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Die Arztpraxis im wirtschaftlichen Gefüge

Titel: Die Arztpraxis im wirtschaftlichen Gefüge

Hausarbeit , 2014 , 30 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Julia Schwieger (Autor:in)

BWL - Sonstiges
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Spricht man von Ärzten, so kommt einem spontan ein Mediziner in den Sinn, dessen Arbeit darin besteht, Patienten zu behandeln. Infolge eines ausschließlich fachbezogenen, langjährigen Studiums werden Mediziner auf eben diese Aufgabe vorbereitet. Besonders im Hinblick auf niedergelassene Ärzte wird allerdings deutlich, dass sich für den Arzt neben der medizinischen Tätigkeit noch weitere Aufgabenbereiche ergeben. So findet er sich auch in der Rolle eines Unternehmers wieder, und muss sich dahingehend mit betriebswirtschaftlichen Aufgabenbereichen auseinandersetzen. Betrachtet man das Spektrum medizinischer Fachliteratur und Magazine, fällt auf, dass sich diese in den letzten 20 Jahren zunehmend mit dem betriebswirtschaftlichen Aspekt der Praxisführung beschäftigt haben. Folglich ist davon auszugehen, dass wirtschaftliche Faktoren im Gesundheitswesen, speziell in Bezug auf niedergelassene Ärzte, an Bedeutung zunehmen.

Diese Arbeit geht daher der Frage nach, ob Arztpraxen sich heutzutage als wirtschaftliche Unternehmen sehen und messen müssen. Im ersten Schritt soll anhand einer Darstellung der verschiedenen Praxisformen untersucht werden, ob und inwiefern sich die Institution Arztpraxis überhaupt als wirtschaftliches Unternehmen darstellen lässt. Im zweiten Schritt werden dann unter Bezugnahme auf Vorgehensweisen und Aufgaben nicht-medizinischer Unternehmungen die verschiedenen betriebswirtschaftlichen Aufgaben einer Arztpraxis erläutert. Zusätzlich wird auf den Aspekt des Praxismarketings und dessen Grenzen näher eingegangen. Anhand dessen soll schließlich ein Gesamtbild zur Beantwortung und Verdeutlichung der Frage vermittelt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Praxisformen

2.1 Beschreibung und Vergleich der unterschiedlichen Praxisformen

2.1.1 Einzelpraxis

2.1.2 Praxisgemeinschaft und Gemeinschaftspraxis

2.1.3 Medizinisches Versorgungszentrum

2.1.4 Vergleich

2.2 Definition „Wirtschaftsunternehmen“ mit Bezugnahme auf die Praxisformen

2.2.1 Allgemeine Definition eines Wirtschaftsunternehmens

2.2.2 Anwendung der Definition auf die Praxisformen

3 Betriebswirtschaftliche Aufgabenbereiche einer Arztpraxis mit Bezug zu denen nicht-medizinischer Unternehmen

3.1 Allgemeine Aufgaben

3.2 Marketing im Hinblick auf Patientenzufriedenheit

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern Arztpraxen als Wirtschaftsunternehmen betrachtet werden können und müssen. Ziel ist es, die betriebswirtschaftlichen Anforderungen an niedergelassene Ärzte aufzuzeigen und die Grenzen zwischen medizinischer Versorgung und unternehmerischem Handeln zu analysieren.

  • Analyse gängiger Praxisformen (Einzelpraxis, Gemeinschaftspraxis, MVZ)
  • Übertragung betriebswirtschaftlicher Definitionen auf Arztpraxen
  • Identifikation zentraler Aufgabenbereiche wie Organisation, Personal und Finanzen
  • Bedeutung des Praxismarketings im Kontext der Patientenzufriedenheit
  • Herausforderungen durch gesetzliche Gebührenordnungen und Wettbewerb

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Einzelpraxis

Die Einzelpraxis stellt eine Praxisform dar, welche durch einen einzelnen Arzt oder Heilberufler betrieben wird. Der Arzt ist innerhalb einer Einzelpraxis alleine verantwortlich und führt sie wirtschaftlich eigenständig. Dementsprechend muss er alle Kosten, Investitionen und Finanzierungen allein tragen. Hierzu zählen unter anderem Kosten für Räume, Ausstattung sowie für Personal. Aus der wirtschaftlichen Eigenständigkeit ergibt sich die Möglichkeit, schneller auf Veränderungen der Wirtschaft und Gesundheitspolitik zu reagieren, da diesbezüglich keine weiteren Absprachen nötig sind. Die Praxisorganisation kann der Arzt individuell, und nach eigenem Ermessen, gestalten. Nach Roider u.a. können beispielsweise Sprechzeiten und Urlaub ohne weitere Absprachen festgesetzt werden. Allerdings steht in einer Einzelpraxis keine Urlaubsvertretung zur Verfügung. Vertretungen während eines Urlaubs oder eines längerfristigen Krankheitsfalls müssen folglich organisiert werden. Im Falle eines kurzfristigen Ausfalls müssen Umsatzeinbußen miteinkalkuliert werden. Neben der Organisationsstruktur entscheidet der Arzt auch allein über die Ziele und das Leistungsspektrum der Praxis. Diese Entscheidung wirkt sich wiederherum weitreichend auf variable und fixe Kosten, sowie auf die Gewinnspanne und die Praxisführung im Allgemeinen aus.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel des Arztberufs hin zu einer unternehmerischen Tätigkeit und definiert das Ziel, die Arztpraxis im wirtschaftlichen Gefüge einzuordnen.

2 Praxisformen: Dieses Kapitel beschreibt und vergleicht verschiedene Praxisformen wie Einzelpraxis, Gemeinschaftspraxis und MVZ und prüft deren Anwendbarkeit als Wirtschaftsunternehmen.

3 Betriebswirtschaftliche Aufgabenbereiche einer Arztpraxis mit Bezug zu denen nicht-medizinischer Unternehmen: Hier werden die allgemeinen betriebswirtschaftlichen Aufgaben, wie Mitarbeiterführung und Kostenmanagement, sowie die Rolle des Praxismarketings detailliert dargelegt.

4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Ärzte heute Unternehmer sind, die sich jedoch innerhalb strenger gesetzlicher Rahmenbedingungen wie dem Werbeverbot oder der Gebührenordnung bewegen müssen.

Schlüsselwörter

Arztpraxis, Wirtschaftsunternehmen, Einzelpraxis, Praxisgemeinschaft, Medizinisches Versorgungszentrum, Betriebswirtschaft, Praxismarketing, Patientenorientierung, Gebührenordnung, EBM, GOÄ, Praxismanagement, Kostenmanagement, Unternehmensführung, Gesundheitsmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Arztpraxis als wirtschaftliches Gebilde und untersucht die unternehmerischen Anforderungen, mit denen niedergelassene Ärzte konfrontiert sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen Praxisformen, betriebswirtschaftliche Führungsaufgaben, Qualitätsmanagement und die strategische Bedeutung von Marketing zur Steigerung der Patientenzufriedenheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, ob und inwiefern sich eine Arztpraxis als wirtschaftliches Unternehmen definieren lässt und wie betriebswirtschaftliche Methoden dort Anwendung finden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich ökonomischer Definitionen mit den realen Rahmenbedingungen im deutschen Gesundheitswesen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Praxisformen, die Definition von Unternehmen im Vergleich zur Praxis sowie die Erläuterung betriebswirtschaftlicher Aufgaben und Marketinginstrumente.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Praxismanagement, Wirtschaftsunternehmen, Patientenorientierung und betriebswirtschaftliche Organisation geprägt.

Warum spielt die Rechtsform für das unternehmerische Risiko eine Rolle?

Die Rechtsform entscheidet über die Haftung und die wirtschaftliche Unabhängigkeit. Beispielsweise haftet in der Gemeinschaftspraxis der Arzt unter Umständen mit seinem Privatvermögen.

Wie schränkt die Gebührenordnung (GOÄ/EBM) die wirtschaftliche Freiheit ein?

Da Preise für viele Leistungen gesetzlich vorgegeben oder durch Budgets gedeckelt sind, ist dem Arzt eine klassische, freie Preispolitik verwehrt, was das Autonomieprinzip einschränkt.

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Details

Titel
Die Arztpraxis im wirtschaftlichen Gefüge
Hochschule
EBC Hochschule Düsseldorf
Veranstaltung
Wissenschaftliches Arbeiten
Note
1.3
Autor
Julia Schwieger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
30
Katalognummer
V369556
ISBN (eBook)
9783668470927
ISBN (Buch)
9783668470934
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arztpraxis Betriebswirtschaft BWL Gemeinschaftspraxen Unternehmen Gesundheitswesen Marketing
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Schwieger (Autor:in), 2014, Die Arztpraxis im wirtschaftlichen Gefüge, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369556
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Leseprobe aus  30  Seiten
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