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Stress im Studium. Statistische Analyse möglicher Determinanten, die das Stressempfinden im Studium beeinflussen

Titel: Stress im Studium. Statistische Analyse möglicher Determinanten, die das Stressempfinden im Studium beeinflussen

Hausarbeit , 2015 , 47 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: M.A. Maike Westphal (Autor:in), Maria Zielke (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit ist eine statistische Analyse über den Einfluss von möglichen Determinanten, die das Stressempfinden im Studium beeinflussen. Mit Hilfe des Datensatzes des 11. Studierendensurveys soll geprüft werden, wie das Faktum Stress sich auf die unterschiedlichen Determinanten, die im Einzelnen untersucht werden, auswirkt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Stress – Theoretische Einbettung

2.1 Wie lässt sich Stress definieren?

2.2 Forschungsstand und wissenschaftliche Ansätze

2.2.1 Art des Studienabschlusses

2.2.2 Fachzugehörigkeit

2.2.3 Universität vs. Fachhochschule

2.2.4 Zeitlicher Aufwand

2.2.5 Einhaltung der Regelstudienzeit

2.2.6 Nebenberufliche Tätigkeit

2.2.7 Geschlecht

3. Empirische Analyse

3.1 Methoden und Daten

3.2 Operationalisierung der Variablen

3.3 Deskriptive Statistik

3.4 Ergebnisse und Auswertungen der Chi²-Tests

4. Diskussion

5. Fazit

6. Ausblick

7. Syntax

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss verschiedener Determinanten auf das Stressempfinden von Studierenden. Ziel ist es, mithilfe einer statistischen Analyse basierend auf dem 11. Studierendensurvey zu prüfen, welche Faktoren, wie beispielsweise das Geschlecht, die Art des Studienabschlusses oder der zeitliche Aufwand, das Stresserleben maßgeblich beeinflussen.

  • Analyse relevanter Stressfaktoren im universitären Alltag
  • Vergleichende Untersuchung zwischen verschiedenen Studienabschlüssen und Fachrichtungen
  • Evaluation der Auswirkungen von Nebenberuflichkeit und Studienzeitverlängerung
  • Methodische Anwendung von Chi²-Tests zur Signifikanzprüfung
  • Identifikation von Belastungsmustern bei Studierenden

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Art des Studienabschlusses

Im Jahre 1998/99 wurde der Bologna-Prozess eingeführt. Grund dafür war eine Initiative aus dem europäischen Hochschulraum, um das Hochschulsystem zu vereinheitlichen und zu reformieren. Dieser Aufbau eines Europäischen Hochschulraumes findet, trotz des unvollständigen Bachelor- und Masterstudiengangprozesses, weiterhin bei den Studierenden breiten Anklang. (vgl. Bargel et al. 2009, 11) Für die analytische Untersuchung wird eine Gegenüberstellung der Bachelor und Master Qualifikationen mit den traditionellen Diplom, Magister und Staatsexamen Abschlüsse herangezogen.

Wie Bargel et al. in der statistischen Auswertung hervorhebt, fühlen sich 82 Prozent der Studierenden seit der Einführung des Bachelorstudiums, durch feste Regelungen und Vorgaben erheblich in ihrer Selbstständigkeit beeinträchtigt. Jeder dritte Bachelorabsolvent erfährt eine größere Schwierigkeit im Studium aufgrund der hohen Reglementierung. Wie die Zwischenbilanz festhält, ist “Die angemessene Dosierung an Selbstständigkeit [...] im Bachelorstudium vielfach nicht erreicht“ (ebd. 5). Die strikte Regulierung führt vermehrt zu Erschwernissen im Studium und schränkt eine effiziente und erfolgreiche Studienführung ein. Trotz zielgerichteter Vorgaben und Abläufe, treten vermehrt Probleme bei der Umsetzung und Realisierung der neuen Studienabschlüsse auf. So klagen 42 Prozent der Bachelor Studierenden über eine mangelnde Gliederung ihres Studiums. 54 Prozent von ihnen haben Schwierigkeiten mit unklaren Prüfungsanforderungen. (vgl. ebd., 5) Zudem sorgt der Übergang vom Bachelor in das Masterstudium bei Studierenden durch unübersichtliche Vorgaben und Handhabungen der einzelnen Hochschulen für Unsicherheiten und Problemsituationen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Stressbelastung im Studium ein und formuliert die Notwendigkeit sowie das Ziel der vorliegenden statistischen Analyse.

2. Stress – Theoretische Einbettung: Hier werden zentrale Stresskonzepte definiert und der aktuelle Forschungsstand hinsichtlich verschiedener Determinanten wie Studienabschluss, Fachrichtung und Geschlecht theoretisch aufbereitet.

3. Empirische Analyse: Dieser Teil beschreibt die methodische Vorgehensweise, die Datengrundlage des 11. Studierendensurveys sowie die Operationalisierung der Variablen und die statistische Auswertung.

4. Diskussion: Die Ergebnisse der Analyse werden hier kritisch reflektiert und in den Kontext bestehender wissenschaftlicher Literatur eingeordnet, um die Forschungsfrage zu beantworten.

5. Fazit: Das Fazit fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und betont die multidimensionale Bedingtheit des Stressempfindens.

6. Ausblick: Der Ausblick erörtert mögliche Ansätze zur Stressprävention und gesundheitsfördernden Maßnahmen an Hochschulen.

7. Syntax: Dieser Abschnitt enthält die verwendeten Befehlscodes des Programms SPSS zur Datenaufbereitung und Analyse.

Schlüsselwörter

Stress, Stressempfinden, Studierende, Bachelorstudium, Studienbelastung, Zeitaufwand, Nebenberufliche Tätigkeit, Geschlechtsspezifische Unterschiede, Chi²-Test, Studierendensurvey, Leistungsdruck, Studienabbruch, Bologna-Prozess, Studienfachrichtung, Prüfungsanforderungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss verschiedener Faktoren auf das Stressempfinden von Studierenden an deutschen Hochschulen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Im Zentrum stehen die Belastungen durch das Bachelor-Master-System, der Zeitaufwand, die Auswirkungen einer Erwerbstätigkeit, geschlechtsspezifische Stresswahrnehmungen und der Einfluss der Studienfachrichtung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, welche Faktoren maßgeblich dazu beitragen, dass Studierende Stress im Studium empfinden, und ob statistisch signifikante Zusammenhänge zwischen bestimmten Lebensumständen und dem Stresslevel nachweisbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quantitative statistische Analyse durchgeführt. Als Datenbasis dient der 11. Studierendensurvey, wobei die Zusammenhänge mittels Chi²-Tests geprüft und mit SPSS ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einbettung der Stressbegriffe und eine anschließende empirische Analyse, in der verschiedene Arbeitshypothesen anhand statistischer Daten operationalisiert und getestet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Stress, Stressempfinden, Bachelorstudium, Studierendensurvey und quantitative Sozialforschung charakterisieren.

Warum fühlen sich Bachelor-Studierende oft stärker gestresst als Diplom-Studierende?

Laut der Studie empfinden Bachelor-Studierende durch die straffere Reglementierung, eine höhere Prüfungsdichte und unübersichtliche Studienvorgaben eine stärkere Einengung ihrer Selbstständigkeit, was das Stresslevel erhöht.

Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede beim Stresserleben?

Ja, die Analyse zeigt, dass Frauen im Durchschnitt ein höheres Stressempfinden aufweisen und häufiger unter Belastungen durch Zeitnot und Überforderung leiden als männliche Studierende.

Ende der Leseprobe aus 47 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stress im Studium. Statistische Analyse möglicher Determinanten, die das Stressempfinden im Studium beeinflussen
Hochschule
Universität Rostock
Note
1,3
Autoren
M.A. Maike Westphal (Autor:in), Maria Zielke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
47
Katalognummer
V377518
ISBN (eBook)
9783668548749
ISBN (Buch)
9783668548756
Sprache
Deutsch
Schlagworte
stress studium statistische analyse determinanten stressempfinden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A. Maike Westphal (Autor:in), Maria Zielke (Autor:in), 2015, Stress im Studium. Statistische Analyse möglicher Determinanten, die das Stressempfinden im Studium beeinflussen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377518
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Leseprobe aus  47  Seiten
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