Einflussmöglichkeiten der Politik auf die Anzahl von Asylbewerben in Deutschland. Eine ökonomische Analyse anhand von Push- und Pull-Faktoren


Seminararbeit, 2017
14 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Theoretische Vorüberlegungen
Definition von „Migration“ unter ökonomischen Aspekten
Definition von „Asylbewerbern“
Push- und Pull-Faktoren nach Lee

Empirische Untersuchung- Asylbewerber in Deutschland
Push Faktoren- Gründe der Asylbewerber, ihre Heimat zu verlassen
Pull-Faktoren- Gründe, warum Asylbewerber nach Deutschland kommen
Kurzer Abriss der deutschen Asylpolitik in den letzten 5 Jahren

Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

Die Migration nach Deutschland hat in den letzten Jahren sprunghaft zugenommen. In den Medien wird diese Entwicklung als „Flüchtlingskrise“ dargestellt, da eine große Zahl der Migranten aus von Krieg oder staatlicher Repressionen gezeichneten Staaten, wie etwa Syrien oder Afghanistan, stammt. Es muss jedoch bemerkt werden, dass eine vergleichsweise große Zahl von Migranten[1] aus Ländern des Westbalkans stammen- oder vielmehr stammten, da mittlerweile die Migration aus dieser Region nach Deutschland drastisch gesunken ist. So kamen etwa im Januar 2015 die meisten Asylbewerber aus Syrien (5.530), auf Platz 2 stand der Kosovo mit 3.630 Asylbewerbern, gefolgt von Serbien mit 3.328, Albanien mit 1.648 und Afghanistan mit 1.162 Asylbewerbern. Insgesamt wurden im Januar 2015 25.042 Asylbewerber verzeichnet.[2] Im November 2016 wurden 24.574 Asylanträge gestellt, wovon 4.516 auf Syrien, 2.937 auf Afghanistan, 2.221 auf den Irak, 2.001 auf Eritrea sowie 1.041 auf den Iran entfielen. Somit findet sich kein einziges Land des Westbalkans mehr in den Top Fünf Staaten, aus denen Asylbewerber kamen. Lediglich Albanien wird noch gesondert als Herkunftsland aufgeführt, mit 716 Asylbewerbern, was nur noch Platz 8 entspricht.[3] Obwohl also die gesamte Anzahl an Asylanträgen seit Januar 2015 drastisch gestiegen ist, sind die Zahlen der Asylbewerber aus dem Westbalkan sehr stark zurückgegangen.

Diese Arbeit soll erklären, wie es zu einem solch drastischen Rückgang an Asylbewerben aus dem Westbalkan kam, während die Zahl an Asylbewerben aus Syrien, Afghanistan oder anderen Staaten ähnlich hoch blieb, oder sogar deutlich zunahm.

Als Erklärung soll folgende These gelten, die es im Verlaufe der Arbeit zu überprüfen gilt: Die deutsche Politik hat aufgrund gewisser, noch zu identifizierender Maßnahmen Einfluss auf Migrationsbewegungen aus dem Westbalkan genommen, so dass diese infolgedessen gesunken sind, wohingegen diese Maßnahmen keinen Einfluss auf die Migrationsbewegungen aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak genommen haben.

Dieser These zugrunde liegt die Theorie von Everett S. Lee,[4] der verschiedene Faktoren herausgearbeitet hat, welche die Motivation von Migranten mit Hilfe von Push- und Pull-Faktoren erklären soll. Ergänzt um ökonomische Aspekte, soll diese Theorie in der Anwendung auf den konkreten Fall zeigen, dass die deutsche Politik Maßnahmen getroffen hat, welche zur Folge hatten, dass die Migration vom Westbalkan nach Deutschland, zumindest als Asylbewerber, ökonomisch betrachtet nicht mehr rentabel erschien, so dass die Zahl an Asylbewerbern aus dem Westbalkan sank. Anders formuliert: die deutsche Politik hat Einfluss genommen auf bestehende Pull-Faktoren, so dass die Zahl an Asylbewerben aus dem Westbalkan gesunken ist.

Um diese These zu überprüfen, soll wie folgt vorgegangen werden: zuerst sollen die Begriffe „Migration“ und „Asyl“ definiert werden. Hernach wird die Theorie von Lee, vor allem in Hinblick auf die Push- und Pull-Faktoren, vorgestellt, und um einige ökonomische Betrachtungen ergänzt. Danach sollen die Push-Faktoren, die in Syrien/ Afghanistan, und die auf dem Westbalkan, identifiziert werden können, herausgearbeitet werden. Dazu wird auf Aussagen von Asylbewerbern zurückgegriffen.

Dann wird, ebenfalls mit Hilfe von Aussagen von Asylbewerbern, untersucht, welche Pull-Faktoren zur Migration nach Deutschland bewegt haben. Daran anschließend werden konkrete Maßnahmen der deutschen Politik, welche die Reduzierung von Asylbewerberzahlen zum Ziel hatten, auf ihren Einfluss auf bestehende Pull-Faktoren hin untersucht. Auf diesen Untersuchungen basierend soll es dann möglich sein, die eingangs aufgestellte These entweder zu unterstützen oder zu verwerfen. Idealerweise ergibt sich daraus dann eine Erklärung für die festgestellte Abnahme an Asylbewerbern aus dem Westbalkan bei insgesamt steigenden Zahlen an Asylbewerbern.

Theoretische Vorüberlegungen

An dieser Stelle sollen nun zuerst einige theoretische und konzeptionelle Vorüberlegungen angestellt werden, um die anschließende empirische Untersuchung auf ein solides Fundament stellen zu können. Außerdem ist es notwendig, zuerst die zu untersuchenden Phänomene zu definieren, um sie von ähnlichen Phänomenen abgrenzen zu können. Hierdurch soll die Arbeit an Trennschärfe gewinnen.

Definition von „Migration“ unter ökonomischen Aspekten

Das Phänomen der Migration ist so alt wie die Menschheit selbst. Daher existieren mannigfaltige Ansätze, dieses Phänomen zu definieren; dabei können Zugänge oder Blickwinkel verschiedener Disziplinen, etwa der Geschichtswissenschaften, der Soziologie, der Rechtswissenschaften oder der Soziologie, gewählt werden. Da diese Arbeit aber einen ökonomischen Ansatz verfolgt, erscheint es sinnvoll, auch einen ökonomischen Zugang zum Thema der Migration zu wählen. Damit wird also keineswegs ein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben; vielmehr ist dies nur ein Ansatz von vielen Möglichen.

Grundsätzlich lässt sich Migration definieren „as a permanent or semipermanent change of residence. “[5] Eine Person verlässt also den bislang von ihr bewohnten Ort, und wendet sich einem anderen Ort zu. Hierbei ist nicht von Bedeutung, wie weit beide Orte voneinander entfernt sind, ob der Akt der Relokalisierung freiwillig oder nicht war oder ob eine Grenze überschritten wurde oder nicht.[6] Zudem lässt sich feststellen: „No matter how short or how long, how easy or how difficult, every act of migration involves an origin, a destination, and an intervening set of obstacles.“[7] Für die Definition von Migration, welche dieser Arbeit zugrunde liegen soll, ist besonders der Grund, aufgrund dessen die Migration initiiert wurde, von Bedeutung. Daher soll dieser Punkt vertieft betrachtet werden. Ein Migrant kann, ökonomisch betrachtet, drei mögliche Motivationen haben, die ihn zur Migration veranlassen: „Specifically, a migrant can be (1) a supplier of her factor services or, effectively, a maximizing investor in her human capital, (2) a consumer of amenities and public goods, or (3) a producer of her own household goods and services.”[8]

Da sich diese Arbeit ausschließlich mit grenzüberschreitender Migration beschäftigt, soll in dieser Arbeit vor allem der erste Ansatz verfolgt werden; dies ist auch in der wissenschaftlichen Literatur üblich.[9] Migration soll daher als Phänomen aufgefasst werden, bei dem eine, oder mehrere Personen, den bislang von ihr oder ihnen bewohnten Ort verlassen, um einen neuen Ort zu bewohnen, im Bestreben, dort aus ihrem Humankapital einen maximalen Nutzen ziehen zu können- zumindest jedoch mehr, als zuvor.

Definition von „Asylbewerbern“

Nachdem nun geklärt wurde, was unter dem Begriff der Migration und von Migrierenden zu verstehen ist, soll hier der Begriff des „Asylbewerbers“ untersucht werden, quasi als spezielle Untergruppen von Migrierenden. Obschon diese Arbeit an sich einen ökonomischen Ansatz verfolgt, ist es an dieser Stelle unumgänglich, die Situation in Deutschland aus einer juristischen Perspektive zu beleuchten. Dies hängt damit zusammen, dass der Begriff „Asylbewerber“ bzw. „Asyl“ im Allgemeinen in Deutschland in erster Linie durch das Grundgesetz und das Asylgesetz, und somit durch Rechtsquellen, definiert wird.

Laut Art. 16a Absatz 1 Grundgesetz genießen „politisch Verfolgte“ Asylrecht. Was ist jedoch darunter zu verstehen? Dies wird unter anderem in § 3 Absatz 1 Asylgesetz weiter spezifiziert; demnach ist ein Ausländer als Flüchtling zu bewerten, wenn er „wegen seiner Rasse, Religion, Nationalität, politischen Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe“ in seinem Heimatstaat Verfolgung befürchten müsse. Dies bedeutet also, dass Asylbewerber keine anderen Gründe anführen können, um Asyl zu beantragen. Asyl bedeutet demnach also, dass einzelne ausländische Personen in Deutschland Schutz vor Verfolgung auf oben genannten Gründen in ihren Herkunftsstaaten erhalten.

Zudem ist es nach § 3 Absatz 3 möglich, Staaten zu definieren, in denen aufgrund der vorherrschenden politischen Verhältnisse davon ausgegangen werden kann, dass keine politische Verfolgung vorherrsche, so dass Angehörige dieser Staaten nur dann Asyl beantragen können, wenn nachgewiesen werden kann, dass, entgegen der allgemeinen Annahme, dass keine politische Verfolgung in jenen Staaten vorherrsche, in diesen speziellen Fall eben doch politische Verfolgung stattfinde. Solche Staaten werden im allgemeinen Sprachgebrauch als „sichere Herkunftsstaaten“ bezeichnet.[10]

Es lässt sich also festhalten, dass der Begriff „Asyl“ verknüpft ist mit relativ hohen Anforderungen. Genau hier liegt dann auch der Unterschied zwischen „Asylbewerbern“ und „Asylanten“[11] - während Asylbewerber noch keinen Asylschutz genießen, da ihr tatsächlicher Status noch überprüft werden muss, genießen „Asylanten“ bereits Asylschutz.

Push- und Pull-Faktoren nach Lee

An dieser Stelle soll nun vorgestellt werden, welche Gründe dafür verantwortlich sind, dass sich Personen, egal ob als Asylbewerber im Speziellen oder als Migranten im Allgemeinen, zur Migration entschließen. Wie bereits angerissen, hat sich Lee mit der Erforschung dieser Gründe auseinandergesetzt, und dabei hat er sogenannte Push- und Pull-Faktoren herausgearbeitet. Hierbei hat er vier übergeordnete Faktorengruppen identifiziert: Erstens seien „factors associated with the area of origin“ zu beobachten; zweitens „factors associated with the area of destination“, drittens „intervening obstacles“ und schließlich und letztens „personal factors“.[12] Was ist nun aber unter den einzelnen Faktorengruppen zu verstehen?

Grundsätzlich kann man dabei die erstens beiden Faktorengruppen zusammengefasst betrachten, da sie dem Wesen nach gleich sind, und sie sich nur in ihrer geographischen Verbreitung unterscheiden. Das heißt, dass sowohl im Herkunfts- als auch im Zielland Faktoren zu beobachten sind, die für oder gegen Migration sprechen. Lee definiert dies als Plus- und Negativfaktoren; Plusfaktoren in dem Herkunftsland sprechen gegen Migration, wohingegen Plusfaktoren im Zielland für Migration sprechen. Genau umgekehrt verhält es sich mit den Negativfaktoren. Hierbei muss aber folgendes beachtet werden: „Clearly the set of +´s and -´s at both origin and destination is differently defined for every migrant or prospective migrant.“[13] Lee fährt jedoch fort: “Nevertheless, we may distinguish classes of people who react in similar fashion to the same general sets of factors at origin and destination.”[14] Aus diesen Sätzen kann man also die Erkenntnis gewinnen, dass es sowohl Gründe für Migration als auch Gründe gegen Migration gibt, die von jeder einzelnen Person abhängig unterschiedlich sein können; jedoch kann man einige Generalisierungen diesbezüglich aufstellen. Wichtig ist zudem auch, zu erkennen, dass es Push- und Pull-Faktoren (ersteres bei Lee als – und letzteres als + bezeichnet) sowohl im Herkunfts- als auch Zielland gibt. Bereits hieraus kann man ableiten, die Trägheit des Menschen und sein Streben nach Gewinnmaximierung bedenkend, dass Migration nur dann erfolgt, wenn eine einzelne Person glaubt, die Anzahl an Plusfaktoren, also Pull-Faktoren, überwiegt im Zielland, im Vergleich zum Herkunftsland. Hier sei wieder an die Definition von Migration verwiesen, insbesondere an den Punkt, dass Migranten als maximierende Investoren in ihr Humankapital angesehen werden können.

Wie genau ist dieser Punkt jedoch zu verstehen? Wie ist es möglich, das Humankapital einer Person durch Migration zu maximieren? Um dies zu beantworten, soll zuerst folgende Vorbetrachtung angestellt werden: Jeder Mensch befindet sich in einer individuellen, von vielen Faktoren abhängenden, Lebenswelt. Durch Migration ist es möglich, einen Faktor oder mehrere Faktoren dieser Lebenswelt zu ändern, und so kann auch eine Änderung der gesamten Lebenswelt erreicht werden. Davon ausgehend, dass Menschen in der Regel eine Optimierung des bereits erreichten Standards anstreben, wird versucht werden, durch Migration Orte zu erreichen, an denen es möglich oder wahrscheinlich scheint, die gesamte Lebenswelt zu verbessern.[15]

Faktoren, die zu einer negativen Beurteilung der gegenwärtigen Lebenswelt führen können, sind mannigfaltig; sie können sozio-ökonomischer, politischer oder ökologischer Art sein. Als Beispiele seien genannt: Krieg, Verfolgung, staatliche Repressionen, schlechte wirtschaftliche Perspektiven, Umwelt- und Naturkatastrophen oder ein demographisches Wachstum.[16]

Dem gegenüber stehen also Faktoren, die zu einer positiven Beurteilung der zukünftigen Lebenswelt führen: Sicherheit, Demokratie, Freiheit, gute wirtschaftliche Perspektiven, intakte Umwelt oder eine schrumpfende Bevölkerung.[17]

Diese Erkenntnisse zusammenfassend kann man also konstatieren: Es gibt Gründe, die dafür sprechen, ein Land zu verlassen, und Gründe dafür, in ein spezifisches Land einzuwandern. Dahinter steht jedoch die ökonomische Überlegung, dass die Migration zu einer Verbesserung der Lebenswelt führen solle. Es muss daher also ein Abwägen der unterschiedlichen Faktoren stattfinden, um zu entscheiden, ob sich Migration ökonomisch lohnt oder nicht. Hierzu müssen auch „intervening obstacles“ berücksichtigt werden, wie Lee es genannt hat-[18] also „Hindernisse“, welche die Kosten für die erfolgreiche Migration erhöhen können. Erst wenn sich in der Gesamtschau aller Punkte, inklusiver der Hindernisse, der Eindruck ergibt, Migration könne zu einer Verbesserung der Lebenswelt führen, wird auch eine Entscheidung für die Migration getroffen werden.

Empirische Untersuchung- Asylbewerber in Deutschland

Push Faktoren- Gründe der Asylbewerber, ihre Heimat zu verlassen

Nachdem jetzt die theoretischen und konzeptionellen Fundamente gelegt wurden, kann nun die empirische Untersuchung der Migrationsbewegungen nach Deutschland, spezieller die der Asylbewerber, dargestellt und untersucht werden. Hierbei wird auf Daten zurückgegriffen, welche durch Befragungen von Asylbewerbern in Deutschland durch das BAMF und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) entstanden sind.[19] Dabei muss berücksichtigt werden, dass die Daten auf Selbstauskünften der betroffenen Personen beruhen und daher nicht die komplette Validität überprüft werden kann.

Als Antwort auf die Frage, weswegen die Asylbewerber ihre Heimatländer verlassen hätten, wird am häufigsten der Grund „Angst vor gewaltsamen Konflikten/ Krieg“ mit 70 Prozent der Nennungen angeführt (Mehrfachnennungen sind in dieser Umfrage möglich). An zweiter Stelle steht „Verfolgung“ mit 44 Prozent, hernach folgen „Schlechte persönliche Lebensbedingungen“ mit 39 Prozent, „Diskriminierung“ mit 38 Prozent, „Angst vor Zwangsrekrutierung“ mit 36 Prozent sowie die „Allgemeine wirtschaftliche Situation im Land“ mit 32 Prozent.[20]

In einer anderen Befragung des IAB wurde folgendes festgestellt:

„Lebensgefahr und Perspektivlosigkeit durch Kriegshandlungen und Terror sowie politische, religiöse oder ethnische Verfolgung sind die häufigsten Fluchtmotive, die von den Interviewten aus Ländern wie Syrien, dem Irak, Afghanistan und Pakistan genannt wurden.“[21]

Bezüglich stellt sich die Situation anders dar: „Für die Befragten aus den Balkan-Ländern sind wirtschaftliche Perspektivlosigkeit, Diskriminierung als ethnische Minderheiten und die damit verbundenen mangelnden Bildungs- und Erwerbsmöglichkeiten zentrale Fluchtmotive.“[22]

Es ergibt sich also ein durchaus differenziertes Bild, was die Ursachen für die Migration anbelangt. Während Personen aus den Balkanstaaten, wo kein Krieg herrscht und zumindest einigermaßen stabile politische Verhältnisse vorliegen, vorrangig aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Perspektiven auswandern, treten Personen aus Syrien, dem Irak, Afghanistan oder Pakistan die Flucht vor allem wegen vorherrschender Kriege, Terror oder politischer und religiöser Verfolgung an.

[...]


[1] Neben den Asylbewerbern existieren zwar auch andere Arten von Migranten, diese werden aber in der Arbeit nicht untersucht. Es geht ausdrücklich nur um Asylbewerber aus dem Westbalkan einerseits und Asylbewerbern aus Syrien, dem Irak, Afghanistan etc. andererseits. Dies ist dem Umfang der Arbeit geschuldet.

[2] BAMF 2015: Asylgeschäftsstatistik für den Monat Januar 2015. http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Asyl/201501-statistik-anlage-asyl-geschaeftsbericht.pdf?__blob=publicationFile , S. 2 (24.12.2016).

[3] BAMF 2016: Asylgeschäftsstatistik für den Monat November 2016. http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Asyl/aktuelle-zahlen-zu-asyl-november-2016.pdf?__blob=publicationFile , S. 8 (24.12.2016).

[4] Lee 1966: A Theory of Migration. In: Demography, Vol. 3 (1), S. 47-55.

[5] Lee 1966: 49.

[6] Vgl.: ebenda.

[7] Ebenda.

[8] Bodvarsson/ Van den Berg 2013: The economics of Immigration. Theory and Policy, S. 31.

[9] Vgl.: ebenda.

[10] Vgl. hierzu: BAMF 2016a: Sichere Herkunftsstaaten. http://www.bamf.de/DE/Fluechtlingsschutz/Sonderverfahren/SichereHerkunftsstaaten/sichere-herkunftsstaaten-node.html (07.01.2016).

[11] Es ist dem Verfasser durchaus bewusst, dass der Begriff „Asylanten“ in manchen Kontexten pejorativ besetzt ist; an dieser Stelle soll er der Unterscheidung zwischen „Asylbewerbern“ und solchen Personen, die tatsächlich Asyl erhalten haben, dienen.

[12] Lee 1966: 50.

[13] Ebenda.

[14] Ebenda.

[15] Hier ist wichtig zu erwähnen, dass Personen zwar sehr genau ihre gegenwärtige Lebenswelt einschätzen können, es jedoch sehr verbreitet ist, dass die Informationen, die zur Wahl einer neuen Lebenswelt führen, nicht vollumfänglich zutreffend sind. Auf diese Informationsdiskrepanz, die nach der Migration Auswirkungen haben kann, weist bereits Lee hin. Vgl. ebenda.

[16] Vgl. etwa auch: Parkins 2010: Push and Pull factors of Migration. In: American Review of Political Economy Vol. 8 (2), S. 11.

[17] Vgl. etwa auch: Münch 2015: Menschen auf der Flucht. Ursachen, Auswirkungen und Folgen der Zwangsmigration. https://www.hss.de/fileadmin/media/downloads/Berichte/151126_Vortrag_Muench.pdf , S. 3, (15.01.2017).

[18] Vgl. Lee 1966: 50.

[19] Hier kann der Originalbeitrag eingesehen werden: IAB 2016: IAB Kurzbericht. Aktuelle Analysen aus dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Vol. 24. http://doku.iab.de/kurzber/2016/kb2416.pdf (19.01.2017).

[20] Ebenda: S. 3.

[21] IAB 2016a: IAB Kurzbericht. Aktuelle Analysen aus dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Vol. 15, S. 2, http://doku.iab.de/kurzber/2016/kb1516.pdf (19.01.2017).

[22] Ebenda.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Einflussmöglichkeiten der Politik auf die Anzahl von Asylbewerben in Deutschland. Eine ökonomische Analyse anhand von Push- und Pull-Faktoren
Hochschule
Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer (ehem. Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer)
Note
1,3
Autor
Jahr
2017
Seiten
14
Katalognummer
V369178
ISBN (eBook)
9783668481473
ISBN (Buch)
9783668481480
Dateigröße
522 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einflussmöglichkeiten, politik, anzahl, asylbewerben, deutschland, eine, analyse, push-, pull-faktoren
Arbeit zitieren
Florian Raupach (Autor), 2017, Einflussmöglichkeiten der Politik auf die Anzahl von Asylbewerben in Deutschland. Eine ökonomische Analyse anhand von Push- und Pull-Faktoren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369178

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