Friedenskongresse im Vergleich. Wien 1814/15 und Versailles 1919


Hausarbeit (Hauptseminar), 2015
23 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wiener Kongress 1814/15
2.1 HistorischerHintergrund
2.2 Interessenslage und Erwartungshaltung
2.3 Interessenskonflikte
2.4 Wesentliche Ergebnisse

3. Versailler Kongress 1919
3.1 Historischer Hintergrund
3.2 Interessenslage und Erwartungshaltung
3.3 Interessenskonflikte
3.4 Wesentliche Ergebnisse

4. Analogien und Differenzen zwischen den Friedenskongressen

5. Fazit

6. Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Friedenskongresse in Wien 1814/15 und in Versailles 1919 gehören zu den bedeutendsten geschichtlichen Ereignissen der europäischen Neuzeit. Die vorliegende Arbeit wird diese vergleichend gegenüberstellen und dabei zunächst den historischen Kontext des Wiener Kongresses zusammenfassend darstellen, um dessen Entstehung nachvollziehen zu können. Außerdem werden die unterschiedlichen Interessen der einzelnen am Kongress beteiligten Mächte sowie ihrer Verhandlungsführer skizziert, sodass ein Eindruck davon gewonnen werden kann, mit welchen komplexen Problemen sie konfrontiert waren. Dabei beschränkt sich diese Arbeit auf die Interessen der fünf Hauptakteure Großbritannien, Frankreich, Preußen, Österreich und Russland, da sie für die wesentlichen Beschlüsse verantwortlich waren. Zudem werden wesentliche Interessenskonflikte unter diesen Hauptakteuren und weitere Einflüsse auf den Verlauf des Kongresses dargestellt. Darüber hinaus werden die wesentlichen Ergebnisse des Wiener Kongresses zusammenfassend wiedergeben, um den Zusammenhang zwischen ihnen und den Interessen der Großmächte sichtbar werden zu lassen.

Im weiteren Verlauf wird die Arbeit die historische Ausgangslage des Friedenskongresses in Versailles 1919 zusammenfassend darstellen, um dessen Entstehungshintergrund verstehen zu können. Auch hier werden die Interessen der Hauptakteure, Frankreich, Großbritannien und die USA sowie ihrer Verhandlungsführer skizziert, um ein Verständnis für den Verlauf und Ausgang des Kongresses entwickeln zu können. Darüber hinaus werden entscheidende Interessenskonflikte und ebenfalls die wesentlichen Ergebnisse des Versailler Friedenskongresses dargestellt. Im Anschluss daran wird die vorliegende Arbeit vergleichend untersuchen, welche Ähnlichkeiten und Unterschiede es zwischen den Interessen und dem Handeln der Akteure dieser beiden Friedenskongresse gab. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die wesentlichen handlungsleitenden Prinzipien herauszuarbeiten, die die Friedensbestimmungen maßgeblich beeinflussten. Abschließend sollen wesentliche Aspekte des politischen Handelns der Akteure auf den Kongressen gedeutet werden.

2. Der Wiener Kongress 1814/15

2.1 HistorischerHintergrund

Die napoleonischen Kriege führten zu weitreichenden territorialpolitischen Veränderungen auf dem europäischen Kontinent. Im Frieden von Lunéville (1801) sicherte sich Napoleon die linksrheinischen Gebiete. Im Jahr 1806 schlossen sich u. a. die deutschen Staaten Bayern, Sachsen und Württemberg zum Rheinbund zusammen und verpflichteten sich zu einem Militärbündnis mit Frankreich. Im selben Jahr erzwang Napoleon die endgültige Auflösung des Heiligen Römischen Reiches. Ihm gelang es außerdem, Österreich im Frieden von Preßburg (1805) sowie im Frieden von Schönbrunn (1809) zu schwächen, indem dieses weitreichende Gebietsverluste hinnehmen, sich der seit 1806 verhängten Kontinentalsperre gegen Großbritannien anschließen und ein Militärbündnis mit Frankreich eingehen musste.[1]

Nach der deutlichen Niederlage der preußischen Heere in der Schlacht bei Jena und Auerstedt (1806) stürzte Napoleon Preußen in eine tiefe Krise. Im anschließenden Frieden von Tilsit (1807) musste Preußen den Verlust der Hälfte seines Staatsgebietes sowie seiner Einwohner hinnehmen und sich ebenfalls der Kontinentalsperre anschließen. Zudem diktierte Napoleon im Pariser Vertrag (1808) die von Preußen zu entrichtende Höhe der Kriegskontributionen sowie die Reduzierung der Heeresstärke und zwang es ebenfalls in sein Bündnissystem. Aus den territorialen Verlusten Preußens entstanden das von Napoleon abhängige Königreich Westfalen sowie das Herzogtum Warschau.[2]

Nach dem gescheiterten Russlandfeldzug Napoleons im Jahre 1812, der den machtpolitischen und militärischen Wendepunkt einleitete, setzte sich ein Stimmungsumschwung in Europa im Allgemeinen und der preußischen Bevölkerung im Besonderen durch. Mit der Konvention von Tauroggen begann sich Preußen vom erzwungenen Bündnis mit Frankreich zu lösen und ging im Vertrag von Kalisch (Februar 1813) ein antinapoleonisches Bündnis mit Russland ein. Nachdem sich Großbritannien in der Konvention von Reichenbach (Juni 1813) und Österreich im Vertrag von Teplitz (September 1813) der Koalition angeschlossen hatten, konnte sie in der Völkerschlacht bei Leipzig (Oktober 1813) einen wichtigen Sieg gegen Napoleon erringen, mit dem faktisch die Auflösung des Rheinbundes sowie das Ende der französischen Vorherrschaft in Zentraleuropa verbunden waren.[3]

In der Folge verlagerte sich der Kriegsschauplatz auf französisches Territorium. Auf dem Kongress von Châtillon (Frühjahr 1814) schlossen die Alliierten den Vertrag von Chaumont, in dem sie sich auf ein künftiges Mächtegleichgewicht in Europa sowie einen allgemeinen Frieden einigten und zu diesem Zweck die Quadrupelallianz gründeten. Nach dem Einmarsch in Paris erzwangen die Alliierten die Abdankung Napoleons, nachdem dieser zuvor Friedensverhandlungen bis zuletzt abgelehnt hatte. Am 30. Mai 1814 schlossen die Alliierten mit dem wiedereingesetzten französischen König, Ludwig XVIII, den Ersten Pariser Frieden.[4] Dieser sah zum einen eine Zurücksetzung Frankreichs in seine Grenzen von 1792 sowie den fast vollständigen Erhalt seines Kolonialbesitzes vor. Zudem verzichteten die Siegermächte auf Reparationszahlungen.

Zum anderen einigten sich die verhandelnden Mächte auf die künftige politische Gestaltung Deutschlands, Italiens, der Schweiz sowie der Niederlande. Die deutschen Staaten sollten frei und unabhängig in einem föderativen Bund zusammengeschlossen werden. Italien sollte, mit Ausnahme der wieder zu Österreich gehörenden Gebiete, aus souveränen italienischen Staaten bestehen. Außerdem sollte die Schweiz weiterhin unabhängig bleiben und die Niederlande unter dem Haus Oranien territorial vergrößert werden. Nicht geklärt wurde hingegen u. a. die politische Zukunft Polens und Sachsens.[5]

2.2 Interessenslage und Erwartungshaltung

2.2.1 Russland

Nach dem französischen Russlandfeldzug entschloss sich Zar Alexander I. den Krieg gegen Frankreich außerhalb der russischen Grenzen weiterzuführen, obwohl die Zustimmung seiner Militärs und der russischen Bevölkerung gering war. Sein Entschluss stand unter dem Einfluss des in seinen Diensten stehenden Freiherrn vom Stein sowie anderen deutschen Patrioten. Hinter der zum europäischen Befreiungskampf erklärten Entscheidung Alexanders I. standen das russische Interesse an einer Annexion des Herzogtum Warschaus sowie der Ausbau des russischen Einflusses in Europa. Um die russische Vormachtstellung sicherstellen zu können, neigte Zar Alexander I. dazu, die französische Machtstellung in Europa nachhaltig zu schwächen. Er musste aufgrund gegensätzlicher Interessen in dieser Frage mit den alliierten Bündnispartnern Österreich und Großbritannien Kompromisse eingehen, die schließlich im Vertrag von Chaumont sowie im Ersten Pariser Frieden festgehalten wurden. Auf dem Wiener Kongress forderte Alexander I. den Großteil Polens annektieren zu können.[6]

2.2.2 Preußen

Durch die folgenreichen Friedensbedingungen, die Preußen von Napoleon im Friede von Tilsit diktiert worden waren, wuchs der Widerstand in der preußischen Bevölkerung gegen die französische Fremdherrschaft. In Form einer preußischen Reformära, bereiteten Reformer, wie Stein, Hardenberg, Humboldt und Scharnhorst, das Ende der preußischen Abhängigkeit von Frankreich vor. Diese Stimmungslage in der preußischen Bevölkerung sowie die Bündnisbemühungen des russischen Zaren bewogen den preußischen König, Friedrich Wilhelm III., ein Bündnis mit Russland gegen Frankreich einzugehen. Sein vorrangiges Ziel war es, den Machtstatus Preußens vor 1806 wiederherzustellen und die französische Fremdherrschaft zu beseitigen. Nach dem Ende der Hegemonie Frankreichs forderten er und sein Staatskanzler, Hardenberg, während des Wiener Kongresses die Annexion des sächsischen Staatsgebietes, nachdem sie den preußischen Anspruch auf die ehemaligen polnischen Gebiete aufgrund der russischen Forderung aufgeben mussten.[7]

2.2.3 Österreich

Die französische Hegemonie bedrohte das machtpolitische Interesse Österreichs, das die Aufrechterhaltung eines europäischen Mächtegleichgewichts zum Ziel hatte. Der Grund dafür lag in seiner politischen Natur als Vielvölkerstaat, dessen Bestand durch die expansive Hegemonialmacht Frankreich gefährdet war. Um das politische Überleben des Vielvölkerstaats zu sichern, unterwarfen sich Außenminister Metternich und Franz I. den harten Friedensbedingungen in Schönbrunn und ließen sich zunächst auf eine Annäherung zum französischen Kaiserreich ein. Nachdem Napoleons Feldzug in Russland gescheitert und die preußisch-russisch-britische Allianz zustande gekommen war, stand Metternich vor der schwierigen Entscheidung, welche Position er für Österreich beziehen sollte. Weder stand es im österreichischen Interesse Frankreichs Vormachtstellung in Europa zu verteidigen, noch wollte Metternich eine mögliche russische Hegemonie unterstützen. Erst nachdem Napoleon jegliche Friedensverhandlungen abgelehnt hatte, in denen er den Alliierten hätte Konzessionen machen müssen, entschied sich Metternich für einen Beitritt zur antinapoleonischen Koalition. Nach der Zurückdrängung Frankreichs trat Metternich auf dem Kongress von Châtillon im Frühjahr 1814 sowie bei den Friedensverhandlungen des Ersten Pariser Friedens für einen milden Umgang mit dem Besiegten ein. Er lehnte zudem die Schaffung eines deutschen Nationalstaats ab, da er zum einen das europäische Mächtegleichgewicht bedroht sah und zum anderen um die politische Stabilität Österreichs fürchtete. Mit den Friedensbedingungen des Ersten Pariser Frieden vom 30. Mai 1814 konnte Österreich wesentliche Punkte seines machtpolitischen Interesses bereits sicherstellen.[8]

2.2.4 Großbritannien

Als führende Kolonial- und Seemacht war das wesentliche Interesse Großbritanniens die Sicherung seiner Vormachtstellung im globalen Handel sowie die Konsolidierung seines weltumfassenden Einflussbereichs. Um dieses Interesse zu wahren, unterstützte Großbritannien jene politischen und militärischen Maßnahmen, die sich gegen potenzielle Konkurrenzmächte richteten. Aus diesem Grund nahm die britische Regierung das französische Expansionsstreben unter Napoleon als Bedrohung wahr und unterstützte folglich die antinapoleonische Koalition. Nach der Beseitigung der französischen Hegemonie setzte sich Großbritannien in Châtillon, Paris und Wien für die Schaffung eines europäischen Mächtegleichgewichts ein, um einen dauerhaften Frieden zu sichern. Ein Frieden sowie eine stabile Ordnung in Europa entsprechen nicht zuletzt den wirtschaftlichen Interessen Großbritanniens. Im Sinne des Mächtegleichgewichts setzte sich Außenminister Castlereagh, wie Metternich, für eine Eindämmung des russischen Expansionsstrebens sowie für eine milde Bestrafung Frankreichs ein. Darüber hinaus unterstützte Großbritannien, das mit dem Königreich Hannover in Personalunion verbunden war, die Schaffung eines föderalen Systems in Deutschland, um seinen Einfluss auf dem Kontinent zu wahren.[9]

2.2.5 Frankreich

Nachdem Napoleon jegliche Friedensverhandlungen mit den Alliierten abgelehnt hatte und er nach dem alliierten Einmarsch in Paris abdanken musste, übernahm sein ehemaliger Außenminister Talleyrand die Verhandlungen. Die Alliierten hatten sich erst im Verlauf des Kongresses in Châtillon für die Wiedereinsetzung der Bourbonendynastie, in Person von Ludwig XVIII, entschieden, der vom französischen Senat bestätigt wurde. Auch Talleyrand wurde von Ludwig XVIII in seinem Amt bestätigt und handelte mit den Vertretern Preußens, Österreichs, Großbritanniens und Russlands die für Frankreich vergleichsweise günstigen Friedensbedingungen des Ersten Pariser Friedens aus. Als von den vier führenden Siegermächten zunächst nicht gleichberechtigter Verhandlungspartner auf dem Wiener Kongress setzte sich Talleyrand im Interesse Frankreichs gegen den russischen Anspruch auf Polen sowie den preußischen Anspruch auf Sachsen und für die Einbeziehung kleinerer Staaten in die Verhandlungen zur Neugestaltung Europas ein. Der Kern seiner Argumentation bezieht sich auf die Legitimität als Grundprinzip für die territoriale Neuordnung Europas. Hintergrund dieser Position ist die Verhinderung einer russischen und preußischen Expansion, die Frankreich als machtpolitische Bedrohung wahmehmen musste.[10]

2.3 Interessenskonflikte

Auf dem Wiener Kongress, dessen Verhandlungsgrundlage die Beschlüsse in Paris bildeten, trafen erneut die stark divergierenden Interessen der vier alliierten Großmächte aufeinander. Der wesentliche Interessenskonflikt offenbarte sich in der polnisch­sächsischen Frage. Russland bestand weiterhin auf die Annexion der preußischen und russischen Teilungsgebiete in Polen, sodass Preußen die Einverleibung Sachsens als Kompensation forderte. Insbesondere der russische Anspruch stieß bei Franz I. und Metternich auf Ablehnung, da sie einen zu starken Einfluss Russlands in Europa fürchteten. In einer Note vom 22. September 1814 an Hardenberg erklärte Metternich, dass Kaiser Franz I bereit sei, Preußen Zugeständnisse in der sächsischen Frage zu machen, wenn es im Gegenzug das österreichische Interesse in der polnischen Frage unterstützte.[11]

[...]


[1] Vgl. Fehrenbach, Ancien Régime, S. 49-54; Schulz, Das 19. Jahrhundert, S. 44-52.

[2] Vgl. Fehrenbach, Ancien Régime, S. 52; Schulz, Das 19. Jahrhundert, S. 48-52; Wehler, Reformära 1700­1815, S. 398.

[3] Vgl. Fehrenbach, Ancien Régime, S. 126-128; Hippel, Reform und Revolution, S. 56-58; Stäuber, Wiener Kongress, S. 19-26.

[4] Vgl. Fehrenbach, Ancien Régime, S. 126-128; Stäuber, Wiener Kongress, S. 29-38.

[5] Vgl. Fahrmeir, Revolutionen und Reformen, S. 130-131; Hippel, Reform und Revolution, S. 59-60; Müller (Hrsg.), Quellen Wiener Kongress, S. 61-63; Schulz, Das 19. Jahrhundert, S. 57-58; Stäuber, Wiener Kongress, S. 38-40.

[6] Vgl. Fahrmeir, Revolutionen und Reformen, S. 133-135; Fehrenbach, Ancien Régime, S. 133; Stäuber, Wiener Kongress, S. 20-21; Hippel, Reform und Revolution, S. 56-62.

[7] Vgl. Hippel, Reform und Revolution, S. 56-62; Schulz, Das 19. Jahrhundert, S. 58-60; Stäuber, Wiener Kongress, S. 20-21.

[8] Vgl. Doering-Manteuffel, Europäische Staatensystem, S. 3-6; Fehrenbach, Ancien Régime, S. 128-131.

[9] Vgl. Doering-Manteuffel, Europäische Staatensystem, S. 3-6; Schulz, Das 19. Jahrhundert, S. 58-60; Stäuber, Wiener Kongress, S. 27-31.

[10] Vgl. Doering-Manteuffel, Europäische Staatensystem, S. 4-6; Schulz, Das 19. Jahrhundert, S. 60; Stäuber, Wiener Kongress, S. 50.

[11] Vgl. Müller (Hrsg.), Quellen Wiener Kongress, S. 214-219.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Friedenskongresse im Vergleich. Wien 1814/15 und Versailles 1919
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
23
Katalognummer
V380404
ISBN (eBook)
9783668569379
ISBN (Buch)
9783668569386
Dateigröße
632 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
friedenskongresse, vergleich, wien, versailles, Wiener Kongress, Versailler Kongress, Napoleon, Metternich, Friedrich Wilhelm III, Woodrow Wilson, Clemenceau, Lloyd George, Legitimitätsprinzip, Neuordnung, Mächtegleichgewicht, balance of power, Nationalstaatsbildung, Nationalstaat
Arbeit zitieren
Christoph Wünnemann (Autor), 2015, Friedenskongresse im Vergleich. Wien 1814/15 und Versailles 1919, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/380404

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