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Kleopatra VII. und Caesar. Liebe oder politisches Kalkül?

Titel: Kleopatra VII. und Caesar. Liebe oder politisches Kalkül?

Hausarbeit , 2017 , 15 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Alina Willkomm (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Kleopatra war die Frau, die es beinahe schaffte Rom unter ägyptische Herrschaft zu bringen. Bis heute ist die Liebesbeziehung zwischen Kleopatra VII. und Gaius Julius Caesar, die wohl bekannteste Liaison der Antike. Ein Indiz hierfür sind die zahlreichen Verfilmungen ihrer Liebesgeschichte. Auch in Comics, wie Asterix und Kleopatra wird uns die Königin wieder ins Gedächtnis gerufen. Neben den Hollywoodverfilmungen wende ich mich in dieser Arbeit der Liebesbeziehung in einem wissenschaftlichen Kontext zu. Kann man bei der Beziehung der beiden von Liebe sprechen? Oder waren Kleopatras Absichten ganz andere? Welche Maßnahmen ergriff sie, um sich Caesars Macht zunutze zu machen? Erfüllten sich ihre Wünsche? Wie stand die emotional zu Caesar? Und er zu ihr? Wer genau war diese Kleopatra überhaupt?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Kleopatra

2. Kleopatra und Caesar – Liebe oder politisches Kalkül?

2.1 Kleopatras Alleinherrschaft

2.2 Ägypten bemüht sich um Caesars Gunst

2.3 Kleopatra und Caesar lernen sich persönlich kennen

2.4 Der gemeinsame Sohn

2.5 Kleopatra in Rom

3. War es Berechnung Kleopatras oder wahre Liebe zu Caesar?

4. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Liaison zwischen Kleopatra VII. und Gaius Julius Caesar mit dem Ziel zu ergründen, ob ihre Beziehung auf einer persönlichen Zuneigung basierte oder primär von machtpolitischen Überlegungen geprägt war.

  • Analyse der politischen Ausgangslage in Ägypten und Rom
  • Untersuchung der persönlichen Begegnung und Taktiken Kleopatras
  • Rolle des gemeinsamen Sohnes Kaisar als politisches Instrument
  • Beurteilung der Wirkung Kleopatras auf die römische Öffentlichkeit
  • Kritische Reflexion der "Liebe vs. Kalkül"-Thematik

Auszug aus dem Buch

2.3 Kleopatra und Caesar lernen sich persönlich kennen

„Da sie sonst keine Möglichkeit sah, unentdeckt hineinzukommen, legte sie sich der Länge nach in einen Bettsack, Apollodoros schnürte ihn mit Riemen zusammen und trug das Bündel durchs Schloßtor zu Caesar hinein. Schon dieser listige Einfall, der Kleopatras mutwilliges Wesen verriet, gewann Caesars Herz, und vollends erlag er ihrer Anmut und dem Reiz ihres Umgangs.“

Eines Nachts ließ sich Kleopatra in einen Wäschesack gehüllt in Caesars Schlafgemach bringen. Dieser war von ihrem Anblick hingerissen. Dies lag nicht an ihrer offensichtlichen Schönheit, denn schön soll sie vermutlich nicht gewesen sein. Allerdings war sie eine kluge Frau und hatte eine Umgangsart, die sie durchaus reizvoll machte. Zudem ist es möglich, dass Kleopatra zu diesem Zeitpunkt noch jungfräulich war. Es ist gut denkbar, dass sie die Ehe mit ihrem zehnjährigen Bruder nicht vollzogen hat und ein anderer Mann kam auch nicht infrage, denn Frauen durften sich keinen Geliebten nehmen, dies war ein Privileg der Männer. Kleopatra und Caesar waren sich ähnlich in ihren Zielen politische Macht auszuüben und sie war eine Königin. Das Element der Gefahr ist hier auch nicht zu verachten. Sie konnten beide voneinander profitieren, auch wenn Kleopatra sich in der schlechteren Verhandlungsposition befand. Da sie aber bereit war ihren Charme, Manipulation, ihre Verführungskunst und ihren Körper einzusetzen, nutze sie ihre letzte Chance und band Caesar in ihr politisches Streben mit ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Kleopatra: Diese Einführung beleuchtet die historische Bedeutung Kleopatras, ihre Herkunft und die wissenschaftliche Relevanz der Untersuchung ihrer Beziehung zu Caesar.

2. Kleopatra und Caesar – Liebe oder politisches Kalkül?: Das Hauptkapitel analysiert chronologisch die politische Situation in Ägypten, die ersten Kontakte zu Caesar und die strategische Bedeutung der gemeinsamen Verbindung.

2.1 Kleopatras Alleinherrschaft: Dieses Unterkapitel beschreibt Kleopatras Machtantritt nach dem Tod ihres Vaters und ihr eigenmächtiges Agieren entgegen dem väterlichen Testament.

2.2 Ägypten bemüht sich um Caesars Gunst: Hier wird der Kontext von Caesars Ankunft in Ägypten und die schwierige diplomatische Lage nach dem Tod des Pompeius beleuchtet.

2.3 Kleopatra und Caesar lernen sich persönlich kennen: Dieser Abschnitt widmet sich der legendären ersten Begegnung und der persönlichen Anziehungskraft zwischen den Akteuren vor dem Hintergrund ihrer politischen Interessen.

2.4 Der gemeinsame Sohn: Das Kapitel untersucht die Geburt Kaisarions, die Anerkennung durch Caesar und die politische Instrumentalisierung des Sohnes.

2.5 Kleopatra in Rom: Hier wird Kleopatras Aufenthalt in Rom, ihre Wirkung auf die Bevölkerung und der Umgang Caesars mit seiner ägyptischen Geliebten thematisiert.

3. War es Berechnung Kleopatras oder wahre Liebe zu Caesar?: Diese Sektion diskutiert die Ambivalenz der Beziehung und ordnet das Handeln der Protagonisten in das historische Umfeld ein.

4. Fazit: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass eine eindeutige Antwort zwischen Liebe und Kalkül nicht möglich ist.

Schlüsselwörter

Kleopatra VII., Gaius Julius Caesar, Antike, Ägypten, Rom, Ptolemäer, Kaisarion, Machtpolitik, Politische Strategie, Antike Liebesbeziehung, Klientelstaat, dynastische Macht, Herrschaftslegitimation, Diplomatie, Machtkalkül.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Liebesbeziehung zwischen der ägyptischen Königin Kleopatra VII. und dem römischen Feldherrn Caesar auf ihren historischen Wahrheitsgehalt und ihre politischen Hintergründe.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die politische Instabilität in Ägypten, Kleopatras Taktiken zur Machterhaltung, die Rolle Caesars als Schutzherr sowie die Bedeutung des gemeinsamen Sohnes für die dynastische Ambition.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Die Autorin versucht zu klären, ob die Liaison zwischen Caesar und Kleopatra ein rein politisches Kalkül zur Stärkung der ägyptischen Herrschaft darstellte oder ob echte romantische Züge erkennbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Quellenanalyse, die antike Berichte und moderne wissenschaftliche Sekundärliteratur vergleicht, um ein differenziertes Bild der Ereignisse zu zeichnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine chronologische Betrachtung: von der Thronbesteigung Kleopatras über das Kennenlernen Caesars, die Rolle des Sohnes Kaisarion bis hin zu Kleopatras Aufenthalt in Rom.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die zentralen Begriffe sind Machtpolitik, Dynastie, Kalkül, Ägypten, Rom, Kleopatra und Caesar.

Warum war das Erbe Kleopatras durch ihren Sohn Kaisarion politisch so riskant?

Da Kaisarion als ausländisches Kind nach römischem Recht nicht legitimiert werden konnte, stellte seine Existenz eine dauerhafte Herausforderung für die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Nachfolgeplanung in Rom dar.

Welche Rolle spielte die Statue von Kleopatra im Venus-Forum für ihre Außenwirkung?

Die Platzierung der Statue durch Caesar signalisierte eine bewusste öffentliche Anerkennung der Königin und verlieh ihr einen göttlichen Status, was jedoch in Rom auf geteilte Meinungen stieß.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kleopatra VII. und Caesar. Liebe oder politisches Kalkül?
Hochschule
Universität zu Köln
Note
3,0
Autor
Alina Willkomm (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
15
Katalognummer
V370910
ISBN (eBook)
9783668486478
ISBN (Buch)
9783668486485
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kleopatra caesar liebe kalkül
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alina Willkomm (Autor:in), 2017, Kleopatra VII. und Caesar. Liebe oder politisches Kalkül?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/370910
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Leseprobe aus  15  Seiten
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