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Die selektive Wahrnehmung im Rahmen der Verhaltenspsychologie

Title: Die selektive Wahrnehmung im Rahmen der Verhaltenspsychologie

Term Paper , 2016 , 13 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - General
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Diese Abhandlung befasst sich mit der selektiven Wahrnehmung im Rahmen der Verhaltenspsychologie, den Einflussfaktoren der Wahrnehmung und den Determinanten der selektiven Wahrnehmung. Abschließend werden einige Beispiele zur selektiven Wahrnehmung veranschaulichend dargestellt.

Die Themenstellung "selektive Wahrnehmung" ist ein Teilaspekt der Verhaltenspsychologie. Bei der selektiven Wahrnehmung werden bestimmte Aspekte der Umwelt dargestellt, wahrgenommen und ausgeblendet. Diese Wahrnehmung ist ein psychologisches Phänomen und allgegenwärtig. Ziel dieser Hausarbeit ist es, die komplexen Zusammenhänge der Verhaltenspsychologie zu untersuchen, insbesondere unter Analyse der selektiven Wahrnehmung des Menschen, welche zu einem unterschiedlichen Verhalten führt.

Bewusste und unbewusste Wahrnehmungen, die zu Handlungsentscheidungen führen, werden durch unterschiedliche Stufen der Wahrnehmung gefiltert und durch das gelernte Verhalten des Individuums bestimmt. Hierbei ist zu prüfen, ob es sich bei der Wahrnehmung um einen bewussten oder unbewussten Prozess handelt.

Es wird zu untersuchen sein, ob eingehende Informationsreize im Gehirn bewusst verarbeitet werden und nach Selektionen zu Handlungsentscheidungen führen. Bei einer ungefilterten Wahrnehmung würde es zu einer Reizüberflutung kommen und das menschliche Gehirn würde überlastet werden. Um diesen Filterprozess und die unbewusst ablaufenden Prozesse zu verdeutlichen, zeigt diese Hausarbeit die unterschiedlichen Ansätze verhaltenspsychologischer Abläufe auf.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die selektive Wahrnehmung im Rahmen der Verhaltenspsychologie

2.1 Begriffsbestimmungen

2.2 Die Wahrnehmung als Grundlage des Handelns

3. Einflussfaktoren der Wahrnehmung

3.1 Die Gesetze der Wahrnehmung

3.2 Die bewusste Informationsverarbeitung

3.3 Die selektive Informationsverarbeitung

4. Determinanten der selektiven Wahrnehmung

4.1 Das S-O-R-Modell

4.2 Das Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun

4.3 Der Framing-, Priming-, und Halo-Effekt

5. Beispiele zur selektiven Wahrnehmung

5.1 Der Krösus von Lydien

5.2 Der Hitchcock-Effekt

5.3 Die Produkt- und Preiswahrnehmung

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexen Mechanismen der selektiven Wahrnehmung innerhalb der Verhaltenspsychologie. Ziel ist es zu analysieren, wie menschliche Filterprozesse bei der Reizaufnahme funktionieren, inwieweit sie unbewusst ablaufen und welche Auswirkungen diese subjektive Informationsverarbeitung auf Handlungsentscheidungen in unterschiedlichen Kontexten hat.

  • Psychologische Grundlagen der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung
  • Einflussfaktoren und Gestaltgesetze der menschlichen Reizselektion
  • Modelle der Verhaltenssteuerung (S-O-R-Modell, Kommunikationsquadrat)
  • Psychologische Effekte wie Framing, Priming und Halo-Effekt
  • Anwendung der selektiven Wahrnehmung in der Konsumenten- und Preispsychologie

Auszug aus dem Buch

4.2 Das Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun

Friedemann Schulz von Thun entwickelte das Modell des Kommunikationsquadrates - auch die vier Seiten einer Nachricht genannt. Dieses Model beschreibt, wie Nachrichten selektiv bei Menschen unterschiedlich wahrgenommen und gefiltert werden. Seine Erkenntnisse ergaben sich aus den Voruntersuchungen von Paul Watzlawick, welcher im Jahr 1969 die Aussage machte, man kann nicht nicht-kommunizieren. Paul Watzlawick betrachtete auch schon die unterschiedlichen Seiten einer Nachricht. Genannt war der Inhaltsaspekt, der Beziehungsaspekt und der Appell. Bei Friedemann Schulz von Thun wurde nach seinem Kommunikationsverständnis der Sachinhalt, die Selbstoffenbarung, die Beziehung und der Appell, welche in einer Botschaft stecken, differenziert.

Durch diese vier Seiten der Botschaft entsteht das Kommunikationsquadrat. Auf der einen Seite ist der Sender mit den vier Seiten der zu übermittelnden Nachricht zu betrachten und auf der anderen Seite hört der Empfänger die Information und kann sie auf vier verschiedene Art und Weise wahrnehmen. Der Sender teilt dem Empfänger eine Sachinformation mit und drückt gleichzeitig aus, wie er zum Empfänger steht oder er möchte Einfluss auf das Handeln des Empfängers nehmen. Der Empfänger hingegen kann aus der Information des Senders nun decodieren und je nach Ausprägung der Persönlichkeit ein bestimmtes „Ohr“ dafür nutzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert die selektive Wahrnehmung als allgegenwärtiges Phänomen der Verhaltenspsychologie und legt das Ziel der Untersuchung dar, die Filterprozesse des menschlichen Gehirns zu analysieren.

2. Die selektive Wahrnehmung im Rahmen der Verhaltenspsychologie: Dieses Kapitel erläutert die psychologischen Begrifflichkeiten und beschreibt die Wahrnehmung als grundlegenden Prozess, der das menschliche Erleben und Verhalten steuert.

3. Einflussfaktoren der Wahrnehmung: Hier werden die gestaltpsychologischen Gesetze sowie die bewusste und unbewusste Informationsverarbeitung thematisiert, die darüber entscheiden, welche Reize gefiltert werden.

4. Determinanten der selektiven Wahrnehmung: Dieses Kapitel analysiert zentrale Modelle wie das S-O-R-Modell, das Kommunikationsquadrat sowie Framing-, Priming- und Halo-Effekte als Steuerungsmechanismen der Informationsselektion.

5. Beispiele zur selektiven Wahrnehmung: Anhand historischer Überlieferungen, filmischer Effekte sowie der Produkt- und Preiswahrnehmung wird die praktische Relevanz der selektiven Wahrnehmung verdeutlicht.

6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass die selektive Wahrnehmung eine notwendige, meist unbewusste Überlebensstrategie zur Entlastung des Organismus ist, die eng mit anderen kognitiven Prozessen verknüpft bleibt.

Schlüsselwörter

Selektive Wahrnehmung, Verhaltenspsychologie, Informationsverarbeitung, Gestaltpsychologie, S-O-R-Modell, Kommunikationsquadrat, Framing-Effekt, Priming-Effekt, Halo-Effekt, Preiswahrnehmung, Wahrnehmungsfilter, Kognition, Konsumentenverhalten, Reizselektion, Handlungstheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der selektiven Wahrnehmung als psychologischem Prozess, durch den Menschen aus einer Fülle von Umweltreizen nur einen Teil bewusst oder unbewusst auswählen und verarbeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die psychologischen Grundlagen der Reizaufnahme, die Funktionsweise von Wahrnehmungsfiltern sowie die Anwendung dieser Prinzipien in der Kommunikation und im Marketing.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die komplexen Zusammenhänge zu untersuchen, wie selektive Wahrnehmung zu individuellem Verhalten führt und warum dieser Filterprozess für das menschliche Gehirn überlebensnotwendig ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Zusammenführung psychologischer Modelle, gestützt durch relevante Fachliteratur und Studien aus dem Bereich der Verhaltenspsychologie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Gestaltgesetze, die Erläuterung maßgeblicher psychologischer Modelle zur Informationsverarbeitung sowie die Analyse spezifischer Effekte auf die Wahrnehmung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind selektive Wahrnehmung, Verhaltenspsychologie, Informationsfilterung, S-O-R-Modell, Framing, Priming sowie kognitive Prozesse.

Inwiefern beeinflussen Framing- und Halo-Effekte unser Urteilsvermögen?

Diese Effekte verzerren die objektive Wahrnehmung, indem sie entweder durch die Art der Formulierung (Framing) oder durch die Übertragung einzelner Merkmale auf die gesamte Persönlichkeit (Halo-Effekt) das Urteil des Betrachters unbewusst steuern.

Welche Rolle spielt die Preiswahrnehmung für den Konsumenten?

Die Preiswahrnehmung ist kein rein objektiver Vorgang, sondern folgt häufig der Preis-Qualitäts-Regel, wobei Konsumenten bei unterschiedlichem Informationsstand den Preis als Indikator für Qualität oder Nutzen heranziehen.

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Details

Title
Die selektive Wahrnehmung im Rahmen der Verhaltenspsychologie
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
13
Catalog Number
V381276
ISBN (eBook)
9783668577220
ISBN (Book)
9783668577237
Language
German
Tags
wahrnehmung rahmen verhaltenspsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2016, Die selektive Wahrnehmung im Rahmen der Verhaltenspsychologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381276
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