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Einfluss von Ernährung und Bewegung auf Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Narrativer Review

Titel: Einfluss von Ernährung und Bewegung auf Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Bachelorarbeit , 2016 , 40 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Carla Rekkab (Autor:in)

Gesundheit - Ernährungswissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Abschlussarbeit soll erörtern, welchen Einfluss Ernährung und Bewegung im Kindes- und Jugendalter bei der Entstehung und auch bei der Verhinderung eines Typ-2-Diabetes haben. Ebenso soll anhand einer ausführlichen, wissenschaftlichen Literaturrecherche herausgearbeitet werden, welche Präventionsprogramme es gibt und welchen Einfluss diese auf die Reduktion des Typ-2-Diabetes haben.

Die Prävalenz des Diabetes mellitus ist in den letzten Jahren weltweit drastisch angestiegen. Im Jahr 2010 waren geschätzt 285 Millionen Menschen im Alter von 20 – 79 Jahren von der Krankheit betroffen. Davon hatten etwa 90% einen Typ-2-Diabetes. In der Ausgabe des International Diabetes Federati-on (IDF) - Atlas 2013 wird die Prävalenz des Diabetes mellitus in Deutschland mit 7,6 Millionen (inklusive einer Dunkelziffer von 2 Millionen) Menschen angegeben. Damit zählt Deutschland zu den 10 Ländern mit der höchsten absoluten Anzahl an Menschen mit Diabetes mellitus. Auch hierzulande beträgt der Anteil der Typ-2-Diabetiker etwa 95%.

Der Typ-2-Diabetes wird synonym als sogenannter „Altersdiabetes“ bezeichnet, da er vermehrt im Alter auftritt. Allerdings wird in den letzten Jahrzehnten eine Zunahme des Typ-2-Diabetes auch bei Kindern und Jugendlichen beobachtet. Ebenfalls werden ein deutlicher Anstieg von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter verzeichnet, welche die Hauptrisikofaktoren bei der Entstehung des Typ-2-Diabetes darstellen. Analog ist anzunehmen, dass korrelierend auch die Inzidenz des Typ-2-Diabetes in den entsprechenden Altersklassen gestiegen ist. Dies lässt sich zurückführen auf einen zunehmenden Bewegungsmangel und auf eine vermehrte Fehlernährung im Kindesalter.

Epidemiologische Studien haben gezeigt, dass einem manifesten Typ-2-Diabetes wahrscheinlich eine lange Phase mit gestörter Glukosetoleranz vorausgeht. Entsprechend ist bekannt, dass ein frühzeitig einsetzender Typ-2-Diabetes mit einem vermehrten Auftreten von Komorbiditäten verbunden ist, welches in der Summe in einer verringerten Lebenserwartung sowie einer frühzeitigen Arbeitsunfähigkeit resultiert. In der Zusammenschau ist es somit insbesondere im Kindes- und Jugendalter wichtig, entsprechende Risikofaktoren zu erkennen um im Alter die Folgen des Typ-2-Diabetes effektiv zu verhindern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG

2 ZIELSETZUNG

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND

3.1 Definition Diabetes mellitus und Abgrenzung der verschiedenen Typen

3.2 Pathogenese des Typ-2-Diabetes

3.3 Prävalenz des Typ-2-Diabetes weltweit bei Kindern und Jugendlichen

3.3.1 Übersicht über die Prävalenz des Typ-2-Diabetes weltweit

3.3.2 Prävalenz des Typ-2-Diabetes in den USA

3.3.3 Prävalenz des Typ-2-Diabetes im Vereinigten Königreich

3.3.4 Prävalenz des Typ-2 Diabetes in Deutschland

3.4 Risikofaktoren für die Entstehung des Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

3.5 Mögliche Komorbiditäten des Typ-2-Diabetes

4 METHODIK

5 ERGEBNISSE

5.1 Ausgewählte Einflussfaktoren auf die Entstehung des Typ-2-Diabetes

5.1.1 Pubertät und Insulinresistenz

5.1.2 Vererbung und Genetik

5.1.3 Adipositas und Insulinresistenz

5.1.4 Ernährung

5.1.5 Bewegung

5.2 Einfluss und Bedeutung von ausgewogener Ernährung und Bewegung zur Vermeidung eines Typ-2-Diabetes im Kindes- und Jugendalter

5.2.1 Bewegung

5.2.2 Ernährung

5.3 Aktuelle Therapie- und Präventionsprogramme zum Typ-2-Diabetes im Kindes- und Jugendalter

6 DISKUSSION

7 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss von Ernährung und Bewegung auf die Entstehung und Prävention von Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen. Ziel ist es, durch eine wissenschaftliche Literaturrecherche die Relevanz von Lebensstilfaktoren zu belegen und aktuelle Präventionsprogramme zu evaluieren.

  • Pathogenese und Risikofaktoren des Typ-2-Diabetes bei Jugendlichen
  • Einfluss von Pubertät, Genetik und Adipositas auf die Insulinresistenz
  • Bedeutung ausgewogener Ernährung (z. B. Reduktion kurzkettiger Kohlenhydrate)
  • Rolle körperlicher Aktivität und sitzender Tätigkeiten
  • Evaluation von Therapie- und Präventionsprogrammen im Schul- und Klinikkontext

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition Diabetes mellitus und Abgrenzung der verschiedenen Typen

„Diabetes mellitus ist eine Gruppe heterogener Erkrankungen mit dem gemeinsamen Merkmal der chronischen Hyperglykämie. Ursächlich ist entweder eine Störung der Insulinsekretion, der Insulinwirkung oder eine Kombination dieser beiden“ (Herold, 2013, S. 717).

Es wird dabei insbesondere zwischen Typ-1-Diabetes und Typ-2-Diabetes unterschieden. Neben diesen gibt es weitere Formen, die allerdings nur ca. 1% der Diabetiker aufweisen. Auf diese wird im Weiteren nicht näher eingegangen. Bei dem Typ-1-Diabetes handelt es sich im Grunde genommen um eine autoimmun bedingte Form mit absolutem Insulinmangel. Somit kommt es durch Antikörper zu einer Destruktion der β-Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die für die Produktion von Insulin verantwortlich ist.

Neben der autoimmunen Form gibt es ebenso eine idiopathische Form bei der es ohne Nachweis von Autoantikörpern zu einer Zerstörung der β-Zellen des Pankreas kommt (Herold, 2013, S. 717; Baenkler et al., 2010, S. 314). Der Typ-1-Diabetes manifestiert sich häufig schon im Jugendalter, kann jedoch auch als ein sogenannter LADA (latent autoimmune diabetes in adults) erst im Erwachsenenalter auftreten (Herold, 2013, S. 717-719). Dem Typ-2-Diabetes liegt eine Insulinresistenz der insulinabhängigen peripheren Zellen (z.B. Skelettmuskulatur) zugrunde. Somit kann anfangs im Gegensatz zum Typ-1-Diabtes noch Insulin gebildet werden. Bedingt durch diese Resistenz entsteht kompensatorisch eine Hyperinsulinämie.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Erläutert den globalen Anstieg von Typ-2-Diabetes und die zunehmende Relevanz der Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen durch Adipositas und Bewegungsmangel.

2 ZIELSETZUNG: Definiert das Ziel der Arbeit, den Einfluss von Lebensstilfaktoren auf die Entstehung und Prävention von Typ-2-Diabetes zu untersuchen.

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Bietet eine Übersicht zu Definition, Pathogenese, Prävalenz weltweit sowie zu den wichtigsten Risikofaktoren und Komorbiditäten.

4 METHODIK: Beschreibt die Literaturrecherche in Datenbanken wie PubMed und Google Scholar sowie die Analyse von Leitlinien und Fachbüchern.

5 ERGEBNISSE: Analysiert Einflussfaktoren wie Pubertät, Genetik, Ernährung und Bewegung und diskutiert Ansätze für Präventionsprogramme.

6 DISKUSSION: Reflektiert die multifaktorielle Entstehung der Erkrankung und bewertet die Wirksamkeit von Interventionsprogrammen.

7 ZUSAMMENFASSUNG: Fasst die zentralen Erkenntnisse über die Therapieadhärenz und die Notwendigkeit frühzeitiger Prävention zusammen.

Schlüsselwörter

Typ-2-Diabetes, Kinder, Jugendliche, Adipositas, Insulinresistenz, Ernährung, Bewegung, Prävention, Lebensstilintervention, Stoffwechsel, Hyperglykämie, Therapieadhärenz, HbA1c, Prävalenz, Komorbidität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Ursachen, Risikofaktoren und Präventionsmöglichkeiten von Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen.

Welche Themenfelder stehen dabei im Fokus?

Zentrale Schwerpunkte sind die Auswirkungen von Ernährungsgewohnheiten, mangelnder Bewegung, genetischen Faktoren und der Pubertät auf die Entwicklung der Krankheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, den Einfluss von Lebensstilmodifikationen zu analysieren und aufzuzeigen, wie durch gezielte Präventionsprogramme die Entstehung von Typ-2-Diabetes reduziert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um einen narrativen Review, der auf einer systematischen Literaturrecherche in Online-Datenbanken, Fachbüchern und Leitlinien basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Kenntnisstandes sowie eine detaillierte Ergebnissuche zu Einflussfaktoren und therapeutischen Interventionsmöglichkeiten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Typ-2-Diabetes, Insulinresistenz, Lebensstilintervention, Adipositas und pädiatrische Prävention.

Warum ist die Pubertät ein kritischer Faktor für das Diabetes-Risiko?

In der Pubertät kommt es physiologisch zu einer erhöhten Insulinresistenz, die in Kombination mit Adipositas die Entwicklung eines manifesten Diabetes begünstigen kann.

Welche Rolle spielen Schulen bei der Prävention?

Schulen bieten durch strukturierte Tagesabläufe und die Möglichkeit der Gesundheitsförderung (z. B. durch gesundes Essen und Sport) eine ideale Basis, um gesundes Verhalten nachhaltig zu etablieren.

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Details

Titel
Einfluss von Ernährung und Bewegung auf Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen
Untertitel
Narrativer Review
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,3
Autor
Carla Rekkab (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
40
Katalognummer
V380394
ISBN (eBook)
9783668569454
ISBN (Buch)
9783668569461
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Typ 2 Diabetes Kinder und Jugendlichen Typ 2 Diabetes Ernährung und Bewegung Einfluss von Ernährung auf Typ 2 Diabetes
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carla Rekkab (Autor:in), 2016, Einfluss von Ernährung und Bewegung auf Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/380394
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Leseprobe aus  40  Seiten
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