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Die Bedeutung der Migrationspädagogik im pädagogischen Berufsfeld

Am Beispiel Kindertagesstätte

Titel: Die Bedeutung der Migrationspädagogik im pädagogischen Berufsfeld

Hausarbeit , 2016 , 16 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Johanna Jacob (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit wird sich auf die Bedeutung von Migrationspädagogik beziehen, welche in Zusammenhang mit dem pädagogischen Berufsfeld gebracht wird. Dieser Zusammenhang wird am Beispiel der Kindertagesstätte dargestellt.
Im ersten Teil der Hausarbeit wird es um den Begriff der Migrationspädagogik gehen, indem dieser positioniert wird, um anschließend die Ziele der Migrationspädagogik herauszuarbeiten. Daran anschließend wir die Veränderung der Situation in Gesellschaft und Kindertagesstätte aufgegriffen, um eine Hinführung zum Hauptteil herzustellen. Im zweiten Teil wird es dann um den sogenannten „Situationsansatz“ im Arbeitsfeld von Pädagogen gehen, um dann zum Hauptteil der Hausarbeit zu kommen, welche Voraussetzungen für den migrationspädagogischen Ansatz in Kindertagesstätten von Bedeutung sind. Abschließend wird der letzte Teil in Form eines Fazits Schlüsselaspekte aufgreifen und einen Ausblick geben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Begriff der Migrationspädagogik

2.1 Begriffliche Positionierung

2.2 Ziele der Migrationspädagogik

2.3 Veränderung der Situation in Gesellschaft und Kita

3.Der Situationsansatz im Arbeitsfeld von Pädagogen

4.Voraussetzungen für den Migrationspädagogischen Ansatz in Kindertagesstätten

5.Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz der Migrationspädagogik im beruflichen Kontext von Pädagogen, insbesondere innerhalb von Kindertagesstätten, um Handlungsoptionen für einen vorurteilsbewussten und integrativen pädagogischen Alltag aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Definition der Migrationspädagogik
  • Die Rolle des Situationsansatzes im pädagogischen Alltag
  • Veränderte gesellschaftliche Anforderungen an Kitas
  • Voraussetzungen für die praktische Umsetzung in der Elementarpädagogik
  • Professionalisierung pädagogischen Handelns im Migrationskontext

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffliche Positionierung

Migrationspädagogik bezeichnet einen Blickwinkel, unter welchem Fragen gestellt und thematisiert werden, die bedeutsam für eine Pädagogik unter den Bedingungen einer Migrationsgesellschaft sind. Der Ausdruck Migration stellt eine allgemeine Perspektive dar, mit der Phänomene erfasst werden, die für eine Migrationsgesellschaft kennzeichnend sind. Diese Phänomene sind beispielsweise die Vermischung als Folge von Wanderungen, Strukturen des Rassismus, Konstruktionen des Fremden und die Entstehung neuer Formen von Ethnizität. Die Perspektive der Migrationspädagogik bezieht sich also in einer pädagogischen Einstellung auf Phänomene dieser Art.

Mit dem Kernbegriff der Migrationspädagogik kommen durch Migrationsphänomene angestoßene Prozesse der Pluralisierung und der Vereinseitigung, der Differenzierung, der Segregation und der Vermischung des Sozialen in den Blick. Dass die Einengung auf nur eine einzige kulturelle Betrachtung der mit der Wanderung verbundenen Phänomene unangemessen ist, zeigt die Perspektive der Migrationspädagogik. Wanderung stellt ein umfangreiches Phänomen dar, welches im Spannungsfeld politischer, kultureller und rechtlicher Systeme, auf allen weltlichen Ebenen stattfindet. Aus diesem Grund müssen Identifizierungen und Positionierungen der Migranten und Nicht-Migranten im Konflikt dieses Spannungsfeldes verstanden werden. Damit meint die Literatur den Bezug auf das Soziale und versteht Migrationspädagogik als eine Perspektive, die den Beitrag der Bildungsinstitutionen zu diesen Verhältnissen in den Blick nimmt, sowie Möglichkeiten der Thematisierung und Verschiebung dieser Verhältnisse aufzeigt.

Die zentrale Aufgabe, mit welcher die Migrationspädagogik befasst, besteht in der Beschäftigung mit der Frage, wie der und die Andere unter Bedingungen von Migration dargestellt werden und inwiefern pädagogische Praxis und pädagogische Diskurse ihren Beitrag dazu leisten. Zugehörigkeitsordnungen und speziell die Frage, wie solche Ordnungen in bildungsinstitutionellen Kontexten wiederholt und verschoben werden, sind Gegenstand der Migrationspädagogik.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Migration für die pädagogische Praxis und stellt die Forschungsfrage nach einem reflektierten Umgang mit Diversität in Kindertagesstätten.

2.Begriff der Migrationspädagogik: Dieses Kapitel definiert den theoretischen Rahmen der Migrationspädagogik und analysiert die sich wandelnden gesellschaftlichen Bedingungen, die eine Anpassung pädagogischer Konzepte erfordern.

2.1 Begriffliche Positionierung: Es erfolgt eine theoretische Einordnung, die Migration als komplexes soziales Phänomen begreift und die Notwendigkeit einer kritischen pädagogischen Perspektive unterstreicht.

2.2 Ziele der Migrationspädagogik: Hier werden die Zielsetzungen dargelegt, die über einfache Integrationsbemühungen hinausgehen und stattdessen auf das Erkennen von Machtverhältnissen und diskursiven Ordnungen zielen.

2.3 Veränderung der Situation in Gesellschaft und Kita: Die Analyse zeigt auf, wie sich die demografischen Gegebenheiten und die Anforderungen an Kindertagesstätten durch Migrationsprozesse fundamental verändert haben.

3.Der Situationsansatz im Arbeitsfeld von Pädagogen: Dieses Kapitel erläutert den Situationsansatz als konkretes pädagogisches Instrument, um Kinder zu einem selbstbestimmten und diskriminierungsfreien Handeln zu befähigen.

4.Voraussetzungen für den Migrationspädagogischen Ansatz in Kindertagesstätten: Der Fokus liegt hier auf den praktischen Anforderungen an Fachkräfte, wie professionelle Haltung, Elternarbeit und die bewusste Reflexion eigener Vorurteile.

5.Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der Migrationspädagogik zusammen und betont die Verantwortung von Pädagogen, eine diskriminierungsfreie Umgebung zu schaffen.

Schlüsselwörter

Migrationspädagogik, Kindertagesstätte, Elementarpädagogik, Situationsansatz, Diskriminierung, Soziale Ordnung, Interkulturelle Bildung, Identitätsentwicklung, Diversität, Professionalisierung, Vorurteilsbewusste Erziehung, Migrationsgesellschaft, Machtverhältnisse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und der praktischen Anwendung der Migrationspädagogik im Arbeitsfeld von pädagogischen Fachkräften in Kindertagesstätten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition der Migrationspädagogik, die Rolle des Situationsansatzes, die Anforderungen an die Elternarbeit und die Reflexion von Machtverhältnissen in der frühkindlichen Bildung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Pädagogen durch eine reflektierte migrationspädagogische Haltung einen Beitrag zu einer vorurteilsbewussten und diskriminierungsfreien Bildung leisten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die aktuelle pädagogische Diskurse und Konzepte theoretisch aufarbeitet und auf das Feld der Kindertagesstätten bezieht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die begriffliche Klärung der Migrationspädagogik, die Analyse gesellschaftlicher Veränderungsprozesse und die praktische Anwendung des Situationsansatzes als Handlungsmodell.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Migrationspädagogik, Situationsansatz, Vorurteilsbewusstsein, Diskriminierungsschutz und die professionelle Identität von pädagogischen Fachkräften.

Wie unterscheidet sich die Migrationspädagogik laut Autorin von herkömmlichen Integrationskonzepten?

Während klassische Integrationskonzepte oft das Ziel haben, Migranten an das Bestehende anzupassen, hinterfragt die Migrationspädagogik die gesellschaftlichen und institutionellen Machtverhältnisse, die Migration erst als "Problem" oder "Andersartigkeit" markieren.

Welche Rolle spielt die Elternarbeit in der Umsetzung dieses Ansatzes?

Die Elternarbeit ist laut Arbeit essenziell, da eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und ein offener Austausch mit Familien mit Migrationshintergrund Voraussetzung dafür sind, um das Kind ganzheitlich in seiner Lebensrealität zu unterstützen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung der Migrationspädagogik im pädagogischen Berufsfeld
Untertitel
Am Beispiel Kindertagesstätte
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Erziehungswissenschaft)
Note
2,0
Autor
Johanna Jacob (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
16
Katalognummer
V379653
ISBN (eBook)
9783668567443
ISBN (Buch)
9783668567450
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedeutung migrationspädagogik berufsfeld pädagogen beispiel kindertagesstätte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johanna Jacob (Autor:in), 2016, Die Bedeutung der Migrationspädagogik im pädagogischen Berufsfeld, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/379653
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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