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Der Zusammenschluss der Parteien PDS und WASG zur neuen Partei DIE LINKE

Título: Der Zusammenschluss der Parteien PDS und WASG zur neuen Partei DIE LINKE

Tesis (Bachelor) , 2017 , 33 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Lale Marie Dalz (Autor)

Política - Sistema político de Alemania
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Wie kam es dazu, dass es erst 2007 eine gesamtdeutsche linke Partei gab?

Diese Arbeit befasst sich mit dem Zusammenschluss der PDS und der WASG zur neuen Partei DIE LINKE. Sie beschreibt die Hintergründe einer Parteifusion, die seit der Wiedervereinigung Deutschlands unwahrscheinlich, wenn nicht unmöglich erschienen war.

Die Voraussetzungen für eine kapitalismuskritische Partei waren im wiedervereinigten Deutschland zunächst denkbar ungünstig - stand die PDS nicht für genau jenes System, das sich gegenüber dem Kapitalismus als unterlegen herausgestellt hatte? Und wie kam es dazu, dass gerade die WASG mit der PDS fusionierte, obwohl sie sich doch unter Anderem in Abgrenzung zum rot-roten Senat Berlins gegründet hatte? In dieser Arbeit wird beschrieben, wie einzelne Ereignisse im Zeitgeschehen der wiedervereinigten Bundesrepublik, sowie das Engagement und die taktischen Züge engagierter PolitikerInnen aufeinander trafen und die Gründung der Partei DIE LINKE ermöglichten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die PDS

2.1 Die Geschichte der PDS im Überblick

2.1.1 Entstehung, Umstrukturierung, Grundsatzprogramm

2.1.2 Die Etablierung im bundesdeutschen Parteiensystem

2.1.3 Die Krise der PDS

2.2 Die Gründe für die Fusion mit der WASG

3 Die WASG

3.1. Die Entstehung der WASG

3.2 Die Entwicklung der WASG bis Mai 2005

3.3 Die Fusionspläne

4 Die Parteifusion

4.1 Der gemeinsame Antritt zur Bundestagswahl 2005

4.2 September 2005 bis Juni 2007: Der Gründungsprozess der Partei DIE LINKE

4.3 Die Bedeutung der Partei DIE LINKE für das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland

5 Fazit: DIE LINKE als neuartige Partei?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Fusionsprozess der Parteien PDS und WASG zur neuen Partei DIE LINKE im Jahr 2007. Ziel ist es, die Beweggründe für diesen Zusammenschluss zu identifizieren und die daraus resultierenden politischen Folgen sowie den Gründungsprozess selbst zu analysieren.

  • Historische Entwicklung, Struktur und Krise der PDS
  • Entstehung und politische Motivation der WASG
  • Strategische Überlegungen und Fusionspläne der beiden Parteien
  • Herausforderungen und Ablauf der gemeinsamen Parteigründung
  • Die Auswirkungen der neuen Partei auf das deutsche Parteiensystem

Auszug aus dem Buch

3.1. Die Entstehung der WASG

An dieser Stelle soll ein Rückblick vorgenommen werden, um zu erläutern, wie es überhaupt dazu kam, dass es 2005 eine WASG gab die mit der PDS Verhandlungen über eine mögliche Parteienfusion führen konnte.

Wie bereits erwähnt, entstand die WASG aus einer gewerkschaftlichen Oppositionsbewegung zur Politik der Bundesregierung unter Gerhard Schröder. Ihre Entstehung war der Ausdruck einer Entwicklung, in welcher sich große Teile der Gewerkschaften von der SPD entfernt hatten. Diese Entwicklung begann bereits in den späten 1990er-Jahren. Zwar hatten viele GewerkschafterInnen 1998 noch den Wahlkampf der SPD unterstützt und bis 2002 zumindest keinen großen Widerstand geleistet, als die SPD beispielsweise mit den Riester-Reformen den Sozialstaat angriff, doch 2003, nach der Ankündigung des Vorhabens Agenda 2010, formierte sich an mehreren Stellen Widerstand. Es entstanden kleine Regionalgruppen, beispielsweise in Berlin und Chemnitz, die in Opposition zur Agenda 2010 standen. Im Herbst 2003 demonstrierten in Berlin rund 10.000 Menschen gegen die Agenda 2010.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Forschungsfrage bezüglich der PDS-WASG-Fusion und umreißt das methodische Vorgehen.

2 Die PDS: Das Kapitel behandelt die Historie, die strategische Etablierung sowie die anschließende Krise der PDS in den frühen 2000er Jahren.

3 Die WASG: Hier wird die Entstehung der WASG aus einer gewerkschaftlichen Protestbewegung, ihre Entwicklung bis 2005 und die Fusionspläne beleuchtet.

4 Die Parteifusion: Dieses Kapitel beschreibt den Prozess von der gemeinsamen Bundestagswahl 2005 über den Gründungsprozess der Partei DIE LINKE bis hin zur Bedeutung für das deutsche Parteiensystem.

5 Fazit: DIE LINKE als neuartige Partei?: Im Fazit wird bilanziert, wie die beiden Parteien mit ihren jeweiligen paradoxen Identitäten erfolgreich zu einer neuen, gesamtdeutschen Partei verschmolzen wurden.

Schlüsselwörter

PDS, WASG, DIE LINKE, Parteifusion, Parteiensystem, Agenda 2010, Sozialstaat, Gewerkschaften, Parteigründung, politische Identität, Bundestagswahl, Linksbündnis, Sozialismus, gesellschaftlicher Wandel, oppositionelle Politik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den historischen Prozess, der zur Verschmelzung der Parteien PDS und WASG zur neuen Partei DIE LINKE im Juni 2007 führte.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der PDS, der Entstehung der WASG als Protestbewegung gegen die Agenda 2010, der strategischen Annäherung der beiden Akteure und dem anschließenden Fusionsprozess.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, aus welchen Gründen und mit welchen Folgen sich PDS und WASG zu einer neuen Partei zusammenschlossen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Auswertung von Sekundärliteratur, politikwissenschaftlichen Analysen, Wahldaten sowie Erfahrungsberichten beteiligter Akteure.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Historie und Krisen der PDS, die Entstehung der WASG als Reaktion auf sozialpolitische Reformen und eine detaillierte Aufarbeitung des Fusionsgeschehens bis zur Gründung der Partei DIE LINKE.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Kernbegriffe umfassen Parteifusion, Identitätsbildung, Sozialpolitik, Wahlergebnisse und die Transformation des deutschen Parteiensystems.

Warum war für die PDS ein Schulterschluss mit der WASG strategisch notwendig?

Die PDS war im Westen kaum verwurzelt und litt unter einer negativen Wahrnehmung als Ostpartei; die WASG bot die Möglichkeit, ein linkes Wählerpotenzial in Westdeutschland zu erschließen und als gesamtdeutsche Kraft aufzutreten.

Welchen Einfluss hatte die Agenda 2010 auf die Entstehung der WASG?

Die Agenda 2010 fungierte als zentraler Auslöser für die Gründung der WASG, da viele Gewerkschafter und linke Aktivisten darin einen Verrat der SPD an sozialdemokratischen Idealen sahen und sich eine neue politische Vertretung wünschten.

Wie bewertet die Autorin den Erfolg der Parteifusion?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die Gründung der Partei DIE LINKE einen Erfolg darstellt, da sie das Parteiensystem nachhaltig verändert hat und sich als eigenständige Kraft etablierte, die nicht mehr nur auf einzelne Regionen reduziert werden kann.

Final del extracto de 33 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Zusammenschluss der Parteien PDS und WASG zur neuen Partei DIE LINKE
Universidad
RWTH Aachen University  (Institut für Politische Wissenschaft (IPW))
Calificación
1,0
Autor
Lale Marie Dalz (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
33
No. de catálogo
V379073
ISBN (Ebook)
9783668563100
ISBN (Libro)
9783668563117
Idioma
Alemán
Etiqueta
DIE LINKE LINKE Linkspartei PDS WASG Parteienforschung Wiedervereinigung Deutschland
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lale Marie Dalz (Autor), 2017, Der Zusammenschluss der Parteien PDS und WASG zur neuen Partei DIE LINKE, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/379073
Leer eBook
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