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Der Grammatikunterricht. Situative und integrative Konzeptionen

Titel: Der Grammatikunterricht. Situative und integrative Konzeptionen

Hausarbeit , 2014 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Nasim Jasmin Ali (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit werden einige Kriterien genannt, die einen guten, lerngerechten Grammatikunterricht ausmachen. Hierbei wird sich auf den situativen und integrativen Grammatikunterricht bezogen. Diese Arbeit wird erläutern, inwiefern diese Konzeptionen von Grammatikunterricht aufgebaut sind und wie sie im Unterricht anzuwenden sind. Auch werden hier Aufgaben dieser Konzeptionen miteinander verglichen, indem die beiden Konzeptionen anhand Kriterien erarbeitet werden.

Der Grammatikunterricht wird oft von Schülern und Lehrer oft als eine langweilige, eintönige Abhandlung verstanden, welche im Unterricht behandelt werden muss. Lehrer sehen ihren Grammatikunterricht als unsystematisch und ohne Überblick. Auch behaupten sie, dass sie immer die gleichen Übungen machen und dies langweilig ist, nichtsdestotrotz ist dieser notwendig. Jeder Deutschlehrer ist sich sicher, dass das Erlernen von Grammatik eine sehr wichtige Rolle spielt. Leider wird hierbei oft nur das Lehrbuch benutzt. Dieser wird verwendet, um zu üben und für das Darstellen von Grammatik. Meistens sind Lehrer jedoch mit den Lehrbüchern in Bezug auf Grammatik eher unzufrieden. Des Weiteren ist den meisten Lernern nicht klar, dass ihr Lehrer an die grammatischen Probleme genauso ungern und unsicher herangeht wie sie selbst. Als Vermittler einer Sprache, die für einen selbst die Muttersprache ist, muss man sich die grammatischen Regeln genauso bewusst machen und zum Teil sogar neu erlernen, wie es bei den Schülern der Fall ist. Dies bereitet Unsicherheit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Der Grammatikunterricht

2.1 Der integrative Grammatikunterricht

2.2 Der situative Grammatikunterricht

III. Vergleich der beiden Konzeptionen

3.1 Der Lernzielbereich

3.2 Ziele und Vorteile

3.3 Nachteile und Kritik

3.4 Vorgehen im Unterricht

3.5 Vermitteltes Wissen

IV. Aufgaben zu dem situativen und integrativen Grammatikunterricht

4.1 Der Lernzielbereich

4.2 Ziele und Vorteile

4.3 Nachteile und Kritik

4.4 Vorgehen im Unterricht

4.5 Lernziele

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Kriterien für einen lerngerechten Grammatikunterricht zu definieren, indem sie die Ansätze des situativen und des integrativen Grammatikunterrichts detailliert analysiert und kritisch miteinander vergleicht.

  • Grundlagen und historische Entwicklung des Grammatikunterrichts
  • Differenzierung zwischen integrativem und situativem Grammatikunterricht
  • Gegenüberstellung von Zielsetzungen, Vorteilen und methodischen Nachteilen
  • Analyse praktischer Unterrichtsaufgaben in beiden Konzeptionen
  • Bewertung des vermittelten Wissens und der Lehrerkompetenz

Auszug aus dem Buch

2.1 Der integrative Grammatikunterricht

Unter einem integrativen Grammatikunterricht versteht man einen in Lernbereiche übergreifenden Unterricht. Der Grammatikunterricht sieht hierbei anders aus, als wie bei dem typischen Grammatikunterricht. Die Grammatik wird hierbei in die Lernbereiche integriert und nicht isoliert behandelt, wie es bei dem systematischen Grammatikunterricht üblich ist. Das Konzept der Integration kann sehr unterschiedlich gedeutet werden. Es kann bedeuten, dass man das ganze Spektrum zwischen systematischen und situativen Zugängen zur Grammatik ausnützt, was wiederum eine sehr hohe Kompetenz voraussetzt, oder es bedeutet, zwischen den beiden Extremen einen Mittelwert zu gehen. Der Unterrichtseinstieg kann hierbei beispielsweise mit einem erzählenden Text, anhand dessen die verschiedenen Zeitformen erarbeitet werden müssen begonnen werden. Hierbei ist dieses Vorgehen vor allem dem systematischen Konzept ähnlich, wenn der Einstieg vom grammatischen Thema her bestimmt ist. Ziel hierbei ist die Integration von Grammatik und Arbeit am Text, von Form und Funktion. Der integrative Grammatikunterricht nimmt die Position zwischen dem systematischen und situativen Grammatikunterricht ein und versucht deren Nachteile zu meiden.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik des langweilig empfundenen Grammatikunterrichts und führt in die zwei zentralen Konzeptionen ein, die in der Arbeit untersucht werden.

II. Der Grammatikunterricht: Dieses Kapitel gibt einen historischen Abriss über die Entwicklung des Grammatikunterrichts und stellt die Definitionen des integrativen sowie des situativen Ansatzes vor.

III. Vergleich der beiden Konzeptionen: Hier werden die beiden Ansätze hinsichtlich ihrer Lernzielbereiche, ihrer Vor- und Nachteile, der methodischen Gestaltung und des vermittelten Wissens gegenübergestellt.

IV. Aufgaben zu dem situativen und integrativen Grammatikunterricht: In diesem Kapitel werden konkrete Unterrichtsbeispiele aus der Fachliteratur analysiert, um die Anwendung beider Konzepte in der Schulpraxis zu evaluieren.

Schlüsselwörter

Grammatikunterricht, Integrativer Grammatikunterricht, Situativer Grammatikunterricht, Sprachhandlungstheorie, Deutschunterricht, Lernziele, Sprachvermittlung, Fachdidaktik, Kontext, Kompetenz, Schreibprozesse, Sprachbewusstsein, Didaktik, Reflexion, Unterrichtsplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht und vergleicht zwei alternative Konzepte zum traditionellen Grammatikunterricht: den integrativen und den situativen Grammatikunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Definitionen beider Konzepte, die methodische Umsetzung im Unterricht, die Rolle der Lehrkraft sowie die Vor- und Nachteile für den Lernprozess der Schüler.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, Kriterien für einen lerngerechten Grammatikunterricht zu erarbeiten und zu klären, wie integrative und situative Ansätze aufgebaut sind und angewendet werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich von Fachkonzepten, ergänzt durch die Analyse konkreter Aufgabenbeispiele aus der fachdidaktischen Literatur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Gegenüberstellung der beiden Ansätze und eine praktische Anwendung durch die Analyse von Unterrichtsaufgaben wie Raumbeschreibungen oder Sportarten-Kurzbeschreibungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Grammatikunterricht, Sprachhandlungstheorie, schülerorientiertes Lernen, Kontextualisierung und didaktische Kompetenz.

Was unterscheidet den situativen vom integrativen Ansatz bei der Lehrerkompetenz?

Beim situativen Grammatikunterricht wird ein sehr hohes Maß an Improvisationstalent und fachlicher Kompetenz von der Lehrkraft verlangt, um spontan auf Situationen zu reagieren, während der integrative Ansatz stärker planbar und strukturiert ist.

Warum ist die Motivation der Schüler bei diesen Ansätzen oft höher?

Durch den Bezug zu Alltagssituationen, fiktiven Textkontexten und die Einbettung der Grammatik in sinnvolle Handlungszusammenhänge (anstatt isolierter Übungen) empfinden Schüler das Lernen als weniger belastend und spielerischer.

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Details

Titel
Der Grammatikunterricht. Situative und integrative Konzeptionen
Hochschule
Universität Regensburg
Note
2,0
Autor
Nasim Jasmin Ali (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
14
Katalognummer
V371295
ISBN (eBook)
9783668495432
ISBN (Buch)
9783668495449
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Grammatikunterricht Didaktik Schüler Fremdsprache Grammatik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nasim Jasmin Ali (Autor:in), 2014, Der Grammatikunterricht. Situative und integrative Konzeptionen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/371295
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Leseprobe aus  14  Seiten
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