Das Programm „UPS Worldship" des Versanddienstleisters UPS wird von vielen Firmen weltweit genutzt, um den Versand von Waren zu erleichtern. Mit Hilfe dieses Programmes werden Adressen verwaltet und Labels gedruckt. Empfänger der Pakete sind unter anderem intern in der ZEG die Niederlassungen, Außendienstmitarbeiter oder extern Kunden. Das Programm ist auf speziellen Service PCs der ZEG Zentraleinkauf Holz + Kunststoff eG instal-liert. Aktuell wird bei allen Service PCs der ZEG in ganz Deutschland (9 Stück) mit Windows XP gearbeitet. Bisher war dies nicht weiter kritisch, da die FatClients (Desktop-Computer) nicht mit dem Netzwerk arbeiten müssen und somit keine Gefahr für externe Angriffe be-steht. Das Programm „UPS Worldship" sollte immer auf dem aktuellsten Stand sein, die neuste Version der Software unterstützt nun jedoch nicht mehr Windows XP. Deshalb ist es unumgänglich, die Rechner auf ein neues System aufzusetzen und die restlichen Programme Windows 7 kompatibel zu machen. Am Ende des Projekts soll zunächst ein Pilotrechner erstellt werden, mit dessen Hilfe man die restlichen Rechner updaten kann.
Ziel der Arbeit ist es, die grundlegende Migrationsvorgehensweise darzustellen, wie die Windows XP-Rechner möglichst zeitsparend auf Windows 7 migriert werden können. Anschließend wird ein Pilotrechner konfiguriert, auf den aufbauend ein Soll-Prozess erstellt wird, der die Vorgehensweise beschreibt, wie die Service PCs migriert werden.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Unternehmen & Motivation
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Vorgehen
2 Grundlagen Migration
2.1 Definition Migration
2.1.1 Migration
2.1.2 Zeitpunkt einer Migration
2.1.3 Ziele Migration
2.1.4 Herauszögern einer Migration
2.2 Analyse Migration
2.2.1 Soll-Konzept
2.2.2 Auswahlverfahren
2.3 Einführungsverfahren
2.4 Durchführung Migration
2.5 Image
2.5.1 Möglichkeiten Image
3 Durchführung der Migration
3.1 Anforderungen der ZEG
3.1.1 Hardware Planung
3.1.2 Abfrage systemrelevanter Programme
3.1.3 Fehlerprüfung
3.2 Pilotrechner aufsetzen
3.2.1 Vergleich möglicher Verfahren einen PC zu migrieren
3.2.2 Aufwand Image
3.2.3 Zeitlicher Aufwand
3.2.4 Handlungsempfehlung
3.3 Umsetzung Image
3.3.1 Domäne, Virenscanner
3.3.2 Programminstallation
3.3.3 Systemtest
3.3.4 Aufstellung Pilotrechner
4 SOLL-Prozess
4.1 Soll-Prozess für das Aufsetzen weiterer Rechner
5 Schluss
5.1 Ausblick
5.1.1 Weitere Projekte
5.2 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit hat zum Ziel, ein zeitsparendes und effizientes Migrationskonzept für bestehende Windows XP-Service-PCs der ZEG auf das Betriebssystem Windows 7 zu entwickeln und einen standardisierten Soll-Prozess für die Umsetzung zu definieren.
- Analyse von Migrationsstrategien und Einführungsverfahren.
- Evaluation verschiedener Installationsmethoden (Image vs. manuelle Installation vs. EasyTransfer).
- Konfiguration und Test eines Pilotrechners für die IT-Infrastruktur der ZEG.
- Entwicklung eines standardisierten Soll-Prozesses zur Migration der verbleibenden Service-PCs.
Auszug aus dem Buch
3.2.1 Vergleich möglicher Verfahren einen PC zu migrieren
Es werden drei Verfahren verglichen, Windows XP auf Windows 7 zu migrieren. Image erstellen, Windows normal zu installieren und die Daten mit einem Tool von Microsoft, Windows EasyTransfer, von Windows XP auf Windows 7 zu kopieren.31
Bei einem Image wird ein Pilotrechner vorgefertigt und davon mit Hilfe einer Software Systemabbild des gesamten Systems erstellt. Bei der einfachen Windows Installation wird bei jedem Rechner einzeln der Installationsprozess durchlaufen. Außerdem müssen gewisse Richtlinien einer Gruppenrichtlinie wie zum Beispiel Zugriffsberechtigungen auf bestimmte Ordner immer von neuem konfiguriert werden. Wenn ein anderer Systemadministrator den PC aufsetzt, kann es vorkommen, dass nicht der richtige Ablauf eingehalten wird und es somit in Zukunft ungewollte Unterschiede zwischen den PCs im Firmennetzwerk gibt. Das wiederum kann zu unterschiedlichen Komplikationen bei später auftretenden Problemen führen. Das letzte Verfahren ist ein Tool, welches von Microsoft bereitgestellt wird. Diese Software übernimmt zuvor ausgewählte Daten und spielt sie auf das neue System über. Es ist eine Art Kompromiss zwischen den ersten beiden Möglichkeiten.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage der ZEG, die Motivation zur Systemaktualisierung und die Problemstellung rund um die nicht mehr unterstützte Software auf Windows XP-Rechnern.
2 Grundlagen Migration: Erläutert theoretische Konzepte der Systemmigration, Abgrenzungen zur Aktualisierung und verschiedene Migrations- sowie Einführungsstrategien.
3 Durchführung der Migration: Dokumentiert die Ist-Analyse bei der ZEG, die Hardware-Planung, die Programmanforderungen und die detaillierte Vorgehensweise bei der Erstellung des Pilotrechners inklusive des Vergleichs verschiedener Methoden.
4 SOLL-Prozess: Definiert den finalen, standardisierten Ablauf für das Aufsetzen und die Migration der restlichen Service-PCs innerhalb des Unternehmens.
5 Schluss: Bietet einen Ausblick auf mögliche Folgeprojekte und zieht ein Fazit über den Projekterfolg sowie die Bedeutung von Planung und Testphasen bei IT-Migrationen.
Schlüsselwörter
Migration, Windows 7, Windows XP, ZEG, IT-Infrastruktur, Service-PCs, Image, Systemabbild, Software-Migration, IT-Projektmanagement, Soll-Prozess, Pilotrechner, Hardware-Planung, Datensicherheit, Systemadministration
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der technischen Migration von Service-PCs innerhalb der ZEG von dem veralteten Betriebssystem Windows XP auf das aktuellere Windows 7.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen umfassen Migrationsstrategien, die Evaluierung von Installationsverfahren, Anforderungsanalysen für IT-Systeme in Niederlassungen und die Prozessstandardisierung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, eine zeitsparende und fehlerarme Methode für die Migration der Service-PCs zu finden, diese durch einen Pilotrechner zu validieren und darauf basierend einen verbindlichen Soll-Prozess zu erstellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird ein methodischer Ansatz aus Literaturrecherche zur Migrationstheorie, einer Ist-Analyse der IT-Umgebung der ZEG und einer vergleichenden Untersuchung (Nutzen-Kosten-Vergleich) der Migrationsmethoden angewandt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil behandelt die detaillierte Anforderungsanalyse der ZEG, die Prüfung systemrelevanter Software, den Vergleich zwischen Image-Erstellung, Neuinstallation und EasyTransfer sowie die praktische Umsetzung des Pilotrechners.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Migration, Windows 7, ZEG, Service-PCs, Image-Erstellung, IT-Projektmanagement und Soll-Prozess.
Warum wurde für die Migration bei der ZEG die Methode des "Images" gewählt?
Das Image wurde gewählt, da es nach einer einmaligen Konfiguration des Pilotrechners hohe Sicherheit bietet, dass alle Rechner identisch sind, und eine signifikante Zeiteinsparung bei der Migration der weiteren Rechner ermöglicht.
Welche Herausforderungen bestanden bei der Software "UPS Worldship" während der Migration?
Die größte Herausforderung war, dass die Software auf Windows 7 migriert werden musste, wobei eine direkte Datenübernahme zwischen den alten und neuen Programmversionen komplexe Zwischenschritte beim Update erforderte.
- Arbeit zitieren
- Manuel Schwarz (Autor:in), 2017, Migration der Service-PC Rechner von Windows XP auf Windows 7, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388328