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Kulturelle und strukturelle Anforderungen zur Beseitigung von Lernbarrieren

Title: Kulturelle und strukturelle Anforderungen zur Beseitigung von Lernbarrieren

Seminar Paper , 2003 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Arne Hildebrandt (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Problemstellung und Zielsetzung

Wir ertrinken in Informationen, aber uns dürstet nach Wissen. Getragen durch die weltweite Vernetzung von Unternehmen und Individuen ist die Flut an Informationen (extern wie intern) extrem angestiegen. Gleichzeitig jedoch ist auch die Anforderung an Unternehmen, sich schnell und flexibel an verändernde und komplexer werdende Zustände anzupassen (sei es in Bezug auf die zunehmende Vernetzung von Unternehmen, sei es aufgrund immer kürzer werdende Produktlebenszyklen), sowie mit der weltweit gestiegenen Unsicherheit umzugehen (als Schlagwörter können hier Rezession oder Bedrohung durch Terrorismus und weltweite Krisenherde genannt werden), gewachsen. Besagte Anpassung kann nur dann realisiert werden, wenn selektierte Informationen dauerhaft als Wissen in der Unternehmung gespeichert werden können. Doch wie kann diese Speicherung erfolgen, welche Arten von organisationalem Lernen gibt es und wo liegen deren Grenzen und Pathologien2? Wie stark beeinflussen Aspekte wie Unternehmenskultur und Führungsstil des Managements, sowie die Ängste und Wünsche der Individuen in der Organisation die Möglichkeit des Wissensausbaus durch organisationales Lernen? Antworten auf diese Fragen versucht diese Arbeit zu geben.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Organisationales Lernen

2.1 Wissensarten und organisationale Wissensbasis

2.2 individuelles und organisationales Lernen sowie Speicherung organisationaler Lernprozesse

2.3 Träger und Arten organisationaler Lernprozesse

3 Lernbarrieren: Pathologien von Lernprozessen

3.1 Lernbarrieren innerhalb psychischer und sozialer Systeme

3.2 Lernbarrieren struktureller und politisch-kultureller Art

4 Ansätze zur Identifikation und Eliminierung von Lernbarrieren

4.1 Identifikation struktureller Lernbarrieren

4.2 Identifikation politisch/kultureller Lernbarrieren

4.3 Strukturelle Anforderungen zur Beseitigung und Vermeidung von Lernbarrieren

4.4 Politisch-kulturelle Anforderungen zur Beseitigung und Vermeidung von Lernbarrieren

5 Schlussbemerkungen und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen bei der Etablierung organisationaler Lernprozesse und analysiert, wie strukturelle sowie politisch-kulturelle Barrieren identifiziert und durch gezielte Anforderungen an das Unternehmen beseitigt werden können, um eine nachhaltige Wissensbasis zu sichern.

  • Grundlagen des organisationalen Lernens und Wissensmanagements
  • Klassifizierung von Lernbarrieren in psychischen, sozialen und strukturellen Systemen
  • Analyse politisch-kultureller Hürden im Wissensaustausch
  • Strategische Ansätze zur Optimierung von Kommunikations- und Lernprozessen
  • Bedeutung des Managements bei der Förderung einer lernenden Organisation

Auszug aus dem Buch

4.3 Strukturelle Anforderungen zur Beseitigung und Vermeidung von Lernbarrieren

Durch bestimmte Strukturen innerhalb von Organisationen können Barrieren, die von der Schaffung und Verbreiterung einer Wissensbasis abhalten, entstehen. So gibt es sowohl Strukturen, die das organisationale Lernen fördern, als auch Strukturen, die ein Hemmnis für die Entstehung der organisationalen Wissensbasis darstellen. Daher ist es eine Aufgabe des Managements, „eine Balance zwischen Kontrolle und Freiheit, Ordnung und Chaos, Stabilität und Veränderung sowie Zentralisierung und Dezentralisierung (…)“ und so eine optimale, auf die Bedürfnisse der Organisation passende Struktur zu finden.

Man kann, aufgrund der tayloristischen Arbeitsteilung innerhalb von Organisationen zur Effizienz- und Effektivitätssteigerung eine Wissensdiskrepanz sowohl zwischen Hierarchieebenen, als auch zwischen Gruppen und Individuen bemerken. Um dieser Diskrepanz Abhilfe zu schaffen, ist eine Förderung des Dialoges und der Interaktion und damit ein Wissensaustausch und -abgleich, zwischen den Individuen und Gruppen als Kernaufgabe zu sehen. Daher sollen nun Lösungen aufgezeigt werden, den Wissensunterschieden durch strukturelle Änderungen entgegenzutreten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der Informationsflut ein und begründet die Notwendigkeit des organisationalen Lernens, wobei der Aufbau und das Ziel der Arbeit erläutert werden.

2 Organisationales Lernen: Hier werden zentrale Begriffe wie Wissen, Wissensbasis sowie die verschiedenen Träger und Arten organisationalen Lernens (Single-, Double- und Deutero-Learning) definiert.

3 Lernbarrieren: Pathologien von Lernprozessen: Es erfolgt eine Abgrenzung von Lernbarrieren, unterteilt in psychische und soziale Systeme sowie strukturelle und politisch-kulturelle Ursachen.

4 Ansätze zur Identifikation und Eliminierung von Lernbarrieren: Dieses Kapitel diskutiert Methoden zur Identifikation von Hindernissen und leitet konkrete strukturelle sowie politisch-kulturelle Anforderungen an die Organisationsführung ab.

5 Schlussbemerkungen und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Erkenntnisse und unterstreicht die wachsende Bedeutung des Wissens als strategische Ressource für den Wettbewerb.

Schlüsselwörter

Organisationales Lernen, Wissensmanagement, Lernbarrieren, Wissensbasis, Unternehmenskultur, Wissensaustausch, Strukturelle Anforderungen, Führung, Implizites Wissen, Explizites Wissen, Organisationsentwicklung, Wissensgenerierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, warum Unternehmen Schwierigkeiten beim organisationalen Lernen haben und wie sie ihre Strukturen und Kultur anpassen können, um Wissensbarrieren zu überwinden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Management der organisationalen Wissensbasis, die Identifikation von Lernblockaden und die Gestaltung lernförderlicher Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Anforderungen an Unternehmen zu definieren, die den Prozess des organisationalen Lernens unterstützen und die Beseitigung von Lernbarrieren ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf der Analyse bestehender Literatur zu Organisationslehre, Wissensmanagement und Lernprozessen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung organisationaler Lernformen, die Kategorisierung von Lernbarrieren und die Erarbeitung von Lösungsansätzen für das Management.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind organisationales Lernen, Wissensmanagement, Lernbarrieren, Organisationskultur und Wissensbasis.

Wie unterscheidet sich "Single-loop" von "Double-loop" Lernen?

Single-loop-Learning zielt auf eine defensive Anpassung ohne Änderung der Normen ab, während Double-loop-Learning eine kritische Hinterfragung und Modifikation bestehender Werte und Strategien erfordert.

Welche Rolle spielen mittlere Führungskräfte im Lernprozess?

Sie fungieren als Bindeglied zwischen Management und Basis, indem sie Visionen vermitteln und den Prozess der Explizierung von implizitem Wissen als Katalysatoren unterstützen.

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Details

Title
Kulturelle und strukturelle Anforderungen zur Beseitigung von Lernbarrieren
College
European Business School - International University Schloß Reichartshausen Oestrich-Winkel
Course
Unternehmensentwicklung
Grade
2,0
Author
Arne Hildebrandt (Author)
Publication Year
2003
Pages
18
Catalog Number
V37322
ISBN (eBook)
9783638367004
ISBN (Book)
9783656345428
Language
German
Tags
Kulturelle Anforderungen Beseitigung Lernbarrieren Unternehmensentwicklung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Arne Hildebrandt (Author), 2003, Kulturelle und strukturelle Anforderungen zur Beseitigung von Lernbarrieren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37322
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