Auswirkungen von Sportgroßveranstaltungen auf Destinationen


Seminararbeit, 2004

54 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

II. Abbildungs- und Abkürzungsverzeichnis II
1. Einleitung
2. Begriffsbestimmungen und Einordnungen
2.1 Destination
2.2 Sportgroßveranstaltung
2.2.1 Bezug zum Event-Tourismus
2.2.2 Bezug zum Sport-Tourismus
3. Erfassung, Klassifizierung und Bewertung der Auswirkungen
3.1 Methoden zur Erfassung
3.2 Klassifizierung der Auswirkungen
3.2.1 Allgemeine Auswirkungen
3.2.2 Auswirkungen auf Destinationen
3.2.3 Zusammenfassung und Bewertung
4. Beispiele für Sportgroßveranstaltungen in Deutschland
4.1 Olympische Spiele München 1972
4.2 Nordische Ski-Weltmeisterschaften Oberstdorf 1987 und 2005
4.3 FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006
5. Fazit und Ausblick

III. Anhang

IV. Literaturverzeichnis

II. Abbildungs- und Abkürzungsverzeichnis

Abbildungen im Text:

Abb. 2.2/1 Vielfalt von Events

Abb. 2.2.2/1 Schnittmenge Sporttourismus

Abb. 2.2.2/2 Sport-Tourismus – eine Systematisierung

Abb. 3.2.1/1 Klassifizierung der Auswirkungen von Sportgroßveranstaltungen

Abb. 3.2.2/1 Ganzheitliches oder modulares Tourismusmodell

Abb. 3.2.3/1 Zusammenfassung der Auswirkungen von Sportgroßveranstaltungen auf Destinationen

Abbildungen im Anhang:

Abb. 4.1/1 Zusammenfassung der Auswirkungen der Olympischen Spiele 1972 in München

Abb. 4.1/2 Gästezahlen- und Übernachtungsentwicklungen in München im Vergleich zu Bayern

Abb. 4.2/1 Zusammenfassung der Auswirkungen der Nordischen Ski-WM Oberstdorf

Abb. 4.2/2 Gästezahlen- und Übernachtungsentwicklungen in Oberstdorf im Vergleich zu Bayern

Abb. 4.3/1 Zusammenfassung der Auswirkungen der FIFA Fußball-WM 2006

Abkürzungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

"Die Region kann mit der Ski-WM gewinnen"[1], "Tor für Deutschland – Chancen für Deutschland, sich als Reiseland zu profilieren!"[2] oder "Die Welt blickt auf München"[3]. So oder ähnlich titeln Artikel der regionalen oder Fachpresse häufig vor Sportveranstaltungen. Grund genug diese Schlagzeilen zu hinterfragen. Gemäss diesen Aussagen profitieren Regionen oder deren Tourismus von der Durchführung einer Sportveranstaltung und lassen eine durchweg optimistische Sichtweise erkennen. Aber sind die Auswirkungen einer solchen Veranstaltung tatsächlich nur positiv?

In dieser Arbeit wollen wir uns mit allen Effekten, egal ob positiv oder negativ, befassen. Ziel ist es über allgemeine Wirkungen zu den speziellen Auswirkungen von Sportgroßveranstaltungen auf touristische Destinationen zu gelangen.

Als Grundlage dienen im Kapitel "Begriffsbestimmungen und Einordnungen" die Definitionen von Destination und Sportgroßveranstaltung. Letztere erfordert zudem eine Einordnung im touristischen Markt. Im folgenden Kapitel beschäftigt sich unsere Arbeit zuerst mit den verschiedenen Erfassungsmethoden, zur Messung der Auswirkungen. Danach findet eine Klassifizierung der Auswirkungen statt, die sich einerseits auf die allgemeinen und andererseits speziell auf die touristischen Auswirkungen stützt. Mit einer Zusammenfassung der touristischen Auswirkungen wird dieses theoretisch gehaltene Kapitel abgerundet. Zur anschaulicheren und praxisorientierteren Darstellung der Auswirkungen von Sportgroßveranstaltungen auf Destinationen dienen uns im letzten Kapitel drei Beispiele. Sowohl diese als auch die vorhergehenden theoretischen Ausführungen beschränken sich auf Sportgroßveranstaltungen, die einmalig an einem Ort, über mehrere Tage hinweg stattfinden.

Durch diese Vorgehensweise soll der Leserin/ dem Leser ein kritischer Umgang im Hinblick auf die einleitenden Schlagzeilen ermöglicht werden.

2. Begriffsbestimmungen und Einordnungen

2.1 Destination

Der Begriff "Destination" kommt aus dem angelsächsischen Sprachgebiet und wird im deutschen Sprachgebrauch mit "Fremdenverkehrsort und - gebiet" oder allgemein mit "Zielgebiet" bezeichnet. Diese Überbegriffe umfassen die geographischen, landschaftlichen, sozio-kulturellen, organisatorischen oder infrastrukturellen Einheiten, die der jeweilige Gast als Reiseziel auswählt und die der Leistungsträger vermarktet. Welche Raumdimension ein Gast für "seine" Destination festlegt, bestimmen seine Bedürfnisse und seine Wahrnehmung.

Destinationen sind Produzenten von Tourismusleistungen, deren touristisches Produkt das ursprüngliche und abgeleitete touristische Angebot ist. Dises setzt sich aus der Gesamtheit aller tourismusdienlichen Einrichtungen und Maßnahmen zu einem Leistungsbündel zusammen. Somit stellt die Destination selbst das touristische Produkt dar und wird in der Literatur u.a. als "touristische Wettbewerbseinheit"[4], "kollektiver Produzent"[5], "touristisches Multiproduktionsunternehmen"[6] oder "Makro-Betrieb"[7] bezeichnet.[8]

2.2 Sportgroßveranstaltung

Eine einheitliche Bestimmung, Abgrenzung und somit Definition des Begriffs "Sportgroßveranstaltung" ist mangels allgemein anerkannter Grenzwerte und Indikatoren bis heute nicht möglich. In der Literatur existieren lediglich verschiedene Ansätze zur Definition, Klassifikation und Typisierung von Veranstaltungstypen wie z.B. Sportgroßveranstaltungen.[9] Die folgende Abbildung soll nun die begriffliche Einordnung von Sportgroßveranstaltungen erleichtern.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Aufgrund der Tatsache, dass Sportgroßveranstaltungen eine spezielle Form von (touristischen) Großveranstaltungen oder sog. Events darstellen, soll der Eventbegriff als Hilfe zur Definition von Sportgroßveranstaltungen dienen.

Der Begriff "Event" entstammt dem Angelsächsischen und wird im deutschen Sprachgebrauch mit "Ereignis" bezeichnet und oft synonym mit dem Begriff "Veranstaltung" verwendet. Zunächst lässt sich sagen, dass das Interesse potentieller Nachfrager durch Events auf einen bestimmten Zweck an einem bestimmten Ort gerichtet werden soll. Des weiteren liegen einem Event äußere Merkmale wie die zeitliche Befristung, Dauer, Regelmäßigkeit bzw. Häufigkeit und die Größe zugrunde. Aber auch Auswirkungen von Großveranstaltungen, das Einzugsgebiet der Besucher, die Zuschauerzahl oder der Zweck, Anlass bzw. Inhalt der Veranstaltung zählen zu den Differenzierungs- und Klassifizierungsmerkmalen bei Großveranstaltungen. Des weitern ermöglichen sog. "eventspezifische Eigenschaften" wie z.B. das Medieninteresse eine erweiterte Begriffsbestimmung und Einordnung.[10]

Aus diesen eben genannten Merkmalen lassen sich drei wesentliche Eventtypen, die als Mega-, Medium- und Mini-Events bezeichnet werden, ableiten.[11] Mega-Events, also Großveranstaltungen, auch "Hallmark-Events", oder "Special-Events" genannt, sind nach Ritchie "größere einmalige oder wiederkehrende Events begrenzter Dauer, die in erster Linie entwickelt werden, um Bewusstsein, Anziehungskraft und Rentabilitätsverhältnisse eines touristischen Zielgebietes kurz- oder langfristig zu erhöhen. Derartige Events bauen ihren Erfolg auf ihre Einzigartigkeit, ihren Rang oder ihre Aktualität, Interesse zu wecken und Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen."[12]

Verknüpft man nun die Merkmale einer Großveranstaltung mit dem Bereich Sport, so spricht man von einer "Sportgroßveranstaltung, wenn es sich um ein geplantes, zeitlich begrenztes Ereignis handelt, das einen Wettkampf in einer oder mehreren olympischen Sportarten zum Inhalt hat, und dieser Wettkampf eine herausragende Bedeutung innerhalb der jeweiligen Sportart besitzt."[13] Freyer gliedert Sportgroßveranstaltungen oder sog. Sport-Events in Special Events (z.B. Olympische Spiele, Welt-, Europameisterschaften), Freizeit-Events (z.B. Volksläufe, Sportfeste) und Sport-Ligen (z.B. Kreis-, Regional-, Bundesliga).[14]

2.2.1 Bezug zum Event-Tourismus

Events gewinnen im Tourismus immer mehr an Bedeutung. Man spricht auch vom Trend zum Event-Tourismus, der durch allgemeine Reisetrends wie z.B. dem Trend zu Kurzreisen, unterstützt wird.

Heute ist für ein Fünftel aller Bundesbürger der Besuch einer Veranstaltung das Hauptmotiv für eine private Reise. Das hängt auch damit zusammen, dass Konsumgüter im Gegensatz zu Konsumerlebnissen immer bedeutungsloser werden. Die Folge sind "speziell inszenierte oder herausgestellte Ereignisse oder Veranstaltungen von begrenzter Dauer mit touristischer Ausstrahlung, die den Eventbesucher zu einem vorübergehenden Ortswechsel veranlassen."[15]

Gerade im Sport kann diese Entwicklung beobachtet werden. Es findet also eine "Eventisierung von Sportereignissen"[16] statt. Dies hat zur Folge, dass die Sportveranstaltung als Ganzes das Spektakel darstellt und der Sport an sich als Erlebnis inszeniert wird. "Also: viel Show und Unterhaltung - und mittendrin ein wenig Sport"[17].

Die meisten Events haben ursprünglich ihre Entstehung nicht-touristischen Anlässen zu verdanken. Es ist aber ein zunehmendes Interesse des Tourismus an Events zu beobachten, denn eine systematische Nutzung der Events führt zu einer touristischen Angebotserweiterung und Attraktivitätssteigerung einer Destination und dient somit der Erreichung touristischer Zielsetzungen. Ihre touristische Relevanz ist vor allem dann hoch zu bewerten, wenn sie als Vermarktungsinstrument der Destination eingesetzt werden, wobei an dieser Stelle zwischen natürlichen und künstlichen (inszenierten) Mega-Events unterschieden werden muss. Erstere unterstreichen z.B. das Image einer Destination, letztere können zudem einen Imagewechsel bewirken ("image builder of modern tourism"[18] ). Bei der Positionierung von Destinationen z.B. über Sport-Events arbeitet das Eventmanagement eng mit dem Destinationsmanagement zusammen.[19] [20]

2.2.2 Bezug zum Sport-Tourismus

Bei der Betrachtung der bedeutendsten deutschen Freizeitphänomene spielen der Sport und der Tourismus eine zentrale Rolle. Zum einen kann Deutschland mit seinen ca. 40 Mio. aktiv Sporttreibenden als Sportnation betitelt werden. Zum anderen spricht man aufgrund der 50 Mio. deutschen Urlaubsreisenden vom "Volkssport Tourismus mit dem Reiseweltmeister Deutschland"[21]. In einer Verbindung dieser beiden Megabereiche Sport und Tourismus resultiert der Sport-Tourismus. Er wird, in Anlehnung an die Grunddefinition des Tourismus, als "das vorübergehende Verlassen des gewöhnlichen Aufenthaltsortes sowie der Aufenthalt in der Fremde aus sportlichen Motiven"[22] definiert. Entgegen aller Erwartungen entsteht in der Summe allerdings kein neuer Megamarkt. Die Schnittmenge Sporttourismus ist im Verhältnis zu den beiden Ausgangs- und Mutterdisziplinen Sport und Tourismus, wie in Abbildung 2.2.2/1 ersichtlich, relativ klein und stellt somit nur ein kleines Marktsegment dar. Außerdem stellt sich der Sport-Tourismus als inhomogener und individueller Markt heraus.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2.2.2/1, Schnittmenge Sporttourismus, eigene Darstellung in Anlehnung an Freyer, W., Sport-Tourismus, 2002, S. 12

Die Tourismuswissenschaft kann aus ihren Erkenntnissen über den Markt des Sport-Tourismus folgende wesentliche Aussagen treffen: 60% aller Reisenden geben an, dass sie im Urlaub Sport betrieben haben; bei ca. 5-10% aller Reisenden ist Sport das Hauptreisemotiv und ungefähr 2% aller Reisenden sind Touristen zu Sportevents.

Bei Sportgroßveranstaltungen treten verschiedene Gruppen oder Segmente Sporttreibender oder- nachfragender auf, die sich hinsichtlich ihres sport-touristischen Verhaltens unterscheiden. Diese Arten des Sport-Tourismus werden in Abb. 2.2.2/2 dargestellt[23]:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2.2.2/2, Sport-Tourismus – eine Systematisierung, eigene Darstellung, in Anlehnung an Freyer, W./ Groß, S., Sport-Tourismus, 2002, S. 30

3. Erfassung, Klassifizierung und Bewertung der Auswirkungen

3.1 Methoden zur Erfassung

Entscheidet sich heute eine Stadt, eine Region oder ein Land zur Durchführung einer Sportgroßveranstaltung, ist dies meist nur unter enormem Einsatz von öffentlichen Mitteln möglich. Die Entscheidung für eine Sportgroßveranstaltung bedeutet gleichzeitig eine Entscheidung gegen einen anderweitigen Einsatz dieser Ressourcen. Deshalb ist es wichtig, alle positiven und negativen Auswirkungen einer solchen Veranstaltung abschätzen zu können. Dies geschieht durch Bewertungsmethoden, die direkte und indirekte Wirkungen einbeziehen, die monetär bewertbar (tangibel) sind oder nicht (intangibel).[24] In verschiedenen Studien, welche die Auswirkungen von Sportgroßveranstaltungen untersucht haben, wurden unterschiedliche Methoden angewandt, wovon die wichtigsten im Folgenden kurz dargestellt werden.

- Kosten-Nutzen-Analyse:

Diese Methode ist sowohl vor einer Veranstaltung als Entscheidungshilfe, als auch danach zur Erfolgskontrolle anwendbar. Sie ist "per Definition ein makroökonomischer Ansatz"[25]. Die grundsätzliche Fragestellung dieser Analyse versucht zu klären, welcher zusätzliche Nutzen der Gemeinschaft entsteht, wenn eine Maßnahme durchgeführt wird. Dazu werden alle direkten und indirekten Auswirkungen einer Veranstaltung möglichst monetär bewertet und den Kosten gegenübergestellt. Durch diese Analyse kann der absolute Vorteil einer Maßnahme in Geldeinheiten dargestellt werden. Sie hat allerdings auch Nachteile. Zum einen können nicht monetär messbare Effekte nur als Ergänzung beschrieben werden. Zum anderen stellt diese Methode eine rein quantitative, nicht aber qualitative Betrachtungsweise dar.[26]

- Kosten-Wirksamkeits-Analyse: Dieser makroökonomische Ansatz beurteilt eine Veranstaltung „an der Erreichung von konkreten projektspezifischen, der allgemeinen Wohlfahrt untergeordneten Zielen“[27]. Dazu werden alle Kosten monetär und alle Nutzenelemente als physische Größen einbezogen. Der Vorteil dieser Vorgehensweise liegt darin, dass auch monetär schwierig bewertbare Effekte einbezogen werden und so alle Wirkungen gleichrangig verglichen werden können. Nachteilig ist, dass die Kosten-Wirksamkeits-Analyse nur eine „Rangordnung der Alternativen nach ihrer relativen Vorteilhaftigkeit liefern“[28] kann. Außerdem können persönliche Präferenzen der ausführenden Personen zu großen Einfluss nehmen.[29]

- Nutzwert-Analyse:

Sie stellt eine Weiterentwicklung der Kosten-Wirksamkeits-Analyse dar. Deshalb hat sie dieselben Vor- bzw. Nachteile dieser Methode. Als zusätzlichen Vorteil bietet sie die Möglichkeit, den Gesamtnutzen einer Maßnahme zu bewerten.[30]

- Wertschöpfungsstudien:

Die Wertschöpfung „wird i.d.R. als Differenz zwischen den Bruttoproduktionswerten und den Vorleistungen der einzelnen Wirtschaftsbereiche bestimmt [...] und mißt insofern das Nettoergebnis der Produktionstätigkeit“[31]. Im Zusammenhang mit Sportgroßveranstaltungen können durch eine angepasste Methode auch deren Wirkungen auf Orte und Regionen gemessen werden. So ergeben sich oft aus vorhandenem Datenmaterial Ergebnisse. Auch diese Methode ist eine rein quantitative Betrachtung ökonomischer Auswirkungen.[32]

- Input-Output-Analyse:

Auch hier geht es um die Messung makroökonomischer und monetär bewertbarer Auswirkungen. Diese Methode kann nur für vergangene, abgeschlossene Zeiträume angewandt werden. Ihre Eignung ist beschränkt. Eine Kombination mit anderen Methoden, z.B. der Kosten-Nutzen-Analyse, ist allerdings möglich.[33]

- Inzidenzanlayse: Diese, in den USA entwickelte, Methode kann in Zusammenhang mit Großveranstaltungen zur Erfassung von Verteilungswirkungen von Infrastruktur-Einrichtungen genutzt werden. Ihr Einsatz ist sowohl vor als auch nach einer Veranstaltung möglich. Sie stellt eine einfach zu handhabende, flexible Methode dar. Da auch sie Nachteile, wie z.B. eine fehlende theoretische Grundlage hat, ist sie als Ergänzung zu anderen Verfahren geeignet.[34]

- Finanzmathematische Methoden:

In diesem Bereich gibt es verschiedene Vorgehensweisen. Gemeinsam ist allen eine mikroökonomische Betrachtungsweise. Diese Methoden werden vor allem bei Machbarkeitsstudien und zur Bewertung von Zahlungsströmen angewandt. Sie ermöglichen einen direkten Vergleich von Maßnahmen in Bezug auf Zahlungsströme. Allerdings geht es auch hierbei ausschließlich um monetäre Fragestellungen

- Publizitäts- und Äquivalenzanalyse:

Diese beiden medienbezogenen Methoden werden vor allem verwendet, um Auswirkungen auf den Bekanntheitsgrad und das Image einer Region zu messen. Während die erstere alle Medienbeiträge zu einer Veranstaltung sammelt, bewertet die zweite all diese Beiträge monetär. Ein Einsatz der Äquivalenzmethode scheint besonders zusammen mit einer Kosten-Nutzen-Analyse sinnvoll.[35]

- Befragungen:

Diese können in vielen Bereichen eingesetzt werden. Beispiele für Befragungen im Hinblick auf Sportgroßveranstaltungen wären Besucher- und Trossbefragungen, um kurzfristige Nachfrageeffekte zu analysieren. Aus Befragungen am Wohnort können beispielsweise langfristige Werbeeffekte auf die Nachfrage wie Bekanntheitsgrad oder Image gemessen werden.[36]

3.2 Klassifizierung der Auswirkungen

Es gibt viele verschiedene Sportgroßanlässe, die alle eine gewisse Eigenheit aufweisen. Vielen ist gemeinsam, dass auf Grund einer hohen Komplexität ihre Auswirkungen schwer fassbar sind. Mit oben genannten Methoden wurde trotzdem für einzelne Sportgroßveranstaltungen versucht, Studien zu diesem Thema anzufertigen. Allgemeingültige, umfassende Aussagen zu den Effekten dieser Veranstaltungen gibt es allerdings nur wenige. Besonders dürftig ist die Datengrundlage, wenn es um langfristige Auswirkungen geht. Trotzdem soll in diesem Kapitel versucht werden, aus den vorhandenen Studien die wichtigsten Aussagen zum Thema Auswirkungen von Sportgroßveranstaltungen zusammen zu tragen.[37]

3.2.1 Allgemeine Auswirkungen

Die Auswirkungen von Sportgroßveranstaltungen können sehr unterschiedlich sein. Zum einen kann man zwischen positiven und negativen Effekten unterscheiden. In zeitlicher Hinsicht gibt es kurz-, mittel- und langfristige Auswirkungen. Diese zeitliche Unterscheidung wird vor allem im zweiten Punkt dieses Kapitels, den Auswirkungen von Sportgroßveranstaltungen auf Destinationen, eine Rolle spielen. Außerdem gibt es direkte und indirekte sowie monetär bewertbare und nicht bewertbare Effekte.[38]

Die nun folgendenden Ausführungen sollen zunächst die möglichen allgemeinen Auswirkungen von Sportgroßveranstaltungen auf einen Ort oder eine Region aufzeigen. Sie halten sich an das Buch Sportgroßveranstaltungen – ökonomische, ökologische und soziale Wirkungen von Paul Gans, Michael Horn und Christian Zemann [39] . In diesem Buch wurden aus 1.700 Sportgroßveranstaltungen, die zwischen 1999 und 2001 stattfanden, 200 ausgewählt und im Nachhinein bewertet. Ergebnisse anderer Studien sind durch Fußnoten gekennzeichnet.

Ob und in welchem Ausmaß diese im folgendend dargestellten Auswirkungen tatsächlich eintreffen, hängt von der Art der durchgeführten Veranstaltung ab. Einflussfaktoren sind hier die Zuschauer- und Teilnehmerzahl, die Regelmäßigkeit der Austragung am selben Standort, die Dauer der Veranstaltung und die Siedlungsstruktur.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Abbildung 3.2.1/1 soll zunächst einen Überblick über die Auswirkungen von Sportgroßveranstaltungen geben.

- Ökonomische Auswirkungen von Sportgroßveranstaltungen

Ökonomische Wirkungen zeigen sich zunächst beim Veranstalter selbst. Positiv wirken sich Einnahmen aus Eintrittskarten, Fanartikeln und Übertragungsrechten an Fernsehanstalten aus. Eine weitere Einnahmequelle sind Sponsoren-, Werbe- und Lizenzverträge. Zudem kann der Veranstalter, wenn er auch als Gastronom tätig wird, aus der Verpflegung der Zuschauer Nutzen ziehen. Oft profitiert er zudem von Zuschüssen der öffentlichen Hand. Ungünstig sind für den Veranstalter die anfallenden Kosten für Personal, Sachgüter, Leistungen Dritter, Infrastrukturnutzung und eventuell Infrastrukturauf- und –ausbau sowie für die Finanzierung.

Auf die Auswirkungen für das Gastgewerbe wird in Kapitel 3.2.2 ausführlich eingegangen. Der örtliche Einzelhandel profitiert von zusätzlichen Ausgaben der Besucher und des Wettkampftrosses und von Aufträgen durch den Veranstalter. Durch die Veranstaltung kann es zu Nachfragesteigerungen kommen, die Preissteigerungen möglich machen. Zusätzliches Einkommen kann entstehen, wenn das touristische Image des Austragungsortes verbessert wird. Sollte es allerdings zu einer Verschlechterung des Images kommen, stellt dies einen negativen Effekt in Form von geringerer Nachfrage dar. Dasselbe gilt für die möglich Verdrängung sonstiger Touristen, was zu Einkommensverlusten führt.[40]

Auch die örtlichen Unternehmen können aus Sportgroßveranstaltungen ihren Nutzen ziehen. Ihr Einkommen kann direkt durch Aufträge des Veranstalters steigen. Indirekt kann zusätzliches Einkommen durch das verbesserte Image des Austragungsortes oder durch die Nutzung der Veranstaltung als Selbstdarstellungsplattform generiert werden. Außerdem kann sich die, durch die Veranstaltung verbesserte Infrastruktur auch für ein Unternehmen positiv auswirken. Ungünstig sind für örtliche Unternehmen Zeitverluste, die durch Behinderungen bei Planung und Durchführung der Sportgroßveranstaltungen entstehen.

Die öffentliche Verwaltung des Austragungsortes von Sportveranstaltungen ist ebenfalls betroffen. Für sie können sich Mehreinnahmen durch Pachten, Gebühren und Steuern ergeben. Ist sie Eigentümerin der Infrastruktur, profitiert sie nicht nur während, sondern auch noch nach der Veranstaltung durch die Folgenutzung. Sind die Sportanlagen allerdings für Randsportarten gebaut worden, kann es in der Folge auch zu geringen Auslastungen kommen. So kann diese Infrastruktur nicht mehr rentabel betrieben werden. Bei der öffentlichen Verwaltung ergeben sich weitere negative Auswirkungen, die jenen des Veranstalters entsprechen. Allerdings muss die Verwaltung oft dem Veranstalter zudem Zuschüsse gewähren, was teilweise zu enormen Defiziten führt.[41]

Die Bevölkerung spürt die Effekte von Großveranstaltungen durch zusätzliches Einkommen, z.B. aus privater Zimmervermietung, durch zusätzliche Arbeitsplätze und durch eine verbesserte Infrastruktur. Negativ wirken sich für die Einheimischen Trubel im Ort, dadurch bedingte Zeitverluste sowie Preissteigerungen, unter anderem auf dem Immobilienmarkt, als Folge einer Veranstaltung aus.[42]

Der Besucher hat aus wirtschaftlicher Sicht die Kosten für Eintrittskarten, An- und Abreise, Unterkunft und Verpflegung zu tragen.[43]

- Ökologische Auswirkungen

Die ökologischen Effekte von Sportgroßveranstaltungen ergeben sich in erster Linie für die einheimische Bevölkerung. Von positiven Wirkungen kann in Zusammenhang mit dem Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs gesprochen werden. Ansonsten sind es aus ökologischer Sicht negative Effekte, die durch eine solche Veranstaltung entstehen. Es finden Eingriffe in das Stadt- und Landschaftsbild, teilweise in geschützte Landschaften, statt, und Freiflächen gehen verloren. Der Energieverbrauch, die Lärmbelastung, die Schadstoffemission sowie die Abfallproduktion nehmen infolge einer Sportgroßveranstaltung zu.[44]

- Soziale Auswirkungen

Auch in sozialer Hinsicht ist die Bevölkerung des Austragungsortes einer Sportgroßveranstaltung betroffen. Positiv fallen hier die Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls, die Stärkung der regionalen Identität sowie der verstärkte Einsatz der Einheimischen für das Gemeinwohl auf.[45] Außerdem können sich soziale und kulturelle Traditionen im Rahmen des veranstaltungsbedingten Tourismus positiv entwickeln. Diese Entwicklung kann allerdings auch entgegengesetzt verlaufen. Zudem entstehen auf Grund solcher Veranstaltungen teilweise enorme Unstimmigkeiten über die Art der Durchführung innerhalb der Bevölkerung. Während der Veranstaltung kann es sowohl zu vermehrter als auch verringerter Kriminalität[46] im Austragungsort kommen.

Soziale Wirkungen ergeben sich außerdem für die Besucher. Sie finden bei Großveranstaltungen Unterhaltung und Erholung, teilweise auch die Motivation für eigene sportliche Betätigung. Oft wird durch ein sportliches Event ein Gemeinschaftsgefühl unter den Zuschauern erzeugt. So werden auch Minderheiten integriert. Außerdem können Werte und Orientierung durch eine solche Veranstaltung vermittelt werden. Negative Auswirkungen sind Konflikte der Zuschauer untereinander sowie mögliche gesundheitliche Schäden durch Unfälle, zu großen Lärm oder ähnlichem.[47]

3.2.2 Auswirkungen auf Destinationen

Im vorhergehenden Kapitel werden alle möglichen Auswirkungen von sportlichen Großanlässen dargestellt. Nun soll speziell auf die touristischen Auswirkungen in den Destinationen, die solche Veranstaltungen planen und durchführen, eingegangen werden. Eingangs sei erwähnt, dass die allgemeinen Auswirkungen hier nicht vergessen werden dürfen. Der Tourismus ist ein „umfassendes Gesamtsystem, zu dem viele weitere Teilbereiche [...] einen Beitrag leisten“[48]. Insofern können die oben genannten allgemeinen Auswirkungen als indirekte Auswirkungen auf den Tourismus betrachtet werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Im folgenden werden die wichtigsten kurzfristigen Auswirkungen auf das touristische Angebot und die touristische Nachfrage, sowie langfristige Werbeeffekte auf die Nachfrage dargestellt. Dabei kann es einzelne Überschneidungen mit Kapitel 3.2.1 geben. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Ergebnissen von Max Brönnimann [49], der in seinem Buch „touristische Bedeutung von Wintersportgroßveranstaltungen“ eine sehr ausführliche Studie darstellt. Es wird durch den Vergleich mit anderen Studien angenommen, dass die wichtigsten Aussagen auf Sommersportveranstaltungen übertragen werden können. Diese Studien werden durch Fußnoten gesondert gekennzeichnet.

- Direkte Auswirkungen auf das touristische Angebot

Je nach Größe der Veranstaltung verändert sich das Orts- und Landschaftsbild. Bei der größten Sportveranstaltung, den Olympischen Spielen, werden Straßen, Parkplätze, Olympiastätten und das Olympische Dorf gebaut. Dazu werden Erdbewegungen, Rodungen und ähnliches vorgenommen. Bei anderen Großveranstaltungen ist die Wirkung nicht ganz so gravierend, aber auch für diese wird viel gebaut und verändert.

Was die einheimische Bevölkerung betrifft, kann eine Sportgroßveranstaltung zur Steigerung des Fremdenverkehrsbewusstseins, zur Erhöhung der Kooperationsbereitschaft sowie zur Verbesserung des touristischen Verständnisses beitragen. Auch hier gilt, je größer die Veranstaltung, desto stärker die Wirkungen.

Im Bereich der allgemeinen Infrastruktur werden im Vorfeld von sportlichen Events große Anstrengungen unternommen. Für den Tourismus sind besonders die Wirkungen auf das örtliche und regionale Verkehrsnetz von Bedeutung. Oft werden so Projekte des Straßen-, Schienen-, Luftverkehrs oder der Telekommunikation schneller realisiert als ohne Großveranstaltung. Dieser beschleunigte Ausbau mit Hilfe öffentlicher Mittel kann sogar der Grund für die Übernahme einer Sportgroßveranstaltung sein. Wenn die Infrastrukturplanung als Teil einer zukunftsgerichteten Gesamtplanung erfolgt, kann dieser Bereich langfristig positive Auswirkungen haben.

Das gastgewerbliche Angebot verändert sich nach Brönnimann oft nur geringfügig. Orte, die sich um Großveranstaltungen bewerben, haben meist bereits ein gut ausgebautes Angebot. Allerdings entstehen Erneuerungsimpulse, die zu einer Verbesserungen der Angebotsqualität führen. Die stärksten Impulse für das touristische Angebot ergeben sich in Orten, die bisher touristisch wenig ausgebaut waren. In diesem Punkt zeigen andere Studien andere Ergebnisse auf. Teilweise wird die touristische Suprastruktur auf die Auslastungsspitze während einer Veranstaltung ausgerichtet. Es entstehen also neue Angebotskapazitäten, die später als Überkapazitäten zu Überschuldungen und Konkursen führen können.[50] Negative Effekte nach Brönnimann entstehen vor allem dann, wenn die Veranstaltung in die Hochsaison fällt. Dann werden Stammgäste teilweise abgewiesen oder sie meiden den Trubel, der durch eine Sportgroßveranstaltung entsteht.

[...]


[1] Bürzle, M., Die Region kann mit der Ski-WM gewinnen, in: Augsburger Allgemeine/ Allgäuer Anzeigenblatt, Nr. 251, 29.10.2004, Augsburg/ Immenstadt, S. 1

[2] Jacobs, H.M., Tor für Deutschland, in: FVW, Nr. 22/04, 17.09.2004, Hamburg, S. 77

[3] Gesellschaft zur Förderung des Olympischen Gedankens in der DDR (Hrsg.), München `72 im Blickpunkt, Berlin, 1972, S. 56, zitiert nach: o.V., Die Welt blickt auf München, in: tz, 26.08.1972

[4] Bieger, T., Management von Destinationen und Tourismusorganisationen, 4. Aufl., München/ Wien, 2000, S. 76

[5] Kaspar, C., Die Fremdenverkehrslehre im Grundriss, 5. Aufl., Bern/ Stuttgart, 1996, S. 33

[6] Freyer, W., Tourismus-Marketing: Marktorientiertes Management im Mikro- und Makrobereich der Tourismuswirtschaft, 2. Aufl., München/ Wien, 1999, S. 251

[7] Freyer, W., Tourismus-Marketing, 1999, S. 251

[8] Zu diesem Abschnitt vgl. Freyer, W., Tourismus - Einführung in die Fremdenverkehrsökonomie, 7. Aufl., München/ Wien, 2001, S. 177; auch Marx, B., Skript für Reiseverkehrsgeographie, FH-Kempten, 2000, o.S.; sowie Bieger, T., Management von Destinationen, 2000, S. 73 ff.

[9] Liebrich, A./ Mehr, R./ Laesser, C., Volkswirtschaftliche Bedeutung sportlicher Großanlässe, in: Dreyer, A. (Hrsg.), Tourismus und Sport – wirtschaftliche, soziologische und gesundheitliche Aspekte des Sport-Tourismus, 1. Aufl., Wiesbaden, 2002, S. 252 sowie Stettler, J., Ökonomische Auswirkungen von Sportgroßanlässen, Literaturstudie, Luzern, 2000, S. 4

[10] vgl. Scherhag, K., Events – Eine Chance für die Tourismuswirtschaft?, in: Freyer, W./ Meyer, D./ Scherhag, K. (Hrsg.), Events – Wachstumsmarkt im Tourismus?, Dresden, 1998, S. 85 f.; auch Freyer, W./ Groß, S. Events im Sport, 2002, S. 1; ebenso Gans, P./ Horn, M./ Zemann, C., Sportgroßveranstaltungen – ökonomische, ökologische und soziale Wirkungen, 1. Aufl., Schorndorf, 2003, S. 81 ff.

[11] vgl. Freyer, W./ Groß, S., Events im Sport, 2002, S. 1 ff.

[12] vgl. Ritchie, B./ Yangzhou, J., The Role and Impact of Mega-Events and Attractions on Regional and National Tourism: A Conceptual and Methodological Overview, in: Association Internationale d’Experts Scientifique du Tourisme (AIEST) (Hrsg.), Der Einfluss von Grossveranstaltungen auf die nationale und regionale Fremdenverkehrsentwicklung, St. Gallen, 1987, S. 24 (übersetzt von Stephan Fischer)

[13] Gans, P./ Horn, M./ Zemann, C., Sportgroßveranstaltungen , 2003, S. 83

[14] Freyer, W., Großveranstaltungen: Rolle und Bedeutung für den Tourismus, Dresden, 2004, S. 9

[15] Freyer, W./ Groß, S., Events im Sport, 2002, S. 1

[16] Wopp, Ch., Zur Zukunft des Sports und Fragen an die Volkswirtschaft, in: Büch, M.-P./ Maennig, W./ Schulke, H.-J. (Hrsg.), Regional- und sportökonomische Aspekte von Sportgroßveranstaltungen, 1. Aufl., Köln, 2002, S. 24

[17] Opaschowski, H.W., Events im Tourismus - Sport-, Kultur- und Städtereisen, Grundlagenstudie zur Tourismusforschung, Hamburg, 1997, S. 33

[18] Hall, C.M., Hallmark tourist events: impacts, management and planning, London, 1992, S. 1

[19] vgl. Scherhag, K., Events - Wachstumsmarkt, 1998, S. 85 ff.

[20] zu 2.2.1 vgl. Opaschowski, H.W., Sport-, Kultur- und Städtereisen, 1997, S. 22 ff.

[21] Freyer, W., Sport-Tourismus – Forschungsstand und Forschungslücken, in: Freyer, W./ Groß, S. (Hrsg.), Sport-Events, 2002, S. 10

[22] Freyer, W., Sport-Tourismus, 2002, S. 28

[23] zu 2.2.2 vgl. Freyer, W., Sport-Tourismus, 2002, S. 7 ff.

[24] Zu diesem Abschnitt vgl. Gans, P./ Horn, M./ Zemann, C., Sportgroßveranstaltungen, 2003, S. 107

[25] Liebrich, A./ Mehr, R./ Laesser, C., Bedeutung sportlicher Großanlässe, 2002, S. 248

[26] zu diesem Abschnitt vgl. Stettler, J., Auswirkungen von Sportgrossanlässen, 2000, S. 8; auch Hickel, R., Thesen zur Konzipierung einer Sportökonomie, in: Büch, M.-P./ Maennig, W./ Schulke, H.-J. (Hrsg.), Aspekte von Sportgroßveranstaltungen, 2002, S. 14; auch Liebrich, A./ Mehr, R./ Laesser, C., Bedeutung sportlicher Großanlässe, 2002, S. 248; sowie Gans, P./ Horn, M./ Zemann, C., Sportgroßveranstaltungen, 2003, S. 118

[27] Gans, P./ Horn, M./ Zemann, C., Sportgroßveranstaltungen, 2003, S. 108

[28] Gans, P./ Horn, M./ Zemann, C., Sportgroßveranstaltungen, 2003, S. 118

[29] zu diesem Abschnitt vgl. Gans, P./ Horn, M./ Zemann, C., Sportgroßveranstaltungen, 2003, S. 108 ff.

[30] zu diesem Abschnitt vgl. Gans, P./ Horn, M./ Zemann, C., Sportgroßveranstaltungen, 2003, S. 108 ff.

[31] o.V., Gabler Wirtschaftslexikon, 13. Aufl., Wiesbaden, 1993, S. 3756

[32] zu diesem Abschnitt vgl. Stettler, J., Auswirkungen von Sportgrossanlässen, 2000, S. 8; auch Liebrich, A./ Mehr, R./ Laesser, C., Bedeutung sportlicher Großanlässe, 2002, S. 247

[33] zu diesem Abschnitt vgl. Stettler, J., Auswirkungen von Sportgrossanlässen, 2000, S. 8; auch Liebrich, A./ Mehr, R./ Laesser, C., Bedeutung sportlicher Großanlässe, 2002, S. 247 f.

[34] zu diesem Abschnitt vgl. Stettler, J., Auswirkungen von Sportgrossanlässen, 2000, S. 8 f., auch Liebrich, A./ Mehr, R./ Laesser, C., Bedeutung sportlicher Großanlässe, 2002, S. 248

[35] zu diesem Abschnitt vgl. Maennig, W./ Feddersen, A., Imageeffekte von Sportgroßveranstaltungen: Möglichkeiten und Grenzen der Messung, in: Büch, M.-P./ Maennig, W./ Schulke, H.-J. (Hrsg.), Aspekte von Sportgroßveranstaltungen, 2002, S. 113

[36] zu diesem Abschnitt vgl. verschiedene Befragungen in Brönnimann, M., Die touristische Bedeutung von Wintersport-Großveranstaltungen, Bern, 1982, S. 55 ff.

[37] zu diesem Abschnitt vgl. Kaspar, C., Einführung zum Generalthema des 37. AIEST-Kongresses, in: AIEST (Hrsg.), Einfluss von Grossveranstaltungen, 1987, S. 13; ebenso Stettler, J., Auswirkungen von Sportgroßanlässen, 2000, S. 32

[38] zu diesem Abschnitt vgl. Meyer, B./ Ahlert, G., Probleme der Regionalisierung volkswirtschaftlicher Einkommens- und Beschäftigungseffekte von Sportgroßveranstaltungen, in: Büch, M.-P./ Maennig, W./ Schulke, H.-J. (Hrsg.), Aspekte von Sportgroßveranstaltungen, 2002, S. 83 f.

[39] vgl. Gans, P./ Horn, M./ Zemann, C., Sportgroßveranstaltungen, 2003, S. 81 ff.

[40] siehe hierzu auch Kapitel 3.2.2, ab S. 14

[41] zu diesem Abschnitt vgl. ebenso Spilling, O.R., Long-term Impacts of Mega-Events: The Case of Lillehammer 1994, in: Jeanrenaud, C. (Hrsg.), The Ecomomic Impact of Sport Events, Neuchâtel, 1999, S. 149; sowie Stettler, J., Auswirkungen von Sportgroßanlässen, 2000, S. 30

[42] zu diesem Abschnitt vgl. ebenso Ritchie, B./ Yangzhou, J., Role and Impact, 1987, S. 24

[43] zu diesem Abschnitt vgl. Gans, P./ Horn, M./ Zemann, C., Sportgroßveranstaltungen, 2003, S. 86 ff.

[44] zu diesem Abschnitt vgl. Gans, P./ Horn, M./ Zemann, C., Sportgroßveranstaltungen, 2003, S. 95 f.

[45] vgl. ebenso Fontanari, M.L./ Fontanari, M.A., Sportevents als Instrument der Regionalentwicklung, in: Trosien, G./ Dinkel, M. (Hrsg.), Sport-Tourismus als Wirtschaftsfaktor, 1. Aufl., Butzbach-Griedel, 2001, S. 97

[46] vgl. Stettler, J., Auswirkungen von Sportgroßanlässen, 2000, S. 30

[47] zu diesem Abschnitt vgl. Gans, P./ Horn, M./ Zemann, C., Sportgroßveranstaltungen, 2003, S. 97 ff.

[48] Freyer, W., Tourismus - Einführung, 2001, S. 31

[49] vgl. Brönnimann, M., touristische Bedeutung, 1982

[50] vgl. ebenso Stettler, J., Auswirkungen von Sportgroßanlässen, 2000, S. 28 f. sowie Spilling. O.R., Long-term Impacts, 1999, S. 150 ff.

Ende der Leseprobe aus 54 Seiten

Details

Titel
Auswirkungen von Sportgroßveranstaltungen auf Destinationen
Hochschule
Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten
Veranstaltung
Management und Marketing von Destinationen
Note
1
Autoren
Jahr
2004
Seiten
54
Katalognummer
V38676
ISBN (eBook)
9783638376709
Dateigröße
635 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Auswirkungen, Sportgroßveranstaltungen, Destinationen, Management, Marketing, Destinationen
Arbeit zitieren
Stephan Fischer (Autor)Karin Höß (Autor), 2004, Auswirkungen von Sportgroßveranstaltungen auf Destinationen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/38676

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