Anthropomorphisierung der Tiere. Die Übertragung menschlicher Eigenschaften auf das Nichtmenschliche


Referat (Ausarbeitung), 2013

15 Seiten, Note: 1,3

Anonym


Leseprobe

Gliederung

1. Ideengeschichtlicher Hintergrund
1.1 Ausschluss der Tiere aus Liebesgemeinschaften
1.2 Einschluss der Tiere in die christliche Liebesgemeinschaft
1.3 Steigender Stellenwert von Tieren

2. Gründe für eine emotionale Beziehung Mensch - Tier
2.1 Biophilie-Hypothese
2.2 Du-Evidenz
2.3 Namensgebung
2.4 Kindchenschema

3. Anthropomorphisierung heute
3.1 Vermenschlichung von Haustieren
3.2 Medizinischer Sektor
3.3 Tiere in der Werbung
3.4 Extreme Tierliebe - Sodomie

4. Diskussion

5. Literatur

1.1 Ausschluss der Tiere aus Liebesgemeinschaften

- Recht als menschliches Privileg (Hesiod, Platon)

- Aristoteles: Mensch als vernünftiges Wesen
Vernunft als Voraussetzung für Teilnahme an Rechtsgemeinschaft
Begründung von Pflichten gegenüber Tieren unmöglich

- epimeleia philia

- Thomas von Aquin: Liebe Gottes zu den Tieren „seiner Güte und unseres Nutzens wegen“
- Unvernunft der Tiere Ausschluss aus christlicher Gnaden- und Erlösungsgemeinschaft
- Mensch als „Krone der Schöpfung“, Ebenbild Gottes

Menschen und Tiere in

Solidargemeinschaft (Noah)

- Tiere im christlichen Mittelalter-

- Betonung des tierunfreundlichen biblischen Erbes: Hierarchie der Schöpfung, (Gen. 1,28), Reinheitsvorschriften
- Aspekt des Nutzens
- Dennoch enge Beziehung Mensch-Tier
- Zusprechen von rationalen Fähigkeiten:

Erhebung von Anklagen, Vollstreckung von Todesurteilen

1.2 Einschluss der Tiere in die christliche Liebesgemeinschaft

- Reformation: Erinnerung an tierfreundliche Inhalte der Bibel
- Auseinandersetzung mit Automatentheorie (Descartes)
- Gottesebenbildlichkeit des Menschen Verantwortung
- Diskussionen über Unsterblichkeit der Tiere

1.3 Steigender Stellenwert von Tieren

- Einfluss des Pietismus
- „Der Gerechte erbarmt sich seines Viehs; aber das Herz des Gottlosen ist unbarmherzig.“ (Sprüche 12,10)
- Nächstenliebe im Diesseits, Einschluss der Tiere!

Fürsorgeeinrichtungen für Menschen und Tiere, Gründung des ersten deutschen Tierschutzvereins 1836 (Albert Knapp)

2. Gründe für eine emotionale

Beziehung zwischen Mensch und Tier

2.1 Biophilie-Hypothese

- Menschliches (Ur-)Bedürfnis nach Kontakt mit der Natur
- Ursprüngliche Abhängigkeit von der

Überwachung der Pflanzen- und Tierwelt, um Überleben zu sichern

2.2 Du-Evidenz

- Heterotype Wechselbeziehung zwischen Mensch und Tier
- Du-Beziehung besonders mit sozialen Tieren, d.h.

Tiere als Individuum, als „DU“ wahrzunehmen und zu respektieren

- Ähnliche emotionale und soziale Grundbedürfnisse
- In Körpersprache und Ausdrucksformen mit Menschen vergleichbar, folglich verstehbar
- Gefühl der Partnerschaft
- Anbahnung der Beziehung meist durch den Menschen

2.3 Namensgebung

- Grundlage dafür, als Individuum mit

Bedürfnissen und Rechten angesehen zu

- Zuschreibung von personalen Eigenschaften
- Konsequenz: besonderer Umgang mit dem Tier

Tiere mit Namen bekommen mehr Zuneigung als namenlose Tiere

[...]

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Anthropomorphisierung der Tiere. Die Übertragung menschlicher Eigenschaften auf das Nichtmenschliche
Note
1,3
Jahr
2013
Seiten
15
Katalognummer
V377756
ISBN (eBook)
9783668561373
ISBN (Buch)
9783668561380
Dateigröße
427 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
anthropomorphisierung, tiere, übertragung, eigenschaften, nichtmenschliche
Arbeit zitieren
Anonym, 2013, Anthropomorphisierung der Tiere. Die Übertragung menschlicher Eigenschaften auf das Nichtmenschliche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377756

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