Die Darstellung sexualisierter Gewalt im Film. Am Beispiel Lisbeth Salanders in David Finchers "Verblendung"


Bachelorarbeit, 2016

52 Seiten, Note: 1.8


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Sexualisierte Gewalt als ein Teilbereich von sexueller Gewalt

2. Darstellung der sexuellen Gewalt im Spielfilm
2.1. Darstellung von sexueller Gewalt im Kriegs- oder Pornofilm
2.2 Darstellung von sexueller Gewalt in den Jahren 1970 – 1980
2.3. Darstellung von sexueller Gewalt in den Jahren 1980 – 1990
2.4. Darstellung von sexueller Gewalt in den Jahren 1990 – 2000
2.5. Darstellung von sexueller Gewalt in den Jahren 2000 – 2010
2.6. Zwischenfazit: Vergleich der Darstellung der sexuellen Gewalt im Spielfilm

3. Verblendung – oder The Girl with the Dragon Tattoo
3.1. Die Millenium Trilogie – Stieg Larssons Buchvorlage zum Film
3.2. Der Autor – Stieg Larsson
3.3. Der Regisseur David Fincher
3.4. Schauplatz Schweden

4. Analyse einer Filmsequenz (Min. 0:51:30 – 0:55:02)
4.1. Die Handlungsanalyse
4.2. Die Figurenanalyse
4.2.1. Lisbeth Salander – die Antiheldin
4.2.2. Nils Bjurman – nur ein Täter oder auch ein Opfer?
4.3. Die Analyse der Bauform

5. Einordnende Analyse von Verblendung in das Zwischenfazit

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Filmografie

1. Einleitung

In 99% der Fälle von sexuellen Gewalthandlungen sind Frauen die Opfer.

Die repräsentative Studie[1] “Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland“ aus dem Jahr 2004 ergab, dass 58,2% der befragten Frauen, Opfer von sexueller Belästigung wurden. Sei es am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit oder im eigenen Umfeld.[2] Laut der Studie hat bereits jede zweite weibliche Person eigene Erfahrungen mit dieser Problematik. Zu einem vergleichbaren Ergebnis kommt ebenfalls eine Untersuchung aus dem Jahr 2014, welche von der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) erstellt wurde. Diese untersuchte die Gewalt gegen Frauen im Raum Europa. Demnach erfährt jede dritte Frau (33%) ab ihrem 15. Lebensjahr körperliche und/oder sexuelle Gewalt.[3] Des Weiteren haben 22% der Befragten Erfahrung mit sexueller Gewalt in der Partnerschaft gemacht. Dies zeigt, dass die vorliegende Thematik, wie bereits erwähnt, häufig Frauen betrifft. Ein Bewusstsein für dieses Problem ist bereits vorhanden. Laut dem StGB Art. 177 wird eine Vergewaltigung mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet. Die sexuelle Gewalt gegen Frauen wird ebenfalls in verschiedenen Filmgenres, wie etwa Dramen, Thrillern oder Actionfilmen explizit, thematisiert. Welche technischen Mittel nutzen die Filmemacher, um die sexualisierte Gewalt gegen Frauen in Filmen zu inszenieren? Dieser Frage soll in der vorliegenden Arbeit nachgegangen werden. Die zentrale Fragestellung lautete daher: Wie wird die sexuelle Gewalt gegen Frauen, speziell in Hollywoodspielfilmen, im Zeitraum von 1970-2011 dargestellt?

Konkret soll im ersten Teil der Arbeit der Terminus der sexuellen und sexualisierten Gewalt zunächst definiert und der Unterschied erarbeitet werden. In einem zweiten Schritt werden exemplarische Filmbeispiele mit sexueller Gewalt, im Zeitraum von 1970-2010, vorgestellt. Dafür wird pro Jahrzehnt ein Hollywoodspielfilm aus dem Genre der Dramen und Thriller, bezüglich verschiedener Schwerpunkte, analysiert. Diese Aspekte sind die Darstellung der Opfer- und Täterrolle, des sexuellen Akts, sowie der Kameraführung, um anschließend Gemeinsamkeiten und Unterschiede festzustellen (siehe Kapitel 2.6).

Des Weiteren folgt die Untersuchung von Verblendung, als einen aktuellen Vertreter dieser Thematik. In diesem Teil der Arbeit steht zunächst die inhaltliche Analyse des Thrillers, die auf der Grundlage des gleichnamigen Buches von Stieg Larsson basiert, im Fokus. Daher werden zuerst relevante Lebensdaten des Autors aufgeführt. Ferner wird ein Interview des Regisseurs David Fincher, bezüglicher sexueller Gewalt gegen weibliche Personen, herangezogen. Dadurch gelingt es, vorherrschende Einstellungen und Meinungen Finchers zu untersuchen, die einen möglichen Einfluss auf die Kameraführung haben könnten. Als letzter Punkt folgt anschließend die technische Analyse der Filmsequenz, in der der Protagonistin sexualisierte Gewalt wiederfährt. Dabei stehen technische Aspekte, wie die eingesetzten Kameraeinstellungen, Dialoge sowie die Musik im Mittelpunkt. In einem letzten Schritt erfolgt die Einordnung von Verblendung in den zuvor erarbeiteten Kriterienkatalog (siehe Abbildung 1) sowie ein abschließendes Resümee.

1.1. Sexualisierte Gewalt als ein Teilbereich von sexueller Gewalt

In diesem Abschnitt soll das Problem der sexuellen und sexualisierten Gewalt näher erläutert werden. Dabei stellen sich zunächst folgenden Fragen: Welche Arten gibt es bei der Verknüpfung von Macht und Sex? Inwieweit beeinflusst Macht, zum Beispiel in Form von Gewalt, den Sex? Um die erste Frage zu beantworten, wird zunächst der Unterschied zwischen sexueller und sexualisierter Gewalt erläutert. In einem zweiten Schritt soll anschließend, aus psychologischer und philosophischer Sicht, der Einfluss der Macht auf den Sex nach Foucault untersucht werden.

Es gibt zwei Grundformen bei der Verknüpfung von Sex und Gewalt. Zum einen kann der Geschlechtsverkehr im Vordergrund stehen, der sich mithilfe von gewaltsamen Maßnahmen verschafft wird. Dies bezeichnet man im Allgemeinen als sexuelle Gewalt. Ein wichtiges Merkmal dafür ist das Vorhandensein einer Unfreiwilligkeit bei der Person, bei der die Gewalt angewendet wird. Dies ist zum Beispiel bei einer Vergewaltigung der Fall. Ausgenommen von dieser Definition sind demzufolge sadomasochistische Handlungen, bei der keine Unfreiwilligkeit vorliegt, aber der Sex mit Schmerzen verbunden ist. Jedoch kann auch hier eine Unfreiwilligkeit entstehen, nämlich dann, wenn die Grenzen der sexuellen Selbstbestimmung überschritten werden und die Handlungen nicht mehr einvernehmlich geschehen. Deshalb ist es zwingend notwendig, insbesondere Kinder und ihre sexuelle Selbstbestimmung zu schützen, damit Missbrauch o.ä. verhindert werden können. Das ist auch der Grund, warum FSK (Freiwillige Alterskontrolle) - Angaben existieren.

Diese sollen einen Hinweis darauf geben, ab wann Filme von welchen Altersklassen gesehen werden können, um nicht ihre Entwicklung zu beeinträchtigen oder zu gefährden. Weiterhin kann bei den Tätern auch die Befriedigung von Macht im Fokus stehen. Dabei steht nicht der Geschlechtsverkehr im Vordergrund. Viel mehr erfolgt eine Instrumentalisierung des sexuellen Aktes, um Macht, in Form von Gewalt, zu demonstrieren.[4] Dies bezeichnet man als sexualisierte Gewalt. Zu diesem Begriff zählen auch Taten ohne direkte Gewaltanwendung, wie zum Beispiel sexuelle Belästigung. Wie bereits erwähnt, sind die Ursachen auf geschlechtsspezifische Merkmale zurückzuführen. Demnach liegt hier eine besondere Verletzlichkeit der Geschlechtszugehörigkeit vor, die seitens des Täters ausgenutzt wird. Diese Verletzlichkeit begründet sich in vielen Fällen auf der körperlichen Unterlegenheit des Opfers. Der Begriff der sexualisierten Gewalt hat seinen Ursprung im Feminismus und hat sich mittlerweile durchgesetzt. Jedoch werden die beiden Begriffe, die eine gleiche Grundproblematik andeuten, häufig nicht (ausreichend) differenziert eingesetzt. So wird oftmals der Begriff der sexualisierten Gewalt für die Beschreibung sexueller Gewalttaten eingesetzt. Häufig befinden sich die Täter im unmittelbaren Umfeld der Opfer. Außerdem sind die Motive für diese Handlungen meist nicht – sexuellen Ursprungs.5 Demnach ist der Wunsch, Stärke zu demonstrieren oder die eigene Männlichkeit zu bestätigen, häufig ein Grund für sexuelle Gewalthandlungen. Ferner liege die Sexualisierung dieser Gründe meist in der traditionellen Geschlechterrolle begründet. Durch die Verknüpfung von Männlichkeit mit Dominanz und Sexualität werden diese ursprünglich nicht-sexuellen Motive libidinös.6

Inwieweit beeinflusst Macht, zum Beispiel in Form von Gewalt, den Sex? Um diese Frage zu beantworten, reicht es nicht aus, eine Definition aus biologischer Sicht anzuführen. Die Verknüpfung von Macht und Sex setzt immer eine psychologische Ursache, ein Motiv voraus. Der Philosoph und Psychologe Michel Foucault versucht in seinem Buch Der Wille zum Wissen zu erläutern, inwieweit die beiden Komponenten miteinander verbunden sind und inwieweit sie sich beeinflussen. Deshalb werden die zwei verwendeten Begriffe von Foucault hier kurz definiert. Unter dem Begriff Sex versteht der Philosoph etwas Spekulatives[5], einen Effekt mit einem Sinn.[6] Daher kann der Begriff nach Foucault nicht mit dem Geschlechtsverkehr im biologischen Sinne gleichgesetzt werden. Es ist vielmehr ein, durch verschiedene Ideen, geschaffenes Konstrukt. Durch diese verschiedenen Vorstellungen über das Konstrukt war es möglich, „anatomische Elemente, biologische Funktionen, Verhaltensweisen, Empfindungen und Lüste in einer künstlichen Einheit zusammenzufassen […].“[7] Somit ist Sex keineswegs etwas Natürliches. Es wird maßgeblich durch kognitive Denk-und Verhaltensmuster in der Gesellschaft beeinflusst. Dadurch wird der Geschlechtsverkehr des Menschen, im Gegensatz zu anderen Lebewesen, nicht als etwas rein Triebhaftes ausgelebt. Es gibt klare Verhaltensnormen in der Gesellschaft, die unter anderem besagen, dass der Sex in der Privatsphäre eines jeden Menschen ausgelebt werden sollte. Daher spricht Foucault in diesem Zusammenhang von einer künstlichen Einheit. Resultierend daraus, dass der Sex deshalb im Verborgenen durchgeführt wird, erhält er seinen spekulativen Charakter. Unter dem Begriff Macht versteht Foucault hingegen eine Vielfältigkeit von Kraftverhältnissen, die in einem bestimmten Gebiet vorhanden sind und dieses zugleich organisieren.10 Das bedeutet, dass die Machtausübung in einem lokal begrenzten Gebiet stattfindet und bei der Organisation der gesellschaftlichen Strukturen eine wichtige Rolle spielt. In seiner Analyse, bezüglich der Verbindung von Macht und Sex, stellt er zunächst fest, dass immer dort, wo es ein Begehren gibt, auch ein Machtverhältnis besteht.[8] Der Philosoph spricht davon, dass die Macht dem Sex eine Ordnung, in Form von Regeln, vorschreibt.[9] Diese Ordnung ist es auch, die bestimmt, wie wir über den Geschlechtsverkehr denken.

Weiterhin führt der Franzose an, dass der Sex von bestimmten Diskursen, das heißt von machtvollen Vorstellungen einer Gesellschaft, geprägt ist. Gleichzeitig ist er aber auch ein Machtmittel – ein Dispositiv, da es unser Denken und Handeln bestimmt. Durch bestehende Gesetze, Verbote, Praktiken, aber auch moralischen Kontextualisierungen, wird dieses Handeln und das Denken über das Konstrukt Sex maßgeblich beeinflusst. Aber auch Begriffe und Institutionen, beeinflussen die beiden eben genannten Faktoren.[10] Ein Beispiel dafür ist die Schule, die einen großen Beitrag zur Sozialisierung der Kinder, zu der auch der Umgang mit der eigenen Sexualität gehört, beiträgt. Ferner spielt die Politik in dieser Thematik eine tragende Rolle, da sie entweder Gesetze erlässt, die das Ausüben des Sexes einer Gesellschaft begünstigt oder diese einschränkt. Demnach erfolgt die Rechtfertigung sexueller Handlungen am Maßstab des Bestehenden. Das bedeutet, dass bezogen auf die sexuelle bzw. sexualisierte Gewalt, das Handeln der Täter, je nach Art der Sanktionen, beeinflusst wird. Zum Vergleich: In einem Land, in dem beispielsweise ein Straftäter keine oder lediglich geringe Sanktionen, in Form von einer Gefängnis- oder Bewährungsstrafe, zu erwarten hat, wird eventuell eher dazu neigen, sexuelle Gewalt gegen eine Frau auszuüben. Der Grund dafür ist, dass sein Handeln nicht bzw. nur in geringer Form sanktioniert oder moralisch verurteilt wird.

2. Darstellung der sexuellen Gewalt im Spielfilm

Die Darstellung des sexuellen Gewaltakts lässt sich im Spielfilm auf verschiedene Art und Weise umsetzen. Dadurch kann es in einigen Fällen dazu kommen, dass diese Gewaltausübung für den Beobachter nicht auf den ersten Blick sichtbar ist.[11] Deshalb sollen in dieser Arbeit ausschließlich Filmbeispiele aus dem Dramen- Action- Horror- bzw. Thriller-Genre analysiert werden, die sexuelle Gewalthandlungen enthalten, die eindeutig interpretiert werden können. Da diese Thematik auch in anderen Genres vorkommt, werden die Bereiche des Kriegs-und Pornofilms im ersten Abschnitt, als Sonderfall näher betrachtet. Generell bezieht sich die Analyse der Filmbeispiele vornehmlich auf amerikanische Produktionen, weil dieser Themenkomplex dort seine größte Verbreitung hat. Bei der Untersuchung soll erarbeitet werden, wie die Problematik der libidinös motivierten Gewalt in den Filmbeispielen, im Zeitraum von 19702010, umgesetzt wurde. Dafür bilden die Opfer-Täter-Beziehungen sowie die Kameraführung die inhaltlichen Schwerpunkte.

2.1. Darstellung von sexueller Gewalt im Kriegs- oder Pornofilm

Wie bereits im letzten Teilabschnitt erwähnt, werden sexuell motivierte Gewaltszenen ebenfalls in einigen Kriegs- bzw. Pornofilmen präsentiert. Dabei ist aber generell zu beachten, dass diese Filmarten nicht zwangsläufig diesen Aspekt thematisieren.

Thematisierung von sexueller Gewalt in Kriegsfilmen

Die sexuelle Gewalt nimmt insbesondere in bewaffneten Konflikten eine gesonderte Stellung ein. Sie wird zum Beispiel gezielt als Mittel der Kriegsführung eingesetzt. Daher soll das Genre des Kriegsfilmes in diesem Abschnitt, mit dem Augenmerk auf den Teilbereich der sexuellen Machtausübung, erläutert werden. Die Publizierung dieser Filme gibt es nun mehr seit fast 100 Jahren.[12] Diese basieren meist auf der Vorlage von realen Kriegen, wie dem Ersten oder Zweiten Weltkrieg, der Kuba Krise oder dem Vietnamkrieg. Ein aktuelles Beispiel ist der Sudankrieg, der im Jahr 2013 ausbrach . Es ist ein interner bewaffneter Konflikt, der laut Amnesty International bereits zu 1,5 Millionen Flüchtlingen innerhalb des eigenen Landes führte . Das nun folgende Zitat veranschaulicht am Beispiel des aktuellen Sudankrieges, mit welcher Härte und Brutalität, die sexuelle Gewalt während eines Krieges, durchgeführt wird.

In Zusammenhang mit dem Konflikt war sexuelle Gewalt weit verbreitet. Es wurden Gruppenvergewaltigungen verübt; schwangeren Frauen wurde der Bauch aufgeschnitten; andere Frauen wurden mit Holzstöcken oder Plastikflaschen vergewaltigt.[13]

Generell wurde bzw. wird diese Gewaltform vor allem gegenüber Frauen als strategische Kriegswaffe eingesetzt. So versuchen beide Kriegsparteien, den Feind sowohl physisch und psychisch zu verletzten und sich gleichzeitig die Gebärfähigkeit des weiblichen Gegners anzueignen.[14] Dabei sind posttraumatische Belastungen, Suizidgedanken oder Depressionen die häufigsten Folgen, mit denen die Opfer zu kämpfen haben.[15] Bereits im Zweiten Weltkrieg kam es deshalb zu zahlreichen Vergewaltigungen gegenüber der Zivilbevölkerung. Daher wird die sexuelle Gewalt auch in einigen Spielfilmen präsentiert. Im Allgemeinen ist zu beachten, dass es verschiedene Kategorien bezüglich der Kriegsfilme gibt. Des Weiteren thematisieren nicht alle Kriegsfilme diese Gewaltform. Es gibt vorzugsweise Liebesfilme oder Dramen wie der Film Die vier Federn (2002), die vor dem Hintergrund einer bewaffneten Auseinandersetzung dargestellt werden. In der Kategorie der Heimkehrerdramen wird der bewaffnete Konflikt meist durch Rückblenden, Träume oder Erinnerungen dargestellt.[16] Dieses Subgenre erhielt insbesondere nach dem Ende des Vietnamkrieges eine verstärkte Bedeutung.[17] Weitere Exempel für dieses spezifische Genre sind Rambo-First Blood (1982) und Birdy ( 1984). Birdy handelt von einem traumatisierten Soldaten, der sich nach Kriegsende für einen Vogel hält.[18] Des Weiteren zählt Die Verdammten des Krieges aus dem Jahr 1989 ebenfalls zu den Heimkehrerdramen. Dieser handelt von dem ehemaligen Soldaten Eriksson während des Vietnamkrieges (19951975) und wird durch Rückblenden präsentiert. Er beinhaltet außerdem Szenen der sexuellen Gewalt. Aus diesem Grund wird eine Sequenz an dieser Stelle kurz vorgestellt. In einem Filmausschnitt überfällt eine Gruppe amerikanischer Soldaten, zu der auch Eriksson zählt, ein Dorf in Vietnam. Sie verschleppen eine junge Dorfbewohnerin, um sie anschließend zu vergewaltigen. Eriksson verweigert seine Beteiligung, äußert seine Bedenken aber einem Kameraden gegenüber. In diesem Kontext erinnert er diesen daran, dass es sich dabei um eine Straftat handele. Ein Kriegsfilm, in dem die Kampfhandlungen im Vordergrund stehen, wird hingegen combat film genannt.22 Diese Combat - Filme sind es auch vorrangig, in denen sexuelle Gewalt dargestellt wird. Jedoch kommt es auf den Regisseur an, wie explizit dieser das Thema dem Zuschauer präsentiert. Ein Combat - Film, in dem sexuelle Gewaltszenen vorkommen ist Tränen der Sonne. Dieser zählt darüber hinaus zum Genre des Actionfilms.

Tränen der Sonne erzählt von dem Bürgerkrieg in Nigeria. Konkret handelt er von Rebellen, die den zuvor gewählten Präsidenten töteten und ganze Stämme auslöschten. Daraufhin wurde eine Gruppe der Navy Seals unter der Leitung von Leutnant A. K. Waters beauftragt, ein christliches Flüchtlingslager in diesem Gebiet zu evakuieren. In dem Actionfilm wird die sexuelle Machtausübung zu großen Anteilen im Off präsentiert. Das bedeutet, dass der Beobachter die Vergewaltigung nur zum Teil sieht. In der Sequenz (Min. 01:10:50- 01:11: 00) sind zunächst nur die Schreie einer weiblichen Person zu hören. Nachdem die Soldaten das Haus betreten, entdecken sie einen Rebellen, der angezogen auf einer Frau liegt. Diese Szene wird nur für eine sehr kurze Zeit gezeigt. Die Männer zerren ihn daraufhin von dem Opfer und töten ihn. Die Betroffene wirkt auf den Zuschauer verängstigt. In Kombination mit dem abgestreiften Träger ihres Kleides und einer entblößten Brust, lässt sich vermuten, dass die junge Frau Opfer sexueller Gewalt wurde.

Demnach ergibt sich hinsichtlich der Opfer-Täter-Beziehung die Erkenntnis, dass die Frau und der Mann sich nicht persönlich kannten oder nahestanden. Auch in anderen Kriegsfilmen ist dieses Beziehungskonstrukt üblich Die Vergewaltigung wird zum einen für die eigene Befriedigung des Soldaten bzw. als Kriegswaffe, zur Erniedrigung des Gegners eingesetzt.

Thematisierung von sexueller Gewalt in Pornofilmen

„Erst die explizite Darstellung macht Pornographie zu Pornographie“

Das Genre der Pornografie bietet eine weitere Möglichkeit,[19] die Gewaltausübung im Zusammenhang mit sexuellen Handlungen darzustellen. In Anbetracht der zunehmenden Verfügbarkeit und Nutzung durch das World Wide Web, erhält dieser Sektor eine gesonderte Bedeutung, da sie Personen aller Altersstufen gleichermaßen zur Verfügung steht. Insbesondere die damit verbundene Nutzung und mögliche Beeinträchtig von Jugendlichen und Kindern wird in diesem Zusammenhang häufig negativ deklariert. Daher sollen im Folgenden einige Besonderheiten der sexuellen Gewalt, als Sonderfall im pornografischen Film, erarbeitet werden. Ein Film ist dann pornografisch, wenn nackte Körper bzw. sexuelle Handlungen explizit zu sehen sind und dem Lustgewinn bzw. der sexuellen Stimulation, beispielsweise des Zuschauers, im Fokus stehen.[20] Diese expliziten Nahaufnahmen der nackten Körper mit ihren Genitalien werden als meat shots bezeichnet.[21] Wird Gewalt im Pornofilm gezeigt, so wird diese größtenteils als Sadomasochismus dargestellt. Es gibt darüber hinaus auch einige Pornofilme, die explizite Vergewaltigungsszenen enthalten. Diese dienen jedoch nicht dem angestrebten Lustgewinn der breiten Zuschauermasse. Darüber hinaus sind solche Filme mit authentischen, unfreiwilligen Vergewaltigungsszenen nicht als Pornofilm im normalen Handel erhältlich. Dennoch gibt es im Genre der Pornografie die Verknüpfung von Sex und Gewalt. Bereits in den 70er Jahren begannen Regisseure von Pornofilmen das Thema des Sadomasochismus vermehrt aufzugreifen.26 Ein Exempel für einen solchen Film ist Snuff aus dem Jahr 1975.

Linda Williams stellte bezüglich des Sadomasochismus im Pornofilm eine Unterteilung in drei Kategorien auf: dem Amateur-Sadomasochismus, Bondage und dem ästhetischen Sadomasochismus.[22] Grundsätzlich ist bei dieser Unterteilung oftmals die Frau die Masochistin, also die Person, die der Mann – der Sadist, Schmerzen zufügt. In der Realität ist es daher auch möglich, das Verhältnis umzukehren – die Frau agiert dann als Sadistin und der Mann als Masochist. Der Amateur Sadomasochismus ist ein meist billig produzierter Pornofilm, der die Charakteristik eines Privatfilmes besitzt. Durch das Zeigen von Körperstellen, wie etwa dem weiblichen Po, die durch das Verwenden einer Peitsche o.ä. gerötet sind, wirkt der gezeigte Sadomasochismus auf den Zuschauer zugleich authentisch. Die zweite Kategorie beschreibt einen Pornofilm, der in vielen Fällen durch seinen Titel bereits S/M[23] Inhalte impliziert und auf den Zuschauer ebenfalls authentisch wirkt.[24] Der ästhetische S/M Film hingegen beschreibt eine aufwendigere Produktion. Deshalb ist es üblich, diese in Form eines Pornofilms anstelle eines Videos zu präsentieren. Generell ist es ein ästhetisches Spiel mit der Opfer- und Täterrolle. Dabei steht, aus psychologscher Sicht, mehr die Angst vor der drohenden Gefahr als die Ausführung der Gewalt im Fokus. Linda Williams spricht in diesem Zusammenhang von der sadistic control.[25]

2.2 Darstellung von sexueller Gewalt in den Jahren 1970 – 1980

Die Thematisierung der sexuellen Gewalt im Spielfilm ist keine neue Tendenz, die erst in den 70er Jahren entstand. Jedoch war es bis Mitte der 60er Jahre üblich, die Formen der sexuellen Machtausübung zwischen den Zeilen darzustellen. Aus Gründen der Sittlichkeit und Moral wurde dieses Thema etwa in Form von Träumen und metaphorischen Verweisen dem Zuschauer präsentiert.[26] In den 70er Jahren erfolgte nun eine explizitere und deutlichere Darstellung.32 Diese explizitere Darstellung ging unter anderem mit den gesellschaftlichen Veränderungen einher, welche sich in den 60er und 70er Jahren vollzogen. Daher sollen diese kurz näher erläutert werden. Bereits in den 50er Jahren waren die Abkehr der Großfamilie und ein Trend zur Kleinfamilie bzw. zu einem 3 - Personen-Haushalt erkennbar.[27] Zusätzlich kam es im Zuge des Vietnamkrieges, welcher unter Einsatz des umstrittenen Giftes Agent Orange geführt wurde, zu heftigen Protesten. Insbesondere die junge Generation sah eine Diskrepanz zwischen dem geforderten moralischen Verhalten und dem Imperialismus, der vorherrschenden Korruption, sowie Intoleranz.[28] Daraus resultierend kam es zu der sogenannten Hippiebewegung.[29] Diese Generation wollte, mit dem Ziel der Selbstverwirklichung, nicht nur Kritik an den gesellschaftlichen Zwängen verüben, sondern diese auch zugleich verändern. Des Weiteren war die Bewegung eng mit dem Motto der „freien Liebe“ verknüpft. Auch äußerlich näherten sich die Erscheinungsbilder der Geschlechter an. Man trug häufig Blue Jeans, eine weite Kleidung und lange Haare.[30] Außerdem erfolgte ein sexueller Liberalisierungsprozess, der deutliche Verhaltensänderungen nach sich zog.37 So wurden beispielsweise Ehescheidungen, sowie Prostitution deutlich weniger moralisch verurteilt.[31] Im Zusammenhang mit der entwickelnden Emanzipation der Frauen in diesen Jahren, wurden Strukturen die vornehmlich durch Männer geprägt waren, thematisiert. Dadurch wurden unter anderem Aspekte wie männliche Gewalt gegen Frauen und Kinder nicht mehr tabuisiert und erste Frauenhäuser errichtet.[32] Diese gesellschaftlichen Veränderungen, wie beispielsweise die Emanzipation der Frau und die Enttabuisierung der häuslichen Gewalt, waren somit unter anderem Wegbereiter für die thematische Abhandlung von Sex und Gewalt in späteren Spielfilmen.

Uhrwerk Orange (1971)

Ein Spielfilm, der in den 70er Jahren für viel Aufsehen sorgte, ist A Clockwork Orange von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1971. Der Film, der zunächst indiziert wurde, basiert auf der Buchvorlage von Anthony Burgess. In Deutschland trägt er den Titel Uhrwerk Orange. Grundsätzlich stellt dieser ein Spiel zwischen verschiedenen Gegensätzen dar.

Diese Diskrepanzen sind beispielsweise Gut und Böse, die Gewalt und Kunst sowie die Kopplung zwischen Abscheulichen und Sozialem.[33] Grundsätzlich geht es in Kubricks Werk um Alex, der mit seinen Freunden, den Droogs, häufig in eine Milchbar geht und nachts durch die Straßen zieht. Sie grenzen sich durch ihren einheitlichen Kleidungsstil, der aus einer weißen Kleidung, schwarzen Hüten, sowie Schlagstöcken besteht, von ihrem Umfeld ab. Dadurch wirken sie auf den Zuschauer wie eine Gang. „Alex und seine Droogs sind die Jugendlichen einer Welt, in der Gewalt und Brutalität allgegenwärtig sind.“[34] Uhrwerk Orange enthält außerdem Gewaltexzesse, die durch die Jugendlichen verübt werden. Einige dieser Exzesse enthalten darüber hinaus auch sexuelle Gewalt. Auffällig ist dabei, dass die Opfer nicht aus dem nähren Umfeld der Täter stammen. Es besteht keine persönliche Opfer-Täter-Beziehung weder vor, noch nach der Handlung. Die potentiellen Gewaltopfer werden von den Droogs spontan auserwählt. Ferner sind die Handlungen der jungen Männer meist ebenfalls spontan und nicht von langer Hand geplant. Diese Erkenntnis bezieht sich auf die sexuell motivierten, als auch auf die nicht-sexuell motivierten Taten. Häufig überfallen sie dabei ältere und schwächere Männer als auch Frauen am späten Abend. Dies geschieht, indem sie sich Zutritt in die fremde Wohnung verschaffen. Generell betrachtet, sind die Machtverhältnisse in diesen Gewaltsituationen unausgeglichen. Alex und seine Freunde schlagen und treten meist zu zweit, teilweise auch zu viert, auf ein einzelnes Opfer ein. Dabei benutzen sie zum Teil ihre Schlagstöcke. Des Weiteren ist der Film durch die explizite Darstellung und die Freude, die die Jugendlichen an ihren Taten haben, geprägt. Nachdem der Protagonist unabsichtlich eine alte Frau umbringt, wird er durch seine Freunde verraten und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Um der Haftstrafe zu entgehen, muss er sich einem Resozialisierungsprogramm unterziehen.

[...]


[1] Müller, Ursula; Schröttler, Monika: Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland. Ergebnisse der repräsentativen Untersuchung zu Gewalt gegen Frauen in Deutschland. Kurzfassung. https://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Lebenssituation-Sicherheit-und-Gesundheit-von-Frauen-in-Deutschland,property=pdf (04.03.2016) S.14.

[2] Vgl.: BMFSFJ: Gleichstellung: Sexuelle Belästigung. http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung,did=73018.html (26.02.2016).

[3] Vgl.: FRA. /European Union Agency for fundamental Rights. Gewalt gegen Frauen: sie passiert täglich und in allen Kontexten. http://fra.europa.eu/de/press-release/2014/gewalt-gegen-frauen-sie-passiert-taglich-und-allenkontexten (26.02.2016).

[4] Vgl.: Faulstich, Werner; Vogel, Andreas: Einleitung. In: Sex & Gewalt. Sex und Gewalt im Spielfilm der 70er und 80er Jahre. Hrsg. von Werner Faulstich; Andreas Vogel. Bardowick: Wissenschaftlicher Verlag 1991. S.8. 5 Vgl.: Kolshorn, Maren; Brockhaus, Ulrike: Drei-Perspektiven-Modell: Ein feministisches Ursachenmodell. In: Handwörterbuch Sexueller Missbrauch. Hrsg. von Dirk Bange, Wilhelm Körner. Göttingen, Bern. u.a.: Hogrefe Verlag 2002. S. S.57. 6 Vgl.: ebd.

[5] Vgl.: Foucault, Michel: Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit Band 1. 19.Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2012. S.149.

[6] Vgl.: ebd. S.148.

[7] Vgl.ebd. S.148f. 10 Vgl.: ebd. S.93.

[8] Vgl.: ebd. S.83.

[9] Vgl.: ebd. S.85.

[10] Vgl.: ebd. S.34.

[11] Vgl.: Boyle, Karen : Media and Violence. Gendering the Debates. London, Thousand Oaks u.a.: Sage Publications 2005. S.136.

[12] Vgl.: Bächler, Maja: Sexuelle Gewalt im Kriegsfilm . In: Sexuelle Gewalt im Film. Hrsg. von Jochem Kotthaus. Weinheim und Basel: Beltz Juventa 2015. S.107.

[13] Amnesty International: Amnesty Report 2015. Südsudan. https://www.amnesty.de/jahresbericht/2015/suedsudan (24.01.2016).

[14] Vgl.: Dieregsweiler, Renate: Krieg-Vergewaltigung-Asyl: Die Bedeutung von Vergewaltigung im Krieg und ihre Bewertung in der bundesdeutschen Asylrechtssprechung. Sinzheim: Pro Universitate Verlag 1997 (UniSchriften Politik). S.42.

[15] Vgl.: Gahleitner, Silke Birgitta: Sexuelle Gewalt und Geschlecht. Hilfen zur Traumabewältigung bei Frauen und Männern. Gießen: Psychosozial - Verlag 2005. S.269.

[16] Vgl.: Bächler, M.: Sexuelle Gewalt im Kriegsfilm. S.107.

[17] Vgl.: ebd.

[18] Vgl.: ebd. S.108. 22 Ebd. S.108.

[19] Wagner, Hedwig: Sexuelle Gewalt im Film. Überlegungen zum Darstellungsaspekt von Sexualität und zu möglichen Fiktionen. In: Sexuelle Gewalt im Film. Hrsg. von Jochem Kotthaus. Weinheim und Basel: Beltz Juventa 2015. S.54.

[20] Vgl.: Döring, Nicola: Pornografie – Kompetenz. Definition und Förderung . In: Zeitschrift für Sexualforschung 24. (2011). H. 3. S.232.

[21] Vgl.: Stiglegger, Marcus: Sexualität und Macht. In: Kino der Extreme. Kulturanalytische Studien. Hrsg. von Marcus Stiglegger. St. Augustin: Gardez! Verlag. 2002. S.76. 26 Vgl.: ebd. S.74.

[22] Vgl.: Williams, Linda: Hard Core: Power Pleasure and the Frenzy of the Visible. Berkeley; Los Angeles u.a.: University of California Press 1999. S.196 ff.

[23] S/M bedeutet Sadomasochismus

[24] Vgl.: Williams, L.: Hard Core: Power Pleasure and the Frenzy of the Visible. S.197.

[25] Vgl.: ebd. S.227.

[26] Vgl.: Koch, Angela: (2008): Das >unsägliche< Verbrechen. Überlegungen zur Tabuisierung von sexueller Gewalt im Spielfilm . In: Geschlecht als Tabu. Orte, Dynamiken und Funktionen der De/Thematisierung von Geschlecht. Hrsg. von Ute Frietsch, Konstanze Hanitzsch u.a. Bielefeld: transcript Verlag. S.188. 32 Vgl.: ebd. S.187.

[27] Vogel, Andreas: Gesellschaftliche Hintergründe der 70er und 80er Jahre. Zum Problem des Wertewandels. In: Sex & Gewalt. Sex und Gewalt im Spielfilm der 70er und 80er Jahre. Hrsg. von Werner Faulstich; Andreas Vogel. Bardowick: Wissenschaftlicher Verlag 1991. S.14.

[28] Vgl.: ebd. S.16.

[29] Nandzik, Bianca: Kulturelle Identität und pädagogische Handlungsräume Am Beispiel der Community Murals in San Francisco (1930–2010). München: Herbert Utz Verlag 2012. S.145 (= Kunstwissenschaften Band 24).

[30] Vogel, Andreas: Gesellschaftliche Hintergründe der 70er und 80er Jahre. S.16 37 Vgl. ebd.

[31] Vgl.: ebd.

[32] Vgl. ebd. S.17.

[33] Vgl.: Kappelhoff, Hermann: Realismus: das Kino und die Politik des Ästhetischen. Berlin: Vorwerk 8. 2008. S.168.

[34] Burgess, Anthony: Clockwork Orange. 12. Aufl. München: Heyne Verlag 1997.

Ende der Leseprobe aus 52 Seiten

Details

Titel
Die Darstellung sexualisierter Gewalt im Film. Am Beispiel Lisbeth Salanders in David Finchers "Verblendung"
Hochschule
Universität Hildesheim (Stiftung)  (Institut für deutsche Sprache und Literatur)
Note
1.8
Autor
Jahr
2016
Seiten
52
Katalognummer
V379705
ISBN (eBook)
9783668611405
ISBN (Buch)
9783668611412
Dateigröße
748 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medien, Germanistik, filmerische Mittel, Sexuelle Gewalt, Sexuelle Gewalt im Film
Arbeit zitieren
Marie Liebich (Autor), 2016, Die Darstellung sexualisierter Gewalt im Film. Am Beispiel Lisbeth Salanders in David Finchers "Verblendung", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/379705

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