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Die deutsche Währungsreform 1948 und ihre Wirkung in der Öffentlichkeit

Titel: Die deutsche Währungsreform 1948 und ihre Wirkung in der Öffentlichkeit

Hausarbeit , 2012 , 11 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Christoph Wünnemann (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Nachkriegszeit, Kalter Krieg
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Währungsreform des Jahres 1948 in Deutschland spielte in der deutschen Öffentlichkeit eine große Rolle und stand für einen wirtschaftlichen Neuanfang nach dem zweiten Weltkrieg. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welchen historischen und wirtschaftlichen Hintergrund diese Währungsreform hatte und wie sie in der deutschen Öffentlichkeit aufgenommen wurde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entstehungshintergrund der Währungsreform von 1948

3. Die Wirkung der Währungsreform in der Öffentlichkeit im Jahr 1948

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die öffentliche Wahrnehmung und Wirkung der Währungsreform von 1948 in den drei Westzonen Deutschlands zu untersuchen und dabei insbesondere die Diskrepanz zwischen wirtschaftspolitischen Maßnahmen und den subjektiven Erfahrungen der Bevölkerung zu beleuchten.

  • Historische Analyse der Ursachen der Währungskrise im Nachkriegsdeutschland
  • Untersuchung der öffentlichen Berichterstattung in Presse und Rundfunk
  • Analyse der Reaktionen und des Meinungsbildes der Bevölkerung im Jahr 1948
  • Kritische Auswertung von Zeitzeugenberichten im Vergleich zu zeitgenössischen Quellen

Auszug aus dem Buch

Die Wirkung der Währungsreform in der Öffentlichkeit im Jahr 1948

Die Diskussion und die Durchführung der Währungsreform genossen in der westdeutschen Öffentlichkeit offenbar große Aufmerksamkeit, da fast täglich Artikel und Schlagzeilen in verschiedenen Tageszeitungen erschienen. Auch die überregionale Zeitung „Die Welt“ sowie die regionale Zeitung „Allgemeine Zeitung Mainz“ berichteten in den Wochen vor und nach der Währungsreform fast täglich über währungspolitische Diskussionen, Entscheidungen und Maßnahmen. Vor allem am 19. Juni, also nach Bekanntgabe der unmittelbar bevorstehenden Durchführung am Vortag, rückte die Währungsreform in den Fokus der Zeitungen „Die Welt“ sowie der „Allgemeinen Zeitung“ und verdrängte sogar Artikel über außenpolitische Ereignisse von den Titelseiten. Die deutsche Öffentlichkeit wurde detailliert über Einzelheiten der Reform informiert. In diesen Zeitungen sind daher Hinweise zu erkennen, dass die Währungsreform, vor allem deren Durchführung, ein großes öffentliches Interesse erweckten. Neben deutschen Zeitungen berichtete auch der Rundfunk darüber und unterrichtete seine Zuhörer auf unterschiedlicher Art und Weise. Das Programm bestand aus Satiresendungen, Rundfunkdurchsagen von Politikern, Umfragen, Gesprächen, Interviews und Liedern, die sich mit den währungspolitischen Maßnahmen befassten.

In einer Rundfunkansprache vom 21. Juni 1948 äußerte sich der Vorsitzende des Wirtschaftsrates, Ludwig Erhard, zur Währungsreform. Nach den seelischen Spannungen der letzten Tage hat nun wieder der Alltag von uns Besitz ergriffen. Das deutsche Volk ist heute ruhig und besonnen an seine Arbeit gegangen, und ich glaube, es werden wenige darunter gewesen sein, die sich dabei nicht mit einem Gefühl der Befreiung bewußt [sic] geworden sind, daß [sic] erst mit diesem Tag der Spuk jener Massenhysterie von uns abgefallen ist […].

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Währungsreform ein und erläutert die Herausforderungen bei der Quellenlage für die Untersuchung der öffentlichen Wahrnehmung.

2. Entstehungshintergrund der Währungsreform von 1948: Hier werden die wirtschaftlichen Ursachen, insbesondere die Kriegsfinanzierung des Dritten Reiches und die daraus resultierende Währungskrise, analysiert.

3. Die Wirkung der Währungsreform in der Öffentlichkeit im Jahr 1948: Dieses Kapitel untersucht die mediale Darstellung der Reform in Presse und Rundfunk sowie die subjektiven Reaktionen und Stimmungsbilder der Bevölkerung.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Schwierigkeit zusammen, aus der fragmentarischen Quellenlage allgemeingültige Aussagen über das öffentliche Meinungsbild zu treffen, und relativiert die Aussagekraft einzelner Zeitzeugenberichte.

Schlüsselwörter

Währungsreform, 1948, Nachkriegszeit, Westzonen, Wirtschaftsgeschichte, Geldüberhang, Reichsmark, Deutsche Mark, öffentliche Meinung, Presseberichterstattung, Rundfunk, Zeitzeugenberichte, Ludwig Erhard, Wirtschaftswunder, Tauschhandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirkung der Währungsreform von 1948 auf die westdeutsche Öffentlichkeit und der Frage, wie die Bevölkerung diese wirtschaftspolitische Zäsur wahrnahm.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind die ökonomischen Hintergründe der Reform, die mediale Begleitung in Zeitungen und Rundfunk sowie die subjektive Verarbeitung der Währungsreform durch die Bevölkerung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, ein differenziertes Bild von der Wirkung der Reform im öffentlichen Leben zu gewinnen, unter Berücksichtigung der Hoffnungen und Nöte der Menschen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine historische Analyse unter Auswertung von zeitgenössischen Printmedien, Rundfunkbeiträgen sowie einer kritischen Betrachtung von Zeitzeugenberichten in der Retroperspektive.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil behandelt die historische Herleitung der Währungskrise, die konkreten Durchführungsbestimmungen der Reform sowie die öffentliche Resonanz, inklusive der Rolle politischer Akteure wie Ludwig Erhard.

Wie lässt sich die Arbeit anhand von Schlüsselwörtern charakterisieren?

Typische Begriffe sind Währungsreform, Nachkriegszeit, Deutsche Mark, öffentliche Meinung, Wirtschaftsgeschichte und Zeitzeugenberichte.

Warum wird die Quellenlage für das Thema als schwierig bewertet?

Da es kaum repräsentative Umfragen aus dem Jahr 1948 gibt und spätere Zeitzeugenberichte durch ein verfestigtes Geschichtsbild beeinflusst sein könnten, ist eine objektive Rekonstruktion der Stimmung schwierig.

Wie wurde die Rolle von Ludwig Erhard im Dokument bewertet?

Erhard wird als ein zentraler Akteur zitiert, dessen öffentliche Kommunikation im Rundfunk darauf abzielte, die Reform als notwendigen Schritt aus einer "Massenhysterie" heraus zu legitimieren.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die deutsche Währungsreform 1948 und ihre Wirkung in der Öffentlichkeit
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Note
2,0
Autor
Christoph Wünnemann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
11
Katalognummer
V380597
ISBN (eBook)
9783668572430
ISBN (Buch)
9783668572447
Sprache
Deutsch
Schlagworte
währungsreform deutsche Währungsreform 1948
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Wünnemann (Autor:in), 2012, Die deutsche Währungsreform 1948 und ihre Wirkung in der Öffentlichkeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/380597
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Leseprobe aus  11  Seiten
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