Wie gelangt die Welt in unser Gehirn? Gehirngerechtes Lehren und Lernen auf Basis von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen


Hausarbeit, 2016

22 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis
1.
Einleitung...
..1
2. Neurodidaktik
...
..2
3 .Das limbische Syst
em...
..3
4.
Die Bedeutung von Wahrnehmung...
.4
5. Das Ged
ächtnis...
7
5.1. Formen und Arten d
es Gedächtnisses...
8
5.2. Pädagogische Ko
nsequenz...
11
6. Gehirngerechtes Lehren u
nd Lernen...11
7. Gehir
ngerechtes Lehren und Lernen im Erwachsenenalter...
15
8
. Fazit...17
Literaturverzeichnis...
.19

1
1. Einleitung
Bildung macht einen Großteil moderner Gesellschaften und Lebensformen aus. Wissenschaft
und Forschung behandeln immer wieder neue Konzepte, um bestmögliches Lehren und
Lernen zu garantieren. Die Gehirnforschung und die Neurodidaktik haben in den letzten
Jahren an Popularität gewonnen. Die Neurodidaktik beobachtet das Erleben und Verhalten
des menschlichen Gehirns und beschreibt, dass die Welt u
nd ihre Besonderheiten auch "ohne
Konz
ept" in das Gehirn
gelangen, wobei das Gehirn als anpassungsfähigstes aber auch
komplexestes Organ bezeichnet werde kann. Seine Strukturen sind einzig alleine dafür
geschaffen, um wahrzunehmen, weiterzuleiten und abzuspeichern. Informationen werden in
Zusammenhang gesetzt, woraus Gedächtnis bzw. Erfahrungen gebildet werden. Die
Wissenschaft belegt, dass sich durch jeden neuen Wissenserwerb neue Gehirnstrukturen
bilden und erweitern. Heißt dies, dass das Gehirn für das Lernen geschaffen ist und wenn
dem so sei, warum scheint dies vor allem im höheren Alter so schwierig zu sein?
Ausgangspunkt neurowissenschaftlicher Untersuchungen ist die Aufnahmefähigkeit des
Menschen mit den Voraussetzungen, unter welchen sich Lernen am optimalsten entfaltet.
In der vorliegenden Arbeit ,,
Wie gelangt die Welt in unser Gehirn?
" wird die Neurodidaktik mit
ihren Besonderheiten und Grundannahmen vorgestellt. Es wird untersucht, welches Wissen
aus der Neurobiologie für das Lehren und Lernen im Erwachsenenalter relevant ist.
Grundlegende Strukturen des Gehirns werden dargestellt und im Hinblick auf die
Neurodidaktik erklärt. Diese gilt es zu verstehen, um den Prozess von
,,
Lernen
"
nachvollziehen
zu können. Gleichzeitig wird das ,,Lehren"
als Solches vorgestellt. Wie müssen didaktische
Konzepte aussehen, um der menschlichen Konstitution zu entsprechen?
Die Arbeit möchte aufzeigen, dass beide Formen nicht voneinander zu trennen sind. Am Ende
soll klar geworden sein, welche Methoden Bildung ausmachen müssen, um gehirngerechtes
Lehren und Lernen zu ermöglichen. Denn nur so gelangt die Welt in das Gehirn.

2
2. Neurodidaktik
Das zentrale Thema dieser Arbeit zeigt den Zusammenhang zwischen neurologischen
Strukturen und Lernen, mit dem Ziel der bestmöglichen Lehr- und Lerngestaltung. Hierbei
treffen verschiedene Bereiche aufeinander. Neurodidaktik besteht aus einem
naturwissenschaftlichen Ansatz der Neurowissenschaft und einem pädagogischem bzw.
didaktischem Ansatz (vgl. Porsch, 2016, S.209). Laut Duden definiert sich die
Neurowissenschaft als Forschung und Studieren von Zusammenhängen und Funktionen
einzelner Nervensysteme wie z.B. dem Gehirn (vgl. Duden, 2016). Die Didaktik meint das Was
(inhaltliche Zusammensetzung) einer Information und das Wozu (Ziel des jeweiligen Themas)
(vgl. Böhm, 2013). Geprägt wurde der Begriff Neurodidaktik in dem Jahr 1988 durch den
Didaktikprofessor Gerhard Preiß (vgl. Porsch, 2016, S. 209). Dieser definiert Neurodidaktik als
,,
das Forschungs- und Handlungsgebiet, das vor allem die Zusammenhänge zwischen
neurologischen Bedingungen und Lernprozessen des Menschen zu erkennen und zu
beschreiben versucht, und daraus theoretische und praktische Schlussfolgerungen für die
Didaktik abzuleiten" (Porsch, 2016, S. 209).
Diese Definition zeigt auf, dass die neurobiologischen Wissenschaften eine gewisse
Grundlage darstellen, aufgrund derer Pädagogik stattfinden sollte. Wie ist das Gehirn
aufgebaut, damit gehirngerecht gelernt werden kann? Welche Strukturen machen Lernen
überhaupt möglich? Fragen, derer Antworten sich schon einige frühere aktive Soziologen,
Pädagogen und Philosophen bewusst waren. So stammen von dem Humanisten Erasmus von
Rotterdam die Worte:
,,Weniger ist manchmal mehr. Nur wer ohne
Angst lernt, lernt erfolgreich.
"
Bereits zu Zeiten 600 n. Chr. spricht Konfuzius vom Lernen:
,,Sag es mir, und ich vergesse
es. Zeige es mir, und ich erinnere mich. Lass es mich tun,
und ich behalte es". Die Frage des
gehirngerechten Lernens. Der richtige Weg? Wissenschaftler des 21. Jahrhunderts z.B.
Manfred Spitzer. Psychiater und Neurowissenschaftler aus Ulm hat sich 2003 dazu wie folgt
geäußert:
,,
Lernen ist Gegenstand der Gehirnforschung. Daher wird ein Lehrer, der weiß, wie
das Gehirn funktioniert,
besser lehren können"
(Spitzer, 2003, S. 31). Diesen Spagat versucht
die Neurodidaktik einzugehen. Die Bildungskonzepte von Pädagogen bzw. didaktischen
Prinzipen in ein technisches Raster einzuordnen, um so an den naturwissenschaftlichen
Anspruch des menschlichen Gehirns heranzukommen. So behandelt das folgende Kapitel
Teile des menschlichen Gehirns, welche strukturell dafür geschaffen zu sein scheinen, Dinge
wahrzunehmen, abzuspeichern und diese Informationen oder gelernte Inhalte bestmöglich
bei Bedarf wieder abzurufen. Diese Beschreibungen haben anschließend zur Folge, dass
gehirngerechtes Lernen dargestellt wird.

3
3. Das limbische System
Lernen und Gehirn sind ein unzertrennliches Team. Unser Gehirn (lat. Cerebrum; griech.
Cephalon) bildet den Wegweiser für sämtliche Abläufe in unserem Körper. Das Gehirn eines
Menschen wiegt durchschnittlich 1,2 kg und besteht bei einem Erwachsenen aus rund 86
Milliarden Neuronen (vgl. Huch/Jürgens, 2011, S. 157). Das limbische System befindet sich
im Zentrum unseres Gehirns und ist ein Geflecht aus Strukturen, welche sich aus dem
Großhirn, dem Zwischenhirn und dem Mittelhirn bildet (vgl. ebd. S. 162
). ,,
Es umgibt die
Kerngebiete des Hirnstamms und den die beiden Großhirnhälften verbindenden Balken wie
ein Saum" (Huch/Jürgens, 2011
, S.162). Dieses System übernimmt überlebenswichtige
Aufgaben wie Bewerten, Interpretieren, Empfinden, Entscheiden, Wollen und Motivation. Die
Amygdala, der Hippocampus und der Hypothalamus bilden das zentrale Gerüst dieses
Systems (vgl. Grzesik, 2005, S. 96).
,,
Sie fungieren als Selektionsinstanzen und steuern
sowohl die Prozesse des Handels als auch des Lernens, d.h. Akquisition, Behalten und
Reaktivieren" (Grzesik, 2005, S.96).
Jeder Bestandteil des Systems übernimmt
unterschiedliche Aufgaben (vgl. Grzesik, 2005, S.96). Das limbische System ist mit dem
frontalen Cortex, welcher am Arbeitsgedächtnis beteiligt ist, verankert und wird als
emotionales Gehirn benannt (vgl. Huch/ Jürgens, 2011, S. 163). Emotionalität ist hierbei auch
der Bereich, der am besten nachgewiesen werden kann. Die Wissenschaft weiß um die
Hauptaufgaben (Akquisition, Behalten, Reaktivieren), sieht jedoch noch Fragen innerhalb der
genauen Zusammenhänge der einzelnen Strukturen (vgl. Grzesik, 2005, S. 98). Sicher ist,
dass der Hypothalamus Affekt und Motivation steuert. Diese sind wichtige Bausteine innerhalb
von Lernen und Lehren. Affekt meint z.B. das grundlegende Wohlbefinden, hervorgerufen
durch innere und äußere Einflüsse. Motivation ist als Grundlage für Handeln zu verstehen.
D.h. beide Punkte sollten sich in einem Gleichgewicht befinden (vgl. Grzesik, 2005, S. 97). Nur
so kann eine emotionale Bindung zum Gelernten entstehen. Dieses soll laut Wissenschaft
dazu führen, etwas länger im Gedächtnis behalten zu können. Abschließend lässt sich in
Bezug auf den Hypothalamus festhalten, dass er an der Steuerung von Trieben und
Emotionalität sowie Aufmerksamkeitsprozessen und Lernen beteiligt zu sein scheint.
Gleichgewicht und Funktionalität in allen Bereichen sind demnach ein wichtiger Punkt (vgl.
Grzesik, 2005, S. 97).
Das limbische System kann ebenso als ein solches bezeich
net werden. Es ist ein ,,Strang",
welcher bei Fehlern zu fehlerhaften Meldungen/Aktionen führen kann. Durch Angst und Stress
können neuronale Verbindungen in dem System gehemmt werden, was dazu führt, dass
Urteilsvermögen sowie kognitive Leistungen darunter leiden und dies zur Beeinträchtigung von
emotionalem Lernen, Belohnung und Risiko führt (vgl. Spitzer, 2005, S. 81).

4
In der Amygdala wird das Gefühl von Angst erzeugt. Durch das Leistungsvermögen der
Amygdala, Bedrohungen wahrzunehmen und direkt darauf zu reagieren bzw. Handlungen
und Gedanken bei einer Bedrohung abzubrechen, wird der Mensch vor lebensbedrohlichen
Situationen geschützt. Wenn man diese Annahme auf einen Bildungskontext, besser gesagt
auf den Lernenden bezieht und dieser sich in einer Stress- oder Angstsituation befindet, könnte
seine Lern- oder Konzentrationsfähigkeit infolge seinem veränderten emotionalen und
körperlichen Erlebens und Verhaltens gemindert werden (vgl. ebd. S. 81). Der Hippocampus
dagegen kann als Art Pförtner verstanden werden. Er ist demnach den anderen genannten
Strukturen vorgeschaltet und übergibt Informationen in das Langzeitgedächtnis. Ohne diese
Fähigkeit könnten wir uns immer nur den Moment merken. Der Hippocampus verbindet
demnach den Cortex mit anderen Arealen und macht so eine stabile Informationsweitergabe
mit gleichzeitiger Fokussierung/ Bewertung/ emotionaler Verbindung etc. möglich
(vgl.
Grzesik, 2005, S. 98).
Das Gehirn ist ein sehr komplexes Gebilde. Es ist kein Geheimnis, dass viele Bereiche bzw.
Zusammenhänge und Arbeitsweisen noch nicht erklärt werden können. Jedes Areal hat seine
ganz spezifische Funktion und funktioniert dennoch nur mittels anderer Bereiche. Dieser
Abschnitt will ,,kein Fass aufmachen", sondern vielmehr Themen ansprechen
, um einen
Zusammenhang der Konstitution des menschlichen Gehirns
mit Lernen und dem ,,Wie"
dahinter darstellen. Das limbische System zeigt, dass Strukturen existieren, welche es uns
ermöglichen, entweder besser (z.B. emotionsbehaftete Informationen) oder schlechter zu
lernen (innerhalb Angst oder Stresssituationen).
4. Die Bedeutung von Wahrnehmung
Neurobiologische Erkenntnisse zum Lernen vervielfältigten sich im Laufe der letzten Jahre und
stellen das Lernen an sich in ein neues Licht. In diesem Zusammenhang zwischen
Neurowissenschaft
und Lernen lassen sich auch ,,
die strukturgenetischen und
konstruktivistischen Befunde über da
s Lernen bestätigen" (Kron, 2008, S.190
). Im Folgenden
werden die Bedeutung der Wahrnehmung sowie die daraus folgende Konsequenz für das
Lernen und Lehren thematisiert. Die Wahrnehmung kann als eine Grundaufgabe subjektiver
Lebensfunktion betrachtet werden. Sie geht von jeden Interdependenzen aus und befindet
sich mit dem Lernen in einer grundlegenden Interaktion (vgl. Kron, 2008, S. 190).
Wahrnehmung lässt sich aus zwei Perspektiven betrachten: als Wahrnehmungsfunktion an
sich sowie die Wahrnehmung als Ergebnis. ,,
Wahrnehmung wird als Konstruktionsprozess
und ihre Ergebni
sse als Konstrukte bezeichnet"
(Kron, 2008, S. 190). Die Wissenschaft
besagt, dass Wahrnehmung als Gebilde von Realität gekennzeichnet werden kann.

5
Im weiteren Verlauf soll auf didaktischer Ebene der komplexe Ablauf von Wahrnehmung erklärt
werden. Unser Gehirn sowie die Sinnesorgane spielen bei dem Prozess der Wahrnehmung
eine entscheidende Rolle (vgl. Kron, 2008, S. 191). Wie in Kapitel 2 erklärt, besitzt unser
Gehirn die Fähigkeit, Informationen, die über die Sinnesorgane aufgenommen werden, zu
interpretieren. Das explizierte Auslegen dieses Interpretierungsprozesses würde den Rahmen
dieser Arbeit sprengen, deshalb wird dies an der Stelle nicht weiter vertieft. Wichtig ist es
dennoch zu wissen,
,,dass diese Prinzipien als ,,bedeutungskonstituierende Regeln" aufgefasst
werden können, die aus den Vorerfahrungen des kognitiven System
s entwickelt worden sind"
(Kron, 2008, S.191). Wenn der Mensch etwas wahrnimmt, wird dieses aufgenommen,
weitergelei
tet und gefiltert, sodass die ,,[...]
Systemerhal
tung der individuellen Wahrheit[...]"
(ebd. S.191) erfüllt wird. In Abbildung 1 wird dieser Prozess veranschaulicht. Der Prozess der
Wahrnehmung besteht aus ,,zwei
Interventionspunkten (IP 1 und IP 2)
" (
ebd. S. 191). Bei
diesen werden Umwelteinflüsse aufgenommen, verarbeitet und konstruiert. Der
Interventionspunkt eins (IP1) bezieht sich auf unsere Sinnesorgane. Die Sinnesorgane sind
aufgrund ihres spezifisch biologischen Baus und ihrer Funktion nur partiell am Wahrnehmen
beteiligt, können durch das individuelle Befinden des Menschen gestärkt oder geschwächt
werden (vgl. Kron, 2008, S.191). Zu Interventionspunkt 1 gehören auch die Transduktion
innerhalb der Sinnesorgane und die dazugehörige Weiterleitung der Informationen in das
Gehirn. Interventionspunkt zwei (IP 2) befindet sich im Gehirn bzw. in seinen Gehirnarealen.
Die eintreffenden Informationen werden auf neuronaler Ebene miteinander verbunden. Hier
unterziehen sich diese Informationen einer wichtigen Intervention, welche man auf sechs
Ebenen festhalten kann (siehe Abbildung). Durch Affekt, Emotionen sowie Motivation entsteht
eine zielgerichtete Aufmerksamkeit, wodurch Informationen
"besser" aufgenommen werden
können. Weiter sind Vorwissen bzw. Gedächtnisinhalte und Erfahrungen (Erinnerungen)
wichtig, um neue Informationen mit einer Bewertung oder Bedeutung zu versehen (vgl. ebd.
S.191f.). Somit werden neue Wahrnehmungen in eine bestimmte Richtung geleitet. Das
bedeutet, dass wir Informationen und Wahrnehmungen selektieren. So also auch in der
Bildung, wodurch der "
richtige
"
Inhalt umso wichtiger wird. Genauso müssen bei der
Wahrnehmung die jeweilige körperliche Konstitution und Wohlbefinden berücksichtigt werden.
Gerade bei zwischenmenschlicher Interaktion wird deutlich, dass unvorhersehbares Verhalten
entstehen kann (vgl. ebd. S.192). Demnach ist Wahrnehmung subjektiv, individuell und
lückenhaft. Hier zeigt sich, dass der Mensch versucht, Lücken zu schließen. Es werden
Zusammenhänge innerhalb der eigenen Wahrnehmung gebildet, um im eigenen Bewusstsein
ein logisches Ganzes zu konstruieren. Durch dieses Phänomen entsteht eine subjektive,
individuelle Wirklichkeit (vgl. ebd. S. 192).
Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Wie gelangt die Welt in unser Gehirn? Gehirngerechtes Lehren und Lernen auf Basis von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
22
Katalognummer
V387759
ISBN (eBook)
9783668626492
ISBN (Buch)
9783668626508
Dateigröße
718 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
welt, gehirn, gehirngerechtes, lehren, lernen, basis, erkenntnissen
Arbeit zitieren
Madlen Lausterer geb. Ebinger-Albert (Autor), 2016, Wie gelangt die Welt in unser Gehirn? Gehirngerechtes Lehren und Lernen auf Basis von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/387759

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