"Euromaidan". Ein Ausdruck des ukrainischen Nationalgefühls?


Bachelorarbeit, 2016

39 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Quellen und Methoden

3 Nationale Konflikte
3.1 Maidan und nationale Konflikte
3.2 Diskurs um Sprache
3.3 Sprache und Nationalgefühl

4 Nationale Erinnerungskultur
4.1 Konkurrierende Narrative
4.2 Kiewer Rus und kulturelle Wurzeln
4.3 Kosakenmythos und das Zarenreich
4.4 Sowjetunion und „Holodomor“
4.5 Bandera und die OUN
4.6 Geschichte und Nationalgefühl

5 Revolutionäre Bewegung „Euromaidan“
5.1 Von der Orangenen Revolution bis zum Maidan
5.2 Politische Akteure der Maidan-Bewegung
5.3 Putsch oder „Revolution der Würde“
5.4 Charakter des Maidans
5.5 Ausdruck des Nationalgefühls?

6 Fazit

7 Quellenverzeichnis

8 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Im November 2013 begannen auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew, dem Maidan, Massenproteste gegen den Kurs des amtierenden Präsidenten Wiktor Janukowitsch. Mitte Februar 2014 eskalierte die Gewalt zwischen Protestierenden und der Sonderpolizei, woraufhin Janukowitsch fluchtartig das Land verließ. Die Protestbewegung, die auch „Euromaidan“ genannt wird, erreichte mit der Einsetzung einer Übergangsregierung aus den Reihen der Opposition am 23. Februar ihr Ziel. Dies löste eine Reihe dramatischer Ereignisse aus: Die Annexion der Krim durch Russland und der Krieg in der Ostukraine, für den noch keine endgültige Lösung gefunden worden ist.

Die Berichterstattung über die Vorgänge in der Ukraine ist geprägt von den Begriffen Nation und Nationalismus. Während sich die russischen Medien ausgiebig mit „Ukrainischen Faschisten“[1] beschäftigen, richtet sich das mediale und wissenschaftliche Interesse in Europa auf die ukrainische Nation. Obwohl sich die russische und europäische Sichtweise in der Ukrainekrise unversöhnlich gegenüberstehen, gibt es diesbezüglich doch eine Übereinstimmung. Der Maidan[2] wird als Ereignis von nationaler Bedeutung für die Ukraine gesehen. Eine Auseinandersetzung mit der komplexen Thematik der Nation verspricht ein besseres Verständnis der Situation in der Ukraine. Die vorliegende Arbeit widmet sich deshalb der Frage, ob die Euromaidan-Bewegung als Ausdruck des ukrainischen Nationalgefühls betrachtet werden kann.

Dieser Fragestellung soll in folgenden Teilaspekten nachgegangen werden: Handelt es sich dabei um eine national geprägte Bewegung oder um eine Manifestation der ukrainischen Nation? Dazu wird der innerukrainische Diskurs zu nationalen Themen analysiert mit Bezügen zur Maidan-Bewegung analysiert. Dabei geht es sowohl um Diskussionen zu historischen und politischen Themen in der Ukraine als auch um Perspektiven und Sichtweisen zum Maidan selbst. Des Weiteren werden die Beweggründe der Protestbewegung im Kontext der politischen Situation zu Beginn der Proteste beleuchtet. Dazu werden auch die Akteure der Bewegung in den Fokus genommen, um Rückschlüsse auf den Charakter der Bewegung zu ziehen. Und schließlich gilt es herauszuarbeiten, wie der Maidan von der ukrainischen Gesellschaft im Nachhinein bewertet wird und wie sich die ukrainische Gesellschaft im Zuge dessen verändert hat. Mit ihrer spezifisch historischen Herangehensweise versteht sich die vorliegende Arbeit als ein Beitrag zur Einschätzung der gesellschaftlichen Entwicklung in der Ukraine. Die Methodik wird zur besseren Nachvollziehbarkeit im nächsten Kapitel erläutert.

2 Quellen und Methoden

Um sich dem ukrainischen Nationalgefühl anzunähern, müssen nationale Themen in der Ukraine beleuchtet werden. Die erste Säule der Quellenarbeit ist die Analyse des innerukrainischen nationalen Diskurses. Die Quellengrundlage liefern dabei übersetzte Zeitungsartikel, aber auch Aussagen von Politikern, offizielle Parteilinien, öffentliche Erlasse und Verlautbarungen. Besonders hilfreich ist dabei die Internetplattform Ukraine-Nachrichten, die Ukraine im Spiegel ihrer Presse. Diese Plattform stellt nach eigenen Angaben eine Auswahl übersetzter Zeitungsartikel aus ukrainischen Wochenzeitungen bereit.[3] Quellenkritisch ist im Voraus anzumerken, dass einerseits nicht alle Quellen in deutscher Sprache zur Verfügung stehen, und andererseits die Richtigkeit der Übersetzungen nicht immer garantiert ist. Um die Tendenz im nationalen Diskurs herauszufiltern, haben die Quellen dennoch einen ausreichenden Aussagewert, denn es handelt sich um seriöse ukrainische Zeitungen, bei denen der Originaltext einsehbar, sowie Angaben zum Autor nachvollziehbar sind. Da es sich jedoch um eine Auswahl an Quellen handelt, kann die Arbeit lediglich einen Einblick in den Diskurs leisten.

Die zweite Säule der Quellenarbeit bilden empirische sozialwissenschaftliche Daten aus Studien zur politischen Situation in der Ukraine. Es handelt sich dabei sowohl um aufgearbeitete Daten aus durchgeführten Umfragen zu nationalen und politischen Themen auf dem Maidan als auch um statistische Erhebungen aus den Jahren zuvor. Diese empirischen Daten flankieren die Ergebnisse aus der Diskursanalyse und bilden damit solide Anhaltspunkte für die Argumentation.

Im letzten Schritt werden die Ergebnisse der Quellenarbeit mithilfe der Nationalismusforschung eingeordnet und reflektiert. Es wird dabei nicht von einer festen Nation und einer feststehenden Nationalismusdefinition ausgegangen. Vielmehr gilt es, einzelne Elemente des innerukrainischen Diskurses mit den verfügbaren Theorieansätzen zu erläutern und zu einem Gesamtbild zusammenzusetzen. Dieses bildet die Grundlage für das Verständnis des ukrainischen Nationalgefühls. Der Begriff Nationalgefühl drückt dabei aus, dass sich die Frage auf die Wertevorstellungen und das Selbstverständnis bezieht. Außerdem lässt sich die Forschungsfrage damit neutral formulieren, wohingegen der Begriff Nationalismus suggestiv wäre.

3 Nationale Konflikte

3.1 Maidan und nationale Konflikte

Nachdem am 21. Februar 2014 der Druck der Protestbewegung auf dem Maidan auf den damaligen Präsidenten Wiktor Janukowitsch so groß wurde, dass er nach Russland fliehen musste, übernahm eine parlamentarische Interimsregierung die Führung in der Ukraine. Zwei Tage nach diesen Ereignissen titelten die Medien, vor allem in Russland, dass nun die russische Sprache verboten werde.[4] Ein genauerer Blick auf den Kontext fördert zutage, dass es sich dabei um die Aufhebung des Gesetzes „Über die Grundlagen der staatlichen Sprachenpolitik“[5], das am 10. August 2012 in Kraft getreten war, handelt. Das Gesetz sah vor, dass Russisch und andere Minderheitensprachen neben der Amtssprache Ukrainisch als staatlich anerkannte Regionalsprachen zugelassen würden.[6] Obwohl die Interimsregierung später beteuerte, dass die Aufhebung nicht in Kraft treten würde, wirft der Zeitpunkt dieser Initiative die Frage auf, wieso die Sprachenfrage so weit oben auf der Tagesordnung der neuen Regierung stand.

Die jüngere Geschichte der Ukraine zeigt, dass das Thema russische Sprache ständig einen Streit provoziert, der besonders emotional ausgetragen wird. So berichteten am 25. Mai 2012 ukrainische und deutsche Medien, dass es im ukrainischen Parlament zu Handgreiflichkeiten gekommen sei.[7] Der Grund war die Abstimmung über eben jenes Gesetz zur Frage der Minderheitensprachen, das kurz nach dem Sieg des Maidan wieder aufgehoben werden sollte. Der innerukrainische Diskurs im Vorfeld des umstrittenen Sprachgesetzes gibt einen Hinweis darauf, woher dieses Konfliktpotenzial rührt.

3.2 Diskurs um Sprache

Am 1. Juni 2010 erschien in der Zeitung „Ukrainische Wahrheit“[8] ein Artikel des ukrainischen Historikers und Journalisten Michail Dubinjanskij mit dem Titel: „Kampf um die Sprache.“[9] Dubinjanskij geht darin auf den Kern des Sprachenkonflikts ein, indem er zu verstehen gibt, dass „die Sprache für viele Ukrainer deutlich mehr als nur ein Kommunikationsmittel“ sei, denn es sei eine Frage der „nationalistischen Ehre.“[10] Er kritisiert, dass durch die mit dem Gesetzesentwurf neu angestoßene Debatte über die Sprache die „linguistische Kiste der Pandora“ geöffnet worden sei.[11] „Radikale auf beiden Seiten“ würden dadurch auf den Plan gerufen und die erreichte „sprachliche Parität“ im Land gerate in Gefahr, so Dubinjanskij.[12] Er sieht einen ideologisch geladenen Kampf für eine Sprache, nämlich die ukrainische, losgebrochen, der an der Realität und den Erfordernissen einer Sprache vorbeigehe. Der Kampf für die „gemeinsame Sache“ sei inzwischen wichtiger als die Sprache selbst, so der Autor.[13] Daher plädiert er dafür, den Konflikt friedlich beizulegen und fordert die Regierung auf, das Gesetz nicht einzubringen. Obwohl der „Kampf um die Sprache“ für Dubinjanskij selbst ein Thema für Populisten zu sein scheint, erwähnt er doch, dass es sich dabei um eine nationale Frage handele.

Der Konflikt für die „gemeinsame Sache“ Sprache, den Dubinjanskij mit dem neuen Gesetz aufkeimend sieht, wird in der Ukraine bereits seit den Anfängen der Nationalbewegung Ende des 19. Jahrhunderts ausgetragen. Diese Bewegung, meist bestehend aus Schriftstellern, propagierte Ende des 19. Jahrhunderts literarisch den Kampf gegen die aus ihrer Sicht russische Unterdrückung.[14] Der östliche Teil der Ukraine war damals Teil des Russischen Reiches, was mit einer Dominanz der russischen Sprache einherging. Russisch war nicht nur Amtssprache, sondern auch die führende Sprache in Bildung und Kultur, während Ukrainisch allmählich verdrängt wurde. Der polnisch und österreichisch geprägte Westen, blieb hingegen weitgehend Kerngebiet der ukrainischen Sprache.[15]

Die Nationalbewegung der Ukraine prägte den Begriff der „Russifizierung“, der bis in die Gegenwart für die Bestrebungen Russlands steht, der Ukraine die russische Kultur aufzudrängen und heute noch als Kampfbegriff fungiert. Die ukrainische intellektuelle Elite bemühte sich indes um den Erhalt der ukrainischen Sprache. Nach der Unabhängigkeit der Ukraine im Jahr 1991 wurde Ukrainisch Amtssprache und erlebte zudem eine intensive Förderung, was als Versuch begriffen werden kann, den langen Prozess der „Russifizierung“ umzukehren.[16]

In diese Situation, in der die zwei Sprachen um Einfluss ringen, muss das Sprachgesetz von 2012 eingeordnet werden. Es polarisiert die ukrainische Gesellschaft. Dies hängt auch mit der bis heute faktischen sprachlichen Zweiteilung der Ukraine zusammen. Während in der Westukraine hauptsächlich die Ukrainisch sprechende Bevölkerung lebt, spricht der Osten, besonders die Zentren Donezk, Lugansk und die Krim, überwiegend Russisch. Die Sezession entlang der sprachlichen Linien und der damit einhergehende Krieg in der Ostukraine zeigen, wie tief diese Kluft ging. Aufgrund dieser besonderen Stellung der Sprachenfrage in der Ukraine bietet sich hier ein sinnvoller Ausgangspunkt der Analyse nationaler Konflikte.

3.3 Sprache und Nationalgefühl

Wenn sich Sozialwissenschaftler, Historiker oder Journalisten mit der ukrainischen Gesellschaft auseinandersetzen, sprechen sie von ethnischen Russen und Ukrainern, die auf dem Staatsgebiet der Ukraine leben.[17] So verwendet ist der Begriff jedoch problematisch, da er suggeriert, dass es sich um natürliche, klar abgrenzbare Gruppen handelt. Die Nationalismusforschung ist sich im Wesentlichen darüber einig, dass eine Gemeinschaft nicht über biologische Merkmale bestimmt werden kann.[18] Eine Debatte über Ethnie ist demnach nicht zielführend. Entscheidend ist die Frage, welches nationale Selbstverständnis die Ukrainer haben.

Eine besonders vielversprechende Quelle, um dieser Frage nachzugehen, ist die Arbeit „Die Ukraine nach der Unabhängigkeit“ von Rainer Münz und Rainer Ohlinger. Sie basiert auf sozialwissenschaftlichen Erhebungen aus dem Jahr 1997 und hatte um Ziel, das nationale Selbstverständnis der Ukrainer zu erforschen.[19] Dazu wurden ukrainische Staatsbürger unterschiedlicher Sprachgemeinschaften zu ihrer Nationszugehörigkeit, zu politischen und historischen Themen befragt.

Der Studie zufolge gaben 75% der Befragten an, zur ukrainischen Nation zu gehören. Jedoch nannten 10% von ihnen Russisch als Muttersprache. Des Weiteren stellten Münz und Ohlinger fest, dass rund ein Drittel der Bevölkerung Russisch spreche, aber nur 20% angaben, zur russischen Nationalität zu gehören.[20] Trotz eventueller semantischer Differenzen[21] lässt sich folgern, dass in beiden Großgruppen ein nicht zu vernachlässigender Teil seine Zugehörigkeit nicht über die Sprache definiert.

Dieser scheinbare Widerspruch lässt sich mit unterschiedlichen Sichtweisen in Bezug auf die Zugehörigkeit zu einer Nation erklären. Das Umfrageergebnis deutet an, dass sich die ukrainische Nation nicht über das objektive Merkmal Sprache definieren lässt, sondern eine subjektive Empfindung der Zugehörigkeit ist. Diese subjektivistische Sichtweise wurde von Ernest Renan geprägt, der in seiner berühmten Rede 1882 darlegte, dass sich eine Nation nicht mit objektiven Kriterien wie Sprache, Religion oder Ethnie definieren lasse.[22] Das „Dasein einer Nation“ sei ein „Plebiszit Tag für Tag“, konstatierte Renan.[23] Die nationale Gemeinschaft müsse also durch ständige Willensbekundungen ihrer Mitglieder gebildet werden. Folgt man Renans Ansicht, ist die Zugehörigkeit zur ukrainischen Nation durch die eigene Zuschreibung der Ukrainer ausschlaggebend. Denn darin steckt die Willensentscheidung, Teil dieser Nation zu sein.

Die zweite Komponente einer Nation ist nach Renan der Rückblick auf ein „Erbe an Erinnerungen“, also eine gemeinsame Geschichte.[24] Diesen Zusammenhang gilt es im Folgenden näher zu untersuchen, um zu ergründen, woraus sich das Nationalgefühl der Ukrainer speist.

[...]


[1] Sputnik Deutschland: Asow, Donbass, Rechter Sektor – die Symbole der ukrainischen Neofaschisten, <http://de.sputniknews.com/meinungen/20140815/269297133/Asow-Donbass-Rechter-Sektor--die-Symbole-der-ukrainischen.html> [Stand: 30.08.2016].

[2] Steht vereinfacht für die Protestbewegung und die Ereignisse bis zum Regierungswechsel November 2013 bis Februar 2014.

[3] Vgl. Ukraine-Nachrichten, die Ukraine im Spiegel ihrer Presse: Impressum, <https://ukraine-nachrichten.de/impressum/> [Stand: 28.07.2016].

[4] Vgl. FAZ Politik: Barroso: Ukraine verzichtet auf umstrittenes Sprachengesetz, <http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/krim-krise-ukraine-verzichtet-auf-umstrittenes-sprachengesetz-12826788.html> [Stand: 16.08.2016].

[5] Guttke, Matthias/ Rank, Hartmut: Analyse: Mit der Sprachenfrage auf Stimmenfang. Zur aktuellen Sprachgesetzgebung in der Ukraine, in: Bundeszentrale für politische Bildung, Dossier Ukraine (2012), <http://www.bpb.de/internationales/europa/ukraine/144396/analyse-mit-der-sprachenfrage-auf-stimmenfang-zur-aktuellen-sprachgesetzgebung-in-der-ukraine?p=all> [Stand: 30.08.2016].

[6] Vgl. Ebd.

[7] Spiegel Online Politik: Ukrainische Politiker lassen die Fäuste sprechen, <http://www.spiegel.de/politik/ausland/politiker-in-der-ukraine-liefern-sich-schlaegerei-im-parlament-a-835170.html> [Stand: 22.08.2016].

[8] Nicht transliterierter Originaltitel: Ukrainskaja Prawda.

[9] Михаил Дубинянский: Битва за язык / Dubinjanskij, Michail: Kampf um Sprache, übers. von Stefan Manke, in: Ukraine-Nachrichten, <https://ukraine-nachrichten.de/kampf-sprache_2498>, [Stand: 13.08.2016].

[10] Ebd.

[11] Ebd.

[12] Ebd.

[13] Ebd.

[14] Vgl. Boeckh, Katrin/ Völkl, Ekkehard (Hg.): Ukraine. Von der Roten zur Orangenen Revolution (Ost- und Südeuropa. Geschichte der Länder und Völker), Regensburg 2007, S. 38.

[15] Vgl. Ebd. S.45ff.

[16] Vgl. Kulyk, Volodymyr: Nationalismen in der Ukraine1986-1996, in: Jahn, Egbert (Hg.): Nationalismus im spät- und postkommunistischen Europa. Nationalismus in den Nationalstaaten, Bd. 2, Baden-Baden 2009, S. 99-125, S. 104.

[17] Mackow, Jerzy: Die Ukraine: Nationsbildung und Demokratisierung ohne bürgerliche Gesellschaft, in: ders. (Hg.), Nationale Demokratie in der Ukraine (Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen 75), München 2011, S. 8 - 13, S. 12.

[18] Estel, Bernd/ Mayer, Tilman (Hg.): Das Prinzip Nation in modernen Gesellschaften. Länderdiagnosen und theoretische Perspektiven, Opladen 1994, S. 14.

[19] Vgl. Münz, Rainer/ Ohlinger, Rainer: Die Ukraine nach der Unabhängigkeit – Nationsbildung zwischen Ost und West (Berichte des Bundesinstituts für ostwissenschaftliche und internationale Studien), Köln 1999, S. 3.

[20] Ebd.

[21] Es ist davon auszugehen, dass Begriffe wie Ethnie und Nationalität im Ukrainischen eine eigene Konnotation haben. Da die Originalfragen in der Publikation nicht einsehbar sind, kann dies nicht geprüft werden.

[22] Vgl. Renan, Ernest: Was ist eine Nation?, übers. von Henning Ritter, hg. von Sabine Groenewold in: Was ist eine Nation? Rede am 11. März 1882 an der Sorbonne / Ernest Renan. Mit einem Essay von Walter Euchner, Hamburg 1996, S. 23 - 31.

[23] Renan: Was ist eine Nation, S. 35.

[24] Ebd., S. 34.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten

Details

Titel
"Euromaidan". Ein Ausdruck des ukrainischen Nationalgefühls?
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Historisches Institut)
Note
1,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
39
Katalognummer
V369899
ISBN (eBook)
9783668491878
ISBN (Buch)
9783960950905
Dateigröße
1791 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nationalismus, Euromaidan, Ukrainekonflikt
Arbeit zitieren
Alexander Plattner (Autor), 2016, "Euromaidan". Ein Ausdruck des ukrainischen Nationalgefühls?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369899

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