Die Kretischen Geschichten. Zum achten Buch der Metamorphosen des Ovid


Hausarbeit, 2014
16 Seiten, Note: 2,5

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Schmach der Pasiphae

3. Der Held Theseus

4. Theseus und Ariadne

5. Ariadne auf der Insel Naxos

6. Der καταστερισμός der Krone

7. Schlussbemerkung

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Medea, Dido, Scylla und Ariadne: Es sind Namen von Frauen, deren Geschichten in der antiken Mythologie eindrucksvoll geschildert werden. Ihre Darstellung gilt als Kunstwerk und ergreift jedes Mal von neuem die Gefühlswelt der Leser. Die Rezeption der Mythen geht über die literarische Gestaltung hinaus und lässt Künstler aller Art sich dafür begeistern. Es sind Tragödien, Schicksale einzelner Frauen, deren Persönlichkeit von außerordentlicher Bedeutung ist. Medea verrät ihre eigene Familie, um Iason zum Goldenen Vlies zu verhelfen. Dido nimmt Aeneas und seine Gefährten auf und verliebt sich trotz eines Eides in ihn. Scylla stürzt nicht nur ihren Vater, sondern die ganze Stadt ins Unglück, weil sie sich in König Minos verliebt. Und schließlich verliert Ariadne ihr Herz an Theseus, der sie auf der Insel Naxos grausam zurücklässt.

Ovid behandelt in seinem achten Buch der Metamorphosen die Kretischen Geschichten, die um den athenischen Helden Theseus und die Jungfrau Ariadne schweifen. Jedoch stellen sie kein zentrales Thema im Werk dar. Sie werden vielmehr in gedrängter Form dargestellt und dienen als Übergangspassage zu den weiteren Erzählungen um Daedalus. Dennoch verarbeitet Ovid die wichtigsten Elemente des Mythos und weist den Leser geschickt darauf hin. Er schafft es trotz poetischer Verkürzung die Begeisterung im Leser zu wecken und den Sinn jedes einzelnen Wortes verstehen zu wollen.

Die vorliegende Arbeit soll die Themen, die Ovid nur berührt und in Anspielungen erzählt, fassbar machen und in einen Gesamtzusammenhang bringen.

2. Die Schmach der Pasiphae

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

multiplicique domo caecisque includere tectis.[1]

Die Schande des Geschlechts war gewachsen und der abscheuliche Ehebruch der Gattin kam zum Vorschein durch die neuartige Erscheinung des doppelgestaltigen Untiers. Minos beschloss diese Schmach für das Ehelager zu tilgen, in einem verschlungenen Haus und in einer dunklen Behausung einzuschließen.

Mit monstrum in Vers 156 schließt Ovid geschickt an die vorangegangene Scylla-Episode an, denn bereits in Vers 100 verflucht Minos diese als ein monstrum.[2] Ab Vers 156 bezeichnet dies nicht mehr Scylla, die ihren Vater Nisos hintergangen hat, sondern das monstrum biformis Minotaurus. Dieses doppelgestaltige Untier, „[…] halb Mensch, halb Stier [,]“[3] leitet den Sagenzyklus um den „Nationalhelden Athens“[4] Theseus ein, der jedoch an dieser Stelle der Metamorphosen lediglich als Übergangspassage fungieren soll. Seine Entstehungsgeschichte erwähnt Ovid in Vers 131f. des achten Buches:

[…] te vere coniuge digna est, quae toruum ligno decepit adultera taurum
discordemque utero fetum tulit.[5]

Minotaurus ist demnach „[…] ein Sproß aus der Verbindung von Pasiphae, der Gattin des kretischen Königs Minos, und einem von Poseidon gesandten Stier.“[6] Dem Mythos zufolge sollte Minos dem Gott Poseidon zum Dank für den Thron auf Kreta einen Stier opfern.[7] Nachdem dieser den Stier nicht opfern will und somit den Opferdank verweigert, nimmt Poseidon Rache an Minos: Er lässt in dessen Gattin Pasiphae eine Art Leidenschaft für den Stier entbrennen.[8] Mithilfe von Daedalus, der ihr eine hölzerne Kuh baut, kann sich Pasiphae schließlich mit dem Stier vereinigen.[9] Diese Schandtat, durch die Pasiphae in Vers 134 als adultera bezeichnet wird, greift Ovid in Vers 155f. mit foedum adulterium matris wieder auf. Zusätzlich ist das discordem fetum, das Pasiphae in Vers 133 noch im Bauch trägt, in Vers 155ff. zu opprobrium und pudorem gewachsen. Diese beiden Ausdrücke weisen als Abstrakta auf das monstrum Minotaurus, das „Objekt der Schande“[10] hin. Nach EHWALD stehen sie zudem in enger Verbindung mit dem griechischen αισχος.[11] Das Wortfeld der Schande oder des Schandflecks wendet Ovid nicht nur an dieser Stelle an, sondern auch zuvor in der Scylla-Episode, wenn Minos die Königstochter Scylla verflucht und sie in Vers 97 als infamia bezeichnet.[12] Der Verrat am eigenen Vater wiegt für Ovid genauso schwer wie der Ehebruch der Pasiphae. Ovid nutzt diese Gemeinsamkeit, um eine Brücke zwischen den beiden Geschichten zu bauen und den Leser bedacht darauf hinzuweisen. Dem Ehemann Minos bleibt damit keine andere Wahl als das monstrum, das ewige Schmach für die eigene Familie bedeuten würde, von der Öffentlichkeit fernzuhalten und einzuschließen.[13] Die Aufgabe hierfür übernimmt Daedalus, der bereits Pasiphaes Wunsch, sich mit einem Stier zu paaren, mit äußerster Kunstfertigkeit erfüllen konnte.[14] Er ist ingenio fabrae celeberrimus artis[15] und schafft ein Labyrinth, dessen Ausgang er selbst kaum mehr findet:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

ad limen potuit; tanta est fallacia tecti.” [16]

Ovid vergleicht das multiplicique domo caecisque [.] tectis [17] mit dem Naturphänomen des Meander. Die berühmte Flussmetapher setzt Ovid geschickt ein, um die zahlreichen Windungen des Labyrinths zu verdeutlichen. Indem er den Leser mit immer neuen Bildern in Verwirrung bringt, schafft Ovid es auch in sprachlicher Hinsicht die „Endlosigkeit des Weges“ zum Ausdruck zu bringen.[18] Durch die ausführliche Beschreibung des Spiels mit dem Flusslauf unterstreicht Ovid die Kunstfertigkeit des Daedalus und die Komplexität des Gebäudes, das er erschaffen hat.

Weshalb sich Daedalus jedoch an späterer Stelle des achten Buches im Exil befindet, darüber kann lediglich spekuliert werden und ist für den weiteren Verlauf dieser Arbeit auch nicht von großer Bedeutung.[19]

3. Der Held Theseus

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenianua difficilis filo est inuenta relecto […].[20]

Nachdem er die Doppelgestalt von Stier und Jüngling darin eingeschlossen hatte und nachdem das dritte Los, das alle neun Jahre erneuert worden war, das Scheusal, das bereits zweimal mit aktaiischem Blut genährt worden war, bezwungen hatte, und wie durch die Hilfe der Jungfrau zur schwierigen Tür, die von keinem der Vorherigen wiedergefunden worden war, mit dem wiederaufgewickelten Faden hingelangt worden war […].

Schließlich ist der Wunsch hunc [.] thalami remouere pudorem [21] erfüllt und König Minos kann den Schandfleck der Pasiphae aus der Öffentlichkeit entfernen. Was Ovid dem Leser nun in fünf Versen mitteilt, sind lediglich Auszüge aus einem ungeheuerlichen Sagenzyklus, der „[…] in nicht wenigen Zeugnissen der antiken Literatur überliefert [ist].“[22]

Denn nachdem sich Pasiphae mit dem Stier vereinigt hat und Minotaurus geboren ist, soll Poseidon den Stier in die Raserei getrieben haben. Es folgt die siebte Tat des Herakles, der den Stier überwältigt, mit nach Mykene nimmt und ihn dort anschließend wieder frei lässt.[23] Schließlich landet der Stier in Marathon, wo er bald zahlreiche Landstriche verwüstet und die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt.[24] Aus dieser Episode trägt der von da an genannte marathonische Stier auch seinen Namen. Der Sage nach veranlasst im weiteren Verlauf der kretische König Aigeus den Sohn des Königs Minos, Androgeos, dazu gegen den Stier zu kämpfen; er soll ihn bezwingen und die Bevölkerung aus der Gefahr befreien. Doch Androgeos ist dem Stier unterlegen und muss im Kampf sein Leben lassen.[25]

Minos zieht nach diesem schweren Verlust in den Rachefeldzug gegen Athen, von dem der Leser zu Beginn des achten Buches bei Ovid erfährt.[26] Durch die Königstochter Scylla, die ihrem Vater, König Nisos, die goldene Locke abschneidet, kann Minos erfolgreich aus dem Rachefeldzug zurückkehren.[27] Jedoch erscheint ihm der Sieg nicht genug und er erlegt den Athenern eine schwere Strafe auf: alle neun Jahre müssen sieben junge Männer und sieben junge Frauen dem Minotaurus als Sühnopfer dargebracht werden.[28]

An dieser Stelle setzt die Handlung im achten Buch in Vers 170 wieder ein. Der Ausdruck Actaeo sanguine ist metaphorisch für den Menschentribut der Athener zu sehen, der bisher zweimal gefordert wurde. Das Partizip pastum wird in Verbindung mit monstrum verwendet, was das Animalische des Minotaurus und die Grausamkeit des Tributs äußerst gut zum Ausdruck bringt. Mit tertia sors annis [.] repetita nouenis[29] erfährt der Leser, dass diese athenische „Opfergabe“ an Minos bereits zum dritten Mal geschieht und somit 18 Jahre seit dem ersten Tribut vergangen sind.[30] Allein das Prädikat domuit gibt Auskunft über den glücklichen Ausgang der Geschichte: Denn „als der Tribut zum drittenmal gezahlt werden sollte, erklärte sich [der Sohn des König Aigeus] Theseus bereit, selber mitzugehen.“[31] BROMMER führt weiter aus: „In Kreta verliebte sich Ariadne in Theseus und gab ihm den Faden, mit dem er den Weg aus dem Labyrinth fand, nachdem er den Minotaurus erschlagen hatte.“[32] Der Königssohn kann demnach das monstrum überwältigen und gelangt mithilfe eines Fadens wieder zum Ausgang.

Dass der Kodex N und der schlecht überlieferte Kodex S superata statt iterata überliefern, scheint ziemlich unpassend. Denn wer das Labyrinth betreten hatte, konnte nur durch die ianua difficilis hineingegangen sein. Somit ist Theseus ein zweites Mal durch die Tür gegangen, da er nach dem Kampf mit Minotaurus den richtigen Weg und damit die (Ausgangs-)Tür wiedergefunden hat. Er musste sie nicht überwinden oder mit Kräften durchdringen, was mit superata beschrieben werden würde. Er musste sie lediglich wiederfinden, ein zweites Mal den Weg zurück machen, was den Sinn von iterare trifft.

Der Grund, weshalb Theseus aus dem Labyrinth gelangt, ist der berühmte Ariadnefaden. Theseus hat ihn auf Anweisung der Jungfrau Ariadne beim Eintritt in das Labyrinth entspannt und auf dem Rückweg wieder auf die Spule gewickelt.[33] Dies veranschaulicht Ovid in den Versen 172f., indem er die Hilfe der Ariadne als ope virginea bezeichnet und den Faden als filo relecto erwähnt.

Die Sage um Theseus und den Kampf gegen Minotaurus findet nicht nur in der antiken Literatur, sondern auch in der Kunst weite Verbreitung.[34] Denn es ist nicht nur die Tat an sich, ein monstrum im Zweikampf zu überwältigen, sondern die Bedeutung für die Stadt Athen, die der Tod des Ungeheuers mit sich trägt.[35] Theseus hat der „Tributpflicht an Kreta“[36] ein Ende gesetzt und somit „den Fortbestand der Stadt“[37] gesichert. Seine Tat macht ihn „[…] bereits vor der Mitte des 6. Jahrhunderts zu dem athenischen Stadt-Heros.“[38] Denn neben dem Sieg über Minotaurus „[…] beseitigt er [auch andere] Unholde menschlicher und tierischer Art, die das Umland unsicher machen.“[39] Theseus handelt für das Wohl seiner πόλις und gilt somit als Vorbild eines athenischen Bürgers.[40] Er gilt als Nationalheld der Griechen, der „[…] als überall [aktiver] Kämpfer für die Rechte der Menschen in Griechenland [eintritt].“[41]

Ovid gelingt es diese außerordentlichen Geschehnisse in nur zwei Versen darzustellen, um anschließend in größter Eile fortzufahren. Er übergeht eine Reihe von Ereignissen, die zum Verständnis dieser Textpassage wesentliche Voraussetzung sind, wie zum Beispiel der Tod des Androgeos. Damit wird deutlich, wie sehr Ovid die Vorkenntnisse des Lesers voraussetzt. Dies zeigt auch der weitere Verlauf der Passage, wenn der Autor nicht einmal Namen für Theseus und Ariadne nennt. Sie sind die Hauptpersonen in den Versen 170 ff., die den Handlungsverlauf wesentlich weiter voranschreiten lassen.[42] Indem sie namenlos bleiben, bindet Ovid die Person des Theseus in das Prädikat domuit ein und nur das Adjektiv virginea lässt auf die Jungfrau Ariadne schließen. Nach BÖMER ist dies jedoch keine ovidische Eigenart, sondern eine Praxis vieler anderer hellenistischer Dichter.[43] Außerdem macht sich Ovids Knappheit nicht nur an dieser Stelle des achten Buches bemerkbar: etwas später in Vers 263 führt Ovid den Ausdruck Thesea laude tributum nicht weiter aus, sondern fährt direkt mit der Haupthandlung um den kalydonischen Eber fort.[44]

Die Eile des Autors ist unverkennbar und lässt erahnen, wie schnell Ovid zu seinem eigentlichen Thema, Daedalus und Ikarus, voranschreiten möchte. Ein weiteres Mal wird der Übergangscharakter der Episode von Theseus und Ariadne deutlich. Im Gegensatz zum Labyrinth, das Ovid sehr umfangreich beschreibt, um damit dessen Bau und Charakter zu betonen, hält er sich diesbezüglich sehr knapp. In poetischer Verkürzung, was die Konjunktionen postquam und ut verdeutlichen, rafft der Autor die Ereignisse zweier Jahrzehnte und stellt sie durch eine Ablativkonstruktion in den Hintergrund.[45]

4. Theseus und Ariadne

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[46]

[…] segelte Aigeus’ Sohn sogleich zur Insel Dia (= Naxos), nachdem er die Tochter des Minos entführt hatte, und ließ seine Begleiterin an jener Küste grausam zurück.

„Übereinstimmend berichtet die antike Literatur [.] seit frühester Zeit durch viele Jahrhunderte, dass Ariadne die Tochter des Minos war, dass Theseus sie von Kreta entführte und mitnahm zur Insel Dia, die später Naxos hieß, und sie dort zurückließ.“[47]

Auch Ovid lässt dieses Ereignis in seinem achten Buch der Metamorphosen nicht aus. Wieder fordert er die Kenntnisse des Lesers voraus, indem er sowohl für Theseus als auch für Ariadne Patronymika verwendet. Mit Aegides wird Theseus' Abstammung von seinem Vater König Aigeus betont, auf die gleiche Weise verfährt Ovid mit Ariadne, deren Vater König Minos ist. BÖMER weist jedoch auf die Schwierigkeit hin, mit der der Name der Ariadne in den lateinischen Hexameter einzubetten ist.[48] Aus den Fragmenta wird ersichtlich, dass bereits Kallimachos nicht Ariadnes Namen verwendet, sondern sie mit νύμπης Μινωίδος umschreibt.[49]

[...]


[1] Tarrant, 2004, 221.

[2] vgl. Ovid, Met. VIII, 99f.: “certe ego non patiar Iouis incunabula, Creten,/ qui meus est orbis, tantum contingere monstrum.“

[3] Brommer, 1982, 35.

[4] Flashar/von den Hoff/ Kreuzer, 2003, 21.

[5] Tarrant, 2004, 220.

[6] Brommer, 1982, 35.

[7] vgl. http://referenceworks.brillonline.com.ubproxy.ub.uni-heidelberg.de/entries/brill-s-new-pauly-supplements-i-4/minotaur-ID_0020?s.num=0&s.f.s2_parent=s.f.cluster.New+Pauly+Online&s.q=minotaur vom 30.08.14.

[8] vgl. http://referenceworks.brillonline.com.ubproxy.ub.uni-heidelberg.de/entries/brill-s-new-pauly-supplements-i-4/minotaur-ID_0020?s.num=0&s.f.s2_parent=s.f.cluster.New+Pauly+Online&s.q=minotaur vom 30.08.14.

[9] vgl. http://referenceworks.brillonline.com.ubproxy.ub.uni-heidelberg.de/entries/brill-s-new-pauly-supplements-i-4/minotaur-ID_0020?s.num=0&s.f.s2_parent=s.f.cluster.New+Pauly+Online&s.q=minotaur vom 30.08.14.

[10] Ehwald, 1966, 12.

[11] ebd.

[12] ebd. Met. VIII, 97f.: „di te submoueant, o nostri infamia saecli,/ orbe suo, tellusque tibi pontusque negetur.”

[13] vgl. Ovid, Met. VIII 157f.: „destinat hunc Minos thalami remouere pudorem/multiplicique domo caecisque includere tectis.”

[14] vgl. Ovid, Met. VIII 159f.: „Daedalus ingenio fabrae celeberrimus artis/ ponit opus [...].“

[15] Ovid, Met. VIII 159.

[16] Tarrant, 2004, 221. Es ist jedoch zu beachten, dass dies die Version des Ovid ist. Hollis erwähnt in seinem Kommentar zum achten Buch u.a. die Version des Euripides, in der Minos veranlasst Pasiphae im Labyrinth einzusperren.

[17] Ovid, Met. VIII 158. Hollis verweist in seinem Kommentar außerdem auf das XVIII. Buch der Ilias, in dem Homer in den Versen 590ff vom Werk des Daedalus, dem Labyrinth, berichtet. Es ist demnach ein „dancing floor“ für Ariadne in Knossos.

[18] Bömer, 1969, 61.

[19] vgl. Hollis, 1970, 54. Gemeint ist Vers 185 ff., der Beginn der Daedalus-Geschichte, wenn Daedalus über seine Gefangenschaft klagt und sich durch die Lüfte einen Weg in die Freiheit bahnen will.

[20] Tarrant, 2004, 221f.

[21] Ovid, Met. VIII 157.

[22] Brommer 1982, 35.

[23] vgl. http://referenceworks.brillonline.com.ubproxy.ub.uni-heidelberg.de/entries/brill-s-new-pauly-supplements-i-4/heracles-e509010?s.num=0&s.q=heracles vom 05.09.14.

[24] vgl. Vollmer/ Binder, 1990, online abrufbar unter: http://www.vollmer-mythologie.de/marathonischer_stier/ vom 05.09.14.

[25] vgl. http://referenceworks.brillonline.com.ubproxy.ub.uni-heidelberg.de/entries/brill-s-new-pauly/minos-e805850?s.num=0&s.f.s2_parent=s.f.book.brill-s-new-pauly&s.q=minos vom 05.09.14.

[26] Ovid, Met. VIII: Scyllageschichte.

[27] Die genaueren Umstände der Scylla-Geschichte sollen hier nicht ausführlicher behandelt werden.

[28] vgl. Ehwald, 1966, 12.

[29] Ovid, Met. VIII 171.

[30] Nach Anderson, 1972, 349 stimmt Ovids Zeitangabe mit der des Plutarchs in Theseus 17 überein. Hygin spricht jedoch von einem alljährlichen Tribut.

[31] Brommer, 1982, 35.

[32] Brommer, 1982, 36

[33] vgl. Anderson, 1972, 349. Catull 64. 113-15: „errabunda regens tenui vestigia filo,/ ne labyrintheis e flexibus egredientem/ tecti frustraretus inobservabilis error.“

[34] vgl. Brommer, 1982, 37.

[35] vgl. Brommer, 1982, 37.

[36] Brommer, 1982, 37.

[37] Flashar/von den Hoff/ Kreuzer, 2003, 15.

[38] ebd.

[39] ebd. So bezwang Theseus auch die Kentauren, den Stier bei Marathon und die krommyonische Sau, um nur die wichtigsten Unholde zu nennen.

[40] vgl. Flashar/ von den Hoff/ Kreuzer, 2003, 15.

[41] Flashar/ von den Hoff/ Kreuzer, 2003, 21.

[42] Es sei angemerkt, dass die Kretischen Geschichten, besonders die des Theseus, bei vielen antiken Autoren wie z.B. Plutarch, Hygin oder Apollodor immer sehr ausführlich behandelt wurden.

[43] vgl. Bömer, 1969, 62. Es sind hellenistische Dichter wie Apollonios von Rhodos oder Menander, die es lieben, in Anspielungen zu erzählen und nicht den Inhalt einer Sage breit darzulegen.

[44] ebd.

[45] ebd.

[46] Tarrant, 2004, 222.

[47] Brommer, 1982, 86. So beispielsweise Homer, Od. XI 321ff.

[48] vgl. Bömer 1969, 63.Dieses Problem wird auch bei Vergil, Aen. VI 28 deutlich, wenn statt Ariadne regina steht, bei vielen anderen Dichtern aber Minois.

[49] Kallimachus, fr. 110.59. Gesehen in Bömer, 1969,64.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Die Kretischen Geschichten. Zum achten Buch der Metamorphosen des Ovid
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Note
2,5
Autor
Jahr
2014
Seiten
16
Katalognummer
V382000
ISBN (eBook)
9783668579040
ISBN (Buch)
9783668579057
Dateigröße
657 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kretischen, geschichten, buch, metamorphosen, ovid
Arbeit zitieren
Anuschka Wanner (Autor), 2014, Die Kretischen Geschichten. Zum achten Buch der Metamorphosen des Ovid, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/382000

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