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Die Bedeutung von Spielen im Englischunterricht der Grundschule

Titel: Die Bedeutung von Spielen im Englischunterricht der Grundschule

Hausarbeit , 2004 , 21 Seiten , Note: sehr gut

Autor:in: Katrin Jünemann (Autor:in)

Didaktik für das Fach Englisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Spiele im Englischunterricht der Grundschule

Wenn Kinder eingeschult werden, beginnt für sie ein völlig neuer Lebensabschnitt. Vorbei ist es mit dem Herumtoben, wann immer es ihnen passt. Sie müssen sich zum ersten mal in ihrem Leben an bestimmte Vorgaben und Grenzen halten. Somit tritt eine bedeutende Veränderung im Leben der „I-Dötzchen“ auf. Um den Schülern diesen schwierigen Einstieg ins neue Leben zu erleichtern, hilft es, bekannte und Spiele aufzugreifen, die einen Ausgleich zum teilweise harten Schulalltag schaffen.


Schon im Kindergarten haben die Kinder gelernt, ihr Umfeld spielerisch zu erschließen und zu entdecken. Die Betreuer der Kindergartengruppen konnten ihren Schützlingen dadurch so manche Kenntnisse und Erfahrungen vermitteln, ohne, dass das Lernen für sie anstrengend oder langweilig wurde. Dieses Bedürfnis zu Spielen kann der Grundschullehrer positiv im Unterricht einsetzen. Durch gezieltes, aber spielerisches Lernen ermöglicht er den Kindern sowohl kognitive und motorische als auch soziale Fähigkeiten zu erwerben. Diese Art zu Lernen bereitet den Schülern meist einen Heidenspaß, da sie durch Selbständigkeit aber auch durch Teamarbeit zu großen Lernerfolgen und – zuwachsen gelangen.


Eine weitere Möglichkeit des gezielten Spiels im Grundschulunterricht ist es, den einzelnen Schüler individuell zu fördern. Es kann an bestimmten Problemen angesetzt werden, ohne, dass das Kind es merkt. Häufig findet eine Förderung derart auffällig statt, dass sich einige Kinder schämen, eine solchen Förderbedarf zu haben. Eine Förderung die dem Kind völlig unbewusst hilft und Wissen vermittelt und dabei außerdem großen Spaß macht ermöglicht es, dass der Schüler oder die Schülerin sich stärker konzentrieren und somit bedeutendere Lernerfolge zu verzeichnen hat. Vor allem in der integrativen Schuleingangsphase bietet dieser Teil des offenen Unterrichts gute Perspektiven für SchülerInnen mit und ohne Lernschwierigkeiten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Spiele im Unterricht der Grundschule

3. Spielen und Lehrplan

4. Soziales Lernen durch Spiele in der Grundschule

4.1. Die Emotionale Intelligenz

5. Spiele im Englischunterricht der Grundschule

5.1. Praktische Regeln

6. Formen von Spielen im Englischunterricht der Grundschule

6.1. Lernspiele

6.1.1. Reaktionsspiel Commands

6.1.2. Sprechspiel I can see a thing!

6.1.3. Lesespiel Say the phrase!

6.1.4. Schreibspiel Memory Writing

6.2. Darstellende Spiele

6.2.1. Spiel I am a wild dog aus dem Bereich Handeln und Benennen

6.2.2. Handpuppenspiel Puppets

6.2.3. Dialog Pat the reporter

6.3. Interaktionsspiele

6.3.1. Kooperationsspiel Bazar

6.3.2. Minisituation English tea party

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Bedeutung und den didaktischen Nutzen von Spielen im Englischunterricht der Grundschule. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie spielerische Methoden nicht nur die Sprachkompetenz fördern, sondern auch einen Beitrag zum sozialen Lernen leisten und den Einstieg in die Fremdsprache erleichtern können.

  • Grundlagen des spielerischen Lernens in der Grundschule
  • Verknüpfung von Spielen mit den Anforderungen des Lehrplans
  • Förderung der emotionalen Intelligenz und sozialen Kompetenzen
  • Praktische Umsetzung und Regeln für den Fremdsprachenunterricht
  • Kategorisierung von Sprachspielen (Lern-, Darstellende- und Interaktionsspiele)

Auszug aus dem Buch

4.1. Die Emotionale Intelligenz

Die emotionale Intelligenz macht es dem Menschen möglich, Informationen emotionaler Art geistig aufzunehmen und zu verwerten. Diese Verwertung ruft in uns eine Empfindung und eine Reaktion auf diese hervor. Durch gezielt Spiele kann eine emotionale Bildung oder Kompetenz erreicht werden, die den Spielenden dazu befähigen, mit Gefühlen produktiv umzugehen.

Beim Empfinden von Emotionen geschehen im Gehirn eines jeden Menschen verschiedene Prozesse, die als Resultat die Reaktion auf ein Gefühl hervorbringt. Hierzu sind zwei Systeme des Gehirns von Bedeutung: das limbische System und der Neokortex.

Ein Teil des limbischen Systems, die Amygdala (auch Mandelkern bezeichnet), ist das sogenannte Zentrum des emotionalen Denkens. In diesem Bereich des Gehirns werden Informationen auf ihre emotionale Bedeutung hin untersucht und anschließend an den zerebralen Kortex (Großhirnrinde) übermittelt. Dadurch, dass sie bei der Übermittlung emotional aufgeladen sind, setzt das klare Denken in solchen Situationen häufig aus. Der Mandelkern reagiert vielmals schneller als der rationale Verstand und ohne bewusste Steuerung mit dem Ziel uns vor Gefahren zu hüten.

Im Neokortex befinden sich die Präfrontallappen direkt hinter der Stirn. Sie steuern einen kontrollierten und gezielten Umgang mit Emotionen und helfen effektiv mit ihnen umzugehen, das heißt unter anderem Situationen neu einzuschätzen. Hierfür analysieren sie mögliche Alternativen um auf ein Gefühl zu reagieren und selektieren die geeignetste heraus.

Meist ist eine perfekte Zusammenarbeit zwischen Amygdala und Neokortex möglich – sie ergänzen sich und machen somit eine effektive Reaktion auf Emotionen möglich. Reagiert der Mandelkern jedoch über setzen außergewöhnliche Gefühle das klare Denken außer Kraft, da die Präfrontallappen somit ihre Fähigkeit verlieren, das Gedächtnis weiterarbeiten zu lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Die Autorin begründet ihre Wahl des Themas durch Beobachtungen in Schulpraktika, in denen spielerisches Lernen die Motivation und Beteiligung der Kinder deutlich steigerte.

2. Spiele im Unterricht der Grundschule: Es wird erläutert, wie Spiele den Übergang in die Schule erleichtern, soziale sowie kognitive Fähigkeiten fördern und eine individuelle Unterstützung ohne Leistungsdruck ermöglichen.

3. Spielen und Lehrplan: Das Kapitel verknüpft spielerische Unterrichtsformen mit den offiziellen Richtlinien und Lehrplänen des Landes Nordrhein-Westfalen, die eine ganzheitliche Förderung der Kinder vorsehen.

4. Soziales Lernen durch Spiele in der Grundschule: Der Fokus liegt auf der Bedeutung der emotionalen Intelligenz als Voraussetzung für erfolgreiches soziales Miteinander und Lernen.

5. Spiele im Englischunterricht der Grundschule: Hier werden didaktische Prinzipien für den Sprachunterricht sowie praktische Regeln für eine effektive Spielgestaltung im Englischunterricht vorgestellt.

6. Formen von Spielen im Englischunterricht der Grundschule: Eine detaillierte Übersicht und Einordnung verschiedener Spieltypen wie Lern-, Darstellende- und Interaktionsspiele inklusive konkreter Beispiele für den Unterricht.

7. Fazit: Die Autorin resümiert, dass eine ausgewogene Kombination spielerischer Elemente sehr fruchtbar für den Unterricht ist und den Lernprozess freudiger gestaltet.

Schlüsselwörter

Spiele, Englischunterricht, Grundschule, emotionales Lernen, Fremdsprachenerwerb, Lehrplan, Lernspiele, Sozialverhalten, Unterrichtsgestaltung, Sprachkompetenz, Motivation, pädagogische Ansätze, Interaktion, Emotionale Intelligenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und der Bedeutung von Spielen im Englischunterricht an Grundschulen, insbesondere im Hinblick auf deren didaktischen Wert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Einbettung von Spielen in den Lehrplan, die Förderung der emotionalen Intelligenz, die methodische Einordnung von Sprachspielen sowie die praktische Gestaltung des Englischunterrichts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Nutzen spielerischer Methoden für den Fremdsprachenerwerb darzulegen und aufzuzeigen, wie dadurch sowohl kognitive als auch soziale Fähigkeiten gefördert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der didaktischen Aufarbeitung von Erfahrungen aus der Schulpraxis und aktuellen fachdidaktischen Konzepten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung von Spielen in der Grundschule, den Zusammenhang zwischen sozialem Lernen und emotionaler Intelligenz sowie eine detaillierte Typologie von Sprachspielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Sprachspiele, Grundschuldidaktik, emotionale Bildung, spielerisches Lernen und interaktive Unterrichtsmethoden.

Wie unterscheidet die Autorin die Ebenen der Intelligenz?

Die Autorin differenziert zwischen der rationalen Intelligenz (IQ), die für das Denken zuständig ist, und der emotionalen Intelligenz (EG), die das Fühlen steuert.

Warum ist das Handpuppenspiel laut Autorin besonders wertvoll?

Das Handpuppenspiel fungiert als „Maske“ und bietet einen Schutzraum, der Schülern hilft, Hemmungen abzubauen und freier in einer Fremdsprache zu agieren.

Welche Rolle spielt die Amygdala im Lernprozess?

Sie gilt als Zentrum des emotionalen Denkens. Bei emotionaler Überreaktion kann die Amygdala die Kontrolle übernehmen und das „klare Denken“ im Neokortex kurzzeitig außer Kraft setzen.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung von Spielen im Englischunterricht der Grundschule
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
sehr gut
Autor
Katrin Jünemann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
21
Katalognummer
V37470
ISBN (eBook)
9783638368032
ISBN (Buch)
9783638745406
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bedeutung Spielen Englischunterricht Grundschule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katrin Jünemann (Autor:in), 2004, Die Bedeutung von Spielen im Englischunterricht der Grundschule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37470
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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