Klimawandel und Gesellschaft. Zwischen wissenschaftlicher Hypothese und sozialer Katastrophenkonstruktion im 21. Jahrhundert
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Geographie)
Veranstaltung
Geo 427 - Humangeographie 2
Note
1,0
Autoren
Erik Schittko (Autor:in), Maximilian Kiczinski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
46
Katalognummer
V368965
ISBN (eBook)
9783668497221
ISBN (Buch)
9783668497238
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Klimawandel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Erik Schittko (Autor:in), Maximilian Kiczinski (Autor:in), 2017, Klimawandel und Gesellschaft. Zwischen wissenschaftlicher Hypothese und sozialer Katastrophenkonstruktion im 21. Jahrhundert, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368965
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Leseprobe aus  46  Seiten
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