Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht

Probleme der EU-Integration

Titel: Probleme der EU-Integration

Hausarbeit , 2004 , 26 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Stephanie Heberer-Wilhelm (Autor:in)

Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Funktionsweise und Kompetenzen der Organe der Europäischen Union (Gewaltenteilung)“. Um dem geforderten Umfang der Ausarbeitung gerecht zu werden, betrachtet die Verfasserin im Besonderen die vier eigentlichen Organe – Europäische Kommission, Europäischer Gerichtshof, Rat der Europäischen Union und Europäisches Parlament – und geht lediglich kurz auf die weiteren Institutionen ein. Die Hausarbeit beschreibt in vier Kapiteln die Organe der Europäischen Union (im Folgenden „EU“), wobei zunächst auf die Rechtsgrundlage und die Zuständigkeiten des jeweiligen Organs eingegangen wird und im zweiten Schritt die Organisation und Arbeitsweise näher erläutert werden. Im sechsten Kapitel werden die Institutionen der EU, die allesamt wichtige Funktionen erfüllen, jedoch nicht als Organe gelten, erläutert. Aus den in den ersten Kapiteln gewonnenen Erkenntnissen leitet die Verfasserin abschließend im siebten Kapitel eine kritische Betrachtung der Kompetenzverteilung der Organe der EU her. Hierbei wird überprüft, ob Mängel in der Zusammenarbeit vorliegen, und es werden gegebenenfalls Lösungen zur Minderung von Konflikten angeboten. Dabei ist zu beachten, dass die noch zu ratifizierende Verfassung der EU nicht in die Betrachtung integriert werden konnte, da die vorliegende Hausarbeit bereits vor der Veröffentlichung dieser Verfassung fertiggestellt wurde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION (MINISTERRAT)

2.1 Rechtsgrundlage und Zuständigkeiten

2.2 Organisation und Arbeitsweise

3. DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION

3.1 Rechtsgrundlage und Zuständigkeiten

3.2 Organisation und Arbeitsweise

4. DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT

4.1 Rechtsgrundlage und Zuständigkeiten

4.2 Organisation und Arbeitsweise

5. DER GERICHTSHOF DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFT

5.1 Rechtsgrundlage und Zuständigkeiten

5.2 Organisation und Arbeitsweise

6. WEITERE ORGANE DER EUROPÄISCHEN UNION

7. KRITISCHE BETRACHTUNG DER KOMPETENZVERTEILUNG ZWISCHEN DEN ORGANEN DER EU

7.1 Legislativfunktionen

7.2 Exekutivfunktionen

7.3 Einbeziehung der staatlichen Parlamente

7.4 Funktionsweise des Rates

7.5 Funktionsweise der Kommission

8. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Funktionsweise und Kompetenzen der zentralen Organe der Europäischen Union mit dem Ziel, bestehende Mängel in der Zusammenarbeit aufzuzeigen und Lösungsansätze zur Verbesserung der Kompetenzverteilung innerhalb des europäischen Gefüges zu identifizieren.

  • Strukturelle Analyse der EU-Hauptorgane
  • Untersuchung von Rechtsgrundlagen und Zuständigkeiten
  • Kritische Reflexion der Macht- und Kompetenzverteilung
  • Diskussion legislativer und exekutiver Funktionsweisen
  • Identifikation von Konfliktpotenzialen in der institutionellen Zusammenarbeit

Auszug aus dem Buch

2.1 Rechtsgrundlage und Zuständigkeiten

Der Rat der EU bildet seit seiner Gründung durch den Vertrag der Europäischen Gemeinschaft (im Folgenden „EG-Vertrag“ bzw. „EGV“) von 1967 das eigentliche Entscheidungsorgan der EU. Er setzt sich aus den jeweils für ein Fachgebiet zuständigen Vertretern der Mitgliedstaaten zusammen. Seine Aufgabe ist es, die Leitlinien für die gemeinschaftliche Politik festzulegen und mit Hilfe von Richtlinien, Verordnungen und Einzelfallentscheidungen die wesentlichen Entscheidungen für die EU zu treffen. Auch die Festlegung und Durchführung der allgemeinen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) findet vor allem im Rat statt. Der Rat der Außenminister ist dabei das Beratungs- und Beschlussfassungsorgan der GASP. Im Namen der Gemeinschaft schließt der Rat zudem Abkommen mit anderen Staaten und internationalen Organisationen und befindet gemeinsam mit dem Parlament über den von der Kommission entworfenen Haushaltsplan.

Für seine Aufgaben steht dem Ministerrat der sog. „Ausschuss der ständigen Vertreter“ (AStV), auch „kleiner Ministerrat“ genannt, zur Verfügung, welcher aus Botschaftern jedes Mitgliedlandes gebildet wird. Seine Aufgabe ist es vor Allem, die Ratstagungen inhaltlich vorzubereiten. Auch das Generalsekretariat sowie verschiedene Arbeitsgruppen unterstützen den Ministerrat bei seinen Aufgaben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in das Thema der Gewaltenteilung in der EU unter Fokussierung auf die vier Hauptorgane sowie Erläuterung der methodischen Vorgehensweise.

2. DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION (MINISTERRAT): Darstellung der Rolle des Rates als zentrales Entscheidungsorgan, seiner Zuständigkeiten sowie seiner Arbeitsweise inklusive der Stimmengewichtung.

3. DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION: Analyse der Kommission als Exekutive und Hüterin der Verträge, ihres Initiativmonopols sowie ihrer internen Organisationsstruktur.

4. DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT: Untersuchung der Kompetenzen des Parlaments in der Gesetzgebung, Haushaltskontrolle und der demokratischen Überwachung der anderen Organe.

5. DER GERICHTSHOF DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFT: Erläuterung der richterlichen Kontrolle zur Wahrung des Rechts, der verschiedenen Klagearten sowie der Unabhängigkeit des Gerichtshofs.

6. WEITERE ORGANE DER EUROPÄISCHEN UNION: Kurzer Überblick über ergänzende Institutionen wie den Europäischen Rat, den Rechnungshof, die EZB sowie beratende Ausschüsse.

7. KRITISCHE BETRACHTUNG DER KOMPETENZVERTEILUNG ZWISCHEN DEN ORGANEN DER EU: Analyse der Mängel in der legislativen und exekutiven Machtverteilung mit Vorschlägen für eine effizientere Kompetenzabgrenzung.

8. FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Konfliktpotenziale und Ausblick auf die Notwendigkeit einer konkretisierenden Verfassung.

Schlüsselwörter

Europäische Union, Gewaltenteilung, Rat der EU, Europäische Kommission, Europäisches Parlament, Gerichtshof, Kompetenzverteilung, Gesetzgebungsverfahren, Exekutive, Legislative, Haushaltsplan, Institutionen, EU-Vertrag, Rechtsakte, Politische Kontrolle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Funktionsweise, Rechtsgrundlagen und Kompetenzen der wichtigsten Organe der Europäischen Union.

Welche Organe stehen im Fokus der Untersuchung?

Besonders betrachtet werden die Europäische Kommission, der Europäische Gerichtshof, der Rat der Europäischen Union und das Europäische Parlament.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Mängel in der aktuellen Kompetenzverteilung und Zusammenarbeit der EU-Organe zu identifizieren und Lösungsansätze zu deren Behebung zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Autorin nutzt eine strukturierte Analyse der rechtlichen Grundlagen und organisatorischen Rahmenbedingungen der EU-Institutionen, ergänzt durch eine kritische Betrachtung auf Basis bestehender politikwissenschaftlicher Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der vier Kernorgane, einen Überblick über weitere Institutionen und eine kritische Reflexion der legislativen und exekutiven Machtverhältnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die zentralen Begriffe sind Gewaltenteilung, Kompetenzverteilung, EU-Organe, Gesetzgebungsfunktion und Exekutivkontrolle.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen Legislative und Exekutive in der EU?

Sie thematisiert die Problematik, dass insbesondere der Rat gleichzeitig legislative und exekutive Funktionen wahrnimmt, was eine klare Gewaltenteilung in der EU erschwert.

Welche Bedeutung kommt dem Luxemburger Kompromiss für den Rat zu?

Der Luxemburger Kompromiss ermöglicht es einem Mitgliedstaat, bei Vorliegen sehr wichtiger nationaler Interessen einen einstimmigen Beschluss zu fordern, was faktisch als Vetorecht dient.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Probleme der EU-Integration
Hochschule
Universität Lüneburg
Note
1,7
Autor
Stephanie Heberer-Wilhelm (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
26
Katalognummer
V40684
ISBN (eBook)
9783638391399
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Probleme EU-Integration
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stephanie Heberer-Wilhelm (Autor:in), 2004, Probleme der EU-Integration, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/40684
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  26  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum